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Jüdische Presse · 1937-12-10 · 43 (10.12.1937) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
43 (10.12.1937)
Date
1937-12-10
Page
– (sequence 4)
Language
German
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4 JÜDISCHE PRESSE ׳Nr. 45. lern 211 entflammen, die das g—ttliche Erbe, das unser Lehrer Moses am Sinai empfing, in nmtnterbfoehenef folge immer wieder den kommenden Geschlechtern weiterzugeben; in stets neuentstandenem jabnes wurde die ewi| junge öfFenbarung weitergetragen. Üeberall, wo in den folgenden Jahrhunderten,, wo die durch Haß. Vefleumduhg und Bosneit gehetzten Sohne Jakobs auch nur eine Weile Buhe zu finden glaubten, wurden, allen Änfeindungen trotzend, Lehrstätten der g—ttlichen Weisheit gegrünäet. Trotz des Druckes, trotz der Wehklagen über die Furchtbarsten Peinigungen, erklang׳ dort das hohe Lied der Thora. Die Beschäftigung mit ihr, ihr Studium, schuf einen Adel des Geistes, der das gesamte Jüdische hoch über alle Erniedrigung erhob. Israels Söhne blieben ihres Berufes bewußt, ein Volk von Priestern zu sein, das von G—tt die Aufgabe empfangen hat, die Menschen, alle Mensclleh, wahre Sitte, wahre, erhabene Menschenliebe zu lehren, ' Dieser bewußte Idealismus ist bei uns Juden auch heute noch lebendig, Wenn hämische Spötter von dem jüdischen JJandelsgeist sprechen, wenn unsere Feinde uns rlen Vorwurf machen, daß wir nur an materiellen Vorteil denken, ist das nicht wahr. Sie werden Lügen gestraft von den tausend und aber tausend Jünglingen, die auf Geld und Gut verzichten, die Wohlleben und Behaglichkeit verschmähen und die enge Jmlengasse von Jabne,, die Entbehrungen des Jeschibah aufsuchen, um im Forschen hach den Wahrheiten der Thora ihren Lebenszweck, das Ziel ihrer Sehnsucht zu finden. Sie sind als Helden zu feiern, als Erhalter, als Ehrenretter des jüdischen Volkes. Wer das jüdische Volk auf der sittlichen Hohe erhalten will, wer mithelfen will, das Judentum fähig zu machen, im Kampf gegen die Stürme der Zeit zu bestehen, muß die alten Pflanzstätten der Thora, die Jeschiboth; die Rüstkammern, in denen die Waffen zur Erhaltung und Ver- 'teidigung ־des Judentums geschmiedet werden, er muß ihre Jünger, die Bannerträger der Thora und der jüdischen Zukunft, fördern und linterstiitzen. , r:..-';■■: Mag auch der einzelne dieser /Pflicht bewußt, nach seinem Können bestrebt sein, das Beste zu tun. doch die- ' ser Sache kann ihrer 'Bedeutsamkeit entsprechend nur die;Gesamtheit mit Erfolg dienen. Wir in Wien sind so glück- :t lieh, in dem Verein Thiferth iBachurim eine Organisation ־zu besitzen, die sich diese Aufgabe gestellt hat. Seit fast einem halben Jahrhundert arbeitet sie unermüdlich und mit Erfolg. In Wien, das vor Jahrhunderten das goldene |ץ Zeitalter des »Chachme Wien« sah, und das im Gange der |י':י Entwicklung zu einer trostlosen jüdisch-religiösen Wüste j׳\ ’ geworden war, konnte Tif. Baclntrim nach heißem Bemünen — vor kaum 40 Jahren 5 bis 4 Jünglinge zum ßesuche einer Jeschibah führen. Der beharrlichen und unf\ ermtkllichen ־ Belehrung und Aufklärung über den Wert }'■:'׳ י der Sache konnte er während der letzten Jahre schon? mehr als hundert junge ׳Menschen zu den Leberisquellen W des Judentums brinjen. Das aber soll immer nur noch der %■ > erste Anfang.sein. Es gilt die Begeisterung und Erkenntnis jnoch in weitere Kreise zu tragen, noch viel, viel mehr, י sollen dazu sich gedrängt fühlen, dem idealen Beruf des Juden; sich zu widmen, damit der g—ttliche Ehrentitel i'\ N »Volk von