Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 29-30 (3.9.1937)
- Date
- 1937-09-03
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Gemeinsame Beratan# der Poalim nttd Zeirim. .Pdälütf׳׳ der Agttdäs Jisrnfel Jffl Lande uM die de* Zeirim iö Polen benutzten den frrifeft Schabbos-Nachmittag, um sich bei einer zwanglosen ZusäMtoenkunft iitt großen Kongreßsaal zu treffen. Die Öerafün^en sollten vor allem alle Anwesenden zu einer noch intensiveren Arbeit für Erez Jisroel anspornen und darüber hindtiä Klarheit über die grundsätzlichen Richtlinien schaff#j die die Poaliiö und Zeirim von der Tribüne der Keneisiö Gedaütö Vertreten wollten. Viel bemerkt wurde die erfreuliche Tatsache, daß am Präsidialtisch die Vertreter der Poalim und Zeirim, trotz mancher Gegensätze, die in einigen Ländern zwischen ihften bestehen, friedlieh nebeneinander saßen, um mit vereinter Kraft der Idee und Organiiation der Agttdäs Jisroel zu dienen! Bei der1 Konferenz sprachen all Vertreter - de*; Zeirim der Agudas Jisroel in Polen deren Vorsitzender, Rabbiner Hirschhorn (Jaworzna), ferner die Herren Landenber g und Me is e 1 s. *Etif״dfe Poalim im, Heiligen Lande sprachen Le&n Fischer (Schein) und Jakob Katz (Petacli TikWa). * Ungarische Orthbdrixie soll sich der Agudas Jisroel׳ anschließen. Die Mitglieder des gescliaftsführenden Ausschusses der Aguda iUhren' Verhandlungen mit den Delegierten elfter (Reihe orthodoxer ungarischer Gemeinden wegen An- Schlusses derselben an die Agudas Jisroel. Nachdem, wie gemeldet, die Kultusgemeindc Bekesaba sich bereits korpörätiv der Aguda ׳ •angesdhlossen hat, kauft mit dem offiziellen Anschluß der gesamten ungarischen Orthodoxie in kürzester Zeit gerechnet werden. #* Aguda-Arbeiterschaft für eine »Liga״ des religiösen arbeitenden Palästina•« Die agudistisclie Arbeiterschaft plant die Schaffung d1h|5rf »Liga für das religiöse arbeitende Palästina.« Ferner Werden folgende vier Hauptforderungen aufgestellt: 1. Alle Delegierten der »Poälim« und' »Zeirim« treten fuF die Schaffung eines Judenstaates in ׳Erez Israel ein; 2. DiÜ Vereinigung der »Poalim« und »Zeirim« fordert, daß iiFj Palästina Einheitsgemeinden geschaffen״ werden, die alle Schichten der jüdischen Bevölkerung ..umfassen;3 ׳. Sie fordert den Zusammenschluß der Aguda, des Misrachi, des Üapoel Hamisrachi, der Agudat Hapoalim, Ber Agudat Uäzeirim und der parteilosen Juden zum religiösen Auf- Batf Erez Israels; 4. Sie tritt für einen gewerkschaftlichen Zusammenschluß aller religiösen Arbeiter in Erez Israel eiüv־ Der Zusammenschluß der Arbeiter- und Jugenddelegierten aüf der Kenessio Gedaulo ist auf Anregung des phlastinensischen Führers der agudistischen Arbeiterschaft, Bd'üjamm Minz, erfolgt. 