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Jüdische Presse · 1937-06-04 · 21 (4.6.1937) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
21 (4.6.1937)
Date
1937-06-04
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 21 j₪mmssm Zwei Katastrophen Fast gleichzeitig ist Polen von zwei Katastrophen heimgesucht worden. ]Die eine, in Kielce und Umgebung, war ein Aufruhr der Naturelemente in Gestalt eines verheerenden Wolkenbruches, die andere, in Brest-Litowsk, ein Aufruhr der bestialischen Instinkte in verhetzten Menschen in Gestalt eines grauenvollen Judenpogroms. Während aber die Katastrophe von Kielce keinen Unterschied zwischen Menschen und Menschen machte und ohne Arierparagraphen Juden wie Christen traf, richtete sich das Unglück von Brest nur gegen eine gewisse Sorte von Menschen, gegen die Juden allein. Und während jene in ganz Polen Bestürzung und Trauer und Mitgefühl mit den Betroffenen auslöste, begegneten die Opfer von Brest vielfach dem Ausdruck der Genugtuung, der Befriedigung und der Schadenfreude. Obwohl — mit Ausnahme eines einzigen Verbrechers — von einer Schuld der 25.000 Juden Brests ebensowenig die Rede sein kann wie von . einer der Bewohner von Kielce. Es ist der Stolz des Menschen von heute, daß er den Kampf gegen die ״blind waltende Natur״ aufgenommen hat. Ein Vergleich der beiden Katastrophen beweist aber, daß er, der Mensch, ,sich im Grunde nicht einmal mit einem Wolkenbruch an — wenn man so sagen darf — Hu m!a nität und Gerechtigkeit messen kann. Der Dornstrauch Man fragte einst den Dornstrauch, was er davon habe, wenn er den vorbeigehenden Leuten die Kleider zerreiße. ״Eigentlich gar nichts“, erwiderte der Dom- Strauch. ״Aber was ich nicht habe, gönne ich auch den anderen nicht; darum sollen sie es auch nicht haben!“ Keine andere Antwort könnte der Misrachi auf die Frage geben, warum er in seinem Memorandum an die Königliche Kommission sich mit Kabale und Haß gegen die Agudas Jisroel wendet. Während der Misrachi nämlich überhaupt nicht vor die Kommission ,geladen wurde, haben bekanntlich die Sprecher der Aguda nachhaltigen Eindruck auf die Gentlemen gemacht. Die patriarchalische Erscheinung Rabbi Duschinskys ■— von dem sich Lord Peel, der Vorsitzende der Kommission, ein Bild erbat, — und die vom reinsten Ethos und von tiefster Religiosität getragenen Darlegungen der Aguda- Vertreter haben ihre Wirkung auf die bibelgläubigen Engländer nicht verfehlt. Das aber konnte der Misrachi nicht verschmerzen. Und darum schießt er aus dem Hinterhalt vergiftete Pfeile auf die Agudas Jisroel ab. Nach dem offiziellen Organ des Misrachi in Amerika heißt es in seiner schriftliehen Deklaration an die Königliche Kommision: ״Sämtliehe Juden, die aus der ,Kenesseth Jisrael“ (der . Gesamt- Organisation der Zionisten in Palästina) austreten, sind als einzelne (!) Revolutionäre (!) zu betrachten. Der Misrachi bedauert, daß es kein Mittel gibt, diese Austritte, die gegen das jüdische Religion sgesetz verstoßen, zu verhindern.