Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1923
- Issue
- Jahrbuch (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 254 (sequence 258)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Grunwald, Aus meiner Liedersammlung. 249 inü tiHh= » « Ä^=^E igfcmrT^ /TS m \ F=F t#=bd= 1-^1 h i r 4—t=j ' "—^ Text: Sait mir gisund Schwester un Brüder Gott weiss, zi mir welFn sach seh'n wieder... 14. Musik bei jüdischen Hochzeiten. Elsaß-Lothringische Gesangu. Musikzeitung, 1907, S. 50. Eingesandt von Dr. Löwen st ein, Mosbach. In den guten alten Zeiten und teilweise noch in heutiger Zeit bildet die Musik einen wesentlichen Bestandteil der ländlichen Hochzeiten, und dies hat zur Folge, daß, in altem biblischem Sinne, eine ganze Gemeinde daran teilnimmt, wenn „die Stimme der Wonne und die Stimme der Freude, die Stimme des Choson und die Stimme der Kallo" hörbar werden. Schon zum „Siflones" (mn^D sind die Geschenke, die früher am Vorabend des Hochzeitstages dem Brautpaar übergeben wurden) ging's lustig her, ganz anders wie am jetzigen verfeinerten Polterabend. Ein aus Mülhausen im Kanton Buchsweiler (Elsaß) stammendes Musikbuch v. J. 1832 enthält die Melodie des Siflones, als Namen des Musikstückes, das die Musikanten an diesem Abend aufspielten. Sie lautet wie folgt: fNf -n-Jq rrti ^-hr^^-r^ fÜ^l LP F^T +-*J . r-t- UM *—* -1— : rc tst=t&*!±= —^-Tj— —Fti—f^-A \&± K±bbtJ=: 4mm m t=**3t3 —*-*-J—j Ein Text hierzu ist nicht bekannt, dagegen ein solcher zu dem „Chuppenigun" (hier Kuppenegen genannt), der aufgespielt wurde, wenn das Hochzeitspaar in Begleitung der