Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 23 (1937)
- Issue
- 22 (11.6.1937)
- Date
- 1937-06-11
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 22 JÜDISCHE DRESSE 40 Jahre DivXrüger-Heim Am Vormittag des 3. Juni fand imDr.-Krüger- Heim, aus Anlaß des 40jährigen Jubiläums eine Fest* Sitzung statt, die einen ungemein würdigen und feierliehen Verlauf nahm. Nach einer musikalischen Elinleitung begrüßte die Präsidentin des Heimes, Frau Obermedizinalrat Dr. Krüger, die Festgäste und Zahlreiche Delegationen. Eis waren erschienen: Frau Bundespräsidentin Leopoldine Miklas, Frau Bürgermeister Schmitz, Herr Min.-Ob.-Komm. Dr. Suchanek in Vertretung des Herrn Bundeskanzlers, Stadthauptmann Hofrat Weybora, Bezirksvorsteher Pink und in Vertretung des Bezirkshaüptmannes Herr Mag.-Ob.-Komm. Dr. Kirchhelser. Das Handelsministerium 1War durch Frau Hofrat Oeyling und Frau Regierungsrat Schachner vertreten, der Stadtschul* rat durch Herrn Hof rat Bernhard. Mit besonderer Genugtuung erfuhren die versammelten Festgäste, daß der Herr Bundeskanzler aus privaten Mitteln dem Heime eine Geldspende hat zukommen lassen, und daß die Wiener Israelitische Kultusgemeinde in Anerkennung der außerordentlichen Verdienste des Dr.-Krüger-Heimes. diesem eine namhafte Jubiläumsspende zugedacht hat, ebenso die Israelitische Allianz. Die vornehme und würdige Feier wurde mit dem Absingen der Bundeshymne und des Liedes der Jugend beschlossen und Frau Bundespräsidentin Miklas sowie Frau Bürgermeister Schmitz eröffneten die Ausstellung der Arbeiten aus den Frauenberufsschulen des Heimes. Die Arbeiten erregten allgemeines Aufsehen und lösten begeisterte Anerkennung aus. Siegmund Bondi — sechzig Jahre alt. Die Geschichte der Adas Jisroel führt uns die Namen einer stattlichen Reihe von Männern vor, die in opfervoller Hingabe ihr ganzes Können in den Dienst des altüberkommenen Judentums gestellt und mit Entschlossenheit und Ausdauer für die Erstarkung altjüdischen Geistes gekämpft haben. Dieser Reihe schließt sich der־ derzeitige Obmann der Adas Jisroel,!Siegmund Bondi, würdig an. Die orthodoxe Judenschaft Wiens erfüllt nur ihre Pflicht, wenn sie die Vollendung seines sechzigsten Lebensjahre 1 zum Anlaß nimmt, ihm für seine bisherige Arbeit zu danken,!und ihn bittet, seine Arbeitskraft auch weiterhin der Sache des orthodoxen Judentums zu widmen. Siegmund ׳Bondi wurde a,m 2. Tamus 567׳3׳ in Mainz geboren. Er stammt aus einer angesehenen Familie, in der hervorragende Thoragelehrsamkeit, opferbereite Hingäbe für das Judentum, strengste religiöse Lebensführung seit vielen Generationen ein glänzendes Heim hatten. Seine strenge Auffassung von den religiösen Pflichten, sein Eifer in allen öffentlichen Angelegenheiten, brachten ihm die allgemeinste Wertschätzung und das höchste Ansehen. So wurde er nach dem Tode des greisen Philipp Back im Jahre 11922 zum Obmann der Adas Jisroel gewählt. Bald darauf wurde er auch als Obmann zur Leitung des ״Vereines zur (Unterstützung armer kranker Israeliten“ (Krankenhausverein) und als Obmann des ״Talmud ־ Thora ־ Schülvereines“ berufen, nachdem sein Vater wegen des vorgerückten Alters auf diese