Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1937-11-26 · 41 (26.11.1937) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
41 (26.11.1937)
Date
1937-11-26
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2629891-2630682-2630721--5616-2637988
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nr. 4L . _ r ttet an tle* Öfgäftisathjft def ^endeflüfsotte titttl ieläfSöf* fung der Staatenlosen untef gleichzeitiger Schaffung von entralorganisationen lüf jedes Land ein üflefläßliehÄ Ge* bot der Menschlichkeit ist. Sie wiederholt nachdfücklichst die bereits in Iruheren Vef Sammlungen kundgegebene MeL nung, daß es «M.äbweisiiehe Pllicht atteb der kleinsten jüdi* sehen Gemeinde ist» ohne Rücksicht .auf; ihre geographische Lage,"sich der Lahdesörgattisation anzuschließen und sie u«* ter Anspannung aller Kräfte auch materiell zu unterstützen. II. Die Versammlung der Delegierten der jüdischen Emigranten Fürsorge*Organisationen von Frankreich,י der Schweiz, Oesterreich, Ungarn, der £echoslovakei und Polen gedenkt in Dankbarkeit des auf Initiative des Völkerbundes zustandegekommenen provisorischen Abkommens betreff fend die deutschen Flüchtlinge vom 4. Juli 1936 und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die in der Sitzung des Beirates des Hochkommissars für Flüchtlinge aus Deutschland vom 22. September 193? vorgeschlagene Erweiterung dieses Abkortimens ehestens durchgeführt werden wird. Der Umstand jedoch, daß dieses Abkommen von einer Reihe von Staaten bisher noch nicht ratifiziert ist, hat zur Folge, daß nach wie vor Tausende von Staatenlosen sich nirgends aufhalten können, von Grenze zu Grenze gejagt werden und dadurch den grausamsten Quälen ausgesetzt sind.—Die obbezeichneten Organisationen richten im Na* men der Menschlichkeit an die berufenen Stellen die in* ständige Bitte, alles zu tun, um dieser Kulturschande ein Ende zu setzen, und Tausenden von Unschuldigen wieder zu einem menschenwürdigen Dasein zu verhelfen. DesPäßsUMhPesiim Der Papst und das Palästinaproblem. Wie der JTA-Vertreter aus maßgebenden Kreisen des Vatikans erfährt, wird der Papst im nächsten öffentlichen Konsistorium eine Ansprache halten, in der er u. a. auch auf die Stellung des Vatikans zu der jüngsten Entwicklung der politischen Lage in Palästina zu sprechen kommen wird. Der Papst wird sich dabei einer Beurteilung der Ur- Sachen der Ereignisse, die sich gegenwärtig in Palästina abspielen, enthalten: er wird lediglich der Hoffnung Ausdruck geben, daß das Blutvergießen und die Gewalttaten in dem Lande, in dem zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit Worte des Friedens und der Versöhnung ausgesprochen wurden, bald ein Ende nehme. Er wird ferner dem Wunsche Ausdruck geben, daß die Heiligen Stätten der Christenheit geschützt werden und daß epi endgültiger Status betreffend die Heiligen Stötten in Palästina י erzielt werden möge. »Osservatore Romano«, das offizielle Organ des Vatikans, gibt in ‘einem »Der 20־. Jahrestag der Balfour-Deklaration« überschriebenen Artikel einen historischen Ueberblick über die Entstehung der Deklaration, analysiert ihren Inhalt und die sich aus ihr ergebenden Konsequenzen, die sich in einer intensiven jüdischen