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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 6

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
Neue Folge. Zweiter Jahrgang (1906)
Issue
1 (1906)
Date
1906-01-01
Page
Seite 6 (sequence 11)
Language
German
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— 6 — (loc. cit.) mit. Er liess von dem Grabstein damals (1867) einige Photographien machen, von denen eine in der Bibl. Bosenthaliana; hiervon wurden die Ihnen gesandten Photo's genommen. Ausser den Arbeiten in der Kevue des Etudes Juives, den Transactions of the Jewish Historical Society of England und A. Wolf: Menasseh ben Israel's Mission to Oliver Crom well, sei noch in Bezug auf Daten aus dem Leben von M. b. J. verwiesen auf die interessante Polemik zwischen D. ß. Montezinos und J. M. Hillesum im Nieuw Isr. Weekblad v. 26 Mai, 3. u. 17. Juni 1898 n° 49, 50 u. 52 und Centraalblad v. Israeliten in Nederland v. 24. Juni 1898 n° 12, die zum Ausgangspunkt das Fehlen von Approbationen in M. b. J.'s nötau cpn nahm und Verschiedenes aus seinem Leben beleuchtete. Ausserdem lieferte J. M. Hillesum in: Amsterdamsch Jaarboekje voor 1899, 8°. S. 28—56 einen Aufsatz „Menasseh ben Israel", worin er einige noch nicht publizierte Briefe von M. b. J. an Isaac Vossius in holl. Uebersetzung veröffentlichte, auch das Gedicht des Grabsteines steht dort. (Die Briefe — origin. Span. — besitzt die hiesige Univ. Bibl.) - Und nun zurück zu Uri Halevi. Dass die Mitteilungen von M. Letteris in seinem Aufsatze: König Johann III. Sobieski und sein Verhältniss zu den Juden in Polen (in Wertheimer's Jahrbuch VI. Jg. 5620 (1859—60)) nicht richtig sein können, hat St. in der Note zur Besprechung dieser Arbeit, die unser Ausgangspunkt ist, deutlich erwiesen. Doch genügen seine Ausführungen nicht, um dieses klar zu stellen. Auch die Erörterungen von Chajes im Ltbltt. des „Orient" II S. 665; III S. 473; XI, 401 u. 433 sind bibliographisch zu kurz und ungenügend, um von Nutzen sein zu können. Die ältesten Zolkiewer Drucke gehören zu den grössten Seltenheiten, manche sind bibl. gänzlich unbekannt, einige sind in der Bibl. des verstorb. A. H. Wagenaar (m"nN, Autor des y"2yi nn^in) und der Bibl. Montezinos, sowie des aschkenasischen Qv>n tfirnan nu, hiebst', in Ersch u. Gruber Jüdische Typographie S. 74 c. 2 und nach ihm Brann (Mschft. XL Jg. 1896 S. 476 N. 2) nehmen 1693 als Anfangsjahr der typographischen Thätigkeit des Uri Phöbus ha- Levi in Zolkiew. In der Frankfurter Stadtbibliothek ist der älteste Druck, den sie besitzt 1723 datiert (s. Ausstellung hebr. Druckwerke. 2 Ausgabe F. a. M. 1902. Seite 25 n° 81). Auch ein Beweis, wie selten die alten Z.'er Drucke sind. In Cat. Bodl. Col. 2423 n° 7025 op. 19 giebt St5, die nwm v. Samuel Edels, Zolk. 1692 als „Forsan primus hoc loco excusus liber.Ci Das Stemma der Familie Uri Halevi bei St'. Cat. Bodl. Col. 3064 zu n° 9294 erhält durch folgende Titelunterschrift des sehr seltenen nntt&> 2h Ed. Zolkiew i/A>pn? die ich aus Exempl. Cat. Lehren n° 1133 (jetzt Bibl. Bosenth.) copiert, einen Zusatz: # . . . Nnp^ai p"p HD DSU

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