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Jüdische Presse · 1937-04-23 · 16 (23.4.1937) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
23 (1937)
Issue
16 (23.4.1937)
Date
1937-04-23
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nf. 16 jüdische presse mu 3 ■MMMMtiailliMf swociMi xu Woclic Jm G Die Gestapo hat im Einvernehmen mit dem Reichspropagandaministerium und dem außenpolitischen Amt der NSDAP, sämtliche politischen Versammlungen und öffentlichen Sportveranstaltungen der jüdischen Organisaiionen auf 60 Tage verboten. Den ausländischen Journalisten gegenüber wurde diese Maßnahme damit begründet, daß wegen der antideutschen Aktionen in Amerika Vergeltung geübt werden soll, G Die südafrikanische Bundesregier u n g hat neue Bestimmungen für die Zulassung von Ausländern erlassen. Ausländern, die die Reise nach Südafrika nach dem 81. März angetreten haben, wird nach ihrem Eintreffen auch die Erlaubnis zu vorübergehendem Aufenthalt nicht mehr erteilt. G Der vor etwa 70 Jahren verstorbene Prinz Sturdza hat der Stadt Suceava (Bukowina) umfangreiche Gründe mit der Bestimmung hinterlassen, sie nach einem bestimmten Schlüssel an Einwohner verschiedener Nationen und Konfessionen in Suceava zu verpachten. Gemäß der Stiftungsurkunde wurden seit Jahrzehnten der Kultusgemeinde 50 Hektar Boden zur Vermietung an jüdische Landwirte und Viehzüchter überlassen. Nunmehr hat der Gemeinderat von Suceava den Beschluß gefaßt, die jüdischen Einwohner von dem Genuß der Stiftung aus zus chlie ß en. G Der in Warschau abgehaltene Delegiertentag des Verbandes polnischer Ingenieure und Mechaniker beschloß mit 89 gegen 11 Stimmen die Einführung des Arierparagraphen; Juden und Judenstämmlinge toerden nicht mehr Mitglieder des Verbandes sein dürfen. G Vor dem Warschauer Kreisgericht wurde der erste Prozeß im Zusammenhang mit dem Pogrom eröffnet, der im Juli 1936 in Minsk-Mazowieck stqttgefunden hat. Wegen Teilnahme an den Ausschreitungen, durch die über 4000 Juden gezwungen worden waren, das Städtchen zu verlassen, waren in dem ersten Prozeß zehn Nationaldemokraten angeklagt. Fünf wurden freigesprochen, vier zu je sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Der zehnte Angeklagte, ein Minderjähriger, wurde zur Abgabe in eine Besserungsanstalt verurteilt. Zu Ehren der freigelassenen E x z e d ent en veranstaltete die Nationaldemokratische Partei ein Bankett. <§ In der ״Palestine Gazette" wird amtlich bekanntgegeben, daß der Verwaltungsüberschuß der Palästina-Regierung Ende Februar 1937 6,5 Mil- Honen Pfund betrug. G Die litauische Regierung hat angeordnet, daß Ausländer sich in Litauen zionistisch nicht betätigen und in öffentlichen Versammlungen als Redner nicht auftreten dürfen. Die litauischen Behörden motivieren dieses Verbot mit der Notwendigkeit der Sicherung von öffentlicher Ruhe und Ordnung. Das Verbot wurde erlassen im Anschluß an eine Störung einer Keren- Hajessod-Kundgebung durch Revisionisten und Mitglieder des Brith Trumpeldor. ■ G Die Gemeinde Krdnjska G or a in Jugoslawien, Provinz Slowenien, hat eine Verordnung erlassen, in der es heißt: ״Jüdischen Organisationen aus dem Ausland ist die Unterbringung auf dem Gebiete dieser Gemeinde nicht gestattet.