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Jüdische Presse · 1936-12-18 · 43 (18.12.1936) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
43 (18.12.1936)
Date
1936-12-18
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 jüdische mmm nt. 43 wörtliche jüdische Akschonus und eine beharrliche Opfer- Willigkeit, ohne die eine gedeihliche Klallarbeit nicht denkbar ist. Es sollte doch jedem denkenden ׳Mitglied klar sein, daß Sich agudistische Pflichterfüllung keineswegs im Agudistwerden erschöpfen kann. Die eigentliche Aufgabe ist vielmehr: Agudistsein, was aber unermüdliche positive ׳Tätigkeit V0rausset2t. Das bloße Sichbekenneh zur Idee entbehrt wohl nicht eines gewissen moralischen Wertes, es bedeutet aber nicht Leben und Entwicklung. Anschluß an Aguda soll nicht äußeres Geschehen, sondern inneres seelisches Erlebnis sein. 2u konstruktiver Aguda-Arbeit gehören: selbständiges, ehrliches Wollen, das keiner Animierung bedarf; unlösbares inneres Verbundensein mit dem Aguda-Ideal und tiefer, unerschütterlicher Glaube an die hohe Mission der Agudas Jisroel und an deren Erfüllung. Ünerläßliche Vorbedingungen einer erfolg- Verheißenden Klallarbeit. Es sind dies aber Eigenschaften, die vornehmlich bei einer agudistisch erzogenen Jugend vorhanden sind. Was daher am dringlichsten nottut, ist eine inten* sive, sorgfältige Pirche-Erziehungsarbeit die systematische Erziehung einer neuen agudistischen Generation. Ein Punkt, dem bisher wenig Aufmerksamkeit zugewendet wurde, von dem aber die Zukunft der Aguda abhängt. Dem Pirche-Zögling sind die Forderungen der Aguda Selbstverständlichkeiten, die von seinem Pflichtbewußtsein diktiert werden. Seine Aguda-Zugehörigkeit ist keine herausforcierte. Er ist nicht deswegen Agudist, weil es äußere Momente so bestimmen, sondern weil er nicht anders kann. Agudismus ist integrierender Teil seines Wesens und deswegen ist sein Ausharren bei der Aguda für die Dauer gesichert. Von dieser Jugend ist dann die Restaurierung und dauernde. Erhaltung der Aguda zu erwarten. Und deswegen ist der Versuch einer Reorganisierung und Intensivierung der Pirche-Tätigkeit, der in der jüngsten Zeit unternommen wurde, als erfreuliches Ereignis zu begrüßen, der als ernster Schritt zur Verwirklichung des Aguda-Ideals, der Erziehung einer neuen Generation von selbstbewußten, bedingungs- und kompromißlosen Thoraträgern und Kämpfern der jiidisehen Sache, die dem religiösen Gedanken zum endgültigen Siege verhelfen werden. David Lissauer, Michalovce. Schulminister fordert weitere Untersuchung gegen die antisemitischen Demonstranten Der Schulminister Dr. Franke hat an den akademischen Senat der deutschen Universität in Prag als Disziplinarbehörde eine Zuschrift gerichtet, worin er zu den Ergebnissen der Untersuchung anläßlich der Vorgänge bei Beginn der Lehrtätigkeit Prof. Kelsens Stellung nimmt. Der Uiiterrichtsminister verlangt Fortführung der D iszipl i!n a r u n t e rs u c h,u n g, insbesondere auch die Einvernahme von Prof. Kelsen und die Einvernahme einer Reihe von Studierenden der Deutschen Universität, von denen die Polizei ermittelt hat, daß sie sich entweder an den Demonstrationen beteiügt hatten oder daß ihnen die Namen von Teilnehmern der Demonstration bekannt gewesen sind. Ferner nimmt der Minister Stellung gegen das nach seiner Auffassung zu geringe Strafausmaß gegen die drei Studierenden und bemerkt, daß die damaligen Demonstrationen von einer Gesinnung getragen wurden, welche mit den Grundlagen der Tschechoslowakisehen Republik nicht in Einklang zu bringen ist. Statistisches über die Juden in Böhmen. Im Jahre 1890 lebten in Böhmen 94.479 Juden, d. i. 1,62 