Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1937-08-06 · 25 (6.8.1937) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
25 (6.8.1937)
Date
1937-08-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2629891-2630682-2630707--5539-2637897
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Sei«■ 4 ,!*Ment mmm ,H KE 2$ Vom Kuratorium der Wiener Beth Jakob Lehrerinnenbildungsan9talt Dös Kuratorium der Wiener Beth Jakob Lehrerinnenbikhingsanstält teilt mit, daß Krau Betty Wreschner-Rothschild. Krakau-Zürich, die Leitung des Heimes mit dem beginnenden Wintersemester übernimmt. Das Kuratorium war bestrebt, durch die Gewinnung der in der Beth Jakob-Bewegung so gut bewährten Frau Betty Wreschrter-Rothschild die Gewähr zu schaffen, daß das zu errichtende neue Heim der Wiener Beth Jakob Zentral-Anstalt allen Ansprüchen, die einerseits Beth Jakob andererseits die Zöglinge an ein solches Heim stellen, voll und ganz befriedigt werden. Der Unterricht des Wintersemesters beginnt Dienstag, den 5. Oktober 195? (Rosch Chodesch Chesehwan). Anmeldüngen sind zu richten an: Direktor Dr. Joel Pol Ink, Wien 11,. Große Pfarrgasse 5. * Zeitungen, arabischen uni jüdischen, die Sexjölketnng auf* zufordern, ihnen altiibetlieferte Legenden über dm Versteck der Bundeslade bekanntz.ugeben. Ihre Nachforschungen hon* zentrieren sich gegenwärtig auf den Berg Ebat; aber sie beabsichtigen, ihre Stiche auch auf den Tefnpelberg, den Berg des Aergernisses, auf fcngedi am Ufer des Toten Meeres und auf den Tiberiassee auszudehnen. Ob diese Nachforschungen von Erfolg begleitet sein werden, bleibt dahingestellt Nack einer Erzählung im TaU mtid soll einmal ein Priester mährend des Tempeldienstes bemerkt haben, daß eine Stelle im Steinboden des Tempels anders aussieht, als der übrige Teil und er erkannte, daß dahinter der »Oratm flakäudesch« vergraben sei. Bevor er aber noch seinen Kollegen darüber Mitteilung machen konnte, hauchte er seine Seele ans — und so blieb das Geheimnis imenthüllt. P * ־ Nach der Eroberung Abessiniens durch Italien hat sich eine Kommission des Papstes nach Aksüm begeben, um die Geheimnisse der koptischen. Kirche zu ergründen. Vor allem galt es, die im Kloster von Aksum verborgen gehaltenen angeblichen Originaltafeln der »Zehn Gebotet zu sehen und sie auf ihre Echthni m untersuchen. Jahrhundertelang ma* ten die Tafeln eihgesehtossan im Klöster und nur der Ober׳- priester hatte Zutritt in das geheimste und heiligste Gemach. Niemand hat die Tafeln beschrieben, außer einigen Christticken Missionären, die sie im 1?. Jahrhundert gesehen und als die »echten Tafeln< bestätigt haben sollen. Die Tafeln sind nach der abessinischen Legende anläßlich des Berndies der Königin Saba bei König Salomon in Jerusalem von ihren Dienern gestohlen mordetü Die Abessinier hielten ja überhaupt ihr Herrscherhaus für Nachfahren der Enkel des Königs Salomon und der Königin von Saba und sie haben deshalb auch die Tafeln als heilig gehalten. Die päpstliche Forschungskommission hat nun festgestellt, daß die Tafeln in Aksum in amharischer Sprache geschrieben sind, die mit hebräisch gar keine sprachliche Verwandtschaft aufmeist: ferner sind alte Gebote auf einer Seite aufgeschriebeti und schließlich enthalten sie drei griechische Buchstaben, was unmöglich echt sein könne, da diese Schriftzeichen erst Jahrhunderte nach Moses' Tod verwendet murden. Die Forscher kommen daher zum Schluß, daß es sich um eine Fälschung handelt, die nur so lange aufrecliterhalten werden konnte, weil die Tafeln nie gezeigt wurden. Agudas Jisroel Mädchengruppe, Wien Das diesjährige Ferienheim der Agudas Jisroel Mädchengruppe stellt den