“ Es hätten also' der Chofez Chaim, Rabbi Chaim Sonnenfeld, der Czortkower Rebbe s. Z. 1., der Gerer Rebbe, Rabbi Chaim Oser und die vielen kongenialen Verfechter des Austrittes aus der ״Kenesseth Jisrael“ gegen das Religionsgesetz verstoßen und ausgerechnet der Misrachi hätte es gewahrt und wäre um dessen Respektierung besorgt. Daß diese Aeußerung hart an Blasphemie grenzt, bedarf wohl ebensowenig einer besonderen Betonung, wie daß der zitierte Passus der Eingabe überhaupt eine Denunziation reinster — oder besser gesagt: schmutzigster — Sorte darstellt. Und als solche wird er auch gewertet werden. Die Königliche Kommission wird ihn gewiß als nichts anderes als angewandte Dornbusch-Logik diagnostizieren. Im Misrachi selbst aber wird sie den Hanswurst der jüdischen Politik erkannt haben, dessen Schäbigkeit nur noch vor׳ seiner Bedeutungslosigkeit tibertrotfen wird. Eine ,,imposante Kundgebung" Mit großem Aplomb hatten die polnischen Zionisten eine imposante Kundgebung der orthodoxen .Rabbiner des Landes für den Keren Kajemeth angekündigt. Berge kreißten — doch geboren wurde ein armseliges Mäuschen. Die ״imposante Kundgebung“ wies eine lächerlich geringe Zahl von Teilnehmern auf und von ״orthodoxen Rabbinern“ waren nur die von den Misrachi-Tagungen her bekannten Ge- Sichter zu sehen. Aber auch was diese zu sagen hatten, war nicht immer erbaulich. So fragte Raw Pollak in seiner Ansprache: ״Wird denn — wenn wir für ihn Droschos halten — der Keren Kajemeth besser? Werden denn die trefenen Gerichte dadurch koscher, wenn sie mit unserem . koscheren Löffel umgerührt Werden?“ יי Hingegen meinten andere Redner, das Kritisieren wäre eine unfruchtbare Tätigkeit, wichtig sei einzig und allein, dem Keren Kajemeth Geld zuzuführen. ״Rabbiner“ Heller — dem* seinerzeit der Chofez Chaim und Rabbi Chaim Oser die Hatoras Horooh entzogen haben — machte sogar den Vorschlag, die Trauungen in den Dienst des Keren Kajemeth zu stellen. War es bisher Sitte, unter der Chuppa ein Qlas zur Erinnerung an die Zer- Störung Jerusalems zu zerbrechen, so solle von jetzt an ein Beitrag für den Keren Kajemeth geleistet werden — zum Zeichen des Gedenkens an die Geulah. Für den Großteil der anwesenden Rabbiner — die sich des zweifelhaften Charakters ihrer Rolle wohl bald bewußt geworden waren — kam. die Geulah allerdings erst, als der Vorsitzende die Konferenz schloß, die eine ״imposante Kundgebung“ werden sollte, aber ein klägliches Debakel wurde. Das Neueste Die Jüdische Telegraphen-Agentur, die . die Welt mit den neuesten Nachrichten aus dem jüdischen Leben versorgt, meldet: ״Hamburg, 24. Mai. ,Die Laubhütte' veröffentlicht eine Aeußerung von Oberrabbiner Usiel in Tel-Aviv, wonach das Anzünden oder Ausschalten des elektrischen Lichtes am Sabbath verboten ist. Sogar das Berühren des Schalters sei nicht erlaubt,“ Wie immer auf der Höhe ihrer Aufgabe, hat' die Jüdische Telegraphen-Agentur die Sensation der ,Laubjüdische ^resse Seite 3 hütte* rasch weitergegeben, weiche sie ihrerseits wieder Rabbiner Usiel verdankt. Das Kleinste unserer Kleinsten, denen die Selbstverständlichkeit. ins Blut übergegangen ist, daß das Hantieren mit Leuchtkörpem am Sabbath verboten ist, hätte die J. T. A. freilich schon früher informieren können. Allein, die Herren haben sich wohl nicht um ein derartiges Interview bemüht und darum bis jetzt warten müssen. Ob jene, die bisher nichts davon wußten oder wissen wollten, sich durch die ״Neuigkeit“ und die prompte Berichterstattung der J. T.