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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 378

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1924-1925
Issue
Jahrbuch (1924-1925)
Date
1924-01-01
Page
Seite 378 (sequence 396)
Language
German
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378 Marmorstein, Beitr. z. Religionsgesch. u. Volkskunde. Dnn Diäten ^imrottf niDwn hy\ rrwm nbnr\n wsh DWWDn ]HD n "»sd oni« im ob 1^ s)pitatDD "«SD ^Dfc^ 'Tl 2)f?TO 10 wüz nwzh ihnw dhdi D^sn tewi ipq dhdi 4)mDni VlD K^l W 'fojff des Sabbats in der Abenddämmerung erschaffen wurden. Im Talmud wird dieser Satz als Barajta angeführt, s. B. Pesachim 54a, wo aber die Dämonen fehlen, die nur von einigen in die Mischna hinzugefügt worden sind. Ebenso fehlen sie in der Mekhilta, 55a, Sifre Deut. § 355 hingegen kennt den Zusatz. Pirke des R. Eliezer zitiert die Mischna zweimal. C. 3 und 19. Nach c. 3 wurden die Dämonen am zweiten Tage erschaffen. Dieser Lehrsatz widerspricht nicht nur den oben angeführten Quellen, sondern auch dem Satze, der c. 19 gebracht wird, wo wir lesen, daß die Dämonen vor Eingang des Sabbats erschaffen wurden. Ps. Jonathan Targum zu Num. 22, 28 dieselbe Mischna. Ferner ist diese Mischna in den Pirke de Rabbenu ha-Kadosch X, 6 zu lesen. Als die allgemeine Ansicht der Agada darf man annehmen, daß die Dämonen nach dem Menschen erschaffen wurden, vgl. Beiträge, Jahrb. I, p. 305ff., 308, wo das nötige Material zu finden ist. Wir sehen im Texte eine wichtige Abweichung von der Agada, die allerdings nicht die einzige ist. 1) Zum Ausdruck ItTft'Ott mtolöti b'Dl ist zu vergleichen Num. r. 4, 21. R. Jochanan im Namen des R. Simon ben Jochai: dlütttt) Tübtt •p-ian TWito 1^13^ bsi. 2) Über R. Ismael in der talmudischen und gaonäischen Mystik s. b. Ber. 7», ferner ebd. 51a, angeblich der Verfasser der mb^il. 3) Zu Metatron vgl. Joel Blicke I, 127, Zf., W. Th. 27, 357 (= Mithra?), Graetz, Gnostizismus und Judentum, p. 44 (= Demiurg), MG-WJ. 8, 105, Dukes, Zur Kenntnis p. 108, TOn tns III, 51, HB. IX, 28; XX, 366. Noek, Brah. und Rabb. p. 100. fnbnJn VIII, 3. Geiger's Jüd. Zeitschr. V, 66. Windischmann, Mithra 57. ZDMG. VI, 69, Rhode, Die heil. Sage p. 266. Just, Mithra p. 64. Zu den Stellen, wo Metatron erwähnt wird: Gen. r. 5, 2 (Ben Azzai), Sifre Deut. § 338, b. AZ. 3B b. Sanh. 38B (R. Idi), b. Chag. 15a. Jellinek, tt'Vfc III, 16, 33, 43. Traktat mVifcK 76 B. Pseudo Seder El. zutt. c. 20, p. 31, NW 1*1*10 61», Midrasch Othioth des R. Akiba, ed. Wertheimer, pp. 7, 10. Metatron und R. Ismael werden häufig zusammen genannt in den mbd"1!"!, im TOip Witt, rtanttn'n 'ü und rf'm miö&na ftWD. Zu den Namen von Metatron: Tos. Jebamoth 15 B, Buber, Pesikta p. XXXIV. Bei Ibn Hazm, s. Goldziher, Kobaks Jeschurun VIII, 103. 4) Moses in Zaubertexten, s. A. Abt, Apuleins p. 245, vgl. auch Beitr., Jahrb. I, p. 296.

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