schönsten Abschluß für das vergangene und einen vielversprechenden Anfang für das neue Arbeitsjahr dar. Nirgends läßt sich jüdischer Gemeinschaf Isgeist besser festigen als in einem Kreise Gleichaltriger und Gleichgesinnter, die unter richtiger Führung die Größe des jüdischen Alltags erfassen lernen. Dank der liebenswürdigen Bereitschaft von Frau M. Wese l, sich als Leiterin dem Heim zur Verfügung zu stellen, und Dank der pädagogischen Führung von Fräulein Sali Tür kl, konnte dieses 'Ziel verwirklicht werden. Im herrlich gelegenen Heim fanden bei vorzüglicher Verpflegung alle Kinder die richtige Erholung. Der Tag wurde mit Spiel, Sport und Ausflügen ausgefüllt; all das war von echt jüdischem Zusammengehörigkeitsgefiihl durchdrungen. Unvergeßlich wird allen Teilnehmerinnen ein Schabbos im Ferienheim bleiben. Am Schabbostisch, der von den Mädchen selbst liebevoll gedeckt war, erschollen bis spät in die Nacht die Smirosgesiinge. Schabbos wurde die Sidro und der Perek abwechselnd oon den Mädchen oorgetragen, dabei ergaben sich Diskussionen, in deren Verlauf die Mädchen sich in ihrer agudistischen Denkungsmeise beeinflussten. Neugestärkt kamen die Mädchen zurück, mit Begeisterung für unsere Agudaarbeit, die nun in die Tat umgesetzt werden soll. Rabbinerhochzeit in Frauenkirchen ln Frauenkirchen fand am 21. Juli die Trauung der Enkelin des dortigen Oberrabbiners Löwy mit dem neugewählten Öberrabb.-Nachfolge!• J. Karoly aus Kaschau statt. Unter den vielen Gästen konnte man neben verschiedenen anderen Persönlichkeiten auch die Rabbiner Benedikt jun.-Wien, Ehreni'eld-Mattersburg, David Friedmann-Wien, Dr. Poseu-Oedenburg, Persel-Kittsee, Strasser- Preßburg bemerken. Nach der Tafel begrüßte in launiggeistreicher Ansprache Oberrabb. Löwy die Erschienenen aufs herzlichste. Nach ihm ergriff Rabb. Benedikt jun.- Wien, ein langjähriger Freund Und Studienkollege des Bräutigams, das Wort zu einer zündenden Rede, im Laufe . derer er die Glückwünsche des Oberrabb. Schreiber in beredten Worten übermittelte. Nunmehr hielten die Herren Rabbiner Elirenfeld, Persei, Posen, D. Friedmann der Tagesbedeutung angepaßte, mit tiefschürfenden Thoraworten gewürzte Reden. Rabb. cand. L. Kolin-Kaschau brachte die Wünsche der dortigen Freunde des Bräutigams zum Ausdruck. Die Feier schloß mit einer Ansprache des Herrn Oesterreicher im Namen der Frauenkirchner Jugend. Kleines Feuilleton Die Suche nach den Zehngebots-Tafeln Verschiedene ausländische Zeitungen wissen in jüngster Zeit zu berichten, daß zwei Engländer, J. Collins Cramford und David Hamahere, zur Zeit in Palästina mit einer äußerst sonderbaren Suche befaßt sind. Ihr brennender Ehrgeiz geht dahin, die Bundeslade aufzufinden, die die Gesetzestafeln vom Berge Sinai barg und deren Schicksal seit der Zerstörung Jerusalems durch N ebukadnezar in Geheimnis gehüllt ist. Die beiden Sucher sind fest überzeugt, daß die »Lade des Gesetzes« in einem sorgsam gewählten Versteck die Jahrtausende überdauert hat. ־ Als Nebukadnezar Jerusalem zerstörte und die Juden ins Exil führte, verschwand die Bundeslade endgültig aus ihrer Geschichte. Aber die Gerüchte wollten nicht verstummen, daß die »Lade des Gesetzes«, von Priesterhand gerette t und verborgen worden sei, »bis G—tt wieder sein Volk sammeln und es in seine Gnade wieder auf nehmen würde«. Eine alte Legende erzählt, daß niemand anderer als der Prophet Jeremias die Bundeslade verborgen habe, und zwar in einer Höhle des Berges Pisgah. Eine andere Traditiori dagegen will wissen, daß der Gesetzesschrein niemals Jerusalem verlassen habe. Der Verfasser zahlreicher Sensationsromane William Le Queux war der Ueberzeugung, daß