Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1937-12-31 · 46 (31.12.1937) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
46 (31.12.1937)
Date
1937-12-31
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2629891-2630682-2630725--5639-2638015
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

f l 'י* *. 4 *p^f .,V״<-:r'^.:p׳*די* ,״ - f , Aß»*1 . Mitglieder in der iKammer, während ihr Aühang ini Senat kaum riemienswert «ei. Deswegen erwägt sie zwei Pläne; Auflösung des Parlamentes und Ausschreibung neuer MpMift öder Besfeiügung Rer Demokratie und Einführung •eines Faschistenregimes, Die Auswirkung beider Älterfür die luden verhängnisvoll sein. Tatsache lieh^ist bereits der bekannte ÄntiseMitenführer fiobu attift PfäFekten von Gzernowifr; ernannt worden, Aehnliche Er* fleUhUttgefi dürften auch anderwärts erfolgen. Es droht ajüch die Gefahr, daß das neue Regime auch in außerpolitischer Hinsicht sich der Achse Rom-Berlin nähern werde» Wodurch die internationale Situation ein neues Gesicht erhalten würde. Bei der Kammerwahl hat die jüdische Liste wohl über 36.000 Stimmen erhalten, aber kein einziges Mandat, da sie keine 2% der Gesamtwählerschaft aufbrachte. In Somlö (Rumänien) weilte in diesen Tagen der rühmlichst bekannte Magid Herr Rabbiner Josef Schwartz, Großwardein, Auf Ansuchen unseres ehrw. Herrn Oberrabbiners hielt der illustre Gast am שבת eine großangelegte Droschöh. Seine begeisterten Worte fanden in allen Schichten der Gemeinde ungeteilten Beifall. Bemerkens- Wert waren seine Ausführungen, in denen der Redner darauf hinwies, daß er an einem Werk arbeitet, das gelegentlich des hundertsten Todestages des Chasam Sofer erscheinen soll. Das Werk wird das ■Leben und Wirken des großen Chasam Sofer zum Hauptgegenstancl haben. Es \ sollen auch einige wertvolle Erinnerungen vom Verfasser des »Kol-Ar}eh«, einem Großvater des Redners, der ein langjähriger Talmid des Chasam Sofer war, zum Abdruck gelangen. Einige bedeutende Größen unserer Zeit begrüfien die Bemühungen des Verfassers •in sehr herzlichen Worten. Dem Erscheinen des angekündigten Werkes wird allgemeines Interesse entgegengebracht. 2>elez1 Protest gegen die »Judenbänke«. 35 Professoren der Hochschulen in Warschau, Wilno usw. haben 6i11en scharfen Protest gegen die Einführung der »Judenbanke« veröffentlicht. Polnische Pogromstntistik. Im »Daily Herald« berichtet der englische Journalist A. L. Easterman über das Ergebnis seiner Reise durch Polen: Vom Tode Marschail Pilsudskis im Mai 1955 an, schreibt er, •sind die polnischen Juden einem Terror ausgeliefert, •den inan als den beängstigendsten in der Geschichte der Judenverfolgungen überhaupt bezeichnen könnte. Keine jüdische Minderheit in irgend einem Staate der Welt ist so eingeschiichtert und verängstigt wie jene -Minderheit, die ich in Polen sah. Seit Mai 1955 wurden in Polen mehr als 150 Juden ermordet, Tausende von ihnen wurden verletzt und weitere Tausende auf Straßen und öffentlichen Plätzen geschlagen. (In die Anzahl der Ermordeten habe ich jene •nicht miteingerechnet, die nach einer Verwundung in den Kranken- Tiäusern starben.) Der Materialschaden läßt sich in Ziffern überhaupt nicht ausdriicken, allein in vier Bezirken schätzt man ihn auf ungefähr 200.000 Pfund. Franhvoich Der Präsident der Französischen Republik, Lebrun, hat den bekannten jüdischen Juwelier und Diamantenhändler ״;'ÄsScher.. aiis־Amsterdam, der Präsidbnt d6r aschkendsisehen jüdischen Gemeinde ־in Holland und der aschkenasiij^fscHdnfKohgregatipn in Amsterdam ist.» zum Offizier der ’־ Ehrenlegion ernannt. ' , In Paris starb im Alter von 71 Jahren Gaston Worinsef, der Sekretär des verstorbenen Baron Edmond de Rothschild. Wormser war ein enger Mitarbeiter des Barons und als»; solcher mit allen jüdisch-philanthropischen und palästinensisehen Angelegenheiten vertraut. Jlalion Neuer antijüdischer’Feldzug des »II Tevere«. Die antisemitische