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Jüdische Presse · 1936-11-27 · 40 (27.11.1936) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
40 (27.11.1936)
Date
1936-11-27
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE?ftESSE הרודג שמעון לעבאוויטש זצ״ל*) In der Blüte seines Lebens, mitten aüs einem schaffensreichen und segenspendenden Leben, riß ihn ein! unerbittliches Geschick aus unserer Mitte, zum unaussprechliehen Weh und unsäglichen ,Schmerz der ׳Bratislavaer Jüdenschaft. Eine heimtückische Krankheit verzehrte seine Lebenskräfte, bis er nach einem langen, erschütternden Ringen seine reine Seele ihrem׳ Urquell zürückgab. Mit Rabbi Simon Lebavits s. Z. 1. schwindet eine markante* von hoher idealer Lebensaufgabe erfüllte Persönlichikeit, die sich durch Festigkeit des Charakters, Hoheit der Gesinnung und Herzlichkeit im Menschen- Umgang in allen Kreisen ungeteilter Verehrung und Liebe erfreute. Durch einen nie erlahmenden׳ Fleiß und eine bewunderungswürdige Schärfe des Geistes ward er zu einer wahren Schatzkammer jüdischer Gelehrsamkeit und die weiten, unübersehbaren ׳Flächen des jüdischen Wissensgebietes fanden in ihm! einen treuen, emsigen, mit hingebungsvoller Liebe arbeitenden Pfleger und Hüter. Während seiner achtjährigen Wirksamkeit als Dajon in Bratislava verstand er es, der Menschen Herz und Gemüt zu öffnen für die unschätzbaren Werte und kostbaren Kleinödien der jüdischen Ue'berlieferung und ihnen als Regulativ des jüdischen Lebens die Normen und Anweisungen der Thora einzuprägen. Die edle ■Liebenswürdigkeit seines Verkehrs, der Hauch der Versöhnlichkeit, der jeden, der in seine Nähe kam, anwehte und faszinierte, die milde, unsagbare Güte seines Wesens, sichern ihm ein׳ Andenken aller, die ihn kannten, ein ewig unvergängliches, unzerstörbares Denkmal. חנצב׳ה CS. K.) * Im T r a u e r h a u s e versammelte sich am Freitag vormittag eine große Schar Preßtourger Baale-Batim, wo der Amtskollege des Niftar, Herr Rabbiner ■S. Kalisch, in ergreifenden Worten von seinem Jugendfreund und Chawer im verantwortungsvollen Amt des Dajonus Abschied nahm׳. Aon Bes Hachajim. sprach im Namen der Chewra Kadischa Herr Rabbiner Sal. Unsdorfer. Es folgte ein groß angelegter Hesped des ehrw. Herrn Oberrabbiners Schreiber, der die vielen edlen Charakterzüge des Niftar und den schweren Verlust, den die Preßburger Khilloh durch seine Petiroh erlitten hat, schilderte. Namens der Familie sprach der Schwiegervater des Verblichenen, Csornaer Raw, wahrlich rührende Worte. Rabbi Simon Lebovits s. Z. 1. hatte seine Jugendjahre in den Jeschiwos Surany (Rabbi Jeschajoh Ehrenfeld s. Z. 1.) und Preßburg (Schewet Sofer s. Z. 1.) verbracht. Nachdem er die Tochter des Csornaer Raw geheiratet hatte, leitete er dort eine Jeschi wo, bis er von der Gemeinde Joka (neben Bratislava), wo er sich wieder in größter Zurückgezogenheit Tag und Nacht dem Thora-Studium widmete, als geistiges Oberhaupt berufen wurde. Vor acht Jahren wurde er schließlich als Dajan nach Bratislava berufen, wo er seither treu und