Prozent der gesamten Landesbevölkerung. Das Verhältnis änderte sich im Jahre 1900 auf 1,27, 1921 auf 1,19 und 1930 auf 1,07 Prozent. In Prag lebten im Jahre 1890 23.473 und 1930 35.463 Juden, d. s. 46,45 Prozent aller Juden Böhmens, Da auch die Gesamtbevölkerung Prags zugenommen hat, sank der Anteil der jüdischen Bevölkerung Prags von 5,91 Prozent im Jahre 1890 auf 5,31 Prozent im Jahre 1910, und auf 4,18 Prozent im Jahre 1930. Aus Presov Gegen das׳ Resultat der Vorstandswahlen der Preäover orth. Kultusgemeinde — über welche bereits berichtet wurde — sind zwei Proteste eingereicht worden. In einem werden Unregelmäßigkeiten und Statuten- Widrigkeiten während des Präseswahlaktes nachgewiesen; im zweiten wird gegen die Person des neugewählten Präses Dr. Julius Spira auf Basis des § 13 der Landes- Statuten Protest erhoben. Vor einigen Tagen wurde durch den Gemeindepräses Dr. Siegmund Neuwirth in Preäov eine Beratung einberufen, welche sich mit dem geplanten Sonntagsruhegesetz befaßte. Nach einer eingehenden Debatte wurde beschlossen, mit Zustimmung der orth. Lahdeskanzlei in Bratislava eine Landesaktion zur Abwehr dieses die Lebensinteressen der orthodoxen Judenheit gefährdenden Gesetzes zu organisieren. Vergangenen Sonntag veranstaltete im großen Saale des Jüdischen (Museums die Preäover Beth-Jakob- Schule einen Chanuka-Abend. Nach einer inhaltsvollen Eröffnungsansprache der B.-J.-Lehrerin Frl. Frieda Frisch trug ein Mädchenchor das ״Moaus Zur“ vor. Ein Solospiel D. Liechtigs und der Gesang E. Herz׳ mit Violinbegleitung boten eine vorzügliche Ouvertüre. A. Fuchs deklamierte in rührender Weise das Gedicht ״Beruria“. Unter den mitwirkenden Schülerinnen brillierte die sehr begabte M. Schwartz. In den Pausen amüsierte S. Fuchs mit kosakischen Tänzen die Anwesenden. Die Veranstaltung fand allgemeinen Beifall. L. R. Eindrucksvoller Aguda-Abend in Bratislava. Die Agudas-Jisroel-Jugendgruppe Bratislava hatte den ehrw. Herrn Oberrabbiner M. L. Eckstein, Sered, eingeladen, in ihrem Kreise einen Vortrag zu halten. In dem mit ״Unsere Aufgabe“ betitelten Vortrage behandelte der Redner zunächst das Verhältnis des geistigen Führers zur Jugend. Aus den voll Liebe sprudelnden Worten war deutlich die Verbundenheit des Sereder Raw mit der agudistischen Jugend herauszufühlen. Er wies die Ansicht zurück, daß es Pflicht eines Rabbiners sei, sich nur mit den Angelegenheiten seiner Gemeinde zu befassen und sich um den Klall gar nicht zu kümmern. Oberrabbiner Eckstein behandelte dann ausführlich die Ohinuch- und Erez-Jisroel-Frage. Er erntete für seinen herrlichen Vortrag allgemeine^ großen Beifall der andächtigen Zuhörerschaft. Namens der Jugendorganisation dankte Herr MÜG. Ä Porges dem Sereder Raw für seihe Ausführungen. Jugendtreffen der Agudas Jisroel in Galanta. Auf Anregung der Zentrale der AgUdas-Jisroel- Jugendorganisation sollen in der nächsten Zeit in mehreren Kreisen des Landes größere Treffen der agudistischen Jugendgruppen׳ stattfinden, um allen Gruppen, auch den entferntest gelegenen, Gelegenheit ZU geben; sich vor einem größeren Forum über die verschiedensten agudistisehen Fragen und Probleme auszusprechen und gemeinsam über die zum Ziel führenden! Wege zu beraten. Am Sonntag, den 13. Tewes (27. Dezember) 1, J. findet in Galanta ein solches Treffen der agudistischen Jugend der Westslowakei statt, zu dem schon der Großteil der Gruppen eine zahlreiche Beteiligung angekündigt hat. BEKIZZUR... — Bratislava: Im schöndekorierten Mensasaale fand vergangenen Sonntag unter Vorsitz Sr. Ehrw. Oberrabbiner Akiba Schreiber ein großer Sijum auf Mes׳ Kiduschin statt, die von Rabbiner S. B. Schreiber während der vergangenen Smanim in der Jeschiwo vorgelernt wurde. Namens der Bachurim dankte N. Eichel-Budapest mit einer schönen Ansprache dem Vorlernei*. Den Hadron hielt Herr Rabbiner S. Schreiber, der auch die Tischreden mit einer sehr inhaltsvollen Rede einleitete. Es sprachen dann die Herren D, O. Karolyi-Koäice, Rabbiner Benedikt-Wien, M. Friedrich-Humenne, J. Goldberger und W. Kohn. Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Schreiber eifete die Talmidim zu weiterem intensivem Thora■* Lernen an. Für den gesanglichen! Teil des Abends sorgte Oberkantor Rottenberg mit seinem guteingeschulten Chor. — Am Schabbos Chanuka fand hier die Einweihung eines von der Familie Ch. Vogelmann gespendeten Sefer Thora, das in Erez Jisroel geschrieben wurde, statt. Trotz der ungünstigen Witterung hatte sich eine große Menschenmenge in und vor der ״neuen“ Schul (Heydukgasse) ein- ■gefunden. Als das Sefer Thora im Bes Haknesses eintraf, sang der Chor ״Ss'u!Scheorim" und Sr. Ehrw. Herr Oberrabbiner Schreiber *hielt die Festrede. Er schilderte treffend den Zusammenhang dieses Festes mit Chanuka, in welchen Tagen seinerzeit der Geist der Thora den Sieg über den heidnischen! Geist davontrug. Oberrabbiner Schreiber gedachte schließlich der Verdienste des Hauses des Herrn Ch. Vogelmann und dessen ältesten Sohnes .Herrn Moritz Vogelmann. — Senica n./M.: Am 6. Chanuka-Abend fand die ordentliche Generalversammlung der hiesigen Chewra Kadischa, verbunden mit einem Festmahle, unter zahlreicher Beteiligung statt. Die Reihe der Tischreden eröffnete Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner A. Weiss. Es sprachen noch die . Herren J. Fischer, Dr. A. Weiß und S. Rosenbaum. Den gesanglichen Teil des Abends besorgte in vortrefflicher Weise Oberkantor J. Taub. (s. r.) — PleSivec: In Anwesenheit aller Mitglieder und zahlreicher Gäste wurde diesmal der Sijum des hiesigen Mischnajos-Vereines gefeiert. Von den Ansprachen, die bei der S’udo gehalten wurden, sind die der Herren Friedmann-Revuca und Weis-Jaläava hervorzuheben. Die Kantoren aus Pleäivec, Revuca und Jeläava fanden mit ihren gesanglichen Vorträgen großen Beifall. — Nove Zämky: Bei den jüngst stattgehabten Gemeindewahlen der orth. isr. Kultusgemeinde wurden folgende Herren gewählt: Chlamtäcs Isidor, .Quitt Samuel, Fleischer Rudolf, Großmann Jonas, Hoffmann Salamon, Hartstein Henrik, Binöth Moritz, Reichfeld Jözsef, Lewin Jözsef als Vorsteher. In die Repräsentanz wurden gewählt: Herzog Gyula, Koth Jözsef, Greiner Lipöt, Glück Jenö, Dr. Nemes Albert, Bernfeld Armin, Hartstein Sändor, Löwy Samu jun., Rosinger Adolf, Binöth Jözsef, Degen Läzär, Greiner Jözsef, Hoffmann Sändor, Schönfeld Jözsef, Löwy Hermann, Dr. Adler Jenö, Herz Böla, Läszlö Sändor, Sternfeld Aladär, Back Henrik, Heitler David und Bernfeld Arpäd. Allgemein wird an die Tätigkeit der neuen Leitung der Wunsch ׳geknüpft, daß es ihr gelingen möge, die noch vorhandenen Gegensätze und die Unzufriedenheit in der Gemeinde zu beseitigen. — Prag: Der hiesige jüdische S pi t a 1 v e r e i n, der auf dem Gebiete der Krankenfürsorge schon bisher Großes geleistet hat, beschloß vor kurzem die Errichtung eines jüdischen Krankenhauses in der Hauptstadt und erhielt auch schon das nötige Baugrundstück zur Verfügung. — Chust: Vorigen׳ Sonntag fanden hier sowie in mehreren Gemeinden von P. K. R. die Wahlen in die Stadtvertretung statt. Nach einer großen Wahlschlacht, an der sich mehr als dreißig Listen beteiligten, wurde eine Vertretung gewählt, der neun Juden angehören, darunter die bekannten orthodoxen Persönlichkeiten Benjamin DavidoviÖ, Moses Rosenfeld, D. Glück und J. Szegall. Interessanterweise