Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1923
- Issue
- Jahrbuch (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 181 (sequence 185)
- Language
- German
- Belongs to
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Nacht, Der Fuß. 177 Auge) geschützt zu sein, „Ringe an den Füßen" tragen muß: •-pba-Q v*b^y rn w b3 naiab "ps Trrn ptt,. S. 145 nach Z. 8 von oben: Aus einem Briefe des Dichters E.V. Kleist (Berlin, 15. Mai 1759), wo von dem eingetretenen Wechsel in der Berliner Mode die Rede ist, erfahren wir von der bis dahin üblichen allzu freien weiblichen Kleidung. Die diesbezügliche Stelle lautet: „Besonders hat das schöne Geschlecht seitdem seine Hälse und Waden wieder bedeckt, deren erstere immer länger wurden und letztere immermehr zum Vorschein kamen, so daß, wenn die Kleidung von unten und oben immermehr zusammengeschrumpft wäre, die Damen endlich zum Feigenblatt ihrer ersten Mutter zurückgekommen wären". S. 157 zu Anm. 3: „Verzeihe, o Herr, unsere Sünden und was wir in unseren Angelegenheiten gesündigt haben, stärke unsere Füße, und stehe uns bei gegen die Ungläubigen". S. 158 zu Anm. 3 von S. 157: Der religiös-ethische Gehorsam wie dessen Verweigerung wird mit „Gehen" bezeichnet. So z. B.: "»mprQ Da„ ('a ya mabfc) "i-aa naün b33 ^bn» a"b a'np-n) ai3bn rraiptt nrntia 113>1. Mit dem sündhaften „Gehen" beginnt der Stufengang der Sünde. Wer zu den Bösen nur „hingeht", der bleibt bald bei ihnen „stehen", dann „sitzen" und nimmt schließlich an ihren „Spöttereien" teil, ab "HB» TO^rt ^W&n uzw ab Di£b niöittn w ab n-iaan ynx) twizn n£?3 ^bn ,3izrb isiö ifty Dan ,-nwb idiö ^bn aaia ... (a 'a n-on) Ca n"i t"j) ."yibb idio 3i3"> öai. S. 166 zu Anm. 5: Vgl. auch Bebachot, p. 34, wo auf folgende dreifache Verneigungsform (Gesichts-, Knie- und Fußverneigung) hingewiesen wird: -y+ns;D^2a *3ia n3 ip^m :('a a"to '21a) D^a b? rt-pp» t3vas -IT rmnnisrt;v3-a br sn^ra ('n üts) n-cm b? "o^ba-n tn*r. S. 167 zu Anm. 2: Ahnlich pflegen auch die Juden aus Kurdistan die bei ihnen einkehrenden Juden aus Jerusalem zu beehren. ^2012 fia^l a:r -nöfco» :40 iat ta'^n p^b -j^sn epr p ba^izr 'nb ba-isr iair-> ta »Dibiötito "Hsy uDia 0|8J3D*-mp ^nfr ba) nmba 3"na ... -nbai i:pT imisn3 na D-ipostti mpb obs ra Dismn -nbao D-^bin Tai a^sr: n*>3b nwns» bs> iniaiD-> ^-tp wyn mntob -633 ib3p-» nsrnn -t) na .r>b:n "mmzjb rmbn triosb i3m ^nirm ,rt2ii3a-i mi3-> m?rt 11333. In Alt-Peru (Reitzenstein , Liebe in Ostasien 96) zog der Bräutigam, wenn die Braut Jungfrau war, einen Schuh aus Wolle, im anderen Falle aus Ichugras an. Über „Fuß" und „Schuh" vgl. ferner Knobtz, Der menschl. Körper 1, 76ff.; Nöldeke-Festschrift, S. 409; Ztschr. d. Ver. f. rhein. u. westf. Volksk., 1917, S. 83. Dr. Grunwald.] Grunwald, Jahrb. f. jüd. Volksk. I. 12