Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 42 (3.12.1937)
- Date
- 1937-12-03
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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N*.■■ &3־ 1 •׳'iitiim11mr^1rf11rrrM1fi1^ ,^ן,^״,^ ז:-^.^ץ ך..» _ r ן |ן!ד! ■|fty1[fl iiiniBniitiiiiiaiiiii-fi ihifg» Dörfern Kollefctivstrafen auteuerlegen, wenn dietJr- < ii'bet tfefiBottbeöafisehföga flieht iinterättglieh atisgeliefert werden. Bei Durchsuchungen in einet Reihe von Dörfern in der Umgebung Jerusalems wurden der Mttkmar und mehrere Dorfälteste des arabischen Dorfes IsVia verhaftet Die Regierung hat die Veröffentlichung der Namen derjertigen Beamten* die tot dem Militärgericht in Haifa als Zeugen auf treten, verboten. Man nimmt an, daßdieses Verbot erfolgte, tim Racheakte gegen sie ■au vermeiden. T<fLafL/icß/ilU^Lai frWfri^frlFVVIFir Von dem neuen Völksküchettheim irt׳ Bratislava.;Anläßlich ■ der ersten Ausspeisungen im neuen Ge bände, der jüdischen Volksküche in Bratislava sprach Herr Dr. M. Fleischhacker in Anwesenheit von S. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Schreiber, den er herzlichst begrüßte, abermals über die Bedeutung des geschaffenen Werkes, das im Dienste, der notleidenden jüdischen Mitmenschen stehen soll und richtete an. die anwesenden, zum Speisen erschieneuen Armen das Ansuchen, dasselbe wohlgefällig aufzunehmen und versicherte sie, daß sie hier stets für mini- , niales Entgelt bei vornehmer Behandlung gutes, schmackvolles und , hauptsächlich religiös einwandfreies Essen bekommen werden. Auch Oberrabbiner Schreiber sprach sich nachher in einer schönen Ansprache über das vollbrachte echt jüdische philanthropische Werk sehr lobend aus. Im Nachtrag sei erwähnt, daß hier während der Wintermonate Arbeitslose ohne Unterschied der Konfession täglich warmen Tee und Brot kostenlos verabreicht erhalten. Vortrag Rabbiner Flesch, Wien, in Bratislava. .. Ueber Einladung der Bratiälavaer Jugendgruppe der Agudas ,Jisroel sprach am 1. Chanukka-Abend im Rahmen ' eines Werbeabends für die Aguda-Idee Rabbiner M. D. Flesch aus Wien über das Thema: »Harmonische Vereinigung zwischen Thora und Erez Jisroel«. Vor einer großen Zuhörerschaft, die das, Lokal der Jugend gruppe füllte, begrüßt Präses J. Salzer den illustren Gast und die zahlreich . erschienenen Baale Batim und Jugendlichen. Hierauf beginnt Rabbiner Flesch mit seinem formvollendeten, in rhetorischer Hinsicht hervorragenden Vortrag, in welchem er in prägnanten Sätzen über die Ziele und Aufgaben der Aguda Jisroel im allgemeinen und ihre Erez Jisroel im besonderen spricht. »Die Arbeit für Erez Jisroel, wo das religiöse Judentum leider schon schwere Einbuße zu erleiden hatte, muß heute 11ן der vordersten Reihe der Arbettsgebiete der Agudas Jisroel stehen«, rief Redner aus und forderte schließlich zum Kampf tim Aguda-Idee, für Thora, Land und Volk auf. Seine Ausführungen, die mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurden, haben auch den erwünschten Erfolg gezeitigt, indem