Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1923
- Issue
- Jahrbuch (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 314 (sequence 318)
- Language
- German
- Belongs to
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Marmorstein, Beitr. z. Religionsgesch. u. Volkskunde. 309 R. Josua ben Levi1), R. Jochanan2), R. Eleazar ben Pedath3), R. Abhahu4), R. Isaak5), R. Levi6), R. Simon7), R. Abba 1) Von R. Joschua ben Levi wird der Satz zitiert: fr^o sind *rcö* Nin Nttia iw^n nb->bn YYanb Dibiu. Man darf keinen Menschen in der Nacht begrüßen, denn man muß befürchten, daß die Person ein Dämon sei. B. Sanh. 44a wird der Satz im Namen des R. Jochanan zitiert, vgl. Jalkut Joschua 15, R. Joschua ben Levi. Die Gespräche des R. Joschua ben Levi mit dem Todesengel sind b. Ber. 51a erhalten, vgl. auch oben, p. 307, wo statt R. Joschua der Name des R. Ismael, statt des Todesengels Suriel erwähnt wird. R. Joschua ben Levi's Verhältnis zum Todesengel ist in mehreren Legenden Gegenstand der agadischen Behandlung. 2) s. Anm. 1, ferner Pes. rabbati, ed. Friedmann, 21 B. optniro 'un t-tDiNn »b s^rcn obw ifc tnp"»roii ibs ■ptDTan, Ps. 91, io. Mit der Errichtung der Stiftshütte sind die Dämonen von der Welt gewichen. R. Simon ben Lakisch beweist diesen Lehrsatz aus dem Priestersegen Num. 6,24. Deitert yn hpttiö,n, vgl. Sifre, Num. § 40. Tanch. ed. Buber, IV, 20 a, ausführlicher. M. Psalmen, 91, e. Pesikta R. Kahana 6 B. In M. Sam. ed. Buber 32 a, beschreiben R. Jochanan und R. Simon ben Lakisch den Dämon, genannt SEp. R. Joch, sagt: u^y «btt ")bD rrmta mi^un ms->bp ms-»bp. R. Simon ben Lakish schildert ihn: ran bsna Kitt im« ttKTnö *n bsn ,i^b hy *)b ymp nns y*y. Diese Vorstellung widerspricht der vorigen, die besagt, daß die Schadegeister, d. h. Dämonen, aufgehört haben. 3) R. Eleazar lehrte, daß ein Dämon kein Geschöpf schaffen kann, welches geringer ist als ein Gerstenkorn, b. Sanh. 67 B., vgl. auch pal. Sanh. VII, 13, wo dieser Satz von R. Eleazar im Namen des R. Jose ben Zimra anders wiedergegeben: Selbst wenn alle Menschen sich die größte Mühe geben, so können sie keine Mücke hervorbringen und mit einer Seele versehen. Ebenso wird der Satz in der Pesikta rabbati, ed. Friedmann, 181a, zitiert. Die babylonische Version findet sich in Exod. r. 10,7, vgl. auch Tanchuma z. St. Gen. r. 39, i4 hat die palästinensische Version, vgl. auch Gen. r. 84, 4. 4) s. M. Sam. ed. Buber 32 a, wo von einem Dämon die Rede ist, der mit einem eisernen Stab in der Synagoge rrmiTE einen Menschen bedroht. Jelamdenu, Num. ed. Grünhut 12. 5) Ber. 5 a. Wer das Schemagebet liest, von dem halten sich die Dämonen fern. M. Ps. 91, 4 heißt es im Namen des R. Isaak: i*»n To i-ftHöb tP38bB qbN ttb ■notta yVcn mana b* nöb-no ja-ittra nb n^io'oD D*oc6to biö fco:^ s-mn ms»a nübnötD iwn Tatort ■pp^ttttt yn TToiBb. Daß man Dämonen mit Gebet bekämpfen kann, ist vonBöklen in seiner Schrift über die Verwandtschaf t der persischen Religion mit dem Judentum, p. 130, dargelegt, vgl. auch a*»:n, sec. ntött fn bnat-riö Sfciött ntf ampb "jfiOfc :iz)"p vgl. auch Num. r. 12,3.