“ G M. Chawkin, Generalsekretär der Kommunisiischen Partei und der Sowjets in Biro-BidschUn, wurde als Trotzkist, Verräter am Kommunismus und als Saboteur aus seinem Amte entfernt. Im Alter von 78 Jahren verstarb einer der Begründer der ersten jüdischen Palästina-Kolonie, Rischonle-Zion, Simcha Jacobson. Der Präsident des Zentralrates der Juden Rumäniens und der Union rumänischer Juden, Doktor Wilhelm F il der mann, besuchte die Minister für Arbeit und für Kultus und überreichte ihnen ein Memorandum, in welchem gegen die Bestrebungen des rumänischen Advokatenverbandes und des Verbandes rumänischer Berufsvereine auf Einführung des Numerus nullus für Juden protestiert wird. Dr. Fildermann wies darauf hin, daß durch solche Forderungen die rumänische Verfassung und die Gesetze des Landes desavouiert werden. Der von der Führerin der Bewegung gegen Rassenhaß, Frau Irene H ar and, für den Sommer dieses Jahres geplant gewesene Weltkongreß gegen Rassenhaß wurde aus technischen Gründen auf unbestimmte Zeit verschoben. G Am 26. Mai findet in Paris die General- Versammlung des französischen ״V erbandes der Gläubig en״ statt, dem Katholiken, Protestanten und Juden angehören. Der französisch-jüdische Dichter Edmond Fleg wird den Vorsitz führen. G Zum drittenmal innerhalb von fünf Jahren ist in Bombay ein Jude zum Bürgermeister gewählt worden. Der neue Bürgermeister, Dr. E. Moses, ist gleichzeitig der erste Angehörige der Bne Israel, der zu diesem Ehrenamt berufen wird. Die früheren jüdischen Bürgermeister waren Sir David Sassoon und Dr. Meir Nissim, (Die Bne Israel gleichen äußerlich den indischen Eingeborenen. Sie sind von dunkelbrauner Hautfarbe und sprechen den Mahariti-Dialekt. Ihren Ueberlieferungen zufolge sind sie die Nachkommen von Juden, die nach der Zerstörung des zweiten Tempels aus Palästina flüchteten.) G Die Luftverkehrslinie Br in dis i— Haifa, die von der italienischen Luftverkehrs gesellschaft ״Ala LittoriaC( beflogen wird, ist soeben eröffnet worden. Bei den W ahlen am Sonntag, durch welche die Hälfte der Mandate in den Stadtvertretungen von Bukarest besetzt wurde, erhielten die י National- Christliche Partei Cuzas und Go g as sowie die Gruppe V'aida-Voevods kein Mandat. * G Auf dem jüdischen Friedhof in Schl einin g, Burgenland, wurden 14 Gräber zerstört. Auch die Umfassungsmauer wurde beschädigt. Man nimmt an, daß die Täter Nationalsozialisten waren. G Der neue Generalgouverneur von Mazedonien, Minister Kyrimis, empfing eine jüdische Abordnung, der er versprach, daß er den vorgebrachten Problemen de1• jüdischen Bevölkerung wohlwollende Aufmerksamkeit schenken werde. G Das Rechnungsjahr 1936!37 der Stadtverwaltung Haifa erbrachte einen Verwalt un gs über schuß in Höhe von 18,632 Pfund, Der Stadtrat beschloß, 10.000 Pfund zur Verwendung für öffentliche Arbeiten in den neuen Voranschlag einzmetzen. ׳ H. Grün, n״ Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier ttir feine Herrengarderobe. Die Frage, ob dem englischen Parlament Gelegenheit geboten werden wird, zu dem ]Bericht der Kgl. Kommission über Palästina Stellung zu nehmen, bevor die Regierung eine