er dem Versteck der Bundeslade auf der Spur sei. Seine Theorie ging dahin, daß der größte Teil der Heiligtümer und des kostbaren Zierats des Tempels Salomos oor der Plünderung Jerusalems durch die Krieger Nebukadnezars heimlich auf der »Berg des Aergernisses«, dem Südgipfel des Oelberges, vergraben worden sei. Le Queux gründete diese Annahme auf ein Kryptagrnmm, das angeblich in das fünfte Buch Moses eingeflochten ist und das ein Kopenhagener Theologieprofessor enträtselt haben wollte. Der Autor verkündete seine Absicht, eine Expedition zur Auffindung der verschollenen Bundeslade der Israeliten auszurüsten, Zur Verwirklichung dieses Vorhabens kam es aber nicht mehr; denn William Le Queux starb bald darauf. Eine groteske Legende bringt die Bundeslade der Israe- Uten mit jenem Steinblock in Verbindung, den viele Tausende von Menschen nach der Krönung König Georgs VI, in der Westminsterabtei unter dem Krönungsstuhl des Heiligen Eduard sahen. Alter Volksglaube will wissen, daß dieser Stein zugleich mit der Bundeslade bei der ersten Zer- Störung Jerusalems gerettet worden und daß diese nach vielen Wanderungen nach — Irland gelangt seien, wo sie auf dem Tara-Hügel vergraben worden wären. Und diese Legende wird auch heute noch von zahlreichen Bauern der »Grünen Insel« geglaubt, Aber, von so phantastischen Legenden abgesehen, scheint es auf Grund der wenigen Anhaltspunkte, die von Historikern und Archäologen gefunden wurden, keineswegs ausgeschlossen, daß der kostbare goldüberzogene Schrein aus Akazienholz mit den Gesetzestafeln der Zerstörung entrönnen sein konnte. Die beiden Sucher gehen jedem dieser Anhaltspunkte nach und haben sogar zu dem sonderbaren Auskunftßmittel Zuflucht genommen, durch Inserate in den palästinensischen . . י?.■': ■ *SJet Notstand det '?ve^-^-iscoeZ-^enZtaZe für ©sZeeteidi münsdiZ seinem oerdiensZooZZen sZandsmiZgZied u. ©Bmann d. ^ugendZwmmission SVerrn Spitgczr ^Tsc&Aenajr/ . anZässZidi seiner ^erZoZmng miZ?Fräulein f&Ziancz *?Berget?Fühle, ZiecgZidisZ מזל טול! Im Oktober wird in Bratislava das neue komfortable orth. ELITE-HEIM eröffnet. Gemütliches, ruhiges, ständiges gutjüdisches Familienheim für alleinstehende Personen und Eheleute, die sich nach einem Obdach sehnen. Erstklassige Pflege, vorzügliche normale und speziale Diätküche. Ständige ärztliche Aufsicht Vormerkungen schon jetzt. Nähere Auskunft erteilt: Frau Link, Bratislava, Nam. Republiky 55/11.122. St a׳t t: Karten: Nathan Rosenwasser und Frau, Bardejov David Koth und Frau, Bratislava erbitten sich die Ehre Ihrer Gegenwart zur TRAUUNG ihrer Kinder FRIDA ־ und EMIL אברהם אלוי פריידא weiche אי׳ה בשעטדט יומא׳ ב׳ דר״ה אלול am Sonntag, 8. August um 5 Uhr nachm, in Kosice (Restaurant Lichtmann)/ stattfindet. / Ihrem verdienstvollen^ unermüdlichen Vizepräsidenten, Herrn Leopold Schm alJe hi tz, Zagreb, anläßlich seiner Verlobung .rn.it,Fräulein , Edith A m selbe r g, Dubrovtiifc, wünscht herzlichen Maseltow die! , . ׳.-•; ׳׳Agudas/^Jisroel Landesorganisation des Königreiches Jugoslawien. Kinderferienheim im Kurorte Vyhne Klimatischer Gebirgskurort und eisenhaltiges Thermalbad gegen Blutarmut, Frauenkrankheiten und Kürperschwäche. K oh 1 e >n s ä u r e b äßcTe 1%' ־ ‘ Kalt w׳ asserh e i Fäh s<t a 11. Erstklassige .Verpflegung} fitl־ Kinder ohne Begleitung unter ständiger pädagogischer und ärztlicher Aufsicht. Volle Pension, 5 Mahlzeiten, täglich Kc 20.—. Für Erwachsene Pension ohne WohnuiTjg, 4 Mahlzeiten, täglich Kc 20.