sich mehrere zum Beitritt bei der Gruppe meldeten. Aguda-Vortrag in Dun. Streda. Die Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Dun. Streda ergriff die gute Gelegenheit, um den an einem Pirche- Chanukka-Feste anwesenden. Präses der Preßburger Jugendgruppe, Herrn J. Salzer;, mit einem Vortrage zu beehren.; Nachdem er im Rahmen, dös Pirchefestes zu den Kindern J über die Bedeutung '.von ־Chanukka•., und im engsten Zu-; sammenhang' damit über, die Pirche-Ar beit sprach, hielt er j im Agtidaheime einen inhaltsvollen, mit Begeisterung auf-; genommenen Vortrag über die Ideologie der Agudas Jisroel. j Vortragender׳‘verständ es,׳־die Anwesenden durch seine, mit ן s,chönen ל״ת gewürzten Worten trotz d־er; Schwere •des‘ •Thej lüas in Spannung־ •zu halten Und erntete־ großen Applaus.! Lustige Postboten der CSR.— wird man sagen, wenn jeder von ihnen mit pedikürten■i Füßen die Post .austragen wird. — Bafa hat alle Postboten der CSR. zu einer Gratis- Fußbehandlung;eingeladen.‘Er will die Postboten, an ihren ־•eigenen! Füßen von der Notwendigkeit der Fußpflege überzeugen.. 7״ ' Das neue Beth HämiÜrÖsch7 der Jescliiwa Galanta. . > Sonntag, den 5. Dezember, vormittags,׳um,! 10 yinybe•^ ginnt die Eröffnung der Assifoh Gedaulodurch den .Prä- -*■ses, Herrn Adolf ■ Grünwald, Dun. Streda. Anschließend, wird nachmittags der Cliiniicli des neuerbauten Beth Hamidrosch im Rahmen eines Banketts abgehalten. Der neue Lehrsaal wurde auf dem von der. Galantaer Gemeinde *an- :gekauften Baugrund errichtet lind diese vorzügliche Errichtung durch , die Familie Rubinstein, Tek. Sarluliy, .bzw. durch deren Mitglieder R. Chananje Rubinstein, dessen Sohn Mor Rubinstein und Schwiegersohn Adolf Rubinstein hergestellt.; Die feierliche Einweihung nimmt nachmittags um 2 Uhr mit Tefillos und Gesang ihren Anfang־. Nach der Uebergabe des Beth Hamidrosch in den Besitz der ״ Galantaer Jescliiwa durch deren Spender, folgt die feierliche Droscho Sr. Ehrw. Herrn. Oberrabbincr Josua Buxbaum. .Zum Schlüsse spricht im Namen der Gemeinde Herr Mor;Kalisch, Gemeindepräscs, und im Namen der Chawürasz Talmidim Herr Josef Schwarz, Komarno. Die Chawiirasz Talmidim ladet nur auf diesem Wege sämtliche Talmidim und Gönner der Jescliiwa Galanta zu Miesem Feste.;Vom religiösen Lehen in Prag. Das neu aufbUilvende Leben innerhalb der Prager •Orthodoxie ist nicht zum wenigsten innerhalb der Jugend- Bewegung zu sehen. Es ist den unermüdlichen Bemühungen •der alteingesessenen Orthodoxen gelungen, die Jugend so-; wohl im eigenen Kreise,־ als auch unter der immer mehr unwachsenden Schar der Zugewanderten in der »Esra«, , einer seit sechs Jahren bestehenden Vereinigung, zusammenzufassen, nach dem Muster der deutschen Esra-Vereine in verschiedenen Altersgruppen, sie zu regelmäßigen Zusammenkünften teils zum Zwecke der jüdischen Fori- .