1 Rabbi von Czortkow über die Aufgaben der K. G. A .In einem Gespräch mit dem Vertreter dfes »Jüdischen Tä’ghlatt« (Warschau) erklärte der Rabbi von Czortkow h. a.: Mein Vater s. Z. 1. hat noch vor der Schaffung der Agridas Jisroel eine »Agudas Charedim« gegründet, mit dem Ziel, alle Charedim zu vereinigen. Die wichtigste AufgäRe׳ der K. G. ist die Regelung der Chinuchfrage. Die AgMHs JisröCl hat nach dieser Richtung bereits viel geleistet/ .besonders hinsichtlich der MäclchenerZiehung. Man müft aber auch dem Chinuch-Habänim die gleiche Aufmerksamkeit widmen. Man muß die Eltern erziehen und bei ihnen das Verständnis für die richtige Thora-Erziehung ihrer Kinder wecken. Es müßte auch für eine richtige Aus-, WÖHlt der MölüMim Sorge: getragen wenden? ׳Schließlich soll der Jugend, die irgend ein Handwerk erlernen will, die Möglichkeit hiefür geboten werden. ׳,־. )..׳..,;Bezüglich, -der;׳PalästineJrage erscheint es als wesentlieh, daß recht viele Glaubenstreue sich dort ansiedeln. ,Dahn, werden ,die religiösen Verhältnisse sich dort besser geslälten. In Tel Aviv soll es übrigens vifel Jüdischkeit geben. Mit Rücksicht auf die Läge unserer Jugend soll eine Ein^andex־ung derselben ins Heilige Land möglichst gefördert werden. r Dei־ Jüdenstädt darf keineswegs als erste Etappe der Geula ,betrachtet werden. Wir erwarten die Erlösung durch tieh Messias, der ühs die volle Gfeulä briilgen Wird. Wir müssen unseren Anspruch auf ganz Erez Jisroel aufrecht erhalten, so wie es uns in der heiligen Thora verheißen worden ist. Die K. G. soll sich auch der Wünsche und Forderungen der glaubenstieü'en Arbeiter in Erez jisroel warm annehmen, denn sie zeigen große Opfer Willigkeit und verdienen die weitgehendste Unterstützung. « Die »Rbichspöst« über die Kenessio Gedaulo. , . Die »1Reichspost«, das Zentralorgan der Katholiken ’Oesterreichs, vom 27. August, befaßt sich in einem Bericht au$ ,Marienbad unter »Die judenheit am Scheidewege« in sachlicher Weise mit der Kenessio Gedaulo und bemerkt .ab s chließeiul:. »Der religiöse Grundtpn der Verhandlungen und Beseliliisse des Marienbadei* Kongresses berührte überaus ]sympathisch. Wenn die Behauptung, daß an der Verbreituug des modernen Unglaubens Juden einen Ilauptanteil haben, .zutrifft, dann könnten von dem Kongreß, falls sein flammender Appell an die Juden zur Besinnung und zur ]Rückkehr zu G—tt ,Gehör findet, gute Wirkungen ausgelieh., Jedenfalls ist dem heidnisch gewordenen Teil der Judpn und seiner Weltmacht in der Organisation der glau-;benstreuen. Juden ein stärker Konkurrent erstanden. Eine Monopolstellung wurde zertrümmert.« , ....und jetzt auch Alpa Zahncreme. Die bekannte Fräiizbranutwein-Fa'bi'ik Alpa, erweiterte ihren Wirkungskreis um die Herstellung von Zälmcreme. So wie der Alpa- ,Franzbranntwein, wird auch die Alpa-Za'hncreme aus den besten reinen!Rohstoffen erzeugt. Sie ist nicht fest und brüchig wie eine Pasta, sondern schön geschmeidig wie eine richtige Creme. Sie enthält die feinsten aromatischen Stoffe, welche die!Mundhöhle gut desinfizieren, hat einen besonderen ׳würzigen Geschmack und hinterläßt ein Gefühl angenehmer Erfrischung. Sie schäumt kräftig und reinigt gut die Zähne. Zahnstein entfernt der Arzt, die Alpa-Zahucreme aber verhindert ein Zersetzen der Speiseresste im Munde. Durch Putzen Ihrer Zähne mit