Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- Neue Folge. Dritter Jahrgang (1907)
- Issue
- 4 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 131 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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— 131 — 11) „Willstu ein Pferd schlafen machen, [so fest] * dass man es lebendig schinden könnte". 12—14) „Verborgene Schriftr u. Ähnl. zu „machen". 15) ,,Ein bapier zum reissen". 16) „Eine maschine zu machen". „Nimm geschahen fein englisch zinn und nimm quecksilber, thue es zusammen, bis es eine masse ist, so kannatu es brauchen. 17) Siegelwachs zu machen. 18) „Haarwachsicht zu machen". 19) „Fisch mit händen zu fangen". 20) „Saueren essig zu machen". 21) „Zu vergolden". 22) „Glas zu vergolden". 23) „Eaparpersenf zu machen". n"3pn Zur Austreibung der Nachgeburt. V'Dpn — V'Spn Gegen verdorbenen Magen u. ähnl. ri"2pn . — Y'in Gegen „verschlagene Wind", und Unterleibs-, Darmleiden, Bruch. n"in — tt"m Gegen Kropf. *"m — y'mn Gegen Krämpfe, Brüche, Wassersucht. 126) n/;D!)n Für ein Kind, das nach der Beschneidung übermässige Schmerzen leidet. Die Wunde mit „Eieröi" bestreichen. -V^in Silber von Kupfer zu scheiden (in einer Legierung). Y'^in Gold von anderen Metallen zu scheiden. l"tD"in — t"tD"]n Vergoldung u. ähnl. V'JHn — "(""in Eisen oder Stahl oder einen Schofar so weich wie Teig zu machen u. ähnl. X"!Din Ein Messer oder Schwert giftig machen. 2"D")n Holz schwarz oder rot zu machen. 3"Inn Aus Holz einen Schleifstein machen. "T"mn Leim machen. n"mn Holz in Wasser verbrennen. Vinn Ein T"K^ ganz leicht zu machen. V'^in Linnen anzuzünden, ohne dass es verbrennt. n"DHn „Still schweigedige Pulver" zu machen. „Zunder" mit Wasser entzünden. 127) h"ir\ Aus einem Glas Wasser Feuer zaubern. (Mit Hilfe eines Eies mit ungelöschtem Kalk s. oben). N"^"in Alles im Zimmer schwarz zu sehen, n"^"in Einen Menschen wie brennend erscheinen zu lassen. V^in Feuer speien. *rw^in — n"^")n Gegen Flöhe. ty'Hn — y'Enn Gegen „Schlag". V'Enn Gegen Katarrh. nÄÖin — 1/yÖin Gegen Verrenkungen bei Mensch und Tier. l^DIH Gegen Gliederschwinden bei Tieren. n"ö"in Gegen Fallen des Zäpfchens. 3|>n]""in Gegen Fluss. n"nn Gegen Mundfäule, y'jm — n"nn Gegen „Fäule". V'Jin „Gegen böse Gedanken" (Melancholie). *"j"in Gegen „Reissen" im Leib. Pl^in — X"D1H Gegen Magendrücken und andere Magenleiden. ^Din — 1"D"in Diebstahlversicherung und -entdeckung. 128) rV'Din — ID^Sin Gegen Eäuber und Lebensgefahr (wobei auch das Hufeisen eine Rolle spielt), Reisesegen u.s.w. (als Autorität u. a. R. Heschel angegeben). 129) s"m Wer ein neues Haus gebaut. X"B"in — H"tSTI Gegen „Schwindsucht", Milzbrand, Rotlauf, Gicht u.s.w. I^CSTI „Sommerflecken". n"wr\ — tD't£>n Augenleiden, ^'fi&n Eisenkraut zu finden und seine Kräfte. K'^Bn Eisenkraut gegen Pollution. n'^BT) Schafft Sympathien. y^BTI Bannt Zauber. — n;/^n Gegen Vergiftung. tD"'BTi „Die rechte schwarze schlaf pflästerlich" zu machen, — N'^^n Wem Wasser ins Ohr gelaufen. D"DBTl Wer sich den Wolf gegangen oder geritten. y'DBTI — "JÄJtfin Gegen 9*