׳Bildung, teils, zu geselliger Unterhaltung anzuhalten. Bei schönem Wetter werden Spaziergänge, Besuche in 'Museen und Galerien unternommen; einmal wöchentlich, •dies ein Verdienst des rührigen Herrn Salomon Kohn, geineinsames Schwimmen im Hallenbad. Sehr dankenswert :sind auch seine' Bestrebungen, den Kindern im Ferienheim, sowohl itn Sommer als auch im Winter, zu ausgiebiger;Erholung im streng jüdischen Milieu zu verhelfen. Die Esra umfaßt heute 6 Gruppen (3 Knaben-, 2 Mäd- «eben- und eine Kleinkindergruppe) mit ca. 60 Jugendlichen. Das Gute setzt sich immer durch und meist in überraschend kurzer Zeit. Auch die Verwendung von Dr. Oetkers Backpulver hat sich so rasch eingelebt, daß wir uns heute eine moderne Küchenführung ohne dieses ver-* läßliche und rasch arbeitende Triebmittel gar nicht vor- Mellen konnten. Da gibt es nun kein zeitraubendes Warten mehr, damit der Teig auf gehen kann, und keine Angst, ob er genug locker wird. Mit Dr, Oetkers Backpulver »Heller ,Kopf« gibt es nunmehr gutgelungenes, nährhaftes und leicht verdauliches Gebäck. Millionen Hausfrauen backen nach dei! Oetker-Rezepten, die bei jedem Kaufmann oder von der Firma Dr. A, Oetker in Brünn umsonst erhältlich sind, 't'?*־•’ ׳Äl■׳:;"", . *־<» -.י *7t ifeüi Der Jugendbund erfreut siehbei Ettern und Kindern größ ter; Beliebtheit - . '7 d -•׳״:/ Die BeteiligUög der Kinder d^wStetrusehr zahlreich tuiö uur die Freit auseittanderliegettdett Wohnungen der einzelneu sind, wie in jeder Großstadt, daran schuld, dal nicht alle Kinder gleichzeitig .erfaßt, werden können. Die Esra übersiedelt dieser ,!Tage in neue, größere Lokalitäten, wo am שנת חנוכה eine Einweihung אייה stattfinden wird. * ........; Aber nur wenn alle orthodox-religiösen jugendlichen in Prag einheitlich organisiert werden, ist die Voraussetzung...tind. die., Grundlage* fifrj!ersprießliche Arbeit!ל10ובת הכלל והפרצ geschaffen; nicht aber, wenn einzelne das Bestreben haben, abzusplittern• und sich zu dezentralisieren, neue Gruppen Und Grübchen ztt Bilden Denn nur ein אחל üt .'M wtiMi'g' אחל' anzuerkennen. " ־; Fnmiliennachrichtem ,.,:■׳ Hochzeit, In Serednd fäntFam 22. Kislew die Hoch■ zeit des Herrn Rabb. E. WMd attV Klaiisenburg mit Frl R. Sternhell, der Enkelin des .yefew. Seredner Raws, statt Die Grippe! feegt Luxf t. 1 n er ::י7■*" .׳ .׳ . ״ Sie ■•wili;-,-^icK^|i^r. •, bemächtigen! Bei nebiigein; jbfdf v veränderlichem Herbstr־?u^vWiÄferwa.itOr gedeihen verschiedene krankheitserregende Bakterien.י D1C?heimtückischesten sind die Grippe-Erreger. Sie werden von ihnen überfallen, wenn Sie es am wenigsten erwarten. Durch den Mund lind die Atmungswege gelängei^ sie in den Körper. Zum Verhüten der Ansteckung desinfizieren Sie M u n d u n d R a c h e n durch den Franzbranntwein A\ IL 1P AV den Sie beim Zälineputzen und Gurgeln in geringer Menge dem Wasser beimischen, Fragen Sie Ihren Arzt! Achten Sie beim Einkäufe darauf, daß Sie wirklich Älpa bekommen! Östeumk Mitteilungen diev Jfisvcel, Wien ' Kanzlei: II., Große Schiffgasse 1. ZI. 404 ex 57. ' ב״ה "י־ . ■ : ' ' ' ׳ Am ש׳ק פ׳ מקץ den 4. Dez.‘halt א דם ו ״ ר של י ט״ א im Bethause der Adas Jisroel (Schiffschul) um 11 Uhr vormittags eine , . . ללשה י־■.'