• A, eines Besseren belehren lassen werden, sei allerdings dahingestellt. Wem das ReligionsgeSetZ an sich keinen Respekt abnötigt, der wird sich auch dann nicht daran kehren, wenn es durch die J. T. A. bestätigt wird. Antisemitismus — der große Schlager Die Wiener Vereinspolizei hat die!Statuten einer neuen Vereinsgründung genehmigt, deren Ziele in folgender Satzung niedergelegt sind: ״Zweck des Vereines ist die Förderung des Staatliehen, ׳zwischenstaatlichen und zwischenvölkischen Zusammenschlusses arischer Und artverwandter Völker zum Schutz und Zur Förderung ihrer geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen.“ Gemäß dieser Bestimmung liegen die!Bestrebungen der Ban- Arischen •Union nicht nur auf geistigem und kulturellem Gebiet, sondern auch auf dem Gebiet der Wirtschaft, Den Fragen des Wirtschaftslebens soll ganz besonderes Augenmerk zugewendet werden. Daß in der Pan-Arischen Union, die ״dem Ueberhandnehmen artfremden Einflusses Einhalt tun“ soll, Antisemiten ailer Parteischattierungett vereint sind und vor allem ״unbeschriebene Blätter" an die erste Stelle gerückt wurden, dient wohl dem!Zweck, den Behörden eine harmlose und erlaubte Tätigkeit zu dokumentieren. Die Behörden werden aber vermutlich der Tätigkeit dieses Vereines ganz besondere Aufmerksamkeit widmen Und dafür sorgen, daß die höchst allgemein gehaltenen Bestrebungen nicht etwa in gesetzwidriger Weise erweitert werden. Der Wirtschaftsverkehr Oesterreich—Palästina In den ersten drei Monaten d. J. 1937 betrug die Ausfuhr österreichischer Waren nach Palästina 1,077.0001 8, hievon Fertigfabrikate 909.000 S. ׳Die (Einfuhr aus Palästina betrug 2142.000 S, hievon Nahrungsmittel 181.000 S, so daß das Verhältnis 1:4,5 betrug. Der Export nach Palästina hat sich ׳im März 1937 gegenüber dem Vormonat verdoppelt. Agudas Jisroel Mädchengruppe Den dieswöchigen Schabbosvortrag hält Frl. Hanna Giebermann. Thema: ״Die Aufgaben' der jüdisehen Frau.“ EISEN-FeiMSt 7|W3 In unerreichter Qualität Selig Wrasilek -|«y Durch das Ableben Selig ׳ Wrasileks — der im Alter von 17 Jahren einer schweren Krankheit erlag — haben nicht nur die trauernden Eltern einen schweren Verlust erlitten, auch die Wiener Aguda-Jugend hat ein leuchtendes Beispiel jüdischen Pfliehtbewußtseins ukd hingebungsvollerThöratreue in ihm 'verloren. In der ganz uri jüdischen Umgebung des Zehntfen Bezirkes auf gewachsen, waren seine Eltern trotz drückender Notlage ■bemüht,, ihn in Liebe und Ergebenheit zur Thora zu erziehen.!So fand er den Weg in die Aguda- Jugendgruppe, wo er mit Begeisterung den Schiurim folgte. Bei Kälte und Hitze machte er täglich den weiten Weg zu Fuß — für Fahrgeld reichte es nicht — und begeisterte auch noch andere Jamgens für unsere Ideale. SCHECHOS ™!ng Grundsteinlegung zum Bau der Beth-Jakob-Schule in Jeruscholajim Schon einigemal wurde an dieser Stelle über den geplanten Bau eines Schulgebäudes für die Beth-Jakob- Schule in Jerusalem gesprochen, vor dessen Verwirklichung verschiedene Hindernisse zu überwinden waren. Nun konnte m. G. H. endlich * an die Realisier)mg des Planes* geschritten werden. Diese Woche langte bei der hierländischen Zentrale der Agudas Jisroel ein Telegramm aus Jerusalem folgenden Wortlautes ein: ״Rabejnu wehakhilah mewarchim etchem bemaseltow lehakomath ewen hapinah lebinjan beth jakob — Aguda.