Auswanderung nach Palästina ausgedrückt haben. In einem zweiten Artikel werden die Ansichten wiedergegeberi, die auf der letzten Tagung der Mandatskommission in Genf hinsichtlich der Deklaration ausgesprochen wurden. . Beide Artikel sind in einem objektiven Ton gehalten und zeigen das Bestreben, sowohl der jüdischen als auch der arabischen Stellung zur Balfour- Deklaration Verständnis entgegenzubringen.. Entspannung in Jerusalem. Nach den blutigen Ereignissen der Vorwoche ist in Jerusalem ,,sichtlich eine Entspannung eingetreten,.,.'soj (daß die Regierung ' den äiii 11. November‘ über ';dieV.iStä^TtMyer־ bängten Ausnahmezustand am Freitag, den 19. November, aufheben konnte. Das Oberrabbinat hat einen vom Oberrabbiner Dr. Isaac Herzog und vom Oberrabbiner Jacob Meir unterzeichneten Aufruf veröffentlicht, in welchem die Jischuw aufgefordert wird, keine Racheakte zu Areriiben, um die ethisehen Prinzipien der Thora und der jüdischen Moral zu wahren. Die Rabbiner des ganzen Landes werden aufgerufein, ihren Einfluß im Jischuw in dieser Richtung geltend zu machen. Auf den Inspektor der Polizei Pringie wurden, als er am Hauptpostamt von Jerusalem vorbeiging, mehrere Schüsse abgegeben. Das Postamt und die angrenzenden Gebäude wurden von Polizei umstellt, die Angestellten und die im Postamt anwesenden Personen wurden durchsucht. In den Häusern der ganzen Umgebung wurden Haussuchungen vorgenommen. Eine verdächtige Person wurde verhaftet. Im Verlaufe eines zweiten Zusammenstoßes zwischen Militär und der Arabenbande, die unter Anführung von Abdullah Anzbach in den Bergen in der Nähe von Safed ihr Unwesen treibt, sind zwei Mitglieder der Bande getötet wor- ■den. Bekanntlich wurden bei dem ersten Zusammenstoß drei getötet. ' Bei der Palästinaregicrung sind 20 Kisten mit Tränengasbomben eingetroffen, die im Falle von Unruhen gegen die Demonstranten verwendet werden sollen. ' Palästina-Debatte im englischen Unterhaus. In der Unterhaussitzung am 17. November fragte der Abgeordnete Geof'frey Mander den Kolonienminister, ob er '«■■es nicht für ratsam halte, die neue geplante Palästina-Kom- ,mission so bald als möglich nach Palästina zu entsenden, und ob er es klar machen wolle, daß die britische Regierung sich hierbei nicht durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt einschüchtern oder zu einer Aufschiebung zwingen lassen würde. Minister Ormsby-Gorc: »Diese Angelegenheit beschäftigt mich zurzeit, ich bin jedoch noch nicht in der Lage, eine Erklärung hierüber abzugoben. Die Haltung der Regienmg gegenüber Gewalt und Drohungen mit Gewalt ist bereits eindeutig Umrissen worden; ich sehe keinen Anlaß, hierzu, eine neue Erklärung abzugeben.« Abg. Mander: »Wird der Minister dafür Sorge tragen, laß nichts unternommen werde, wodurch die Kontrolle der britischen Politik in Palästina in Zukunft in die Hände der Terroristen gelangen würde?« Ormsby-Gore: »Sicherlich.