Stellen verzichtet hatte. . Der Jubilar ist als ein Mann, von ungewöhnlicher Sanftmut bekannt. Jedem kommt er in herzgewinnender Liebenswürdigkeit und stiller Bescheidenheit entgegen. Für jeden hat er freundliche Worte und eine lächelnde Miene. Unerschöpflich und unermüdlich ist seine Hilfsbereitschaft, seine freigebige Opferwilligkeit!kennt keine Grenzen.!Sein Haus, dank seiner Gemahlin, dem Vorbild einer wahrhaft jüdischen Hausfrau, ist von der wohligen Atmosphäre echten alten jüdischen Lebens erfüllt. Möge Siegmund Bondi in voller. Gesundheit und in voller Kraft das begonnene Werk weiterführen, möge er die Adas Jisroel zu dem ersehnten Ziele, die Wiener orthodoxe Judenschaft zum endlichen Siege geleiten. עמו־ש Zur allgemeinen Beachtung1. Vom ehrw. Rabbinat der Adas Jisroel-Schiffschul wird mitgeteilt, daß in Hinkunft das ט ו ב ל ׳ ן von G e- ,כי c h i. r r in der Mikwoh nur am Vormittag bis halb 2 Uhr möglich ist. Nachmittag bleibt die Mikwoh für Tewllas Kelim geschlossen. Großverhör in der Jessod Hathora. Diesen Schabbos um 5 Uhr nachmittags und Sonntag um 4 Uhr nachmittags finden die •Tahresschluß- Prüfungen aller Klassen der Jessod Hathora (Knaben und Mädchen), mit Ausnahme des ganztägigen Kurses, im Schulgebäude, II., Nestroygasse 11, statt. Die Eitern der!Schüler und Schülerinnen als auch ׳Freunde und Gönner der Jessod Hathora werden höflich eingeladen., Aguilas Jisroel Mädchengruppe. Diesen Schabbos spricht Herr Sekretär M. Spitzer um AH Uhr vormittags in der ״Wienea“. Chewra Kadischa, Wien T. Im Genesungsheim in Baden bei Wien finden Kur- und Erholungsbedürftige unter günstigen Bedingungen Aufnahme. Sijum in Wr. Neustadt. Sonntag, den 5. Tammus fand in Wr. Neustadt in erhebend feierlicher Weise der Sijum auf Mes’Rsochim statt. Im festlich beleuchteten Bes-Hamidrosch fanden sich die täglichen Besucher der Schass-Chewro ein. Der Vortragende, Herr Oberrabbiner Prof. Dr, Hillel Weiß, erfreute die Zuhörer durch seinen geistvollen Hadron. Bei der Tafel sprachen die Herren Oberrabbiner Dr, Hillel Weiß, in Vertretung der Kultusgemeinde Herr Kultusbeirat Samuel Mandl, ferner die Herren Moritz Schulhof,. Siegmund Löwy, Religionslehrer Mehrberger, Markus Mandl und Daniel Blumenfeld. Den gesanglichen Teil besorgten die Herren Kantoren Schulhof, Wr. Neustadt und Blumenfeld, Neunkirchen. Um das Gelingen des Festes hat sich der Gabbai der Chewra, Herr Emanuel Mandl, besonders verdient gemacht. H. R, Eigentümer, Herausgeber, Verleger und Schriftleiter: David T ü r k 1 (für den ״Jüdisch-orthodoxen Preßverein"), Wien, II., Malzgasse 12 a. Für den Inhalt verantwortlich im Sinne des Preß* gesetzes: Mendel Geldwerth, Wien, II., Große Ffarrgasse 3, ■— Verantwortlicher Redakteur für die Tschechoslowakei: Siegfried Frommer, Bratislava, Zochgasse 22JXIVIII. — Druck: Druckerei- und Verlag3-A,־G. Ig. Steimnann, Wien, IX.. Universitütsstroße 6(8. ERDBEEREN BILLIG?0a ln 10 Maaten Äe&Uet *US FRÜCHTEN GEWONNEN TSCHECHOSLOWAKEI Ein Internat für die Jescbiwo in Preßburg Die ehemaligen Talmidim und die Gönner der weitberühmten Jeschiwoh in Preßburg müssen es schmerzlich wahrnehmen, daß der innigste Herzenswunsch