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Jüdische Presse · 1936-09-04 · 32 (4.9.1936) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
32 (4.9.1936)
Date
1936-09-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Ssltis4-_____ ___ .......... . ..nt, 32 Di6 Sekundenaktion וג£ אדבר׳ 1 )hiröל!י?ןא±יר ., ...;i! ־. 1גע איטר לבנות ולנטוע (ירמי׳ י*ו*ז> Erez Jisroel, Jeruscholajim, haben itnmer eine bedeutende erzieherische Rolle in der beschichte des jüdischen Volkes gespielt. Erez Jisroel können wir aus dem Werden, aus der geistigen Entwicklung des Thoravolkes nicht wegdenken. Unsere Väter, die dort gelebt, sind uns immer verpflichtende Vorbilder gewesen und geblieben bis zum heutigen Tage. ־ Solange es uns gegönnt war, im Heiligen Lande ungestört zu wohnen, haben uns die Stätten, wo unsere Großen gelebt und wo sie ihre 'unsterblichen Taten vollbracht haben, zur Nachahmung dieser Taten angeeifert. Aber auch das Golus, die Entfernung, die sich zwischen uns Und Erez Jisroel trennend aüftürmt, hat die Bande nicht zu lockern vermocht, die urts an das Land unserer Väter knüpfen. Wir schließen unser Land in unser tagliches Gebet ein, wir wünschen seine und des Volkes Ge'uloh mit unstillbarer Sehnsucht herbei. Diese innere Verbundenheit mit Erez Jisroel bringt es mit sich, daß wir an allem interessiert sind, was sich dort bewegt und daß wir alles mit größtem Interesse verfolgen, was dort vorgeht. Wenn es nun der Wille der Vorsehung war, daß das jüdische Volk die Ruinen Erez Jisroels wieder aufrichte, das Land besiedle und die große Mizwas Jischuw Erez Jisroel erfülle, wer wollte anderes, als daß dies ausschließlich im Geiste der Thora und Ueberlieferung geschieht? Ist es nicht die vornehmste Atifgabe jedes thoratreuen Menschen, alles aufzubieten, daß der wahre, unverfälschte Thorageist im Erez hakdauschob seihe Heimstätte finde? Müssen wir nicht die größten Opfer bringen, tim in Erez Jisroel Menschen anzusiedeln, die die Fahnenträger unserer Tradition sind? Diese schwierige, aber tun so erhabenere Aufgabe hat sich der Keren Hajischuw der Agtidas Jisroel gestellt. Die Sekundenaktion, die jetzt in fast allen Ländern im Gange ist» dient diesem Ziele. Heuer hat die Sekundenaktion auch die Aufgabe, die durch die Uhaufhörlichen Exzesse in Erez Jisroel verursachten Schäden gutzumachen und die netten Ruinen aufzurichten. Erez Jisroel, das Land unserer Väter, das Land der Thora, das Land unserer Sehnsucht, ruft seine Söhne auf, es in diesen ernsten Stunden der Entscheidung nicht zu verlassen. Mit dem Ankauf eines Sekundenscheines dokumentiert jeder Jude seine Verbundenheit mit dem Aufbau eines religiösen Erez Jisroel. Mit dem Ankauf eines Sekundensclieines, der die Erlangung einer kostenlosen Erez- Jisroel-Reise ermöglichen kann, kann sich jeder cinschalten in das gesetzestreue Aufbauwerk unseres Heiligen Landes. . רגע אדבר לכנות ולנטוע. Wir reden der Sekundenaktion das Wort, weil sie uns näherbringt dem Traume jedes jüdischen Menschen, daß Erez Jisroel aufgebaut und unsere alten Thoraideale dort verpflanzt werden, bis wir die S'chijo haben, die vollkommene Erlösung zu erleben. MLE. * Sekundenscheine sind bei allen Agudogruppen unseres Landes und bei der Erez-Jisroel-Zentrale Bratislava, Postfach 140, für Kö. 6.