« - Abg. Commander Fletcher fragte, welche Bedingungen nach Ansicht der Regierung eintreten müßten, bevor eine neue Untersuchungskommission nach Palästina entsendet werden würde. Ormsby-Gorc erwiderte, er wolle daraut nicht antworten; es hänge dies von den allgemeinen Becun- ׳״ungen ab. Endgültige Lösung des Palästinaproblems im Februar 1938? Der Londoner Korrespondent der »A Difaa« meldet ,seinem Blatte, er sei in Besitz von Mitteilungen gelangt, wonach das Colonial Office bereits im März 1938 einen voll- Eine Frau von Geist versteht es nicht nur in Gesellschaft zu glänzen, sie nützt auch in der Hauswirtschatt• ihren hellen Verstand richtig aus. In ihrem modernen und rationell geführten Haushalt verwendet sie nur Dr. Oet״ kers Backpulver» weil sie weiß, wie rasch und kinderleicht es sich mit »Oetker« arbeitet und daß dieses ideaJc״jTfj$b-( mittel alle Süßspeisen besonders Jucker und jjahei Jefcbt verdaulich macht. ' 1 . .,•'״!'״ j f ־ ׳'••-■• , ^».•«;•WMfifj{ י ׳ '׳•90-_ ‘ ’י' ' "׳: '•V: ׳ ZK. ־'•' : '־•'; ST W׳״ ~ י, *J ״ •״•<> ständigen nnd, endgültige« BlanMdet ^künftigen Pölltik Englands in Palästina ansgearbeitet haben Avetde. Die englismm; Regierung befasse sich gegenwärtig mit zwei Plänen. Der erste sehe eine Verbesserung bzw, Modifizierung des Palästinatnäfldates durch HihzitlügungL 4 einer^ Reihe von Kommentaren vor, Nach dem zweiten uPlan soll das Land geteilt werden, doch unterscheide steh der der Regierung jetzt Vorliegende Plan vollkommen von; dem von der Reel* Kommission vorgesehlagenen. \ »Manchester Guardian« für die möglichst schnelle Schaf* fang eines Judenstaates» »Manchester Guardian« befaßt sich in einem Leitarti* kel mit der Lage in Palästina und schreibt, der beste Aus- Aveg aus der gegenwärtigen Situation sei die möglichst schnelle Schaffung eines jüdischen Staates in einem Teile Palästinas und die Transferierung der heute noch in dem für den jüdischen Staat vorgesehenen Gebiet lebenden Araber nach den benachbarten arabischen Ländern. Dies sei auch der beste Weg, um das Land von der Terrorwelle zu befreien! Die Palästina verwalhing müsse vor allem je* nen, die vöm Auslande her den Terror im Lande organi* sieren, klar machen, daß das Spiel, das sie treiben, sich nicht länger lohnen wird. Die Zeitung gelangt zu dem Schluß, daß ein starkes und freundschaftliches Palästina im gegenwärtigen Augenblick für Großbritannien wichtiger sei, denn je. England dürfe daher nicht eine Politik führen, die ihm den Zionismus zum Feind macht. Die geplante neue Regierungskommission, heißt es zum ’ Schluß, müsse so schnell wie möglich ihre Arbeit in, Palästina in Angriff nehmen. ,־•; Franzbranntwein und jetzt auch Zahn-Creme IstUetltfslcwakei gedenkef des Sabballaffes *) ln diesen Blättern Avar schon oft die Rede von der schwierigen Situation, in der die sabbathaltenden kaufmännischen Angestellten und die Handwerkergehilfen geraten, wenn sie genötigt sind, Stellung zu suchen. Hier liegt ein Gebiet sozialer Fürsorge, das auf das äußerste vernachlässigt ist, trotzdem es im ganzen Lahdewohl kaum einen Juden gibt, der nicht eingestellt, daß die Erhaltung der Religion im Herzen Arieler hunderter ■jünger Menschen in gleiehern Maße, wie ihr soziales Wohlergehen davon abhängt, ob Avirklieh'•alles»aufgebotem Avird,׳ ׳um -diese braven» :from~;;mfen ׳ jungen׳ ׳,Leute 1 dem ״׳heiligsten ־Gebotד des 1׳Judentums, dCm Sabbat, uncl den Sabbat ihnen zii.'