gewissenhaft in seinem hohen Amte wirkte. Julius Fischer עיה. Im Alter von 66 Jahren verstarb in ׳Bratislava nach kurzem, schwerem Leiden Hotelier Julius Fischer. Der Verstorbene, Sohn des ehemaligen Pistyaner Raws Darvid Fischer s. Z. L, nahm immer regen Anteil an dem Gemieindeleben, deren׳ Repräsentanz ׳er Jahre hindurch angehörte, und an jeder religiösen, sozialen und humanitären Aktion. Er gehörte auch׳ dem Kuratorium des neuen jüdischen!Spitals an׳. Herr Rabbiner Sal׳. Unsdorfer würdigte den Niftar in einem warmen Nachruf. ,חנצביד Ungarn (Von unserem Korrespondenten) — An der Budapester Universität kam es zu Studentenunruhen und Krawallen. Antisemitische Hörer stürmten die Lehrsäle, brachen die geschlossenen Türen ein und forderten die jüdischen Studenten unter Androhung von Prügeln zur Entfernung auf. Später griffen die Unruhen auch auf die innere Stadt über. — In Debreczin haben antisemitische Demonstranten die Fenster der Status-quo-ante-Synagoge mit Steinen eingeworfen. Dieser Angriff gegen das G-tteshaus hat allgemeine Empörung hervorgerufen. Uebrigens ist schon seit einiger Zeit diese als hyperliberal bekannte ungarische Stadt als Zentrum des schärfsten Antisemitismus bekannt. — Wie ״Egyenlösdg“ meldet — und dieses Blatt muß es gut wissen, da die Pester Neologe Gemeinde, deren offiziöses Organ sie ist, den überwiegenden Teil der Neuchristen liefert —, herrscht in den frischgetauften Judenfamilien große Aufregung, denn der Genealoge Bela von Kempelen soll in kurzem einen Almanach der berühmten jüdischen und mit den Juden versippten Familien in Ungarn herausgeben. Herr von Kempelen, der jedem Antisemitismus femsteht, erzählt, daß sich aufregende Szenen in seinem Studierzimmer abspielen, seit seine Absicht bekanntgeworden ist. Herren und Damen bedrohen und bitten *) Die verspätete Veröffentlichung dieses Nachrufes ist auf ein bedauerliches Versehen in der Druckerei zurückzuführen. ihn, ihre Familie unbedingt aus dem Buche zu entfernen. In dem Buche Werden, wie Herr von Kempelen des weiteren erzählt, folgende interessante ex-jüdische Familien figurieren: Die Familie des FinähZministers Johann Baron V. Teleszky, einem Nachkommen des Prager Rabbis Baruch Jeitteles. Die Familie des großen Historikers und Bischofs Wilhelm v. Fraknöi. Die Barone Biedermann, Öroszdy, Dirsztay, Döczy (der erste Baron dieser Familie, Ludwig von Döczy, war Dichter und Pressechef des österreichisch-ungarischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten, der Liebling Julius von Andrässy), Ullmann, Wodianer, Hazai (Samuel Von Hazai war HonvCdminister, im Weltkrieg Generaloberst und Chef des Ergänzungswesens, unmittelbar dem Kaiser untergeordnet), Koränyi, Szterdnyi (der Handelsmirtister a. D. Ludwig v. Szterdnyi ist der Sohn des Reformrabbiners Stern) und Wertheimer. — Eine ungarische antisemitische Organisation fordert in Flugschriften, daß die Juden auf gesetzlichem Wege gezwungen werden, den Sabbat.und die jüdischen Feiertage zu feiern. Sitzung des orthodoxen Zentralkomitees. Unter dem Vorsitze