—. Orth, koschere ■Restauration' unter Aufsicht des ehrw. Rabbinats, Zlate Mocavce. Auskunft erteilt Restaurateur Josef W es el, Kurort Vyhne. riiuTifes Pensionat und Erholungsheim In SplSskonovoveskA Küpefe / Igföfüred Klimat. Höhenkurort und Wasserheilanstalt, im »Slow. Paradies«, der P e 1• 1 e der Ta tr ag־ege nd, Fabelhaft schöne Lage, von herrlichen Fichtenwäldern umgeben. Freibäder Sport jeder Art. Volle Pension zu mäßigen Preisen. In Küche נשי אפילו לנפש ד\פד בישיאל Referenzen beim ehrw. Oberrabbiner Grimburg, Kezmarok, Prospekte sendet auf Wunsch: A. Lencz, Kezmarok. Telephon 6. W E LTKURORT FRANZENSBAD herlt Frauen-, Herz-, Stoff- Wechsel־, Rheuma-Krankheiten Billige Pauschalkuren! Auskünfte durch alle Reisebüros und die Kurverwaltung erstklassige נשי אפ*לו ל^ד-ייי! »t ולמהייין Einzige orthodoxe Ueasimi itihUtauM JÜHtuUea Vorzügliche KücheF^giite Bedienung, solide Preise An sämtlichen Feiertagen Minjan im Hause. Voru. Nachsaison Ermäßigung. Hochzeiten in schönster Ausführung werden in Vor- und Nachsaison übernommen. Auf Wunsch sendet Prospekte Josef Tobovits, Villa ״Bugsch“ IM ©IHME TAT1RA St a r y S mokooec, Alt-Schmeks — Telephon 28 Orth• פשר pensipn schreiben qnti. בשר Tatr. Lesna p, p. Tatr, Lomnica, Tel. 28. Beide Häuser mit allem Komfort, allbekannte gute Verpflegung, Vor- und Nachsaison 'werden Hochzeiten angenommen Auf die Pensionspreise wrerden״#in der Vorsaison 10% Ermäßigung gewährt. Weitere Auskünfte erteilt gerne: M6r Schreiber, Stary Smokooec—AU-Schmeks Rasiere dich ohne Messer mit dem 5־. Rasierpulver Langerin es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. 1 —־ Paket, zirka ein halbes Kilogramm, S 140־. — Zu haben bei PHlIilPl?־ TiAUfGER, Friseur, Wien II, Franz-Hochedlinger-Gasse 25■ שטרענג ארטה. כשר Treffpunkt der Agudisten MARIENBAD ■ »Goldener Schlüssel” FRANZENIBAD ■ Restaurant Fürstenhof Vorziiglidie Kiidie / Mäßige Preise / Minjan in beiden Häusern / Geöjfnet Mai bis Oktober Pächter: Simon Raab Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren, insbesondere כלי קודש> Sederschüssel, Menoras, . Leucbter und Bestecke in großer Auswahl, auch 1 Gelegenheltskäufe, stets vorrätig ׳ , Moritz Warkany II» TaborstraBe 14 Konkurs Für die hohen Feiertage suchen wir einen שחדית 1»<״ מוסף בעל תפלה Der Bewerber muß sehr streng orthodox sein, mit kräftiger, klangvoller Stimme, österreichischer Staatsbürger. Anmeldungen täglich von 8 bis 9 Uhr abends beim Vor- ■stand des Bethauses »EMES W‘SCHOLAUM«, Wien, II.,. Große Schiffgasse 24. Pension in einem streng orthodoxen Hause für 15 jährigen Gymnasiasten gesucht in der Nähe vom. IX. und XX. Bezirk, Nähe Staudingergasse. — Zuschriften an R. Gerber, Andau, Bgld. Suche Verbindungen mit Lieferanten von Bienenhonig Offerten erbeten unter: »Großabnehmer« an den Werbedienst R. Weiss, Aussig, Savoy-Passage. Tag Aw-Elul August יף יו»י יומית משנה Kalendarium חולין יד. פ¬ משנה ס¬ק Freilag 29 6 עח ו יא Samstag 30 7 עט ן " פ׳ דאד״ א׳ דד״ה אלול. פיק ו י Sonntag 1 8 פ ח מ בידריח אלול.. Montag 2 9 פא ט מ Dienstag 3 10 פב א יב Mittwoch 4 11 פג ב " Donnerst. 5 12 פד ג " Freitag 6 13 פה ד " Samstag 7, 14 פו ה ,, שופטים׳ פרק א Gebetzeiten פ׳ ראה WIEN BRATISLAVA Uhh Min. Uhr: Min. 2 50 2 j; 50 3. . . ת ךדח 7 00 7 i 00 י*חתך^םדך.!1תשגד Ar ד..ת 7 00 i ז 20 6 30 6 i 15 8 30 8 i 30 3 30 מה ת 4 00 5! 00 ®י’1ך א'ית 8 15 8 i 10 5 6 15 00 6 j 00 7 15 7 ־j 50 .!._דת Eigentümer, Herausgeber, Verleger und Schriftleiter: David Tür kl (für den »Jüdisch-orthodoxen Prefivevein«), Wien IL, Malzgasse 12a. Für den Inhalt verantwortlich im Sinne des Preßgesetzes: Mendel Geldwerth, Wien IL. Große Pfarrgasse 3. — Verantwortlicher Redakteur für die Cechoslovakei: Siegfried Frommer, Bratislava, Zochgasse 23/XIV/II. -»־ Druck: Melantrich A. Q-, Wien IX״ Pramergasse 6.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.