— (fünf) per Stück erhältlich. Ferienaktion der Agudas־ Jisroel- Jugen dorganisation Mit der Rückkehr der Kinder, die mit dem August- Transport in die agudistischen Ferienkolonien in Sp. Starä Ves und Bardejovske küpele gegangen waren, wo sie die beste Erholung fanden» ist die diesjährige Ferienaktion der Agudas- Jisroel- Jugendorganisation beendet. Daß diese Aktion ein ganzer Erfolg für den Gedanken der Agudas Jisroel war, die den Kindern sowohl in physischer als auch in geistiger Hinsicht Wertvolles geboten hat, werden die Eltern dieser Kinder am besten bezeugen können. Nahezu 250 Kinder verschiedenster Altersklassen, Knaben und Mädchen, haben die agudistischen Ferienheime aufgesucht und hier das gefunden, was sie wollten. Die Leiter und Leiterinnen, von denen letztere zum großen Teil Beth- Jakob-Lehrerinnen waren, haben ihr Bestes für das Gelingen dieses sozialen und erzieherischen Werkes eingesetzt. Die Verwaltung der Kolonie stand in den Händen der Krajskä prazdninovä peölivost, die auch bestrebt war, den Kindern nur das Beste zu bieten. Durch das gute Resultat der bisherigen Ferienaktionen bestärkt, hat die Agudas-Jisroel-Landes- und Jugendorganisation es auf sich genommen, für die erholun'gsbedürftigen Kinder alljährlich solche Ferienkolonien an geeigneten Oorten des Landes einzurichten. Sie hofft, in Zukunft mit Unterstützung durch die zuständigen Aemter in die Lage versetzt zu werden, auch kranken Kindem die zu ihrer Heilung notwendige Höhenluft durch die Errichtung von gesonderten Kolonien bieten zu können. :!! Ueber den Abschied der Kinder in Bardej ovsk6 k 11 p e 1 e geht uns folgender Bericht zu: Einen Tag vor der festgesetzten Heimreise (Montag, den 6. Elul) versammelten sich die Kinder im Speisesaal der Kolonie. Sr. Ehrvv. Herr Oberrabbiner M. Ch. Lau, PreSov-Piotrkov, der das geistige Oberhaupt dieser Kolonie war, hielt eine längere Ansprache an die Kinder, in der er ihnen die Bedeutung der Kolonie und ihren Zweck auseinandersetzte und sie bat, das hier Auf genommene mit nach Hause zu nehmen. ־1: * In der Mädchenkolonie Sp. St. Ves fand die Schlußfeier bereits am Sehabbos statt. Die erschienenen Gäste, mit Frau Oberrabbiner Fischer an der Spitze, begrüßte in schönen Worten Frl. O. Bergglas, Beth-Jakob- Lehrerin in Uzhorod. Frau Oberrabbiner Fischer hielt hierauf einen formvollendeten Vortrag, in dem sie sich mit der Beth-Jakob-Idee befaßte und die Bedeutung solcher Lehranstalten für die Erziehung der jüdischen Mädchen schilderte. Das Schlußwort hielt Frl. Berta Mehr, Beth- Jakob-Lehrerin in Topolöany. Die Beth-Jakob־Fortbild1mgs• schule in Bratislava Wie die ״Jüdische Presse“ schon wiederholt berichtet hat, hat die slowakische Landesorganiation der Agudas Jisroel die Errichtung einer Beth-Jakob-Fortbildungsschule für schulentwachsene Mädchen beschlossen. Auf Grund des seinerzeit erlassenen Aufrufes sind bei der Leitung eine große Anzahl von Anmeldungen eingelangt. Ein hiezu.eingesetztes Komitee arbeitet nun unaufhaltsam an der Verwirklichung dieses Werkes. Aus dem vor kurzem herausgegebenen Rundschreiben, das an die Interessenten versendet wurde, ist zu entnehmen, daß Vorsorge für gemeinsames Logis der Zöglingo dieser Schule getroffen werden soll. Die Schülerinneu werden hier unter der direkten Aufsicht der bewährten Lehrkräfte, die zum Teile für die Schule schon gewonnen sind, stehen, wodurch die Gewähr dafür geboten ist, daß die Lebensführung der Frequentinnen dem in der Anstalt Gelernten vollkommen entspreche. Die Einschreibgebühr beträgt Kö. 50.