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Jüdische Presse · 1936-08-14 · 30 (14.8.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
30 (14.8.1936)
Date
1936-08-14
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. 30 Flnanzinstmment die Erhaltung aller größeren Thora■ Lehrstätten der Wett!»1 sichern, Weiter würden über Antrag der Keren-Hathora- Kommission u. a. folgende Resolutionen zum Beschluß erhoben i Aufgaben der Refen*ltathttfa*2e^ träte! Fortlaufende Beobachtung der Entwicklung des Limmud Hathora und des (Öhinuch in allen ländern der Diaspora; Zusammenfassung der Jeschhvos und Chinuch-Anstalten zur gemeinsamen Vertretung ihrer Interessen; Veranstaltung von Chinuch-Konferenzen; pädagogische Beratung der Chinuch-Anstalten; Vertretung der ewigen Aktualität des Limmud Hathora für die Existenz des jüdischen Volkes vor der Kulturwelt, vor den großen Organisationen und vor der öffentlichen Meinung des jüdischen Volkes selbst; literarische Forderung des Thoralernens durch Herausgabe ühd Be- Schaffung von Seforim, Lehrbüchern und Lehrmitteln; systematische Propaganda für den Jeschiwo-Besuch; Anregung zur Ncugründung von Jeschhvos und orthodoxen Erziehungsanstalten. Aufgaben der Landesdirektorien: Vertretung der Interessen des Thorastudiums in ihrem Lande nach innen und nach außen, gegenüber jüdischen Gemeinden Und Organisationen, der Regel nach gemeinsam mit der agudistischen Landesorganisation; Veranstaltung von Vorträgen und Kundgebungen; Beeinflussung der Presse; Organisation der Finanzpropaganda des Keren Hathora durch Errichtung von Keren- Hathora-Kommissariaten in allen größeren Gemeinden des Landes und Ernennung von Vertrauensleuten in den kleineren. Osteuropäische Keren-Hathora- Konferenz: Der Zentralrat regt an, daß in nächster Zeit eine Konferenz der an Thora und Keren Hathora interessierten Organisationen der österreichischen Nachfolgestaaten, Rumäniens und Jugoslawiens nach dem Muster der seinerzeit von Oberrabbiner Rottenberg- Antwerpen initiierten westeuropäischen Keren-Hathora- Konferenz stattfinde, und bittet die slowakischen Aguda-Instanzen, die Vorbereitungen für eine solche Konferenz baldmöglichst in Angriff zu nehmen. Sailale Malt and Auswanderung im Aufträge der Kommission für Soziale Arbeit ühd Auswanderung berichtete Herr Df. Ö 01 d S c h m i d t, Frankfurt am Main. Die über Antrag dieser Kommission gefaßten Beschlüsse haben folgenden Inhalt: a) Die Agudas Jisroel hat auf die in Frage komtuenden, sich mit der Organisation der jüdischen Aus- Wanderung befassenden Körperschaften dahin einzttwirken, daß auch für die religiösen Bedürfnisse der Auswanderer Sorge getragen und daß die Berufsausbildung in agudistischen Hachscharotit anerkannt werde. . b) Der Keren Hathora soll den Auswattderern die erforderlichen S if re-Thor a Und sonst!- gen Rttualgogenstände zur Verfügung stoßen. c) Alle religiösen Auswanderer sollen nach Tunlichkeit ln einer Kartothek registriert und in Evldenz gehalten werden. Agudi stische Kons tt 1 a t e in den Verschiedenen Auswanderungsländern sollen die Interessen der religiösen Auswanderer vertreten und sich um ihr Wohl bemühen. d) Dem Rabbinischen Rat ist vorzüschlagen, für eine geeignete Veröffentlichung solcher halachischer Entscheidungen zu sorgen, die die verschiedenen Fragen des neuzeitlichen wirtschaftlichen und geseil Schaft liehen Lehens betreffen. e) Die Hilfsaktionen für die Juden in ' Rußland sollen Unter Aufwand aller Kräfte verstärkt werden. Jede Landesorganisation hat nach dem Muster der Wiener Rußlandhilfe eine ähnliche Institutlon zu schaffen. : ’ ׳ Jugendarbeit Nach einem kurzen Bericht des Herrn N u ßbäum, Enschede, über die Beratungen der Jugendkommissionen beschloß die Kenessio Mechino, eine Zentralstelle für agudlstische Jugendarbeit mit dem Sitz in Wien zu schaffen. Die Zentralstelle hat den Kontakt zwischen den einzelnen Jugendorganisationen herzustellen, die Jugend dem Waad- Happel gegenüber zu vertreten