endgültige Entscheidung trifft, ist noch immer ungeklärt. Einer eindeutigen Beantwortung dieser Frage, die von dem Abgeordneten Geoffrey Mander in der Ünterhaussitzung vom 14. April dem Ministerpräsidenten . Stanley Bald!win vorgelegt wurde, ging dieser aus dem Wege, indem er erklärte, er könne sich hierüber nicht äußern, bevor nicht der Bericht der Kgl. Kommission vorliege. Drei arabische Delegationen nach London In diesen Tagen hegeben sich nach London weitere zwei arabische Delegationen, von denen die eine vom arabischen Frauenverband, die zweite von der Nashashibi-Partei entsandt wird. Beide Delegationen werden in London mit der vom Obersten Arabischen Ausschuß entsandten Delegation im Sinne der pro-arabischen Propaganda Zusammenwirken. Der Bischof von Portsmouth konferiert mit AgudasFührern Der in Palästina weilende Bischof von Portsmouth hatte eine längere Unterredung mit den Führern der Agudas Jisroel, Oberrabbiner Josef Duschinski und Rabbi Mosche Blau, über aktuelle Palästina-Probleme. Der Bischof erklärte, der K a n t o n isierungsplan stelle keine geeig nete Lösung des Palästina-Problems dar. Eine geheimnisvolle Spionageaffäre Die Untersuchung über den Mord an dem aus Deutschland stammenden jüdischen Ingenieur Jakob Zwanger in Ramat-Gan bei Tel-Awiw führte •zu sensationellen Resultaten. Es wurde festgestellt, daß die Mörder in Beziehung zu deutschen Gestapo- Agenten in Palästina standen. In ihren Wohnungen in Ramat-Gan fand man in die Wände eingemauerte Kritik und Betrachtung Gipfel der Unverfrorenheit , Man hat sich im Laufe der Jahre schon an die empörenden Auslassungen jener zionistischen Führer gewohnt, die keine Gelegenheit ungenützt ׳ lassen, um Glauben und Ueberlieferung zu verunglimpfen, das kostbarste Gut des jüdischen Volkes, seine Thora, in den Kot zu zerren. Doch darf die Gewohnheit uns den Gipfelpunkt der Unverfrorenheit stillschweigend übergehen lassen, die sich Herr Dr. S o k a 1 dieser Tage geleistet hat? In einem Nachruf nach Dr. Nathan Birnbaum schreibt er wörtlich: ״Ach,'auch jetzt, näch seinem Tode, ist es für seine Schüler und Freunde von einst so schwer, sich damit abzufinden (! Red.), daß er vor zwei Jahrzehnten sich zur Religion und Tradition bekehr t e.“ Als Mittel gegen rheumatische Schmerzen ist Alpa* Franzbranntwein von ganz besonders schmerzberuhigfnder und angenehmer Wirkung! Der Arzt wird Ihnen sicherlich gern bestätigen, daß regelmäßige und gründliche Massagen mit Aipa’Fränzbranutwein den Blutkreislauf beschleunigen und regeln, die Muskeln stärken, die Nerven beruhigen und den Schmerz lindern. Alpa wird mir in Original* flaschen mit der blauen Etikette und Plombe verkauft. Mikrophonanlagen zur Festhaltung von Gesprächen, die Anlagen standen in Verbindung mit einer Radiostation, deren Einrichtung aus dem Auslande gebracht wurde. Zwanger .wurde beseitigt, weil er von diesen Installationen wußte. In den Wohnungen der Verhafteten wurden auch chiffrierte Notizen und Briefe gefunden. Der verhaftete Jude Scheinzwit, in dessen Keller die Leiche Zwangers gefunden wurde, leugnet, mit der Tat etwas zu tun gehabt zu haben, doch der mitverhaftete Araber Abdul Kahder sagte aus, er