—, die Schultaxe Kö. 50,— bis 150.—, während für das Quartier rund Kö. 100.— monatlich zu bezahlen sein werden. Semesterbeginn ist für nach Sukkos (Mitte Oktober) festgesetzt. BEKIZZ1IR *. * — Galanta: Am vergangenen Sonntag sprachen hier auf Einladung der hiesigen A g u d 6 - J u g e n d■־׳•■ g r u p p e im Rahmen eines großen Meetings Herr Rabbiner J. S n y d e r s י Bratislava und Herr Akiwo S. Ungar- Bratislava. Im überfüllten, großen Saale des Restaurants Fischhof eröffnete der Präses der Jugend•» gruppe, Herr E. Koväcs, die Versammlung. In einer meisterhaft aufgebauten Rede setzte nun Herr Rabbiner Snyders die Aufgaben der Agudas Jisroel in Erez Jisroel auseinander, indem er gleichzeitig zu intensiver und tatkräftiger Arbeit für das agudistische Aufbauwerk in Erez Jisroel und für den Keren Hajischuw aufforderte. Der Vortrag wurde mit großem Beifall aufgenommen. Herr Ungar sprach über das Thema ,,Unsere Pflicht“ und schilderte Leistungen und Aufgaben der agudistischen Jugend. Nach seinem mit Begeisterung aufgenommenen Referat schloß Herr Koväcs die Versammlung mit dem Wunsche, daß den ernsten und inhaltsreichen Ausführungen der Redner energische und erfolgreiche Taten folgen mögen. — Trnava: Die feierliche Installierung des vor kurzem gewählten Oberrabbiners, des bisherigen Oberrabbiners von Starä Lubovha, Rabbiner Friedmann, findet am kommenden •Dienstag, den 8. September (21. Elul), mit einem reichhaltigen Programm statt. — Nitra: Die in unserer Nähe auf der Landwirt- Schaft Schlesinger in Parovske haje untergebrachte Machne Olim der Agudas Jisroel hatte am vergangenen •Sonntag im Rahmen eines Sijums einen gemütlichen Nachmittag veranstaltet, der von Erfolg gekrönt war. Zu der kleinen Fc-ier hatte sich eine große Anzahl von Jugendgruppenmitgliedern und einige angesehene Baale Batim aus Nitra einge'funden. Namens der Agudo-Zentrale schilderte Herr Ph. Stark in einer schönen Ansprache die Aufgaben des agudistischen Oie. Er besprach die Wege, welche dieser zu beschreiten hat, um ein wahrer agudistischer Pionier, der in Erez Jisroel Dienst für die Thora hakdoscha zu leisten hat, zu werden. Für die Jugendgruppe Nitra sprach ihr Präses Herr A. Rosenthal, der den Brüdern Schlesinger für ihre verständnisvolle Behandlung und Unterweisung der Olim, den Dank der Zentrale verdolmetschte. Namens der Olin sprach Ch. F. Silbermünz. Herr Schlesinger erwiderte nun auf die Ansprachen mit der Versicherung, daß es stets sein Bestreben war und bleibt, auf das Wohl der Olim zu achten. Für die Machne-Kommission sprach Herr J. Weiß. — Spiöskä Ves: Die über Initiative des ehrw, Herrn Oberrabbiner Moses Fischer reorganisierte A g u d 0gruppe hielt am vergangenen Sonntag ihre erste konstituierende Sitzung ab. Nach einer kurzen Ansprache des Ortsrabbiners, in welcher er die Aufgaben der Agudas Jisroel besprach, wurde die Konstituierung vorgenommen. Ehrenpräses: Herr Oberrabbiner Fischer; Präses: Herr K. Stern; Vizepräses: Herr Appel seitens der Baale Batim, von der Jugend: Herr Spira. Es wurde gleichzeitig beschlossen, sich an der Sekundenaktion mit größter Energie zu beteiligen. Personalnachrlclnft Wilhelm Reich ן״ ל Freitag, den21 ׳. August, ist in Bratislava der Präses der Trnavaer orth. jüdischen Gemeinde Wilhelm Reich s. A. — auch sonst eine der markantesten Persönlichkeiten der Stadt Trnava — im Alter