Priestern« berechtigt sei. Alle, ohne Unterschied der Meinungen, über allen Parteihader, über allen Streit . der Weltanschauung hinweg, in Liebe zu dem Lebenselement des jüdischen Volkes, U ‘ zitr Thora, die ja uns alle geeint hat, müssen alle sich zu- \ . ' samnielituh, um die Schar derer zu unterstützen, zu er- ‘‘V halten, zu verstärken, die hinausziehen, ohne der Sorge des Tages zu denken, ohne den Vorteil der Stunde zu er- %־ wägen, ,einzustehen für unser altes, unvergängliches Jm■ K dentuni, das allen Anfeindungen und allen Stürmen standhalten, kann, nicht durch, politischen Kampf, .nicht durch rohe Gewalt, sondern nur durch den Geist der Thora, den Geist c—ttes.:!לא בחיל לא בכח כי אם ברוחי tb*rt. י * Agndistische Führerschule in Wien. . ' Nach den ku rzen Chanukka-Ferien, die die Hörer zu eifriger Wiederholungsarbeit des in den ersten sieben Wochfeh durchgenommenen Lehrstoffes verwendet haben, be- 1 ׳ gunn am Mittwoch, den 8. Dezember, wieder der regelmäßige Unterricht. Wenn auch heute ein abschließendes Urteil über den Erfolg dieses ersten agudistischen Führerkurses naturgemäß, noch nicht möglich ist, kann dennoch , gesagt werden, daß er alle in ihn gesetzten Erwartungen erfüllte. Die durchwegs auf hohem Niveau stehenden Lehrvorträge und die lebhaft interessierte Beteiligung aller ,Hörer lassen einen erfolgreichen Abschluß des ganzen Kur- ' ses erwarten. Besonderen Beifall finden die Diskussionsahendfe, die durch ein Referat eines Hörers eingeleitet wer- ׳ den und stets ein weltanschauliches Problem an Hancl der agudistischen Literatur behandeln. So erlangen die Kursteilnehmer zugleich auch eine Fertigkeit im freien Spre- , " chen,'׳-׳eine praktische Vorübung für den schon in Kürze beginnenden Rhetorikunterricht. Für das Ende des ersten Semesters ist eine Zwischenprüfung vorgesehen. .'Am Mozzoe Schabbos, den 27. November, referierte im Führerkurs als Gastdozent Herr Dr. Salomon Ehrmann aus Frankfurt a. M. über die agndistische Einsteilung zu Erez Jisroel und über die praktische Arbeit für das Heilige Land, Sein sehr instruktiver Vortrag fand großen Beifall und Begeisterung, Ghanukkaveranstaltung der Agudas-Jugend. Die »Pirche Agudas Jisroel« gemeinsam mit der Jüngst gegründeten 'Mittelgruppe der A.J.J. veranstaltete am vergangenen Sonntag, den 5. Dezember 1, J. im ganzlieh überfüllten Saal des Hotel »Stefanie« ein sehr gelungenes Chanukkafest. In gewohnt launiger Weise begrüßte Vizepräsident Emil Adler die so zahlreich Erschienenen. Der Pirche- :; Chor trug in meisterhafter Weise »Haneraus halolu« und die österreichische Bündeshymne vor, Dirigent war der junge Ascher Tiirkl. Nun folgte eine Begrüßungsansprache des jungen Siegfried Rainler. Ausgehend •vom Chanukkawunder, besprach der talentierte Redner das so brennende jüdische jugendpvoblem. Mit begeisternden Worten erinnerte er die ׳ jüdischen Eltern an ihre Pflicht, ihre Kinder auf den , r i c h t i g e n jüdischen Weg, auf den Wek unserer heiligen Thora zu führen, sie in die richtige jüdische Ge- Seilschaft lind Schule einzufUhren, damit sie einst als aufrechte jehüdim ihren Lebensweg gehen können.. Sowohl dem Redner, als auch dem Pirche-Clior, brachte das Publikuiu großen. Beifall entgegen, •Nachher folgte die Aufführung des bekannten Schau- Spieles »Don lsak ■Abarbanel«, aufgefühlt von Mitgliedern der Mittelgrnppe und der P.A.J.. Auch das Stück löste unter den Zuschauern lebhaften Beifall ans, ׳Die Regie hatten Herr E, Herzog und unsere bewährten jungen Freunde J. Czermak und י J. Schenk inne,. — In später Abendstunde