•’,).. * . - ' Keren Hajischuw-Konfereiiz in ׳Wien. Das Keren Ilajischuw-Aktionskomitec teilt mit: Die vom 26.—28. November abgehaltene Konferenz, an welcher sämtliche Vorstandsmitglieder, Vertreter der Keren ITaji-; schuw-Lcitungen aus. eleu benachbarten Ländern und auch der Leiter der Palästina-Zentrale in Deutschland, Herr Dr: S.;Ehrmann,׳ teilnahmen, J1at nach;’Anhörung der Berichte der einzelnen Landesorgaiiisatioheu und nach eingehender Wechselrede einen ׳ Arbeitsplan für die' weitere Tätigkeit entworfen. — In nächster Zeit schon sollen in allen'Ländern die Arbeitskomitces erweitert und eine, rege Werbe- und Versammlungstätigkeit entfaltet werden. f Postboten-Mäzen zu sein, ist ־nicht der Wunsch Bafas. Er will nichts anderes mit seiner einmaligen kostenlos djirchgefährten Fußpflege aller Postboten der CSR. erzielen, als dieselben zu überzeugen, was eine Fußpflege für jene Menschen bedeutet, die den ganzen Tag auf den Füßen stehep. Chanukka-Feier der Talinud-Thorä-Schule, II., Malzg. 16. Die Feste der Talmud-Thora-Schule erfreuen sich infolge ihres erlesenen Programmes ,stets größter Beliebtheit. Auch die diesjährige Chanukka-Feier am Sonntag, cleh 28. November d. J., fand im total ausverkauften Saale des Hotel Post statt. Eingeleitet wurde das Fest durch eine formvollendete AnsP1ac^1e c^es Direktors Dr. J. Pollak, Hierauf zündete der Schüler Emmerich Grünwald das Chanukka-Licht an. Das übrige Programm, wurde, größtenteils von den Schülern der Anstalt bestritten und versetzte das Publikum in helle Begeisterung. Zinn Gelingen der Verunstaltung trugen hauptsächlich die glanzvolle Regie der Frau Lehrerin Rosa Büchler und die musterhafte. Begleitung der Frau Professor Nelly; Reichlin bei. Rühmend müssen noch die Leistungen der Frau Lehrerin Jetti Schächter und des Herrn Lehrers Ernst Kohn hervorgehoben werden. Großen Beifall fanden die Vortrüge des begab ten Mundi Hausknecht. Die prächtigen Kostüme hat diesmal wieder Frau Frieda Grünwald geliefert. F. Chanukka-Festaufführung der Jugeudgruppe. Die Jugendgruppe veranstaltet am Sonntag, den 1. Tewes (5. Dezember), um 8■Uhr abends, ini Festsaale des Hotel »Stefanie«, IL, Taborstraße 12, eine große Ghanukkafeier. Zur Aufführung gelangt das bekannte historische Stück »Don Israel«, welches in Wien zum ersten Mal gespielt wird. Für diese Veranstaltung herrscht sehr starkes Interesse. Karten für Damen und־ Herren sind in der Agudas Jisroel-Jugendgruppe, IL, Obere Donaiistraße 69, erhältlich. Verlautbarung. Aus technische!! Gründen wurde das Festbankett des »Tiferes Baehurim« vom 4. Dezember auf Mez^e Schabbos, den 11. ds., verschoben. ׳ Agudas Jisroel Müdcheugruppe, Wien II. Den dieswöehigeu Schabbos-Vastrag hält Herr Dr, Bogner um 1All Uhr vorm, in der »Wienea«, II.. Obere Donaiistraße 91. ך ' ׳ f\ ’' ■V r V\ - > mm Pr* Entsprechend dem BeschtWse "des »jawiieh«^Vereine* FoMändeSr Itt TräüeifjÄhF jtäcK ihrigit Ehtenpfäsi-dentin# Fratt ÖbeffMibiöef RaeböPJJifiält Jir 1tch<sm, keinerlei Feste ttt veranstalten, entfällt die diesjährige Chanukka« feier der »Jawneh«. .. ״ . Frauenhilfe der Adas Jisroel. Diesmal laden Sie Frau ׳Esther Lederer und Firma ‘ Oscar Pischmger zum Fünfuhr-Tee ein, welcher in der* »Wienea«, 11.