von 64 Jahren verschieden. Ein reicher Mensch, nicht nur in materieller Hinsicht, sondern auch in guten Taten und Mizwos, ein Helfer jedes Bedrückten, ‘ ein opferbereiter Rosch-Hakohol ist mit dem Verblichenen heimgegangen. Thoralehranstalten, Jeschiwos und andere Institutionen innerhalb und außerhalb Trnavas hatten in ihm den ersten Spender. Die Lewajoh fand am Sonntag in Bratislava statt, wo namens der dortigen Judenheit Herr Rabb. Sal. Unsdorfer sprach. Die irdische Hülle wurde dann nach Trnava gebracht, wo die Gemeinde von ihrem Präses Abschied nahm. Schließlich wurde auf Wunsch des Verewigten seine Hülle nach Sered überführt, wo sie zum Grab seiner Väter gebracht wurde. חצבנ׳ה Rasiere dich ohne Messer mit dem gesch, Rasierpulver Langerin es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. 1 Paket, zirka Ein halbes Kilogramm, S 1.40. — Zu haben bei Philipp Langer, Friseur, II, Franz»Hochedlinger־»Qasse 25 OPTIKER HO RITZ SCHÄCHTER, II. GLOCKENGASSE 25 Sämtl. Rezepte werden genaueste!« ausgeführt. Moüernste Fassungen stets lagernd. Reparaturen sofort, Lager in Zeiß-Punk talgläsern. Samstag geschlossen /־*#ר, יעצןצ3#וי^ל־";:: P■ י....־■• י י'.. ' . . ‘ייעו1אל'6ואיו* גליקצן ס5ןפז£אי$ק פאורשים Qita Lefkowfts §amu Binelh Nyifb&tof Nove Zämky Verlobte Anläßlich der Verlobung unseres verdienstvollen Präses Satttu Bittet mit Frl. Gitta Lefkowits, Nyirbätor, gratulieren wir herzlichst und wünschen-*מזל ה Agudas-Jisroel-Jugendgruppe Nove-Zämky Juwelen Uhren, Gold- und Silberwaren, Ins- M fflfl ff tili besondere כלי קודש, Sederschttssel, Menoras, 1111111« WUilVllüy Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig Hf TabOfSfraBö 14׳ Neu eröffnet! BUDAPEST Neu eröffnet! orth. כשר PENSION KARMEL E Sary Friedmann unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates der orth. isracl. Kultusgemeinde Budapest in schönster Straße des herrlichen Budapest ANDRASSYSTRASSE 43 Hochelegante Zimmer, 1- und 2-bettig — Fließendes Kaltu. Warmwasser — Zentralheizung — Eleganter, großer Speisesaal — Bürgerliche Preise — Pauschalarrangemenls. Hohe Tatra Stary-Smokovec Telephon Nr. 43. PENSION SCHREIBER T*s Ganzjährig geöffnet. Zimmer mit allem Komfort. Ab 1. September Nachsaison, ermäßigte Preise. An den hohen Feiertagen Minjan im Hause. 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O) CO דף יומי יומית 'משנה Kalendarium עבודה זרה אהלות משנה כלים, פרק Freitag 17 4 נד, ו כט Samstag 18 5 נט ה » ם׳ כי תבא, פרק נ־ד Sonntag 19 6 פ א ל Montag 20 "י" פא ב V Dienstag 21 S פב ג » Mittwoch 22 9 פג ד JJ Donnerst. 23 10 פד א א Freitag 24 11 פה י• Samstag 25 12 סו ג מ פ׳ נצכיפ-וילך, פרק ד,־ו Sonntag 26 13 פו ד מ משכימין לפליהוח Montag 27 14 פה ה מ Dienstag 28 15 פט ו » Mittwoch 29 16 ע ז מ ערב ראש השנה, זכור ברית Gebetzeiten פ׳ כי־חבא WIEN BHATISIAVA Uhr Min. Uhr | Min. 4 20 4 I 25 7 55 7 j 50 , . סוף זמן קריאת שמע של שהריח . . 6 20 6 I 15 . . בשבת: קבלת שבת (מנחה בעש־ק) . 6 30 6 j 45 . . השכמה . 8 30 9 \ 30 . . שחרית. 3 30 . . פרקי אבוח. 4' 00 4! 30 . . מנחה. 7 10 7 j 05 # f מעריב במש*ק. 5 15 . , 6 00 6 I 00 , t שהריח. 6 15 6 40 '־ מנחה.• . . Eigentümer, Herausgeber und Verleger: David Türk! (für ein• Arbeitsgemeinschaft), verantwortlicher Redakteur: Karl Richter, beide Wien, II., Malzgasse 12 a. — Druck: Druckerei- und Verlags-A.־G. Ig. Steinmann, Wien, IX״ Universitätsstraße 618,

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