Alpa- Zähncräme, stärken Sie das Zahnfleisch und festigen Sie die Zähne. Alpa-Franzbraimtwein •und Alpa-Zahncreme sind Qualitätserzeugnisse. — Die bekannte geschmackvolle, symbolische Ausstattung der Alpa-Fabrikate erweckt Sympathie. Der Name und Ruf der Marke Alpa verbürgen eine gute Zahncreme. Dos IJegxBßungssehreibeii von Frau Irene Harand. Das Bogjüßungsschreiben, das Frau Irene Harand, Wien, aii die Kenessio Gedaulo gerichtet hat, hat folgen- Bim 'Wortlaut; »Erlauben Sie mir als Katholikin, die ihre eigene Religion ernst '.nimmt, Wuren Kongreß zu begrüßen. Ihr .Q-^tt, der huch unser G—tt ist, wird das Volk nicht׳ ver- Tlsäen-. Jph >Hiu5che» daß Ihre Tagung zum Ausgangs- S“ Ühkt wird־ einer Kette von Segen der Wahrheit, der Liee padGerechtigkeit gegen Lüge, Haß und: Gewalt. Lasseri Sie sieh auch durch die jetzigen Verfolgungen und Drangsalierungen nicht äbbälteö# den Weg zu gehefir den Ihnen BieTreue zum Glauben Ihrer Väter nnd der Fröntmigkeit, die das Wesen Ihrer Vereinigung ausmacht, vorzeichnet.« . tos MMuhtoettm Gespannte Lage in Palästina Das Wochenende war in mehreren Teilen Palästinas durch eine Verschärfung. des arabischen Terrors gekennzeichnet. Die blutigen Terrorakte im Laufe des Sonntag und Montag, bei denen drei Juden getötet und mehrere Juden verletzt wurden, haben die Befürchtung geweckt, ׳daß Palästina am Vorabend neuer Unruhen steht. Angesichts der äußerst ernsten Lage sind die militärischen Kommandanten der in Palästina stationierten britischen Streitkräfte zu einer Besprechung znsammengetreten, um die Maßnahmen zu erörtern, die im Falle des Ausbruchs neuer Unruhen ergriffen werden sollen, Es verlautet, daß auch die Möglichkeit der Verhängung des Kriegsrechtes, erörtert wurde. Der Konferenz wohnten der bisherige OberkommandiferendC in Palästina, Generalleutnant Sir John Dill und der vor wenigen Tagen erst im Lande eingetroffene neue Oberkommandierende, Generalmajor Wavell, bei« Außerdem wurden in ganz Palästina die Polizeiabteilungen verstärkt. Am5 Montag, 50. August, fand in Tel Aviv das Begräbftis des in einem; Autobus auf der Fährt zwischen Tel Aviv und Jerusalem erschossenen jüdischen Schneiders Abraham Berkovsky. statt. Das Begräbnis, an dem. weit über 6000 Personen teilnahmen, gestaltete sich zu einer jüdischen 1 Manifestation. Berkovsky hinterläßt eine Frau , und sieben Kinder. Die* bei einer; Brunneriinspektion in der Nähe von Karkur aus dem Hinterhalt. erschossenen jüdischen Arbeiter konnten inzwischen agnosziert werden. Es handelt sich um den■ 32 jährigen Daniel Staniecki und um den 30 jährigen läer Bankus, die beide aus Grodno in Polen stammen. Die Leiche von Bankus war von, den Arabern in den Brunnen geworfen« worden. •In der Nacht zum Dienstag kam es im jüdischen : Viertel von Safed zu schweren Schießereien, In Tel Aviv wurde yön unbekannten Tätern eine Bombe geworfen, durch die zwei Araber und ein Jude schwer verletzt wurden. , Infolge der jüngsten Vorfälle in Jerusalem wurden die Polizeipatrouillen verstärkt. Verdächtige Personen