habe die Tat im Aufträge Scheimzwits vollfllhrt. Die Polizei verfolgt mehrere Spuren der verzweigten Spionageorgamisat i o n, deren Chef Scheinzwit gewesen sein soll. Jedenfalls stand dieser in Verbindung mit dem Deutschen Nachrichten-Büro, dessen Jerusalemer Zentrale ein Bulletin in arabischer Sprache herausgibt. Polizeioffizier und Polizist in Haifa erschossen Der Polizeiinspektor von Haifa, Basta, wurde, als er sich Von der Polizeistation nach Hause begab, von drei mit Revolvern bewaffneten Arabern erschossen. Ein, ihn begleitender arabischer Polizist) wurde tödlich verletzt und starb kurz darauf. Sofort nach dem Doppelmord sperrte die Haifaer Polizei das gesamte arabische Viertel von Haifa. Von den Attentätern fehlt bisher jede Spur. Keine Jeschiwos mehr in der Altstadt von Jerusalem Aus der Altstadt von Jerusalem ist dieser Tage die letzte Thora-Lehrstätte, die dort noch bestand, die vor achtzig Jahren gegründete Jeschiwo ״Ez Chajim", verl egt und mit ihrer Unterabteilung in. der Neustadt vereinigt worden. Nur einige Kleinkinder-Lehrer der mit der Jeschiwo verbundenen Talmud-Thora-Schule wollten um keinen Preis die Stätte ihres bisherigen Wirkens verlassen. Die Jeschiwos ״Torat Chajim“ und ״Chaje Olam“ sind bereits früher aus der Altstadt fortgezogen, so daß diese jetzt völlig ohne Jeschiwo geblieben ist. WELTKURORT FRANZENSBAO heilt Frauen*, Herz*, Stoff* Wechsel*, Rheuma*Krankheiten Billige Pauschalkuren! Auskünfte durch alle Reisebüros u. die Kurverwaltung 1m₪^₪₪₪₪₪amaa₪₪mmam₪₪ammmm₪₪m₪₪₪mma^mm Kownoer Rosch-Jeschiwa זצ״ל In Kowno starb im Alter von 60 Jahren das Oberhaupt der Jeschiwo Ez Chajim, Rabbi Samuel Chaim Jantschuk. Tausende bekannter Rabbiner zählen zu seinen Schülern. חנצב׳ה! Stellenvermittlung Offene Stellen: Erstklassige Köchin für Re* staurant in Paris, Kellner, Verkäuferin, Hilfspersonal für, den Haushalt. Stellengesuche: Handelsvertreter, Verkäufe* rin, Lehrlinge für gewerbliche Berufe, und geschultes, ver* läßliches kaufmännisches und gewerbliches Personal. Jeder weitere Kommentar erscheint uns überflüssig. Zu bemerken ist nur noch, daß Dr. Sokal Vorsteher derWienerlsr'aelitischenKultusgemeinde ist, einer Körperschaft also, die einzig und allein dazu berufen ist, den Bedürfnissen der von ihm so geschmähten׳ Religion gerecht zu werden. Wie's gemacht wird Der Keren Kajemeth, Zentralbüro für Oesterreich, wendet sich in einem Rundschreiben an die Lehrer der Wiener Kultusgemeinde, die unter Hinweis auf das gute Beispiel der übrigen Angestellten der Kultusgemeinde aufgefordert werden, für die ״Erlösung des Galil“ zu spenden. Entweder hat nun der Keren Kajemeth kein allzu großes Zutrauen zur Gebefreudigkeit der Angegangenen oder will׳ er ihnen!bloß das Spenden erleichtern — jedenfalls Ist dem Rundschreiben ein gebrauchsfertiger Kupon beigefügt, der nicht mehr und nicht weniger besagt als: ״Ich spende den Betrag von S.für den Keren Kajemeth •und ermächtige die Liquidator der Israelitischen Kultusgemeinde, mir obigen Betrag von meinen Bezügen per 1. Mai 1937 in Abzug zu bringen.