des Präsidenten Samuel Kahan-Frankl fand in Budapest eine ordentliche Sitzung des Zentralkomitees der ungarländi sehen Orthodoxie statt. Vor der Tagesordnung gedachte der Präsident seines vor kurzem verstorbenen Schwiegervaters und Vorgängers Oberhausmitglied Adolf Frankl s. Z. 1. Da der Verewigte testamentarisch jed- ■weden Nachruf untersagt hatte, ׳beschränkte sich der Vorsitzende auf die Anmeldung des schweren Verlustes. Die Mitglieder des Komitees beschlossen auf Antrag Salomon Kornitzers, zur Verewigung des Gedächtnisses des Dahingegangenen eine Adolf-Franld-Stiftung ins Leben zu rufen. Der Präsident gab sodann seiner Freude darüber Ausdruck, daß Oberregierungsat Leopold Freudiger v. Obuda von schwerer Krankheit genesen ist und daß auch der geschäftsführende Präsidentstellvertreter der Orth. Landeskanzlei, Ludwig Hartstein, gesundheitlich wieder so weit hergestellt ist, daß er an der Sitzung teünehmen konnte. Das Zentralkomitee beschloß sodann, im Hinblick auf * die Aktualität der Besetzung des Postens der Landesvertretung der Orthodoxie im Oberhause, die Wahl in der Zeit zwischen Purim und Pessach vorzunehmen. Hierauf hielt . der Finanzausschuß unter dem Vorsitz des Präsidenten der orthodoxen Kultusgemeinde Oberregierungsrates Abraham Freudiger von Obuda, eine ׳Sitzung ab. Rumänien (Von unserem Korrespondenten) — König Carol von Rumänien hat auf seiner Heimreise aus der Tschechoslowakei mit seinem Hofzug in Szatmär (Satumare) einige Minuten verweilt und wurde hier von den׳ Spitzen der Behörden und der verschiedenen Konfessionen begrüßt. Neben den Geistlichen der griechisch-orientalischen und der römisch-katholischen Kirche nahm auf dem Perron auch der Oberrabbiner der Szatmärer orthodoxen israelitischen Kultusgemeinde, Rabbi Joel T,eitelbaum, Platz. König Carol winkte den Oberrabbiner zu sich heran und Rabbi Teitelbäum sprach den vorgeschriebenen Segen, wofür der König mit freundlichem Händedruck dankte. — ■Die zwei großen Tageszeitungen der rumänisehen Hauptstadt, ״Adeverul" und ״Dimineata“, die sich bisnun in jüdischen Händen befanden, wurden, wie ״Uj Kelet“ meldet, durch: eine antisemitische Hetze materiell geschwächt, von einer ״konstruktiven rumänischen Gruppe“ erworben. Es ist fraglich, ob die Zeitungen, unentwegte Kämpfer für Demokratie und Gerechtigkeit, auch weiterhin an dieser gefährdeten Front werden kämpfen können. — Eine katho lische ungarische Zeitung in Großwardein (Oradea) trat wiederholt gegen die Mitgliedschaft der Juden in den ungarischen nationalen Organisationen ein und griff bei , (fieser Gelegenheit den gewesenen Abgeordneten Ferdinand Hegedüs, der bekanntlich als Jude der Vertreter der ungarischen Minorität im rumänischen Parlament war, an. Das Präsidium der ungarischen Landesorganisation verurteilte diese Einstellung und erklärte in einem Be- Schluß, daß es die Juden als vollwertige Magyaren betrachtet. — Der neugewählte Vorsitzende der Arbeitskammern, welche die Arbeitgeber und Arbeitnehmer Rumäniens vereinigen, trat in seiner Antrittsrede für