“ Zu deutsch: Unser Rabbi (Duschinsky) und die Gemeinde (der Anwesenden) begrüßen Sie mit Masol tow zur Grundsteinlegung zum Beth-Jakob-Schulbau — Aguda. Dazu erfahren wir: Dieses Schulgebäulde wird auf dem Boden errichtet werden, der von der hierländischen Jugendorganisation der Agudas Jisroel aus dem Erlös, der'mehrjährigen ״Kofer Nefesch“-Sammlungen in Jerusalem erworben wurde. Die Grundsteinlegung fand am Montag, den 21. Siwan, unter großer Beteiligung statt. Den feierlichen Akt vollzog Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Duschinsky, der künftige Oberkurator der Schule, der auch die Festrede hielt. Dr. Ehrmann in der Slowakei Auf ■seiner Reise nach Rumänien nahm da׳s Mitglied der Exekutive der Agudas-Jisroel-Weltorganisation, Dr. Salomen Ehrmann (Frankfurt a. M.), in der Tschecho- Slowakei Aufenthalt, um hier in mehreren Versammlungen zu sprechen. In Topolöany fanden seine Ausführungen begeisterten Beifall, dem auch opferbereite Taten bei der darauffolgenden Sammlung für den Mifal Hazoloh folgten. In N i t r a fand sich eine schier unübersehbare Zuhörerschar, mit Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Ungar an der Spitze, im Prachtsaal der orth. isr. Kultusgemeinde ein, um den von Liebe zu Thora und Judentum durchglühten Redner zu hören. Schließlich sprach Herr Dr. Ehrmann noch inBratislava über das Thema: 25״ Jahre Agudas Jisroel.“ Hier wurde er von Präsidialmitglied I. Schreiber, Sohn des Preßburger Raws, begrüßt. Er führte u. a. aus: Wenn die Idee der Agudas Jisroel auch schon Jahre vorher in der Luft schwebte, so war es doch der X. Zio-, nistenkongreß mit seinem sogenannten ״Kulturprogramm“, der die Gründung der Agudas Jisroel beschleunigte. Mit dem wahren jüdischen Kulturprogramm, dem Kultur- Programm der Thora, trat, die Agudas Jisroel hinaus!, um das G-tteswort dem G-ttesvolk zu verkünden und es um das Banner der Thoratreue zu scharen. Was lag näher, als daß die organisierte selbständige Orthodoxie der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie sieh dieser Weltorganisation der Thoratreuen änschloß, um mit ihr gemeinsam die wahre ״Klall“-Arbeit weit über die einzelnen Kehillos und das Land hinaus für die Interessen der gesamten Weltorthodoxie .zu leisten. Wollte doch Agudas Jisroel nichts anderes, als in "der Welt das verwirklichen, was hier schon Wirklichkeit war. Wenn es nun noch immer Leute gibt, die in der Agudas Jisroel,die ״Organisation“ verpönen, so zeigen sie damit, daß sie den Geist des Ksaw Sofer •s. Z. 1. und seiner Mitarbeiter nach über sechzig Jahren des Bestandes der hierländischen Orthodoxie noch immer nicht begreifen. Nimmt jemand an der ״Politik“ der Agudas Jisroel Anstoß, weil er ׳״Politik“ als etwas Unjüdisches ansieht, so wisse er. daß Politik nichts anderes bedeutet, als die Interessen einer Gemeinschaft zu vertreten und in .unserem Falle: die Interessen der Thora im jüdischen Volk und di!e Interessen des jüdischen Volkes in der großen Welt zu vertreten. Der agudistische Frauenkongreß Zugleich mit der Dritten5 Kenessio Gedaulo wurde auch ein Frauenkongreß der Agudas Jisroel nach Marien•׳ bad einberufen, der hier vom 15. bis 16. Ellül (22. bis 23. August) tagen wird. Die Vorbereitungen zu diesem Kongreß werden von Frau F. Rothschild (Antwerpen) ge^ leitet, die