werden angehalten und nach Waffen durchsucht. Im Laufe des Montag wurden mehrere Haussuchungen vorgenommen. Im Dorfe Sumel bei Tel Aviv wurde ein Araber, an- ‘ geschossen und' schwer verletzt. Er wurde ins Hadassah- Spital gebracht. »Davar« verlangt die Bewaffnung der jüdischen Autobus-Chauffeure. Das Blatt betont, daß jene Optimi- Sten, die geglaubt hatten, daß der arabische Terror aufgehört habe, im Irrtum waren; es sei dringend notwendig, die jüdischen Autobus-Chauffeure zu bewaffnen, um den Angriffen bewaffneter Araber auf den Landstraßen begegnen zu können. 'puÄHSf ja UaJVJJJJXXUCQQP 4R(\ OETKER sj^l V ERZEUGNISSE;^*nWSINDVERIÄSSUCH JIM«\\_ GUT! tstketkosiowokei Rabbiner Jakob Snyders verläßt Bratislava. Dieser Tage verließ se. Elirw. Herr Rabb. Jaakow ßnyclers Bratislava, um seine Stelle in •der Gemeinde Kiskörös zu betreten, zu deren geistigem Oberhaupt er vor einiger Zeit gewählt wurde. Rabb. Snyders, der sich durch seine große Gelehrsamkeit, (lauteren Charakter lind hervor jagenden (Eigenschaften bald die!! uiuunscliränkten Sympathien aller Kreise innerhalb -der ortli. jüdischen Gemeinde in Bratislava erwarb, widmete seine Hauptzeit der Führung der agudistischen Jugend, die in ihm einen wahren Wegweiser und Berater, Lehrer und Meister sah. Aber nicht allein in der Anweisung der Jugend erschöpfte sich seine Tätigkeit hierzulande, sondern er arbeitete auch als Mitglied der .,agudistischen Laudesorganisatian praktisch an ihrem Ausbau und ihren Aktionen mit. Wenn es nun auch daher alle seine Freunde und Verehrer mit!besonderer Freude erfüllt, daß!Rabbi Snyders von Hascliem die Gemeinde zugewiesen erhielt, wo er als More de Assro für Teuroh und Judentum wirken soll — wie <es sich selbst ausdrückte — so ist der , Freudenskelch doch auch mit bitteren Tropfen der Wehmut gefüllt, daß wir einen solchen wahren Führer und Mahner aus unserer Stadt und Land scheiden sehen müssen, Das war der Umstand, daß die Anhänger Rabbi Snyders bei Vernähme der freudigen Kunde seiner Uebersiediung• traurig stimmen ließ, was sich noch steigerte, ■als er am vergangenen Schabbos nach seinem Mögen Awrohom-Lernen, einige Worte des Abschiedes;an seine Freunde richtete, : Rabbi Snyders הי״ו hat es sich nämlich verbeteiudaß ihm zu Ehren seitens der Aguda-Jngeudgruppe ein Abschiedsfest veranstaltet werde.; Ein solches :fand aber ungezwungenerweise am -vergangenen Mittwoch abends am ׳Bratislavaer Bahnhof doch statt, wo sich h. e. h. « eine große Anzahl seiner Verehrer eingefunden haben, um von ihrem Freund und Lehrer wehmütig Abschied zu /nehmen, ־wo abermals deutlich zu sehen war, ׳welcher Beliebtheit sich Rabbi Suyders in Bratislava erfreute, was sich allerdings Wtetti VII., Ntnbaugasse 10 Zürrdi , V t t l 0 b t e auch schon bei seinem hiesigen letzten Daf Jami-Vorlernen am Mittwoch früh zur Genüge erwies. In seine neue Wirkungsstätte begleitet Oberrabbiner Snyders nur der aufrichtige Wunsch, daß es ihm b. H. gegönnt sei, auch hier bei vollster Gesundheit und physischen Kraft, bei