fand dieser so 'herrlich schön verbrachte Abend seinen Abschluß. ־. •Mögen die jüdischen Eltern zur Einsicht kommen, daß sie ׳ ihre Kinder nur in der Agudas Jisroel zu aufvechteu Juden erziehen können. S. L. Festabend des Bundes jüdischer Frontsoldaten Öesterr. Donnerstäli den^ ־Dezembet .193* äbends fand 1m Großen Musikvereihssaat die traditionelle repräsentative Makkabäerfeier des Bundes jüdischer ׳Frontsoldaten Oesterreichs statt. Den ersteif Teil der Feier bildete der Einzug der uniformierten Ehren- sowie der Fahnen- und Wimpelabteilung des Bundes. Nach dem Begrüßungsprotog nahm Oberkantor G. Margolies die rituelle Zeremonie des Lichterzündens vor, worauf der Präsident des Weltverbandes. der jüdischen Frontkämpferorganisationen, Bundes♦ führet Hptm. a. D. Siegmund Edler von Friedmann die Festrede hielt, in welcher er unter , anderem attsführte: 111 der mehr als zweitausend jährigen Trennung vom palästiriensischen Boden Wurde die jüdisch-religiöse Idee durch einen unbeschreiblichen Leidensweg von nie geahnter Tragik wacherhalten und nichts vermag uns heute von dieser Idee zu trennen. Ebenso vermag uns auch nichts von unserem Vaterlande zu trennen, mit dem uns nicht nur freudvolles Geschehen verbindet, sondern das rein menschliche und staatsbürgerliche Band wurde durch gemeinsam erduldete Not, Entbehrungen und Gefahren fester und inniger geknüpft! Dienst am Vaterlande und Dienst am Judentum sind niemals Gegensätze! Wir müssen alle trachten, jetzt das zu verwirklichen, wofür die Makkabäer gewirkt haben: Die Einheit des Judentums! Dafür maß der Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs auch im sechsten Jahre!seines Bestandes wirken! Mit einem »Hymnus an Oesterreich« schloß der erste Teil dieser Feier. Im zweiten Teile der Veranstaltung wirkten dns Bundesorchester des Bundes jiid. Frontsoldaten Oesterr, unter Leitung des Bundeskapellmeisters ׳Dr. 'Kurt Pahlen, der jüdische Gesangverein, Frau Friedl Böhm, von der Volksoper, Kammersänger Marcell Noe, der Violinvirtuose Prof. Zimbler und Violoncellovirtuose Prof. Ernst Wassing sowie als Solist des Jüdischen Gesangvereines S. Postolow mit. Agudas- Jisroel-Mädchengruppe Wien II. Den diesiyöchigen Schabbos-Vortrag hält Herr Doktor S. Le mb erg er, um HU Uhr vormittags in der »Wienea« II., Obere Donaustraße 91. ft 7 Frau חיילה Hermine Kphn s. A. Am Vorabend des heurigen Chanukka hat die Wiener Orthodoxie eine ihrer wackersten Frauen, Frau חיילה Kohn, im Alter von 63 Jahren, unter riesiger Teilnahme zu Grabe getragen. Die Heimgegangene war nicht nur die würdige Tochter ihrer als ZedekCs bekannten Mutter Gitl Kolm o. h.,!sondern auch die ehrenwerte Frau ihres ihr in den Tod vorausgegangenen rUhmlichst bekannten Talmid Chochom Reb Awrohom Kohn s. A., dessen •Geist von der Verblichenen in ihrem Hause voll aufrecht erhalten wurde. So war es denn selbstverständlich, daß ihre Söhne, trotz der Ungunst der Zeit, ihre Reifejahre in der Jeschi־ woh verbrachten und auch genau so wie die Schwestern in musterhafter ,׳Weise zu braven und bewußten Mitgliedern der Wiener orthodoxen Gemeinschaft heran wuchsen. Sie und das Wiener gesetzestreue Judentum haben einen unersetzlichen Verlust erlitten. Gebe השי״ת den schwergeprüften Kindern Kraft und Mut, die Lücke durch Arbeit und Leben im Geiste der verklärten Eltern so gut dies möglich sei, auszufüllen. ,תנצבד ברכת מז״ט לבבית לכבוד• ידיתו הנעלה הבחור באידם הרב המופלג בתורה ויראה המטיף המפואר והמפורסם, איש v: אשכולות כש״ת מהדר בנימין ואב בענעדיקט שליט״א רב דביהב״ג מונטיפיורה בודק .