besonderen Schutz der ״nationalen״, das heißt rumänischen Arbeit ein und nahm gegen die Minoritäten schärf Stellung. — Bei^einem Prozeß, den ein entlassener Schochet gegen die Klausenburger aut. orthodoxe israelitische Gemeinde führt, hat der Oberstaatsan־walt C o 1 f e s c u die Gemeinde als mittelalterliche Organisation bezeichnet, wie auch die jüdische Religion angegriffen. Er mußte vom Rechtsanwalt der Gemeinde, Dr. Klein, belehrt werden, daß die jüdische Religion laut Verfasung mit den anderen Religionen gleichberechtigt ist und daß ihre Kultusgemeinde-Organisation Autonomie besitzt. Nr. 40 — Der Ci12isten-K0ngreß in Bukarest hatte ein . blutiges Nachspiel in Siebenbürgen. Die heimreisenden Cuzlsten griffen die jüdischen Reisenden an und irtißhandelten sie, wobei selbstverständlich auch Wertsachen der geschlagenen Juden in Verlust geraten sind. Auf der Strecke Ermihälyfalva—Szatmär (Valea lui Mihai— Satumare) kam es zu blutigen Schlägereien, so daß bei der Polizei in Szatmär ungefähr 40 Anzeigen solcher Juden einliefen, die mit ärztlichen Zeugnissen nach- Wiesen, daß ihre Wunden erst in 7 bis 21 Tagen heilen. — Aus dem Anghelescu-Lyzeum in Klausenbürg wurden 27 jüdische Schüler entfernt, da sie sich weigerten, am Sabbat zu schreiben. Da seit einigen Jahren bereits auch in Rumänien die Gewissensfreiheit der jüdischen Studierenden gewahrt wird, wird dieser eigenartige Beschluß des Lyzeums noch ein behördliches Nachspiel haben müssen. — Seit der Genfer Interstaatlichen Konferenz für Flüchtlingsschutz Wandte sich das Flüchtlingskommissariat des Völkerbundes wiederholt an Rumänien mit dem Ersuchen, einer beschränkten Zahl deutscher Flüchlinge zu erlauben, sich im Lande niederzulassen. Das Arbeitsministerium hat nun entschieden, Deutschland- Flüchtlingen in Rumänien keine Zuflucht zu gewähren. Wie (udwotteu... E. R. in T.: Wir bedauern, Ihren Bericht nicht brrngen zu können. Verlobungs- und Heiratsberichte werden prinzipiell nicht veröffentlicht. ״Jüdische Presse״, Bratislava. Juwelen Uhren, Oold- und Silberwaren, ins-M Hilf fllMMlffftlll besondere 3ל' קודש, Sederschtissel, Menoras, 110111« WUillHliy Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig II« TaborSiCaOS 14 Wintersaison in der HohenTatra eröffnet. Einzige orth. koschere ■Pension. אפילו למהדרין מן המהדרין JOSEF TOBOVITS, TATR. LOMNICA, VILLA ״BUGSCH״. Herrliche Parkanlagen, schöne, sonnige, warme Zimmer. Vorzügliche Küche, gute Bedienung. Radio im Hause. Vor- und Nachsaison Ermäßigung, Hochzeiten in schönster Ausführung. Junger orth. Rabbiner, Akademiker, guter Pädagoge, der in Jeschiwos doziert hat, erteilt Unterricht in sämtlichen jüdischen Fächern. Auch Hebräisch und Nachhilfeunterricht. Eventuell gegen Kost und Logis. Zu- Schriften unter ״Beste Referenzen“ an die Wiener Adm. Tag & JU 70 5 November 1 Dezember 1 דף יומי משנה יומית Kalendarium זבחים אהלות משנה פרק Freitag 13 27 נד ה יא Samstag 14 28 גה ו מ ם׳ וישלה Sonntag 15 29 נו ז 1• Montag 16 30 נו ח מ Dienstag 17 1 נה ט » Mittwoch 18 2 נט א יב Donnerst. 