Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 22 (1921)
- Issue
- 1 (1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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lÄcfö^^^ ^o» B^M^hmmrßSBtMe^ Seifen;<^i<^ flcb^är das Heidnische der Naama allerdiap^-WffftäacK^^äi, vießMfeM^kit btewiisster Äbskht;' Bei; offizielle- Midrasch^st:sicfi MÄ-nißEt einig darüber, ob die in der vorsintflutlichen. ßesrfiichtö^rwtoEto^Naama eine-fromme oder einedem 6rötterdienst ergebene Eörson twar.52 Anders stand es lim den jüdischen Volksglauben hinsichtlich Naama. In/dem* nicht rezipierten ' Midrasch TanchumaK (ed. Buber^ ciheisst et von Naama,, dass sie die mutigste unter den Töchtern Kains war and durch sie die Engel zu Fälle kamen.53. In den Ptrke d'R. Elieser XXII wird diese Ansicht dahin übertüncht, dass die Menscbentö^htel^^4ie^4ie^^Eng.el verführtem, allgemein kainitischer Herkunft waren, eine Anschauung, die bei zahlreichen;E^rchenyätern wiederkehrt. Eine bestimmte; besondere, Pei:son%wii^ nichi genannt, ßaschi knüpft an Tanchuma (Büber) aii. Er erzähli; dass zur Zeit der Naama die gefallenen Engel herunter stiegen,64 Diese Sage wanderte auch frühzeitig zu den Arabern,, wo sfch;..die;;Er- Zählung findet, dass in vorsintflutlicher Zeit der Planet-Venus die Gestalt einer schönen Frau annahm und die Engel: verführte, die die Menschen hätten richten sollen, dann kehrte sie auf ihren Hätz zurück.55 Im Midrasch Abkir wurde reiner Tisch gemacht. Naama wird durch die bekanntere Grötzehbezeichnung ersetzt und' dabei jedes böswilligen Charakters entkjeidet. Es wird.,:;Mef..Yon.Jstahar erzählt, dass clie gefallenen Engel ihr nachstellten^ >Te .fluolitete jedoch in den Himmel. , . / / I/ :; Aus späterer Zeit erzählt* Benjamin aus Tudefa .^oiö'S^nenf tempel in Heliopolis, derselbe seV wfe keinen Menschen, sondern durch/Astnodäus erbaut; w;örden, Nach dem Söhar gibt es zwei Grade"d^. 'Üni^in^n,.;der 6ine heisstMkomi der andere P'or.56 Der Ziuni-identifiziert den Dä^ mit dem Apis.5* : ,; / :. So ging es weiter ununterbrochen über das Mittelalter hinaus im kabbalistischen und rabbinischen Judentum. . In einem mystisiereuden rabbinischen Buche aus der: Wende des 1.7. JM erfahren wir, dass Venus, Minerva und Diana.Verführerische seien, dass die mazedonischen einheimischen Juden den Olymp damals als eine Art Blocksberg: ansahen, . wo zu einer gewissen Zeit Asmodäus samt zweihundert musikalischen Dämonen, Zauberern und Hexen aus aller Welt ein; I£esk3&^ der; Buddhisten ein wirklieber:;Däm0n iflr M^scbei^estalt sei.58 "Diese Schrift bekundet sonst ei^v übe ^ausgehenden Gesichtskreis.r;^r /j: i^atzi**' grxnC '■T 7 Die vom'biblischen"wie vom:i3ti%W)^ offiziell ^eMiedene^uiM nur:zu#öiKn ^uf^cHimnitefiliffe Idenf!föieriffig^von "Göftieu Damdii6n, :die Jnui*4&fvpM%ipl&i¥cÄein ^fifefttuffifliiäd &#^tnS^ilM'::Ä