לרגלי התמנותו לרב בביהכ״ג שענלאטערנשול, שם• י יצחק פריעד, הי״ל כד,נא, תלמידי ישה״ר פ״ב Ruudstkau Statistisches über die Juden in Ungarn und Holland. Einem Bericht des »Büro für Statistik der Juden«, Prag, ist zu entnehmen, daß es im Jahre 1935 in Budapest unter 1,060.431 Einwohnern 201.069 Juden, d. i. 19% der Gesamtbevölkerung, gab. Im Jahre 1930 lebten in Budapest 204.571 Juden oder 20.5% der Gesamtbevölkerung. ln Holland lebten im׳ Jahre 1869 70.005 Juden. Bis 1899 stieg ihre Zahl auf 105.988, bis 1909 auf 106.490. Im Jahre 1920 waren es 115.225 und schließlich im Jahre 1930 111.917. Von 1869 bis 1930 hat sich daher die Zahl der• Juden in Holland um fast 60% vermehrt. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 1950 1,5%. Von 1920 bis 1930 hat sich die absolute Zahl der Juden um 3306 Seelen verringert. Bureau für Statistik der Juden in Prag. Das im Jahre 1904 von Dr. Arthur Ruppin in ,Berlin begründete »Bureau für Statistik der Juden«, welches seine Tätigkeit vorübergehend eingestellt hatte, ist jetzt in Prag wieder eröffnet worden. Das Bureau erteilt Interessenten Auskünfte über alle einschlägigen Fragen. Gleichzeitig wird eine größere Arbeit Uber die »Juden in der Ceclioslovakei« in Angriff genoinmen, in der alles erreichbare statistische Material in der von früher her bekannten und bewährten Weise zu einer Darstellung der Bevölkerungs- sowie der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Verhältnisse der Juden der Republik vereinigt wird. Eine Arbeit über die »Juden in Polen« wird .folgen. Wie das »Bureau für Statistik der Juden« bekannt gibt, ist die Zahl der jüdischen Geburten in der Cechoslovakei im Jahre 1935 gegenüber dem Vorjahr uin 4.8% gesunken; im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1928/30 ergibt sich sogar eine Abnahme der Geburtenziffer um 15.3%, Tvunhveich Der französische Innenminister Max Dormay erklärte einer Abordnung der in de!• Volksfront vereinigten Parteien, die vor dem Ueberhandnehmen der antisemitische 11 Propaganda in Frankrejch warnte und von der französisehen Regierung eine Kontrolle der FinanzqueUeu der für diese Propaganda Verantwortlichen forderte, die französisehe Regierung werde ’mit aller Energie jeden Versuch, die Juden anzugreifen, Unterdrücken.’.uncl die Einführung rassischer Theorien in Frankreich verhindern. Zum Schluß gab der Innenminister der Abordnung die Versicherung, er werde der Forderung der Volksfront Rechnung tragen und dafür sorgen, daß die Juden in Frankreich entsprechenden Schutz genießen. Eva Feuerstein HermanThaler Kosice Reichenberg-Sfropkov V e r I ö I) t e Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Ruhtisgemeinde, Wien Öfierrabbinei‘ Dr. Tagliclit. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde hat in seiner Sitzung vom 30. November 1957 einstimhiig beschlossen, den Titular-Oberrabhiner Dr. Israel Tagliclit, der seit dem Ableben des Herrn Oberrabbiners Dr. David Feuchtwang mit der Führung des Oberrabbinates betraut war, zum Obervabbiner zu ernennen. Herr Oberrabbiner Dr. Taglieht wird außer der Tätig- ,keit im Rabbirtate eher Kultusgemeinde auch die rabbinisehen Funktionen im Stadt-Tempel .versehen. * Stelle 11 a tisschreibung, Bei der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt die Stelle dös Leiters der Jfechnungskontrolle aller Aemter und Anstalten der Kultusgemeinde zur Besetzung, Erfordernissc für diese Stelle sind: Genaue Kenntnis der Buchhaltiing, der Nachweis organisatorischer Tätigkeit in großen Betrieben, insbesondere auf dem Gebiete des Kontrolldienstes. Jüdische