befindet sich nuter ihnen kein Angehöriger der ,,Jüdischen Partei“, die ohne jedes Mandat ausging. * — Uihorod: Die Soziale Kommission bei dem hiesigen Stadtrat hat beschlossen, ein geräumiges Gebäude mit allem nötigen Komfort aufzubauen, wo arme Durchwanderer Nachtasyl finden sollen. Herr Rafael Stern, der jüdische Vertreter in dieser Kommission, verlangte, daß der jüdischen Gemeinde, die über ein solches Institut verfügt, eine jährliche Subvention zugesichert werde. Das zu errichtende Nachtasyl soll dann von Juden nicht benutzt werden. Der Antrag wurde vom Stadtrat mit der Motivierung abgewiesen, daß er es nicht für rasam hält, zwischen der Bevölkerung Unterschiede zu machen. Der Stadtrat wird vielmehr in dem zu errichtenden Asyl auch bestimmte Zimmer für Juden zur Verfügung stellen. Diese Lösung hat bei der jüdischen Bevölkerung allgemeine Zufriedenheit hervorgerufen. (Ch. K.) I Die besten Hochzeiten ₪d Festlichkeiten arrangiert billig und elegant HAGEL, Wien II, Praterstr. 33 Unter Aufsicht ' des Rabbinats dev"Adas-Jisroel־Sshiffschul Eigentümer, Herausgeber und Verleger: David Türkl (für ein• Arbeitsgemeinschaft), verantwortlicher Redakteur: Karl Richter, beide Wien, II., Malzgasse 12a. — Druck: Druckereiu. Verlags- A.-G. Ig. Steinmann, Wien, IX., Universitätsstraße 6/8. Herr und Frau Isidor Steiner, Wien lädea höflichst alle Verwandten, Bekannten und Freunde üur ,נד מצוד ihres Sohnes אברהם יעקב (Walter) welche ,אי׳ר ' am שבה 6׳ ויהי Samstag, den 26. Dezember d. J., y&8 Uhr früh, im Schiffschul (Adas Jisroel), II, Große Schiffgasse 8, stattfindet. Empfang: 11 Uhr vormittags, Restaurant ״Wienea״ Helly Felgelstock Fritz Müller Wien empfehlen sich als Verlobte Gratulation: Samstag, II, Blumauergasse Nr. 2/9 ברכה מזל טוב לידידנו הבחור הרב הג׳ ההריף ובקי עצום בבל חררי תורד, ירא והרד לדבר ה׳ עטרה תפארה הברתינו צעירי אנדה ישראל כש׳ת מהדר אלחר פוקס שליט׳א לרגלי עלותו על כפא הרבנות בעיר דווינסק (דינאבור» מדינת לעטלאנד. יתן ה׳ שיפיצו מעינותיו חוצה ויאיר על פני חבל באור תורתו חכמתו ויראתו. יעקב טייטלבוים, שמעון פירפט משה ברייער. אלימלך רומפלער, יוסף וויטלין, שמואל וואזנער, ישראל קרויטהאמער, יעקב הארנשטיין אליעזר בוייעד, שבתי טירקל, משה דוד שטיגליטץ, בנימין ווייס, טובי׳ ראזענ- וואסר, יעקב לאנדוי; אליעזר אשכנזי, שלום שענק, א. מ׳יגליוח, יודא בלוי, שמעון באלזאם, אחים זיידמאנן, משה העללער, מ. מערמעלשטיין, אחים בליטץ, ארי׳ ראטה, עקיבא טרויב, צבי גראניק, מררבי שעבטער, דוד שפוט/ן, שמואל שיפף, בנימין פוקם, צבי פישער, בנציון פפווענ, אליעזר שפיטצר, שלמה שפיטצר, דוד טירקל, יצחק אייזענבערג, מאיר נתן האפשטיין, שמואל טלעש, משה נאלאנמיער, מענדיל געלדווערטה, מיכאל אדלער, ל, זופמאן, אחים זופמאן, צבי פרעמער, שלמד. ווייטם Juwelen Uhren, Gold- und Silberwaren, ins- |J111|U■ fllNMlffftlll besondere כלי קודש, Sederschüssel, Menoras, 1111111« WUllVUliy Leuchterund Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig II! 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Zu beziehen beim Herausgeber, Abraham Schreiber, Rabbiner der orthodoxen Gemeinde Fiume, Via Petrarca 12, Italien. Tag Tewes 8 Dezember 1 דף יומי משנה יומית KalGnäarlum זבחים אהלות משנה פרק Freitag 4 18 עה ג יד Samstag 5 19 עו ר " פ׳ ויגש Sonntag 6 20 עז ה >• Montag ד 21 עח ו » Dienstag 8 22 עט ז » Mittwoch 9 23 פ א טו Donnerst. 10 24 פא ב " עשרה בטבת Freitag 11 25 פב ג " Samstag 12 26 פג ר פ׳ ויחי£ (5םוף זמן קדוש לבנה (טבח Sonntag, den 27. Dezember Gebetzeiten פ׳ ועש W 1 E H BIIATISLAVA ‘ Uhr Min. Uhr j Min. 6 35 6 i 35 הנחת תפילין בשעת הדחק. 9 00 8 | 55 סוף זמן קריאת שמע של שחרית ..... 4 00 4 i 00 בשבת: מנחה בעשיק. 7 10 7 : 30 9 30 9! 30 3 30 3 | 30 4 50 4 i 50 6 40 6 j 45 4 00 4 I 25

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