* Obere Donausträße 91, am! Dienstag, den?. Dezember stattfindet. Die Firma Oscar Pischinger WiftHdurch Herrn I.eöpoki Lederer die Damen mit feinen, süßen Spezialitäten erfreuen und so höffett wir auf besonders Zahlreichen Besuch. . Der Vorstand. ftabbinerinstailiertthg in der^Schöttlatemschiti. f . In der Schöttlaternschul, dör ältesten Synagoge Wiens, fand am 1. Chanukkaabend die Amtseinfünruhg des neu*; bestellten Rabbiners Sr. Ehr würden Herrn Rabb. Benjamin I Benedikt statt. Die festlich erleuchtete Synagoge war über-« füllt von den zahlreich erschienenen Festgästen, unter denen 11. a. zu bemerken waren: . Rabb. S. Benedikt, .der Väter dös jungen Rabbiners, ferner die Rabbiner, Schenk, Weiß, Blech, Dr. Gerstel; Knlfusrät Dr. Mendel Rosenberg, Reg.-Rat Dr. Adler, Reg.-Rat Kreppei, von der Rabbinatsschule Preßburg Rabb.-Kand. Kohn (Kosice) sowie Vertreter; verschiedener Synagogen und Vereine. Nachdem der Verv> einskantor Iritzer. mit seinem Chor das Lichterentzünden besorgte::.hielt i!h־\Namen des Vorstandes Herr Dr. Josef? I.öwy eme-Mihlöttipfündene Ansprache, in der er die histo^ | rische Bedeutung der Schönlatern,schul würdigte, an der berühmte’ RabbinerMärkten, von Rabbi Eleasari Horöwitz brn zuiiv heutigen. Schiffsschulrat, dem Nestor der Wiener; Rabbiner,* Rabbi Jesöha ja Fürst שליט״ א. In warmen, geistreichen Worten Führte nun Dr. Löwy den einstimmig gewählten Rabbiner ein. Hierauf hielt Rabbiner B. Bene- .' dikt eine׳ tiefdurchdachte Antrittsrede, die mit großer Begeisterung yon den Zuhörern äijfgenommen wurde. »Ohel Shom« (Polnischer Tempel),^ II.,. Leopoldsgasse 29. ’ Freitag, clen 3. Dezembeiv um Uhr abends, findet diö feierliche Eröffüung־ des »Ohel Sliottri'stätt. Einführung: Herr H. Intrator; Vortrag: Herr Jakob K. Frostig. Im An-,. Schluß: Oneg־ Schabbath mit kantoraLgesang^Chen Vorirägeii. ׳ : Um 50 Kilo leichter — werden/ich die ösl: Postboten׳ ' fühlen. Bafa hat alle eingela^M^^ich in seinen Kabinen einmal kostenlos die Füße pemküren zu lasSenS Er will ihnen zeigen, wie; man sich fühlt, wenn man die Füße . massiert und von allen׳ Dingen die Schmerzen bereiten, befreit hat. ״ ‘ ׳ :N Heimatbuch »Die Leopoldstadt«. * Die' Lehrer-Arb.-Gem. H.-ITeimatkunde hat ein?! matbuch »Die LeopoldstadU verfaßt. Es enthälLSf®®®_ Druckseiten in einem Bande vereinigt,״ jm\?Ln״$eik Das gö^; schichtliche Werden des 2: Bezirkes von dön ersten Anfän- : gen bis in die Gegenwart; iim\U. Teil: Unsere heutige-Leo?: poldstadt, ihre Gebäude, denkwürdigen Orte,;hervorragende Persönlichkeiten etic. "־Natürgemäß;־׳'wira..'djösek.':'Buch״.'׳äüclr! die Geschichte des Judentums in der Leopoldstadt enthälten. Darüber hinaus bringen wir noch ausführlicher: Ghetto; Tauchbad, Gemeindebibliothek und Archiv, Tempel, Jüd. j Museum, Jüd. Tlieater, Tempelvercine, Wohlfahrtspflege, berühm,tev Männer aus'^ dem; Judentum: die;|für die Lcopoj.dSjtadt, 1 Bädenjtuflg'Uväbßn';.