sich nun an die Bratislavaer Gruppe, gewandt hat, daß diese die Organisierung der hierländischen Frauen- und Mädchengruppen zur Kenessio Gedaulo übernehmen soll: •Die Leitung der Bratislavaer Frauengruppe wendet sich hiermit an ihre Schwestergruppen in der!Slowakei; und P. K. R. mit der •Bitte, ihr kurze Berichte über die Leitung und Leistung der einzelnen Gruppen ainter ׳ der Adresse: Äguda-Frauengruppe, Bratislava, Postfach 140, zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig werden die , Beth- Jakob-Komitees in Orten, wo keine Aguda-Frauengruppen bestehen, ersucht, über die von ihnen verwalteten Beth-: Jakob-Schulen, bezw. -Kurse unter Angabe der Unterrichtskraft zu berichten. Sitzung bei der orthodoxen Landeskanzlei Montag fand in Bratislava unter Beteiligung von Ihrer Ehrw. den Herren Oberrabbiner Schreiber (Bratislava), Buchsbaum (Galanta), Ungar (Nitra) und mehreren Baale Batim des Landesausschusses eine;Sitzung• des Fünfzehnerkomitees bei der orthodoxen Landeskanzlei statt, die wichtige Gemeindeangelegenheiten auf der Tagesordnung hatte und bis spät in die Nacht hinein dauerte. Hundertjahrfeier des Bratislavaer ,״Poel-Zedek“- Vereines• Sonntag fand das Jubiläumsfest zum hündertjährigen Bestand des Vereins und zugleich das Jubiläum der fünfundzwanzigjährigen Tätigkeit des Vereinsrabbiners S. Kalisch im Turnsaal der orthodoxen!Schule unter zahlreicher Beteiligung statt. Die Feier eröffnete der Präses des Vereins, Herr M. S. Grün. Er!gedachte derjenigen, die zum Gedeihen und zum Ruhme des Vereins beigetragen haben. In gebührender Ehrung und Wertschätzung feierte der Redner den jubilierenden Rabbiner. Hierauf sprach Rabbiner Kalisch über die Bedeutung des Festes und dankte für die ihm dargebrachten Huldigungen. Ansprachen hielten noch Rabbiner S. Schreiber, Rabbiner Flesch (Wien), Rabbiner Ehrentreu und Herr!S. Komlosi. Festversammlung der Agudas Jisroel in Trnava Aus Anlaß der 25. Jahreswende seit der Gründüng der Agudas! Jisroel veranstaltete die hiesige Ortsamd Jugendgruppe am vergangenen!Sonntag im!großen , Bes Hamidrosch der Jeschiwoh eine Festversammlung. Der, Präses der Ortsgruppe, ■Herr Israel Abel es, eröffnete die Versammlung ׳mit einem eindrucksvollen Referat über Aufgaben und Leistung. der Agudas Jisroel, ׳Der Fest-, redner, Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner I. Friedmann, be-* , wies an Hand von schönen Diwre-Thora die Aktualität und Notwendigkeit der Agudas! Jisroel. Die Rede- ׳wurde mit großer Begeisterung auf genommen, Zum Schluß sprachen ׳für die Jugendgruppe ihr Präses, Herr Berthold Halle, und namens der Bratislavaer Jügendgrüppe Herr J: Koth. . ', . in Dun. Streda Auch hier fand eine überaus gut besuchte offentliehe Jubiläumsversammlung statt, bei der Herr A. S. Ungar-Bratislava über 25״ Jahre Agudas Jisroel“ sprach. Der Redner schilderte die Entstehungsgeschichte der Agudas Jisroel als Organisation und kam dann auf die ׳bevorstehende Kenessioh;Gedauloh zu sprechen, die eine■'! ״machtvolle Willenskundgebung des jüdischen Volkes! für׳ G-tt und sine Thora darstellen soll“. ... und in Bratislava *־ Als Jubiläumsveranstaltung fand am., vergangenen׳ Sonntag im Heim der Jugendgruppe unter :großer• Beteilig

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