‘־ erhalten'. Es bedeu-׳ tet einen beschämenden Mangel Avahrhäfter Religiosität und religiös-jüdischen Gemeinschaftssinnes, 1־‘wenn größere und kleinere Geschäftshäuser uncl Gewerbeunternehmungen bei einer Vakanz nicht in allererster״■‘:Reifte aii die zahllosen stellensuchenden, tüchtigen •uncl arbeifsfrohen jungen Mensehen denken, die den Sabbat' des Stückchen Brotes wegen nicht preisgeben Avollen uncl deshalb., .oft Adele Monate erwerbuncl brotlos dastelien müssen. Man' halte einmal Umschau in den G. s. D. immer noch zahlreichen Geschäften, die am Schabbos geschlossen sind, deren Eigentümer also für ihre eigene Person, für ’ ihr eigenes Seelenheil die Bedeutung des sabbatlichen Ileiligungstages wohl zu schätzen wissen. Mit Erstaunen Avdrd man ,feststellen müssen, daß a’ou clen’Angestellten dieser Geschäfte uncl Unternelimungen nur einzelne Wenige die Sabbatgesetze beobachten und daß zu einer Zeit, ela die Zahl derjenigen Stellensuchenden, denen der Sabbat zumindest ebenso teuer und ebenso G—ttes Gebot ist, Avie dem Chef dieses Geschäftes selbst, hungern, darben, Not leiden und von ,.Tag zu Tag der. großten Versuchung ausgesetzt sind,; dem; •Kampf uni das tögliche Brot zu erliegen. Unter solchen Umständen müssen sich doch die betreffenden Kaufleute einmal die GeAvissensfrage vorlegen, ob sie ihrer jüdischen' und ihrer menschlichen Pflicht als sabbatbeobachten,cle׳ Brotgeber genügen, wenn sie dieses himmelschreiende Unrecht bei sich im Hause dulden. Wir sprechen bei dieser Gelegenheit und in diesem Zusammenhänge nicht von cler Schmach, daß es selbst in orthodoxen Gemeinden noch Mitglieder gibt, und sogar Ehrenstellen bekleidende, clie den Sabbat öffentlich vorletzen uncl daclurfch jüdischen Angestellten ihre Türe verr schließen. Das ist eine Schande, die, einem jeden religiös empfindenden Menschen wehtut. Ist es aber Adel besser bestellt mit den Mitgliedern cler orthodoxen Gemeinden, die clen Sabbat wohl beobachten, clie wohl wissen, daß ohne Sabbat ein Judentum nicht denkbar ist, und trotzdem selbst dazu beitragen, hunderten jungen!Menschen den Respekt vor dem Sabbat ans dem Herzen zu reißen und sie in eine! Lage zu bringen, in der ein junger, aufmärtsstrebender Mensch gar sehr stark sein muß, um seiner jüdischen Ueberzeugung von der Heiligkeit des Säbbatsi treu zu bleiben?; Ein Blick in clen Inseratenteil unserer Zeitung zeigt deutlich, daß männliche und Aveibliche‘ Stellensuchende jeder Branche oft wochenlang vergebens ihre־ Dienste anbieten, Und Avie groß ist die Zahl derer, die schon vollständig Arerarmt und. nicht mehr in der Lage sind, auch nur die geringsten Inseratengebühren zu bezahlen? Wer trägt die Verantwortung vor השי״ת und dem thoratreuen Klall- Jisroel für diejenigen, die in diesem Kampfe unterliegen? Die Agudas Jisroel-Jugendorganisation in der Slowakei unterhält seit Jahren eine kostenlose Stelleuvermittr lungsabteilung für sabbathaltencle Kaufleute und Arbeiter-• Der Vermittlungsdienst Avurde' aber in letzter Zeit aus Mangel an gemeldeten öffentlichen' Stellen sehr unfruchtbar. In ihrer jüngsten Sitzung beschloß deshalb die Organisa* tionsleitimg, die Stellcnvermittlungsaktion im Interesse des Sabbat und des Broterwerbes zahlreicher wertvoller jüdischer Menschen mit besonderer Energie zu forcieren. Wir lenken daher die Aufmerksamkeit aller gutjüdisehen Kreise auf diese Aktion. Im besonderen Averden die ־■*.) Aus Anlaß des 60. Geburtstages unseres ehern, ösl, Redakteurs, Herrn J. J. Braun-Bratislava,־ Bringen wir einen Aufsatz aus seiner Feder, den er vor einiger Zeit schrieb und dpdföder noch gegenwärtig eine besondere Aktualität Besitzt, Die Persönlichkeit des Jubilars würdigten wir in unserer letzten Nummer. Rabbiner in, allen Gemeifiddn gete&iv ttnse^ L. füt lügend miiBfÄ!ftftö&ftntfdKitjffö MÄ_0 des .