italienische Zeitung »11 Tevere« beginnt mit der Veröffentlichung einer Artikelserie über »Juden im politischen Leben Italiens«. Das Blatt will im Einführungsai,tikel, gestützt auf die Ziffern des Herausgebeiis der »Protokolle der Weisen von Zion« in Italien, Gio-• vanni 'Preziosi, nachweisen, daß die Juden im politischen Leben Italiens, im Parlament, Senat und in der Verwaltung stärker vertreten sind, als es ihrem Anteil innerhalb der » Gesamtbevölkerung entspräche. »II Tevere« kündigt an, er werde den schädlichen Einfluß der Juden im Staatsleben und ihre Verbundenheit mit »geheimen internationalen Kräften«, die den italienischen Interessen entgegenarbeiten, auf decken.; V '׳Demgegenüber hat das Organ des Vatikans, »Osservatöre Romano« in schärfster Weise gegen den Judenhaß Stellung genommen. Ungfctvn »Hapilpul«, Monatsschrift der Jeschiwah-Jugend in Ungarn, Sop1־on (Papret 26) 5698. Der glücklichen Idee eines begabten Bachur der Soproner Jcschiwoh, Meir Mansche Spitzer, verdankt die ungarische Orthodoxie die Schaffung. einer Monatszeitschrift, die ein einigendes Organ aller ungarischen Jeschiwaus darstellen soll. »Hapilpul« bringt einen ernsten Gedankenaüstausch verschiedener Bachurim Jn die Wege und soll so Er- Fahrung und Wissen des cinen^Jeschiwoh auch allen anderen zugänglich machen. Wie wir nach dem in geschmackvoller Aufmachung erschienenen ersten Hefte beurteilen können, ist hier eine Neuerung geschaffen worden, die aller Voraussicht nach zum Segen und Wohle unserer jüdischen Jugend gedeihen wird. Fördern Sie dieses große Werk durch Werbung eines imhyer größer werdenden Abonnentenkreises. ,! H. Grün, ■II״ Taborsträße 8b, Tel, R-42-3-66, Atelier; für feine Herrengarderobe. Jugoslawien Chinuch Sef er Thora. r;;.,.•;׳.;.?.;pie׳_erst vor einigen Jahren gegründete orth. Kultusgemeinde iii Soinbor feierte in sehr erhebender Weise die Einweihnng eines neuen־ Sefer Thora, welches ein sehr geachtetes1 GeihehulemitgUcd, Herr Karl Breiner, der Gemeinde spendete. Th der vollbesetzten Synagoge, wo auch die vornehtüsten MifgMer tleif n^h%e!t Gemeinde * sehr zahlreich äntvesewd waren, hielt/ Se. Ehrxv. Oberrabbiner Moses Deutsch aus Sttbotieä ertibi überäns eindrueksfölle Drösche, in welcher er in nteisterhÄlter־ Weise die Bedeutung des Ta^ ges für die in stetem Entwickeln sieh befindende •Gemeinde schilderte, und kein Aufe blieb trocken, als er seine Zuhörer über den eigentlichen Sinn des Chinuch Beier Thora belehrte. Nach vöriüglichen käntoralett Darbietungen des Kantors H. Weiss wurde der synagogale Teil der Feier in weihevoller Stimmung abgeschlossen und es folgte dann im gastfreundlichen Hause des Herrn Karl Breiner ein Bankett, wo Herr Samuel Deutsch aus Subotica eine mit Divre Thora gewürzte, sehr beifällig aufgenommene Tischrede hielt. Herr Isak Engländer aus Subotica sprach über die Geschichte der Gründung der Gemeinde, an welcher er hervorragend mitarbeitete. Mit der Zuversicht, daß sieh die Somborer Gemeinde auch weiterhin vergrößern yund zu einer mustergültigen Stätte der Thora entwickeln wird, nahm die Feier inrert Würdigen Abschluß, Prämien (2. Serie) Verzeichnis in der nächsten Ölummer dev ״Jüdischen *Presse*‘ Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen .Kultusgemeinde, Wien Z. 6505 ex 195?. Kundmachung. Der Vorstand der. Israelitischen’ Kultusgemeinde Wien gibt bekannt, daß die Gebühr für das Schlachten von Gänsen im Geflügelschlachtlokale der Israelitischen Kultusgemeintle Wien, II., Im Word 1, ab 23. Dezember tl. J. 4 0 Grosc h e n pro Stück beträgt. * Winterhilfsaktion der isr. Kultusgemeinde Wien. Die Israel. Kultusgemeinde Wien eröffnete im Rahmen der von ihr geführten Wintcrhilfsaktion 10 Aüsspeisestellen in verschiedenen Bezirken Wiens, in welchen täglich 1500 Personen unentgeltlich ausgespeist werden. Ueberdies werden die bedürftigen Mitglieder der Gemeinde mit Lebensmittein, Kleidungsstücken, und Kohle beteilt. Die Durch- Führung dieser Aktion ist nur dann gewährleistet, wenn die stcuerzahlcnden Mitglieder der Kultusgemeinde dem an sie ergangenen Aufrufe Folge leisten und den 20%ig־en freiwilligen Zuschlag zur Kultussteuer einzalilen. Es ergeht daher an alle Gemeindemitglicder, die diesem Aufrufe noch nicht gefolgt sind, die dringende Bitte, den freiwilligen Zuschlag ehestens auf das Postspaikassenkonto A 132.254 cinzuzalden. 