unseres allverehrten Meisters, daß diese altehrwürdige Thoraanstalt ein nunmehr dringend notwendig gewordenes Internat bekomme, noch immer im Stadium des Begehrens sich befindet, noch immer nicht zur Tat geworden ist. Die Bedeutung und Wichtigkeit des Bestandes der Preßburger Jeschiwoh bedarf nicht erst meiner Würdigung■ und meiner Betonung, wissen dies ja alle Faktoren im jüdischen Lager. Eine allgemein bekannte Tatsache ist es, daß in der Vergangenheit und Gegenwärt die Preßburger Jeschiwoh Männer von Namen und Ruf,. mustergültige Baale Batim nicht nur für unser Land, sondern für das Weltjudentum heranbildete und großgezogen hat. Diese Jeschiwoh .ist auch für die Zukunft prädestiniert und berufen, eine heilige Bestimmung zu erfüllen, stets Generationen zu erziehen, die als verantwortungsvolle Wächter der Thora und als würdige Vertreter des orthoäoxen Judentums die Repräsentanten des Chasam-Sofer- Geistes in aller Welt sein sollen und die Lehren der unverfälschten Traditionstreue in richtigem Sinne überall verbreiten und erhalten. Unser verehrter Meister, Oberrabbiner Altiba Schreiber, hat darum die volle Berechtigung, zu wünschen, daß der Preßburger Jeschiwoh eine ganz feste Basis geschaffen werde und mit einem sInternat großen Stils ausgebaut werde.. Ein solches Internat ist unter unseren Zeit- Verhältnissen ein Diktat der Notwendigkeit geworden. Außer den Gründen, die der Sekretär der Zentralkanzlei in P. K. R., Herr Weiß, in seinem Aufrufe im Organ der Hisachdus Tälmide Jeschiwas Preßburg, ״Hamajon“, für die Notwendigkeit des zu erbauenden Internats angibt, wäre die Vereinigung der Jünger in einem Heim auch’ vom Chinuch-Stand'punkt von gewaltiger Bedeutung, damit in, einer sittlich reinen, geheiligten Thora-Sphäre das ganze Studienleben der Bachurim sich bewege. Die erzieherische Tätigkeit der Jeschiwoh-Leitung würde erleichtert sein und unter den Jüngern selbst würde ein engeres geistiges Band sich flechten, dessen Einfluß für die zukünftige Arbeits- Wirkung von Vorteil und von Nutzen wäre. Das ganze Judentum also, besonders aber die ehemaligen Talmidim dieser Anstalt, sollen es als Ehrenpflicht betrachten, ihre Dankesschuld damit abzutragen, daß jeder Einzelne sein Scherflein beitrage, die Verwirklichung des Baues des Internats zu ermöglichen. ולשם ולתפארת ולבל בית ישראל Rabbiner L. Sch. Fürst, Cuz. Kenessio-Gedaulo-Biiro in der C. S. R. Um die Vorarbeiten zur Kenessio Gedaulo in unserem Lande, dem Lande der Kenessio, gründlich und zweckmäßig treffen zu können, wurde bei der Aguda- Zentrale ein eigenes Kenessio-Gedaulo-Büro eingerichtet. Dieses hat seine Arbeiten bereits auf genommen. Seine erste Tätigkeit bestand in der Einleitung der Sela-Aktion, für welche das nötige Propaganda- und Arbeitsmaterial bereits versendet wurde. Es hat sich den Verkauf von zehntausend S810im zur Aufgabe gemacht, zu deren Erfüllung jeder bewußte thoratreue jüdische ' Mensch beizutragen bestrebt sein sollte. Die Durchführung der Aktion in den einzelnen Ortschaften liegt in den Händen der Jugendgruppen der betreffenden Ortschaften. Das Kenessio-Gedaulo-Büro appelliert an die orthodoxe Jugend solcher Ortschaften, in denen noch keine Jugendgruppe der Agudas Jisroel besteht, sich in den Dienst dieser Aktion zu stellen und sich ehestens beim K.