Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- Neue Folge. Zweiter Jahrgang (1906)
- Issue
- 3 (1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 92 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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- 92 — Aussergewöhnliches, aber seine Augen belebten sie reizvoll und verschönten sie, denn aus ihnen strahlte eine Welt voll Güte und Geist, und auf grosse Willenskraft Hess die stark entwickelte Nase schliessen. Insbesondere erfreute er sich des Wohlwollens der Kaiserin Christine, die dem braunschweigischen Weifenhause entstammte. Ihr gefällig sein zu dürfen, betrachtete er als eine Ehre. Die. *vi Fig. 12. Fig. 13. Kaiserin war häufig in Geldverlegenheit und musste zu Manichäern ihre Zuflucht nehmen, die ihr nie unter 6 % borgten1). Alexander David lieh ihr auch 5000 Taler, nahm aber an Zinsen nicht mehr als die landesüblichen 5°/02). Die Kaiserin wollte diese Uneigennützigkeit wie viele schon früher ihr geleistete Dienste gern J) Nach brieflicher Mitteilung des verewigten Historikers Ct. Wolf-Wien 2) Desgleichen.