9f. Jakob Luxemburg-Stiftung. Gesamtverleihungsbetrag: 500 S. Bewerbungsberechtigt sind: Hilfsbedürftige jüdische Witwen, welche im ITT. Wienur Gemeindebezirk wohnhaft sind. Bevorzugt sind: von den oben bezeichneten Personen Beamtenswiiweit galizischer Herkunft, wenn ihnen durch die Verleihung eines Beträges zu einer Existenz Verholfen wird und die Erziehung der verwaisten Kinder ermöglicht resp. erleichtert wird. Einreichungsfrist: bis 31. Jänner 1938. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, event. Gcburtsscheine der Kinder. Einreichstelle: Fürsorge-Zentrale der jsr. Kultusgemeinde Wienj T.,; •Seitenstettenga^se 2, X. Stock.;Zur Bewerbung sindGesuchabögen •zu> Verwenden;.־!welche! in der Einreichstelle (Fürsorge-Zentrale, Wien, I., Seitenstet- Bella Schroffer Topolfony. C. S. R. V e f I 0 f> t e Mödling llofika Linketiberg Senec Verlobte Jenö S. ßertifeld Topolöany tengasse 2, I. Stock) unentgeltlich ausgefolgt werden. Die Gesuchsbögen enthalten auch nähere, für die Bewerberinnen wichtige Bestimmungen. * . Adolf, Therese und Julius Stern-Wohltätigkeitsstiftung. Verleihungsbeirag: 2000 S. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige und bedürftige Personen jüdischer Konfession olfiie Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeindezugehörigkeit. Bevorzugt sind? Von allen Bewerbern Solche der Unterstützung würdige und bedürftige Einschreiter, welche die Verwandtschaft mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf Stern oder dessen Gattin, Frau Therese Stern gcb. Kanitz, nachzuweisen vermögen, Verleihungstag: 14. April 1938, Ge- Suchsbeilagen: Geburtsschein, bezw. Tramingsschein, Armutszeiignis, event. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1958. Einreichstelle: Fürsorge-Zentrale der Isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seiteiistettengasse 2, I. Stock, Tür 16. Zur Bewerbung sind Gesuchsbogen zu verwenden, vvelche in der Einreichstelle (Fürsorge- Zentrale, Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock) unentgeltlieh ausgefolgt werden. Die Gesuchsbogen enthalten auch nähere, für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. v Karoline Giiterbock-Stiftung. Gesamtverleihungsbetrag: 300 S. Bewerbungsberechtigi sind: Arme kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfcssion. Bevorzugt sind: solche arme kranke Frauen und Mädchen mosaisdier Konfession, welche in Holie leben oder dahin zuständig sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, ärztliches Zeugnis, Mittellosigkeitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner. 1938. Einreichstelle: Fürsorge- Zentrale der Isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstetteng. 2, I. Stock, Tür 17. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (Fürsorge-Zentrale,. Wien, I., Seitenstetteng. 2) unentgeltlich nnsgefolgt: werden. Die Gesuchsbögen enthalten auch nähere, für die Bewerberinnen wichtige Bestimmungen. * Predigten in den Synagogen. Freitag, den 31. Dezember 1957, bei den um 4 Uhr 10 Minuten beginnenden Abendg—ttesdiensten in liachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen, und zwar: 1., Seitenstettengasse 4: ■Oberrabbiner Dr. I. Taglicht.; 111., Untere Viaduktgasse 13: Rabbiner Dr. K. Kupfer; V. , Siebenbrunnengasse la: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI. , Selimalzhofgasse 3: Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VII[., Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer; IX. , Müllnergasse 