“ Damit soll auf zarte, aber ,unmißverständliche Weise angedeutet werden, daß;gewisse Fäden zwischen Keren Kaajemeth und Kultusgemeinde bestehen, in denen sich so ein armes Lehrerlein leicht verstricken kann. Um aber , dieser Animierung noch besonderen Nachdruck zu geben — ein Begriff, den man bekanntlich auch mit ״Pression“ übersetzen kann —, ist das Zirkular von Herrn Dr. K1 a •b e •r mitunterzeichnet, der Obmann der Schulkommission und mithin oberster Chef der zum Spenden ,״eingeladenen“ Lehrer ist. Es ist nicht zu bezweifeln, daß die Lehrer der Kultusgemeinde zur Erlösung des Galil beitragen werden. Wissen sie selbst doch am besten, was ״Golus“ bedeutet... DliilMAitfiSIlA Um den guten Ruf unse- Dl II111 Ci BR 1111■ V> rer Blumenzwiebeln überall zu verbreiten, senden wir gratis und franko 200 junge keimkräftige Gladiolen in Prachtmischung von vielen Farben; ausschließlich großblumige Sorte, Senden Sie uns für Annoncen-, Administrations-, Versandkosten' usw, .eine Banknote von Kö 10.— per Brief und, erwähnen Sie vor allem deutlich Ihre vollständige Adresse und den Namen dieses Blattes. Andere Zahlungsweisen werden nicht akzeptiert. Keine Nachnahme. Th. Klinkenberg, Blumen* zwiebelzüchter, Nieuw Vennep — Haarlemmermeer — Holland. Der 100. Todestag des ״Schemen Rokeach“ s. Z. 1. Wie wir einem Aufruf, den der Abaujszantöer Raw und der Präses der dortigen Gemeinde zeichnen, entnehmen, wird dort der hundertste Jahrzeitstag des großen Rabbi Elieser L ö w s. Z. 1., des ״Schemen Rokeach", am 23. Ijar (4. Mai) d. J. auf pietätvolle Weise gefeiert werden. Die Abaujszantöer Gemeinde hat es sich zur Aufgäbe gesetzt, noch in diesem Jahr den in großen Mengen vorliegenden, äußerst wertvollen Handschriften dieses großen Gaons über Halocho und Agodo zum Drucke zu verhelfen. Ferner soll' ein Fonds angelegt werden, aus dessen Mitteln Stipendien an jugendliche Lomde Thora verteilt werden sollen. Nähere Auskünfte in dieser Angelegenheit erteüt Herr Eugen Blau, Abaujszantö, Ungarn• 31BBDBEEBDH13IK Aus Eisenstadt Am Rosch Chodesch Ijar veranstaltete die Schass- Chewro in Eisenstadt eine eindrucksvolle Sijumfeier auf Mes Sanhedrin. Nach einem scharfsinnigen Hadron des ehrw. Herrn Oberrabbiner Schlesinger sprach Herr Goldstein Worte des Gedenkens für die im verflössenen Jahre verschiedenen Mitglieder. Das Arrangement der Feier lag in den Händen des Herrn Samuel Figdo r, den gesanglichen Teil versah Oberkantor D. Großmann. Verein ״Tiferes Bachurim“ Ueber Einladung der ehrwürdigen Herren Oberrabbiner S. Fürst, Großrabbiner Abraham Heschel, Oberrabbiner Dr. Taglicht und Rabbiner Josef Babad findet am Sonntag, den 25. April d. J., präzise halb 11 ,Uhr vormittags, im Marmorsaale des Hotel National, II., Taborstraße 18, eine Konferenz der Vertreter der Österreich!- sehen Kultusgemeinden und der Vertreter der Wiener Bethaus- und Tempelvereine statt, die sich mit der katastrophalen Lage der thoralernenden Jugend Oesterreichs und mit den zu treffenden Hilfsmaßnahmen befassen wird. Von der Konferenz wird die Initiative zu einer größeren Hilfsaktion erwartet, die der seelischen und materiellen Not unserer Jugend steuern soll. VERBAND DER EABBATMEREUNDE rSCHOMRE SCHABIIOS* ייי WIEN* II., IM WERD 6 TEL. A-46-0-15

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