und für den Ausbau der Jugendorganisationen zu sorgen. Wertvolle Anträge vor Schluß Rtabbiner Jonathan Harowiicz, Jerusalem, berichtete über die Einleitung einer agudistischen Hilfsaktion für die Opfer der Unruhen im Heiligen Lande, nachdem die Bestrebungen, eine gemeinsame Aktion' mit den anderen Organisationen zu veranstalten, an dem unverständlichen ׳Widerstand der Zionistischen Organisation gescheitert sind. Ueber seinen Antrag wurde beschlossen, die Hilfsaktion mit größter Kraftanstrengung fortzusetzen, Rabbiner Botschko, Montreux, sprach sich für den Antrag des Herrn Dr. Breuer aus. Der politische Sekretär der Londoner Exekutive, H. A. Goodman, referierte in Anknüpfung an die Unterredung, die ,Herr Rabb. Botschko jüngst mit dem Außenkommissär der Sojwetunion, Litwinow, führte, über die Lage der Juden in Rußland, die in Anbetracht der geänderten sowjetrussischen Verfassung eine gewisse Erleichterung in religiöser Hinsicht zu .erhalten verspricht. Oberrabbiner M. Lau, Preäov-Piotrkow, setzte sich in begeisternden Ausführungen mit den Aufgaben der Agudas Jisroel auseinander, denen er die bisherigen Leistungen und Erfolge gegenüberstellte. Die ״Jeschiwas Chachme Lublin“ ist das teuerste Kind der Agudas Jisroel, das mit allen Kräften zu fördern und ,zu unterstützen Pflicht aller Agudisten ist. ״ Schließlich ergriff noch Se. Ehrw. Herr Großrabbiner Abraham Jacob Friedmann, ׳Sadagora- Wien, das Wort, um namens des leider durch Krankheit an der Teilnahme verhinderten Rabbiners Ber Friedmann den schon einmal gestellten Antrag zu wiederholen, eine Zentralstelle für Taharas Hamischpocho einzurichten. Rabbi Ber *Friedmänn hatte diesen Vorschlag im Geiste seines ’•׳' großen und unvergeßlichen Vaters, des Czortkower Rebbe s. Z. 1., gemacht, und es soll daher alles unternommen werden, um eine eheste Verwirklichung zu gewährleisten. Die Poalim-Frage in Erez Jisroel Damit!war der größte Teil des Arbeitsprogramms der Kenessio Mechino abgeschlossen. Offengehlieben war nur noch die Frage der Schaffung einer gemeinsamen Vereinigung zwischen der Poale Agudas Jisroel und dem Hapoel Ha'misrachi im Heiligen Lande, wie HerrDr. Isaac Breuer sie vorgeschlagen hatte. Unter größter Spannung aller Zuhörer ergriff nun Dr. Isaac Breuer noch einmal das Wort zu diesem Antrag. In seinen Ausführungen berichtete er noch einmal über die Vorgeschichte des Planes,!wie der (Hapoel Hamisrachi an die Aguda mit dem Antrag zur Schaffung einer solchen gemeinsamen Vereinigung herangetreten ist. Dr. Breuer legte weiter die Beweggründe dar, die ihn veranlaßt haben, diesem Vorschlag näherzutreten, und sprach über die Not der religiösen Arbeiter im Heiligen: Lande, die eine Zusammenarbeit mit dem Misrachi auf wirtschaftlichem Gebiet zweckmäßig erscheinen läßt. Mit Rücksicht auf die im Verlaufe der Tagung geltend gemachten Widerstände erklärte schließlich Herr Dr. Breuer unter größter Aufmerksamkeit der Zuhörer, daß er seinen ursprünglichen Antrag zurückziehe, um im Sinne des Antrages des Herrn Rabbiner Rottenberg, Antwerpen, bloß die Einrichtung von Arbeitsbeschaffungsbtiros für agudlstische und misrachistische Arbeiter vorzüschlagen. Nach einer kurzen Geschäftsordnungsdebatte wurde schließlich auf Grund dieses Referats folgender Beschluß einhellig gefaßt: ‘ Die Kenessio Mechino erteilt ihre Zustimmung zur Errichtung eines S,tellenvermittlungsbür os im Hei 1 1 gedi Lande, das mit Zweigstellen in den in Betracht kommenden Städten als gemeinsamer Arbeitsnachweis für agudistische und misrachistische Arbeiter zu fungieren hat. Diese Zustimmung wird an die Bedingung geknüpft, daß der vor der Verwirklichung dieses Beschlusss zu befragende allweltliche Rabbi 11 ische Rat der Agudas Jisroel sein Einverständnis dazu gibt. Schlußwort Jacob Rosenheims In der feierlichen Stimmung des glücklichen Ab- Schlusses der erfolg- und arbeitsreichen Kenessio Mechino ergriff nun Präsident Jacob Rosenheim das Wort zür Schlußansprache. Mit dem Dank an