י Sabbats beianstehen ntid keine Gfelegetiheif m vef^ätt^ •tMÄ'i G^ehnJentitgli^f- M ettMahäe«; mkäkti Äfbtii&UUm mit mbbntkätUnäm ימיי bmtnfti* .■■:.■■׳••• ׳•־; ■r־■>-‘v ■ Es ürifd deshalb atieh ersitchf, Vä5kanfe Stellen de# Stellenvermittlutig der Ägiidas Jisfoek Bratislava» PöStfiiefi £40» söfott zit melde«. ' * ־ Die Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Bratislava, und *Jugendorganisation in der Slowakei und P.K.R. gratuliereil hiemit ihrem iveisen Lehrer und Berater, ihrem Ehren* mitgliede» .׳ Herrn Jacob Joel B r a u n zum Anlässe seines 60. Geburtstages und wünschen auf* richtigst: עמו׳ש Beth Jakob-Schule in Trnava. Die hier einige Zeit vakant gewesehe Stelle einer Beth Jakpb--Lehrerin, was sich sehr fühlbar machte, konnte dank cler verständnisvollen Leitung und dem Interesse des Publikums, das sie dieser Schule entgegenbringt, durch Frl. Frieda Weiss aus Vel. Meder besetzt Averden. Diese hat den Unterricht mit einer stattlichen Anzahl von Mädchen aus pflichtbewußten Jüdischen' Familien bereits aufgenommen; Die allgemeine Zufriedenheit, die der Unterricht auslöst, läßt erwarten, daß sich auch der Kreis erweitern Avird, der seinen Mädchen eine Beth Jakob-Erziehung zuteihverden läßt. * ׳׳ .■•■׳׳ Das große Fest der Galantaer.Jeschiwa. Aufruf an die gewesenen Schüler! באו בלוכי ה׳ Kommet und nehmet Teil an unserer X. Assifoh Gedaulo, welche א י ״ ה am Schabbos חנוכה und am darauffolgenden Sonntag in Galanta, verbunden mit dem Chinuch des neuen Besz Hamidrosch und Szijum auf Meszechtesz Megilloh, stattfinden wird. Jetzt, da das schon so lange entbehrte Besz Hamidrosch mit schöner Inneneinrichtung fertiggestellt wurde, deren Verwirklichung R. Chanonje Rubinstein uncl Familie, Tek. Sarluhy, durch ihre große Opfer Willigkeit ermöglicht haben, und wir dessen Einweihung feiern, erfüllt,uns Jetzt schon tiefe Freude, wenn Avir an dieses Fest denken. Und Avir wollen auch mit Sicherheit annehmen, daß keiner unserer Chawerim, der nur die Möglichkeit hat, es nicht versäumen Avird, an diesein Fest teilzunehmen. Nun unsere lieben Chawerim! Jeder einzige komme und feiere mit uns dieses schöne uncl erhebende Fest der Thora! Keiner aus unserem Kreise fehle bei dieser Zusammenkunft, damit wir mit unseren hochgeschätzten Rebben schlito dieses große Fest cler Thora feiern und an seiner Freude Anteil nehmen. Die Leitung der Chawürasz Talmidim, Galanta. Außenminister Krofta empfängt eine Abordnung der csl. Legionäre jüdischer Abkunft. Außenminister Dr. Kamil Krofta empfing eine Abordnung des Kreises csl. Legionäre jüdischer Abkunft und des Kreises cler Freunde csl. Legionäre jüdischer Abkunft, der die Herren Rudolf Hartman, Red. Wilhelm Prager und Dr; Friedrich Graf angehörten. Der Minister bekundete großes Interesse für clie, Tätigkeit und den Arbeitsplan cler Kreise, stellte Fragen, ergänzte.' die Mitteilungen durch Erinnerün- ,•ד.