21: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz:. X. , Humboldtgasse 27: Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22: Rabbiner Dr. M. Lewin; XVI., Hubergasse 8: Rabbiner Dr. J. M; Bach; XIX. , Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX. , Kluckygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelsteih; Samstag, den I. Januar 1938, beim Vormittag'sg— ttesdiMistÖ?,Sehrifterkläfnng: XXT;, ׳ ־Hölzmeistfergasste‘'T2f״;R'a1J-; biner Dr. M. Rosenmanh. : : ב״ה Herr und Frau Emil Stroh Frau Zsigmond Griinwalcl : Wien , Györ laden Sie höflich!?!, zur Trauung ihrer Kinder Alice und Jenö welche אי״ה am Donnerstag, 6. Jänner 1938, שבט 11 צל" ת H um 'A2 Uhr nachm, in der Schiffschul, II., Gr. Schiffg. 8, stattfindet. Herr und Ftau David Schisdia laden alle Verwandten,. Freunde und Bekannten zur ,בר מצוד ihres Sohnes יעקב יעלןיבא welche אי״ה an! שבת פ׳ בא den 8. Jänner 1938, um V28 Uhr früh im בית הטדרש Wien, H., Gr. Schiffg8 .־, stattfindet. Droscheh: iK4 Uhr nachm, im Restaurant »Wienea« 11., Ob. Donaustr. 91. Aut. orth. isr» Kultusgemeinde Kurima. Die hiesige aut. orth isr. Mutter-Filialgemeinde besetzt die vakant gewordene Oberrabbliierslelle durch einen 1 ל ל! לו 1 ל א ה b. der von drei anerkannten Rabbinern התלות הוראה besitzt uncl cechoslovakischer Staatsbürger ist. — In Betracht kommen nur solche Bewerber, die bereit sind, die Tochter des unlängst verstorbenen Oberrabbiners (junge kinderlose ,גלל של ) zu heiraten. — Zur Probe werden nur Berufene zugelassen. Spesen werden nicht vergütet. Kurima, 13. Dezembej• 1937. Benjamin Stern, Gemeindepräses. Langjähriger, religiöser Bürobeamter, 27 Jahre, aus gutjüdisclieF Familie, sucht Ehebekanntschaft aus gleicher Familie, die ihm Selbständigkeit ermöglicht. Sub Chiffre »BranchekuniHg« a. 11. Brat. Ailrn. d. Bl. Schidnch für Bas Talmid Chochom, hiibsch, sehr intelligent, aus vornehmer Familie, mit 40—50 Mill, gesuch t. Angebote von religiösen Interessenten mit Existenz im Alter von nicht unter 55 Jahren unter »event. Witwer oder orth, Rabbiner« an die Brat. Adm. Suche für inetnen Schwager, 35 Jahre alt, orthodox, nachweisbares Vermögen 80,000 S, hübsches Mädchen mit 30,000 S. Unter »Gegenseitige Diskretion« an die Wiener Administration des Blattes. zu kaufen gesucht. Anträge schriftlich oder telephonisch (A-46-0-15) uh die Wieiier Administration. Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren, Insbesondere לי קודש:, Sederschüssel, Menoras Leuchter und Bestecke ln großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig II!;Moritz Warkany Tabor Straße 14 Rasiere dich ohne Messer mit dem Langerin ges. gesch. es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. — 1 Paket, zirka ein halbes Kilogramm, S 1*40. — Zu haben bei PHlIilPP ]LANGER, Friseur, Wien II, Franz-Hochedlinger-Gastfe 25 Tag Teweth 1 Schwat | fim* 03 B s דף יומי משנה יומית Kalendarium ע-כין מקואות משנה סרק Freitag 27 31 כד יא ו Samstag 28 1 כה א ו ואדא. מבח״ח. Sonntag: 29 2 כו ב n Montag 1 3 כז ג » Dienstag 2 4 כה ד¬ » Mittwoch 3 5 כט ה 1) Donnerst. 4 6 ל ו מ Freitag 5 7 לא ז ה Samstag 6 8 לב ♦א 1 1 בא G e b e t z e i t e n ואלא WIEN BRATISLAVA Uhr: Min. Uhr: Min- 6 : 85 6 BR 9 i 03 9 03 , , ... , סו» זמן קדיאת שמע ש5 שחיית 4 : 10 4 10 .. f . . ■ בשכל♦ מנחה כעש״ק י 7 : 15 7 15 .. ■־ ' השכמה. 9 30 9 30 . עוח״ית. 3! 30 3 30 .. . מנחה. ־* 5 i 5 —• . . מעייג נמיצש״ק. . 3!חול♦ השכ?!ח. 6 i ^9 6• 45 שחיית ... . . . 4 i 15 4 30 .. מנחה - 4 : - 4 יו5״ק ....... Eigehfüiu^r, Herausgeber u. Verleger: Orthodox-jüdischer Preßvereiu, Wien 11.* Malzgasse 12a, Für den’Inhalt verantwortlich' im Sinne des Preßgesetzes׳. Jakob Deutsch» , Wjen II.» Rote Sterngasse 15. Verantwortl. Redakteur für die Cechoslovakei: Siegfried Fronrmer, Bratislava, Zochgasse 22/XIV/n. Druck; Melantrich A. G., Wien IX., Pranaerg. .6. Sr *Ä.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.