19 3 ם כ » Freitag 20 4 פא ג » Samstag 21 5 סב ד מ פ׳ וישב (סוף זמן קדוש לבנה <כםלו : Mozze-Schabbos, 28. November Gebet Zeiten פ׳ וישלח WIEN BRATISLAVA Uhr Min. Uhr Min. 6 15 6 15 8 45 8 45 סוף זמן קריאת שמע של שחרית. 4 05 4 00 בשבח*. קבלת שבח קודש (מנחה בעשיק> . 7 10 7 30 9 30 9 30 3 30 3 30 4 55 4 50 6 30 6 30 בחול: שתריח .. 4 15 4 25 Eigentümer, Herausgeber und Verleger: David Türkl (für eine Arbeitsgemeinschaft), verantwortlicher Redakteur: Karl Richter, beide Wien, II., Malzgasse 12a. — Druck: Druckereiu. Verlags- A.-G. Ig. Steinmann, Wien, IX., Universitätsstraße 6/8. Betriebe, die der Aufsicht der Adas-Jisroel-Schiffschai unterstehen: Fleischverschleißstellen: Eckerling Markus, IX,, Liechtensteinstraße 117. Fischer Gabriel, II., Große Schiffgasse 11. Friedmann Samuel, VI., Stiegengasse 14. * Friedmann Samuel, X., Humboldtgasse 15. * Hönigsbeer Emanuel, II., Franz-Hochedlinger-G. 23. Brüder Stadler, II., Im Werd 3. * Stern Josef, II., Große Schiffgasse 6. * Auch Wurst- und Selchwaren werden verschleißt. GeflügelliaiuUungeii: (Aufsicht nur für ungeteilte, mit Plombe versehene Stücke.) Deutsch Heinrich, H., Franz-Hochedlinger-Gasse 10, EckerUng Markus, IX,, Liechtensteinstraße 117, Friedmann Max, II., Große Schiffgasse 6. Friedmann Samuel, VI., Stiegengasse 14. Friedmann Samuel, X., Humboldtgasse 15. Kaufmann Lazar! H., Große Schiffgasse 18. Schlesinger Emanuel, II., Große Schiffgasse 5, Schreiber Benjamin (Wienea), nur II,, Ob. Donau- Straße 91. . Gastwirtschaften und Selchwarenverschleißstellen: Deutsch Johanna (Milch-Trink- und Speisehalle), H., Herminengasse 10. Eisen & Hönigsber, Selchwarenfabrik, III., Rabengasse 13,. Eisen & Hönigsber, II.. Haidgasse 5. Nagels Selchwaren-Restaurant, II., Praterstraße 33. Fischer Gabriel, H., Große Schiffgasse 16. Fischer Gabriel, H., Kleine Sperlgasse 7. Schiffmann David, II., Hollandstraße 16. Schreiber Benjamin (Wienea). II״ Obere Donau- Straße 91. Weiß Moritz, II., Kleine Sperlgasse 1, Weldier Hermann״ TI., Floßgasse 9, Konditoreien und Bäckereien: * Lederer & Kobn, H., Holiandstraße 7, und II״ Große Schiffgasse 16,. Fomeranz Abraham Leib, 11״ Herminengasse 13, und II״ Floßgasse 9, Weiß Karl Koppel, II., Franz-Hochedlinger-Gasse 24, Betrieb Floßgasse 9. Milch: Verschleißstelle der Adas Jisroel, H., Haidgasse 5 (Leiterin Klara Brunner). Ferner wird mitgeteüt, daß die nachfolgenden Firmen ebenfalls Milch aus der unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates stehenden Molkerei der Firma S. & G, Pisk beziehen. Der Verkauf von Milch und ebenso anderen Nahrungs- und Genußmitteln in diesen Betrieben wird jedoch vom Rabbinate der Adas Jisroel (Schiffschul) nicht beaufsichtigt und nicht kontrolliert: Diamant Samuel, II,, Große Schiffgasse 10. Johanna Hirschier, verehl. Mandl, VI., Schmalzhofgasse 19. jeruchem Chaje, H., Kleine Pfarrgasse 13. Eiehler Bernhard, >11״ Haidgasse 14, Lanner B, S., H״ Große Schiffgasse 5. Schischa David, II., Rembrandtstraße 19. Sehischa Leopold, H., Krummbaumgasse 1.

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