unumschränkter Treue und Anerbennung von seiten seiner Baale Batim für die Ideale der Thora und für das Wohl des gesamten gesetzestreuen Judentums zu wirken und zu leisten. Am Bahnhof hielten an den Scheidenden bewegte Abschiedsworte Dr. Josef Fisch, für die Daf Jomi Schiur- Teilnehmer, Se. Elirw. Herr Rabbiner Dawid Wessely, als Schwiegervater, und schließlich für die Aguda-Jugendgruppe die Herren J. Salzer und L, Glück« Tiefgerührt erwiderte Rabbi Snyders in einer kurzen Ansprache,-in der er hauptsächlich auf die Wichtigkeit der Scholaums hinwies, der im jüdisch-religiösen Lebeu von ganz besonderer Notwendigkeit ist. (Auch wir entbieten unseren Z’lach urchaw-Wunsch. Die Redaktion.) * . Fiir das Jüdische Spital in Bratislava. Die Leitung des Jüdischen Spitals in Bratislava hat an die gesamte Judenschaft der Slowakei die ergebene Bitte gerichtet, die bevorstehende Jomim teuwirn zum Anlasse zu nehmen, der armen Kranken, die in dieser erhabenen und schönen charitativen Institution Heilung und Genesung suchen, durch eine angemessene. Rosen Har schono-Spende zu gedenken. Die bisherige Opferbereitscliaft aller jüdischen Krei- ׳ se der Slowakei hat es ermöglicht, daß mittellose Patienten bisher 44.200 Gratis-Verpflegstage in Anspruch riehmen konnten. Das Jüdische Spital will, auch in der, Zukunft veranlassen, armen, kranken Juden helfen und: ein jeder, der von, Mitgefühl fiir diese Aermsten der Armen beseelt ist, wird sicherlich gern durch eine reichliche Rosch Hascho: 110-Spende . das neue Jahr mit einer edellierzigen Tat beginnen, Der Allmächtige möge dies, unseren Freunden, und •Gönnern durch ein. glückliches und segensreiches neues Jahr lohnen. Das Kuratorium des Jüdischen Spitals in Bratislava. * Rabbinerkonferenz in Uzhorod. Am vergangenen Donnerstag hielt das Rabbinerkomitee der karpathorussischen Landeskanzlei seine Sitzung ab,, bei der folgende Angelegenheiteii behandelt wurden. Mjt Rücksicht darauf, daß es die erste Sitzung seit dem Hinscheiden vom Mukacer Raw, s. Z. 1. war, würde seiner in bewegten Worten von berufenem Munde gedgeht "und nachher zur Ernennung bzw. Wahl seines Stellvertreters geschritten. Oberrabb., Rabinowitsch (Mukacevo) würde auch mit großer Majorität in das Komitee gewählt, wo gleich verschiedene Gemeindeangelegeriheifen zur' Ber'ätung Vorlagen. Wieder wurde betont, daß alle Mittel angewandt werden müssen, um den Plan der Dembkratisierung der ortli. Gemeinden zu vereiteln־. Es wird'auch «beschlössen, das Hechscherwesen zu zentralisieren und es der Oberaufsicht des Rab'binerkomitees zu stellen, überhaupt wurde beschlossen, nach dieser Richtung hin geihbinsain mit der Bratislavaer Landeskanzlei vorzugehen, damit die wichtige Frage einer günstigen Lösung zugeführt werden könne. I . . * ■*־../: Asifas Tqjnüdim in Qalanta. Wie wir von zuständiger Seite erfahren, wird das heurige Treffen der ehemaligen Taimidiin Von sr. Ehriw. ׳Herrn Oberrgbbiner J. Buchsbaum (Galänta), das diesmal eine ganz 1besondere Prägung dei־ Feierlichkeit durch cli'e