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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1905-01-01 · 2 (1905) · p. Seite 166

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
Neue Reihe. Erster Jahrgang (1905)
Issue
2 (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 166 (sequence 74)
Language
German
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— 166 — — und die Leute uns passen, wäre es richtig, sich mit denselben zusammenzuthun. Denn je zahlreicher die Gesellschaft, desto angenehmer und fruchtbringender die Reise. Jedenfalls wollen wir im Mai anfangen, ernstlich an die Vorfragen zu gehen. Angenehm wäre es mir, wenn wir vorher irgend wo zusammen kommen könnten. Es freut mich sehr, dass Ihre Frau Gemahlin sich so leicht drein fügt. Das war die grösste Schwierigkeit in meinen Augen, und da diese gehoben ist, so hoffe ich urm na rhu? 'n. Neues habe ich Ihnen nichts mitzutheilen. Interessiren wird es Sie vielleicht, dass einer unserer Zöglinge Dr. Bamberg er in Königsberg zum Rabbiner und Prediger gewählt wurde, er hat Dr. Engelbert aus München ausgestochen. Die besten Grüsse von meiner Frau und mir an Ihre Frau Gemahlin und Sie Ihr Sie innig verehrender Freund Graetz. Unsern Plan werden wir am besten mündlich besprechen. b) Breslau, d. 26. Mai 05. Verehrter Freund! Ich habe Ihnen von Wichtigkeit mitzutheilen, dass ich von dem preussischen Ministerium eine sehr eindringliche Empfehlung an die Gesandtschaft und Consulate erhalten habe, und zwar zuvorkommend, ehe ich an meinen Gönner im Ministerium schreiben konnte, dass mindestens auch Ihr Name darin 'genannt werde. Auch von Herrn Albert Cohn in Paris habe ich heute viele Empfehlungen erhalten; darin sind auch meine Reisegefährten empfohlen. "Wir haben also Alles was wir brauchen. Ich weiss nicht, ob ich mich auch vom österreichischen Cabinet empfehlen lassen soll. Den Brief des Herrn Albert Cohnsende ich Ihnen ein, mit der Bitte, mir ihn gelegentlich zu remittiren. Ich freue mich recht, dass Ihr Herr Neffe gerade auf Herrn Salomo gestossen ist, der ermuthigende Mittheilungen über Palästina gemacht hat. Denn die Eindrücke 6ind so verschieden, dass Andere, welche die Tour mitgemacht haben, ein pessimistisches Urtheil darüber fällen. — Yon Fr. Freund in Görlitz habe ich auch keine bestimmte Zusicherung zur Betheiligung, auch Goldstein in Dirschau hat weiter nichts von sich hören lassen. Dagegen hat Herr H. Jaffe in Posen noch immer Yelleitäten mitzur eisen. Den 29ten Juni von hier, Breslau, aus müssen wir einhalten, sonst verlieren wir acht Tage, da das Dampfschiff von Triest nach Alexandrien immer nur von 7 zu 7 Tagen abgeht. Ich erwarte Sie und Ihren Herrn Cousin spätestens am 28 ten k. M. Wegen verschliessbarer Büchsen werden wir uns hier auch umsehen. Nehmen Sie eine chemische Kaffemaschine mit? Vor der Hand habe ich Urnen nichts weiter mitzutheilen. Ich bestelle mir schon

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