מףז§י ‘^i(e'; weitestgehende .Unter-;. Stützung des Äiiswärtigen; Amtes zu.. Der wärnin Tön;','der ■5.,;.! Erklärung des Ministers hinterließ bei der! Deputation einen nachhaltigen ■ Eindruck. — Beide Verbände entfalten in letzter Zeit eine erhöhte Tätigkeit. Im Rahmen ,einer. Vor-, tragsreihe über Wehrhaftigkeit und Legionismus spricht am 36. November General Mikulas öila über »Aktuelle Probleme der Staats Verteidigung«. Zur Ehrung des Andenkens an den Präsident-Befreier stiftete der Kreis der Freunde, cler csl. Legionäre einen »Masaryk-Sozialfonds«. Channa Löffler ,ע״ד * d1 In Senica n/M. verstarb dieser Tage im Alter von 83 Jahren , die durch ihre besonderen Vorzüge einer jüdischeu Frau ausgezeichnete Channa Lö f f 1 er. Sie Aval־ die Tochter des früheren Myjavaer Raws, cles כ1הל״ם בלולא זצ״ל und führte, auch ein Leben im Sinne ihres großen Vaters, indessen Geiste sie auch an Seite ihres schon früher verstorbenen Gatten ihre Kinder zu ,wahren jüdischen Mensehen erzog. Sie war auch als eine Avahre אשל ליל die sich trotz ihrer Zurückgezogenheit immer für das Wohl anderer stets einsetzte, allseits sehr beliebt und geschätzt geAvesen. , Bei cler bei großer Beteiligung stattgefundenen Lewa jo sprachen ihr Bruder, Oberrabbiner J. Broda-Myjava, Qberrabbiner A. Weiss-Senica uncl ihr Sohn M. Löffler, die alle clie Tugenden heiworhobeu, clie diese Frau Zeit ihres Lebens zierten. ,תנצבל Vf?eraonalnaclirlclifen Hochzeiten. Am 14. November fand in Galanta die Hochzeit cles Frl. Grete Taub, Tochter •des Herrn Samuel Taub-Bratislava, mit Herrn Wilhelm Ehrenreich-Starä Lala, Sohn cles Herrn Koloman Ehrenreich-Vel. Ripnany, statt. Am 24, November fand hicrselbst die Hochzeit des Frl. Szereue Ungar, Tochter des Herrn Leopold Ungar aus Bratislava, •mit Herrn Josef Weiss, Sohn des Herrn Wilhelm Weiss,aus Nitra, statt. PMen Die' »Judenbänke«. Bei •dem auf der Leinberger Universität durchgefuhr־ ten Plebiszit über die Einführung Aron Ghettobünken hat die Mehrzahl der Studenten mit Nein gestimmt. Nach Bekanntwerden des Abstimmungsergebnisses veröffentlichte der Rektor, Prof. Kulczynski, ׳eine Erklärung, in der er sagt, er halte es — obAVohl er keine separaten Plätze für die jüdischen Hörer einführen wolle— für unmöglich, im gegenwärtigen Zeitpunkt den Studenten bei der Wahl der Sitzplätze völlig freie Hand zu lassen, Er richte daher an die nationaldempkratischeu Studenten den Appell, auf de? rechten Seite der Hörsäle Platz zu nehmen, Avährend die jüdischen Hörer ihre Plätze auf der linken Seite einneb,- men,sollen; die anderen Studenten können wählen, wo sie zu sitzen wünschen. Diese Lösung sei der einzige Weg, um au der Universität Ordnung zu /wahre»; Falls auch, dles!!| scheitern soUte, werde er die Unvversität schließen. Demokratischer Block proklamiert eine» Monat des , Kampfes |egeh das Hochschulghetto» Auf eleu Warschauer Hochschulen ist ein gemeinsamer Block jüdischer und polnisch-deiUokratischer Qrganisätid* neu zum Kampf gegen den Antisemitismus gebildet wo?״

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.