gleichzeitige Einweihung des’neuen jeschiwo-Beth Hamidrosch erhält, höchstwahrscheinlich am Schabbos p. Breschis und dem darauffolgende^ Spiritag stattfinderi. Diese Asifo wird zweifelsohne iiu Zeichen dieses Chinuch Beth Hamidrosch stehen, das zum Großteile aus Mitteln, die zwischen den Tahnidim aufgebracht wurden, errichtet wurde lind so die treue Anhänglichkeit zu ihrem großen Meister dokumentierten. Die Talmidim \yer;den ersucht, sich in der jSugjoh »1Kidscho rischaunp, kids.cho leschaatp us'w.«' (Megilo 11) Yorzubereit.en, die das Thora-Thema auf dieser Asifo bilden wird. * Dobsina. Samstag abend feierte Herr Max Grescliler die צי ו ה־ D " ב רי seines Sohnes צ ב י ,im Rahmen 'edjh’er Melawö demalko. Sämtliche Baale Bat’im haben an dieser Bilde Sei mizwo teilgenommen. 'Nach dein schonen und jüdischen Vortrag׳ des Bar-Mizwa hielten der Dajen Hjerr Deutsch und fast alle Anwesende einen Vortrag an den Bar-Mizwa und ,eimahnten ihn, auch' fernerhin den Weg der Teuroh zu gehen und. führten iluri die Verdienste seines Großvaters R. Mosche s. Z. 1., der sicli für die Jüdischkeit aufgeoipfert hat und der größte Büäl machriis pjreeli war, vor Augen. Herr Kantor Riridner unterhielt die feierliche Gesellschaft mit -seine,! vorzüglichen Stimme. Die Bar-Mrzwah-Feier begann um 8 Uhr und schloß um 12 Uhr in der Nacht. * Kezmarok: Imposante Hochzeitsfeier im Hause des hiesigen ׳Oberrabbiriers. Dienstag, dpri 17. Elül, fand hier dit Hochzeit der Tochter des hiesigen Elirw. Öberräbb. N. Grünburg mit Rabb. M. Stein aus Gelriica statt! Zu diesem Anlasse hatten sich viele rabbiniscHe Autoritäten des ln- ,und Auslandes in unserer Stadt‘ eingefrinden. Oberrabb. Wesel, Präses der Landeskainzlei dei* Gemeinden Neurumäniens, Robb. J. Ilorowitz (Jerusalem) und Oberrabb. Horovitz (Frankfurt a. M.) waren direkt aus Marienbad, wo sie anläßlich der ,Kenessio Gedaulo teil, erschienen. Auch waren d|e Oberrabb. Braun (Lipiany), Oberrabb. Prager (Ppprad), Oberrabb! Prager (Petroveselo), Oberrabb. Taiuienbaum ,(Moldava), Oberrabb, Fischer (Sp. St. Ves), ,Oberrabb. Horoyitz (HansdpH), Oberrabb. Jungreis (Zeliezovce) und Rabb, M. Griinbiirg (Lipt.-Sv, Mikulä§) anwesend. Trotz des strö- ' inenden Regens während der Trauung war bereits ipe ganze jüd. Gemeinde bei diesem feierlichen iVkt amyeseiul. Während der Südes Mizweh hielten bereits alle RabBin61’ Ansprachen.iind es war ein wahrhafter Genuß, diese wphlgemeißelten Worte zu hören. Viel zur ,UntefhaltungVtyug;en auch die satirischen Vorträge, besonders das Aufrufen ,ziim »Mizweh Teuzel« des;H, Jakubovits. eines Tal- ,mw des hiesige,!! Oberrabb., bei. Erst spät nach Mitte!•- ,,nacht zerstreuten .sich;׳die Gäste in sehr gehobener Stiiumüng• ״ ÄlR. Bchabbos Kaudeseh hielt dei־ . Chosen M. Stein au! Einladung, desj hiesigen »Kumtcrmwis im dichtbesetz־ ten : Tempel eine : Drösche, welche uuter den Zuhörern :Yiel Hegende wag für dcn.-Reitter hervprrieL , ״Wu־ ,wünschen imserem yereh!:te,u Oberrabb, wie auch dem Brautpaare einenherHifihstpn Ma^el «Tawl I. G.