Haschern und dem Dank an die Delegierten, die Mitglieder des Vorbereitungskomitees — insbesondere die Herren Rabbiner Jonathan Horowicz und Kurt Leitner sowie die Leitung der Agüdas-Jugendorganisation Bratislava — an die tschechoslowakische Regierung, den Präsidenten Benesch und die Lokalbehörden Marienbads, verband Präsident Rosenheim den Ruf zur Einheit, den Ruf zu geschlossener Arbeit für das Wohl des jüdischen Volkes. Schließlich verlas Präsident Rosenheim unter lebhaftem Beifall die Namen jener 25 Mitglieder des Rabbinischen Rates, die, wie schon im Berichte der Exekutive erwähnt wurde, durch schriftliche Abstimmung unter den Mit- 1 gliedern des Rabbinischen ׳Rates gewählt wurden und in Zukunft die Exekutive dieser höchsten agudistischen Instanz darstellen werden. So fand eine agudistische Tagung, an die sich große Hoffnungen knüpfen und die bei allen Teilnehmern einen tiefen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat, einen von Begeisterung getragenen Abschluß. Die Sitzungen der Kenession Mechino sind, mit Ausnahme der öffentlichen; Eröffnungssitzung, im. großen, schön geschmückten Verandasaale des Restaurants David Leitner, Hb:t:el National, abgehalten worden. Herr Leitner und seine Söhne, insbesondere Herr Kurt Leitner, fanden für ihre Bemühungen um das Gelingen der Tagung und die liebevolle Aufnahme aller Gäste allgemeine Anerkennung. Die öffentliche Kundgebung Als Ausklang der Kenessio Mechino fand im großen Saale des Kurhauses eine öffentliche Ver- Sammlung statt, an welcher die weitesten Kreise der Marienbader Kurgäste teilnahmen. Als erster Redner sprach Dr, Isaac Breuer, Jerusalem, über die Auseinandersetzung zwischen dem G-ttesvolk und dem zionistischen Volk in G-ttes Land. Der Direktor der Palästina- Zentrale, Dr. Salomon Ehrwann, referierte über die religiöse Lage der Juden in Deutschland und schilderte den Weg vom Liberalismus über den jüdischen Nationalismus zum Agudismus, Der politische Sekretär der Aguda-Exekutive, H. A, G 0 0 d ra a n, London, behandelte die aktuellen politischen Probleme der Judenheit und be- [ zeichnete den Jüdischen Weltkongreß als unbotmäßig und gefährlich für das Judentum, Die Reden wurden mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Den Vorsitz führte Rabbiner Jonathan Horowicz, Jerusalem. Die besten , ~ Eisen-Wurst-und Selchwaren 3mal täglich frisch bei NAGEL, Wien II,[Praferstr, 33 Unter Aufsicht ־?,f des Rabbinats der Adas-Jisroel-Schiffsehui Gründung eines Weltverbandes der polnisch-jüdischen Jugend InMarienbad fand eine Sitzung von Vertretern der p01 üis6h-jüdischen Jugend in England, Holland, Belgien, U. S. A., Rumänien, Jugoslawien, Deutschland, Palästina, Frankreich und der Schweiz statt. Bei dieser wurde beschlossen, einen aliweitlichen Verband der polnisch-jüdischen Jugend zu gründen. Zum’ Präsidenten würde H, A. Goödmän, London, Leitungsmitglied des Board of Deputies, der Agudas Jisroel, des Joint Foreign Committee und vieler anderer jüdischer philanthropischer Organisationen, Mitglied des Beirates für Fiüchtlingsfürsorge beim Völkerbund, gewählt. Der Verband hat die Aufgabe, ohne irgend einer Partei anzugehören, den Juden Polens, insbesondere der Jugend, in ihrem .schweren Existenzkampf helfend zur Seite zu stehen. Elnuse Mische Handelsscbule für Knaben und Mädchen. Abendkurse. Wien, H., Taborstraße 39. Telephon A-45-6-57. Unterricht nach dem normalen Lehrplan der Handelschulen. Erstklassige Lehrkräfte. Aufnahme täglich von 1.0 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 5 Uhr nachmittags. Prospekte gratis. LfelVÜS WOl’llC ßjjtäj an Woche JÜÜ. 9 Der seit einiger Zeit in Berlin weilende Chef der antisemitischen christlich-nationalen Partei in Rumänien, Octavian G'o g a, wurde von Adolf Hitler in einer längeren Audienz empfangen. Goga hat auch mit anderen politischen Persönlichkeiten des Deutschen Reiches wichtige Unterredungen gepflogen. 