Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- Neue Reihe. Erster Jahrgang (1905)
- Issue
- 2 (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 163 (sequence 71)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- 163 — Worte, die ich zum herzlichen Dank für Ihre treue Erinnerung anwende. Werden Sie mit der Dame in Loudon recht bekannt. Sie war die Freundin meines Onkels. Erzählen Sie mir dann recht viel, and be kind for ever to yours Adelheid Zunz. b) Sehr geehrter Freund. Sie erhalten anbei die Fortsetzung meiner Anmerkungen zu Benjaminl) 6 folio-Seiten, die bis p. 89 reichen; den Rest werden Sie bei Ihrer Rückkehr n'^N vorfinden. Für Rechtsgutachten könnte das lateinische responsa stehen, jedoch habe ich auch nichts gegen decisiones. Für Nasi mag Prince als Erläuterung eingeklammert werden. Dass Sie mein Ms., von welchem ich keine Abschrift habe, sorgfältig aufheben — auch um der Correctur willen —, darf ich wohl erwarten. Vergessen Sie nicht in Halle und in Magdeburg meine Gelder einzucassiren. Da durch Sie die Sache angeknüpft worden, so werden Sie sie auch lösen. Aus Ihrer Antwort auf meine Frage betreifend den Ankauf der Bresselauiischen Bücher, habe ich nicht die Ehre klug werden zu können. Also es ist Nichts und wird Nichts sein. Dr. Moser wird nach wenigen Wochen Auction halten, d. h. *j*OD mpl mp. Ich werde mein Gutachten breviter abgeben, und lasse für das Uebrige den Engel Gabriel oder Jissachar Carmoly sorgen. Wenn Sie nach Amsterdam kommen erzählen Sie Pollak, dass er meinen Brief nicht erhalten, wie ich aus den Israelit. Annalen ersehen habe. Der Ihrige Zunz. Wenn D"n/~|2) noch in Leipzig ist, bitte ich ihn zu grüssen. Berlin 19. Mai 1840. Heute, mein werther Herr Asher, muss ich Ihnen mit deutschen Worten sagen, dass ich den Sinn Ihrer so schönen englischen ohne zu deehiftriren verstanden habe. Oben auf liegen zwar triftige Gründe, als 1) mein Niehtautworten (welches ich augenblicklich widerlege), 2tens meines Mannes zorniger Blick; eben ruft er mich an Sie zu schreiben; und 3 tens der Ihrer lieben Frau. Der Letzte aber ist gewiss nicht anzuerkennen, da Mdme. Asher zu sicher in der Liebe ihres Mannes ruht, als dass ein Briefchen von ihm, an ihre Freundin gerichtet, sie unwillig machen könnte. Kurz, mein verehrtester Herr, it seems to me you like not keep your promise. lndess ich gebe sie nicht frei, sollte Ihnen auch meine Antwort die Ohren zerreissen, und erwarte einen langen englischen Brief. Sie werden sich dadurch in Thätigkeit setzen; alle Wörterbücher sind dann zu wenig, woraus ich hervorsuchen werde, wie ich Ihnen am richtigsten sage, dass ich bin Ihre Sie achtende Freundin Adelheid Zunz. 1) sc. Benj. of Tudela's Masa'ot. 2) Der Bibliograph Z. J. Michael, Hamburg.