-G.-Büro (Bratislava, Postfach 140) zu melden. Die Wahlen zur Kenessio Gedaulo Das Wahlrecht zur Kenessio Gedaulo wird bekanntlieh durch Kauf eines Sela-Scheines erworben, dessen Preis tsch. Kronen 5.— beträgt״ Jeder jüdische Mann, der den Sela-Schein erwirbt, erlangt das Wahlrecht zur Kenessio Gedaulo, die Frauen das zum Marienbader Frauenkongreß, Das Wahlalter beträgt 18 Jahre. Die Wahlen finden in der Tschechoslowakei in der Woche vom 11. bis 15. Aw (19. bis 23. Juli) d. J, in bestimmten Wahlkreisen statt, die noch näher bekanntgegeben werden. Den Beth Jakob-Schulen zur Beachtung! Die tschechoslowakische Aguda-Zeritrale hat von der allweltiichen Keren-Hathora-Zentraie die Aufforderung erhalten, einen Bericht über die Tätigkeit ihrer Beth- Jakob-Schulen zu erstatten, der dem Gesamtbericht zur Kenessio Gedaulo einverleibt werden soll. Da es bisher leider noch nicht gelungen ist, sämtliche Beth-Jakoh- Schulen in unserem Lande zu zentralisieren, werden hiemit alle Beth-Jakob-Lokalkomitees und -Lehrerinnen drin• Mittwoch, den 23. Juni 1937 (14. TftfflttSr’BW), pfäaise halb Ö ühr abencta, findet im Festäääle des ״Hotel Continental“, Ö., Taborstraße 4, an-, läßlich des 25jährigen Bestandes der Agudas Jisroel unter dem Ehrenvorsitz des ehrw, Herrn Oberrabbiner Jesaia Fürst, Vorsitzenden des Rabbinischen Rates der Agudas Jisroel für Oesterreich, eine große Jabllfiums-Kundsebuns statt, bei welcher die ehrw. Herren Großrabbiner Elieser Hager, Wischnitz, Oberrabbiner M. t. Eckstein, Sered (C. S. R.), und Herr Br. Max Cohen, Baden, über die ״Dritte Kenessio Gedaulo - 25 Jahre Agudas Jisroel“ sprechen werden. Gäste, Damen und Herren, willkommen. gendst aufgefordert, der Zentrale der Agudas Jisroel, Bratislava, Postfach 140, einen erschöpfenden Bericht über Entstehung, Gründung, Bestand, Leitung und Leistung der Schule einzusenden. Unterkunft und Verköstigung in Marienbad Das hierländische Kenessio-Gedaulo-Büro steht mit dem Marienbader Vorbereitungskomitee in stetem Kontakt, um für eine gute und dabei billige Unterbringung der Delegierten und Gäste aus unserem Lande zu sorgen. Es ist ihm bereits gelungen, durch Abkommen mit einer größeren Anzahl von Häusern ein angenehmes und billiges Wohnen zu ermöglichen. Diese Abkommen können aber nur dann wirksam werden, wenn die Bestellung der Zimmer nicht direkt, sondern durch Vermittlung des Bratislaver K.-G.-Büros (Postfach 140). erfolgt. Es werden daher alle Interessenten ersucht, in jedem Falle die Be- Stellung nicht direkt vorzunehmen, sondern durch Vermittlung des K. G.-Büros. Das gleiche gilt für Verköstigung. Die Ferienaktion der Agudas Jisroel Die alljährlich von der Aguda-Jugendzentrale durchgeführte Ferienaktion!wurde heuer in die Kompetenz der Bratislavaer .Tugendgruppe gelegt, die nach den nötigen Vorarbeiten in die Lage gekommen ist, eine beschränkte Anzahl von Kindern (ausschließlich Knaben) im Kurort Vyhne für vier Wochen (Juli) zum Preise von tsch. K. 500.