9 Acht große französische und amerikanische Organisationen haben sich zusammengetant um an den Völkerbund zu appellieren und die bevorstehende 11. Vollversammlung des Völkerbundes zu veranlassen, sich der der Vernichtung preis gegebenen deutschen J u de n anzunehmen. 9 Die Einsetzung einer autoritären Regierung in Griechenland, die Auflösung des Parlaments und die Verkündung des Kriegsrechtes berühren nach der Ueberzeugung der maßgebenden jüdischen Kreise in keiner ■Weise die Stellung der griechischen Juden als gleichberechtigte Bürger. 9 Das Mitglied des Rates des Verbandes der jüdisehen Gemeinden Italiens, Adv. Carlo Alberto Viterbo, hat sich zwecks Gründung jüdis'cher'Gemein-!den in Addis Abeba und Dire Daua nach Abessinien begeben. Adv. Viterbo wird in engen Kontakt mit den Fallascha-Sieälungen treten. Vor seiner Abreise aus Rom wurde Adv. Viterbo vpn dem Kolo'nienmvnister Lessona in längerer Audienz empfangen. 9 Dem soeben vom Exekutive-Direktor des American Joint Distribution Committee, Joseph Hyman, veröffentlichten Bericht ist zu entnehmen, daß Joint im Jahre 1935 für Hilfe an deutsche Juden rund 300.000 Dollar und seit 1933 rund eine Million Dollar ausgegeben hat. 9 Der französische Unterstaatssekretär de Tessan hat eine Delegation der elsässichen Juden empfangest, mit der er die Formen der Bekämpfung der antisemitischen Propaganda im Elsaß besprach. Es wurde darauf hingewiesen, daß die antisemitischen Propagandisten vom Dritten Reich her instruiert und unterstützt werden. 9 Das Zürcher ״Volksrecht“ erbringt den dokzimentarischen Beweis dafür, daß die schweizerische Fronten-Bewegung auch materiell von Nazi- Deuts c hl and unterstützt wird. Die Zeitung reproduziert das Photo eines Briefes, den der Führer der Frontisten, Friedrich Eisenegger, an das Berliner Propagandaminisferium gerichtet hat und in dem er um Subventionierung seiner Judenhetze bittet. 9 Die griechische Regierung hat der Organisation zur Errichtung von Wohnhäusern für die seit dem Brand des Campbell-Viertels nur notdürftig untergebrachte ärmere jüdische Bevölkerung sieben Millionen Dr nehme n zur Verfügung gestellt. 9 Der Präsident der Vereinigten Staaten, Franklin D. Roosevelt, hat für ein von dem United Paiestine Appeal herausgegebenes Jahrbuch ein Geleitwort geschneben, in dem er aus führt, den Juden sei das Recht auf Wiederansiedlung im Lande ihrer Väter, Palästina, völkerrechtlich zuerkannt worden; in dem Lande, in dem ihre Religion entstand und dem die moderne Kultur so viel verdankt. Das jüdische Volk — so schließt Präsident Roosevelt — hat wie jedes Volk ein unerschütterliches Recht auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück. 9 Am Samstag, 3. August, wurde der ,Jüdische Weltkongreß“ in Genf mit einer Ansprache von Dr. Stephen S. W i s e eröffnet. Wer es nicht schon vorher wußte, dem hat diese Rede klar bewiesen, daß es sich um eine rein zionistische Parteiangelegenheit handelt. Im übrigen hat sich im Schoße der Exekutive eine sehr lebhafte Diskussion darüber entsponnen, ob für die Tagung die Bezeichnung ,Jüdischer Weltkongreß“ beibehalten oder an ihrer Stelle die Bezeichnung ״W e 11kongreß jüdischer Verbändet^ gewählt werden solle. 9 Hie rumänische Regierung hat energische Maßnahmen zur Verhinderung judenfeindlicher Ausschreitungen beschlossen. Gleichzeitig hat das Unterrichtsministerium durch Erlaß den Studenten verboten, sich politisch zu betätigen. Es bleibt abzuwarten, wie die Maßnahmen der Regierung sich in der Praxis auswirken werden. , 9Der Generalstaatsanwalt von England, Sir Donald Somervell, hat angekündigt, daß er ein Verfahren gegen die Zeitschrift ״The Fascist“, das Organ der von Mosley geführten ,british Union of Fascists“, wegen eines in der Nummer vom k. Jnli erschienenen Artikels einיי leiten werde, in dem gegen die J u d e n die^Beschuldigung des Gebrauches von Menschenblut zu rituellen Zwecken erhoben wird, H. Grün, H., Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe, E

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