* haus;• Eaehlehrmvn a'nr״[dern Haupts<^u]^^M1h1M^pEßöräi; 11^; Malzgasse 16; ist Mitarbeiter :Vörbestellung־e!\1! *vöiij ,־.Üniv.-Proi.! Dr,; Mä^ Eisler‘: mit einem ,Vorwort; begleiteten Buches nimmt nurד noch kurze Zeit! entgegen die L. A. G. II.-Heimatkunde, Wien;^; IL, *Kl. Pfarrgasse 33. Vorbestellpreis S 10.—, oline־?Vust,־ Zustellung etc. ' '׳;•■:■■:.;׳■;?w:| Der;Kampf gegen die »Judenbänke« zieht immer wei-,- tere Kreise. Es mehren־ sich die Stimmen der polnischen , Intellektuellen, die gegen diese mittelalterliche Maßnahme feierlich Einspruch erheben. Die Liga zum Schütz der Juden in Mittel- und Osteuropa in Paris hat einen feierliclien ,Protest an die polnische ״Demokratie erlassen, der * von clen führenden ׳Intellektuellen Frankreichs unterzeich-•; net äst. " '־. ' יי'• Bei einer Tagung 4er Advokatenkammer in Warschau haben ’׳ sich die Nationalisten nach einer Schlägerei eine schwere ’ Niederlage geholt.- Trotz ihres Terrors, wurden in die Leitung Kandidaten der ,Demokraten, darunter einige Juden,; gewählt. Kongreß der polnischen Kaufleute fordert Ausschaltung || der Juden aus dem Handel. Auf dem in Warschau abgehaltenen gauzstaatlichenד :;H Kongreß der polnischen Kauf leute,'der-im Zeichen clei^ »Po- Ionisierung des Handels« stand, ist eine Resolution *ange-, •; nominen worden, in der die Ausschaltung der Juden aus dein polnischen Handel gefordert wird- Die Juden,;heißt es in der Resolution, verhindern dadurch, daß sie in einem unverhältnismäßig•׳ hohen Prozentsatz städtische Berufe . ausfüllen, daß der. Ueberfliiß an,: Arbeitskräften 1m Dorfe in die Städte geleitet werde. Die Juden geben den Städten, das Gepräge cler'Fremdartigkeit und sind der Anlaß, sozia-1 ler Garungen. Der Verband cler christlichen Kauflcute Polens, heißt es zum Schluß, werde allesdaran setzen, uni den Anteil des polnischen Elementes an allen Zweigen des Handels zu vergrößern. ״ *; Der Verbapd der jüdische« Kaufleute hat beschlossen, in den nächsten Tagen zu einer Sonclerberatung zusammenzutreten, um zu der auf deiii Kongreß'׳ gefaßten Resolution Stellung zu nehmen. ' /׳■'׳' ־■ ״ ־ Friedhofsschändung und Exzesse, In Zarenihy Koscielne, Bialystoker Wojivodschaft, ha*• ■ beu Huligans den jüdischen Friedhof geschändet, Die Täter ,zerstörten 20 Grabsteine und verunreinigten die Gräber(X- In Wilna überfielen Huligans einen jüdischen Leichenzug und bewarfen die Teilnehmer mit Steinen. Auf der Koszikowa-Gasse in Warschau überfielen Huligans den 50jährigen jüdischen HäneiW Jakob Saksenborg־. Sakseubej.^ wurde mit schweren Stichwunden in lebensgefährlichera Zustand ins Krankenhaus gebracht.; Ungavn Keine Gefahr eines Scliächtverbotes in Hngarp Im Zusammenhang mit der von »Egyenlöseg« gebrach- . Melßnng, daß Bürgermeister Szendy Maßregeln zur Abten Schaffung des rituellen Sehlaehtens an den hauptstädtischen Sehlachthrueken zu treffen beabsichtige, wird in. »Zsido / Ujsäg«, dem Organ der Orthodoxie, in einer• jeden Zweifel J