— für Pension und Reisespesen unterzubringen. Die Pension besorgt der Restaurateur Josef Wesel, Bratislava. Eine gleiche Aktion wird von der Jugendgruppe der Agudas Jisroel in Dun. Streda für die dortigen erholungsbedürftigen Kinder durchgeführt. Für Mädchen haben die Bnos Agudas Jisroel im klimatischen Kurort jBardejovskä Kupele (׳Bad Bartt'eld) ein Ferienheim eingerichtet. Anmeldungen und Informationen: Bnos Agudas Jisroel, p. Adr. Frl. Martha Lichtig, Preäov, Masarykowa 142. Jubiläumsbankett bei der Agudas Jisroel in Kosice In Kogice fand unter starker Beteiligung der Gruppen aus der Ostslowakei und PK1R. ein feierliches Juibiläumsbankett anläßlich des 25jährigen Bestand- festes der Agudas Jisroel statt. Den Reigen der Tischreden eröffnete Gemeindepräses!Herr J. Goldner als Vorsitzender der Gruppe, der die Bedeutung des Festes schilderte. Ferner sprachen die Herren Gemeindesekretär S. Wiesenberg, ■D. Goldstein, A. Reich, A. Amsel, Kogice und iSehönfeld-Mukacevo. Dem Bankett ging eine Agudo-Konferenz voran, bei der Herr L. Reiner-Preäov den Vorsitz führte. A. Amsel!begrüßt die Erschienenen .im Namen der Koäicer Mitglieder. Präsidialmitglied L. Reiner sprach über die bevorstehende Kenessio Gedaulo und über die agudistische Erez Jisroel-Arbeit. Es wurde ein Kenessio Gedaulo- Komitee für die Ostslowakei eingesetzt. Die Bratislavaer Stacltgemeinde unterstützt den Bau des jüdischen Volksküchenheimes auf der Schloßstraße Wir haben vor ׳kurzem berichtet, daß der jüdische Volksküchenverein in Bratislava auf der ׳Schloßstraße einen!komfortablen Neubau für seine Institution aufführen läßt, der bereits vor seiner Beendigung steht. Bei einer Sitzung des bratislavaer Gemeinderates wurde nun das durch Stadtrat Dr. M. Fleischhacker, den Initiator des Neubaues, *unterbreitete Ansuchen, des Volksküchen- Vereines genehmigt und dem. Vereine eine Unterstützung von tsch, K 50.00:0 zugesprochen. * Hochzeit im Hause Rabbiner Katz, Nitra Am 22. Siwan fand in Nitra unter großer Beteiligung die Hochzeit der jüngsten Tochter des unverge&r liehen Oberrabbiners R'Awrohöm Aharon Katz s. Z. 1. mit Herrn Mordechaj Rosenbaum, Oberrabbiner in Tälya, statt. Beim Festmahl sprachen Oberrabbiner Ungar- Nitra, Oberrabbiner Weiß-Senica. Oberrabbiner Rosenbaum-Kisvärda, Rosenbaum-Drecske, E. Katz und G. Gojtein-Bratislavä. Alistaler Raw זצ״ל Aus Dun. Streda erreicht uns die traurige Nachricht* daß der dort wohnhafte pberrabbiner aus Dohiy •Stal (Alistai) im Alter von 84 Jahren verschieden ist. Die Lewajoh fand am!Sonntag unter überaus großer Beteiligung statt, wobei Se. Ehrw, Herr Oberrabbiner H. Weinberger einen rührenden Hesped hielt. Der Niftar, Rabbi Schlomo Goldberger s. Z. 1., der ein Talmid des Maharam Bchick war, von "dem er viel Thorawissen empfangen hatte, war ein beispielgebender Jare!Schomajim,, der es vorgezogen hat, sich in eine kleinere Gemeinde zurückzuziehen, um sich hier ungestört dem Limud Hathor.a widmen zu können. Sein sohlichtez bescheidenes Wesen hat ihm im Kreise seiner Gemeinde und weit darüber ׳hinaus Sympathien verschafft und hat er sich in dem halben Jahr, seitdem er seinen Wohn• sitz nach Pun. Streda verlegte, ganz besonders gute Freunde erworben,״ ת«ג5*ה . |