Bewerber, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, die österr. Bundesbiirgerschaft be* sitzen und eine über das ׳Mittelschulstudium, liinausreichende Bildung nachweisen können, haben ihre Gesuche unter Vorlage der Personaklokumente und Zeugnisse bei der Amtsdirektion der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I. , Seitenstettengasse 4, spätestens bis 19. Dezember 1937 zu überreichen. Der Kultusvorstand behält sich vor, die näheren Bestimmungen des abzuschließenden Vertrages mit dem in Betracht kommenden Bewerber zu vereinbaren. Wien, am 5. Dezember 1937. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. * 1. Jugendg—ttesdienst fiir Volks-, Haupt- und Mittelschiiler(innen). Samstag, den 11. Dezember 1937, um 5 Uhr naclim. in allen Gemeinde-Synagogen. — 2. Besondere Jugendg—ttesdienste für Mittelschiiler(innen) der Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirke. Samstag, den 11. Dezember 1937, um 145 Uhr nachm;, im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5 und in •den Bezirks-Synagogen IX., Müllnergasse 21 und XX., Kluckygasse 11. — 5. G—ttesdienst für• die reifere Mittelschuljugend. Freitag, den!0. Dezember 1937, um H7 Uhr abends, im Stadttempel, Seitenstettengasse 4. Predigten in den Synagogen. Freitag, den 10. Dezember 1937 wird bei dem um 4 Uhr beginnenden Abj.ulg—ttesdienste in der Gemein,le- Synagoge XV11L, Schoper;;1auer.stiäße 39, Herr Rabbiner Dr. A.. Z. Schwarz eine Predigt halten. — Samstag, den II. Dezember 1937, beim Vormiltagsg—ttesdienste Schrifterklärung: XXL, Holzmeistergasse 12: Rabbiner ׳Dr. M. Rosenmann. , * Das Friedhofsamt der Israel. Kultusgemeinde macht aufmerksam, daß weder Personen, welche die Anfertigung und Lieferung von J a 11 r z ei 11 a b e 11 e n offenerem noch andere Gewerbetreibende berechtigt sind, sich bei Offertstellung auf die Kultusgemeinde zu berufen. Herr und Frau Nathan Herzka laden alle Verwandten, Freunde und Bekannten zur!בר מצו י ihres Sohnes פני ם Paul, welche ,אי״ד am Schabbos, Parschas ויחי den 18. Dezember 1937, um Y1& Uhr früh in der Schiffschul, II./Große. Schiffgasse 8, stattfindet. — Droscheh: H4 Uhr nachm. Restaurant »Wienea«. Intelligentes, religiöses, junges Mädchen findet Stellung neben meinem 10 jährigen Sohne. Offerter Kurtag Jenö, Bekes, Ungarn. , Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren, insbesondere כלי קודש, SederschUssel, Menoras, Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenhe'tskäufe, stets vorrätig Joritz Warkany II, Taborstraße 14 Tag le Dezember | דף יומי יומית משנה Kalendarium עיכין מקואית משנה פיק Freilag 6 10 ג א ד Samstag 7 11 ד ב " Sonntag S 12 ה ג " Montag 9 13 ו ־ ד מ Dienstag 10 •14 ז' ה " תענית עשיה כמכת. MitM 11 15 ה א ה Donnerst. 12 16 ט ב " Freitag 18 17 י ג " Samstag 14 18 יא ד ,, ויהי G ebet*ei ten דגש WIEN BRATISLAVA Uhr: Min. Uhr : Min. 6! 80 6;! 28 8! 55 8 I 1 55 4 j 05 ± \ : — 7 •:15 7 1! 15 9 130 9 i i 30 30 ז 3 3 :! 30 \ i 55 4 :; 50 6 I 40 6 : 40 4 | - 4 i ך.;חת ת5י5ין?שעת ד.יחק ־ סוה ימן ק*יאת ש? ע ש5 שחיית בשבת: מנחה נעש״ק יש;?יד. •••׳־• שחיית .... מ;חד, . ,; . . . מעיי?;מיעש״ק• בחול♦, י׳שכמה ...... שחיית. ■כי;חי!: 'Eigentümer,' Herausgeber" u, Verleger: Orthodox;׳jüdischer Wien II., Große Pfarrgasse 3. Verantwort!, Redakteur für Freßverein, Wien II., Malzgasse l£}a׳ Für den Inhalt verantwortlich im Sinne des Preßgesetzes: Mendäl Geldwerth» die Cechoslovakei: Siegfried Frommer, Bratislaxa, Zochgasse 33/XIV/II, Druck: Melantrich A. G״ Wien IX., Pramerg, 6.

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