Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 22 (1936)
- Issue
- 15 (24.4.1936)
- Date
- 1936-04-24
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 18 r II wodie fjjfe äst» Wocltc f Der HöMg von England, Eduard Vtj-h, hdteine jüdische Abordnung empfangen, die ihm eine Huldig gungsadresse überreichte. Das griechische ÜnterriChtsministerium hat den unterricht des modernen — eum Unterschied vom biblischen — Hebräisch untersägt,.hach einigen Tagen aber das Verbot wieder hilf-, g'ehobeny a;;יד,־.־ Als Folge arabischer Proteste Wurde der Name ,jfirez Israel״ aus den hebräischen Programmen der palästinensischen Rundfunkgesellschaft entfernt und durch die initialen ,JE. 1.“ ersetzt. Präsident Roosevelt, Staatssekretär Hüll und andere offizielle Persönlichkeiten Amerikas haben in letzter Zeit eine Reihe von Regrüßungsschreiben an verschiedene jüdische Institutionen gerichtet. Im Warschauer jüdischen Hospital ist Wolf Goldfarb aus Karzew, der am 9. April von antisemitischen Huligans schwer verwundet worden war, seinen Verletzungen erlegen.; Der Londoner Stadt rat, der zu einem Kongreß der internationalen Union der .städtischen Selbstverwaltungsbehörden, der im kommenden Juni in Berlin und München abgehalten werden soll, eingeladen war, hat beschlossen, keine Vertreter zu entsenden. In der Begründung der Ablehnung der Einladung toird u. a. auch der von der deutschen Regierung geführte hemmungslose antise mi tische Feldzug angeführt. Der französische Staatsrat hat ein vom Bürgermeister der Industriestadt Valenciennes, Departement du Nord, noch im November 1930 erlassenes Verbot, nach jüdischem Ritus zu Schächte n, a nnu liiert. Der Staatsrat (Conseil d'Etat) erfüllt in Frankreich die Funktionen des administrativen Obersten Gerichts. » * Der Präsident von Litauen hat drei Juden für ihre Verdienste im litauischen U nabhängigkeitskampf den Unabhängigkeitsorden verliehen. % 9 In Kowno hat ein Vorschlag der Handwerker- Abteilung der litauischen antise mit is chen Verslininki-Organisation, Frieden mit der Jüdischen Hqndwerker-Genossenschaft zu schließen, um besser koordinierte Pläne zugunsten der Handwerker Litauens durchzuführen, große Sensation hervorgerufen. Der Danzig er Senat, hat den Vertretern der Danziger jüdischen Gemeinde mitgeteilt, daß Befehle erlassen worden sind, die Ortspolizei solle in allen Fällen einsehr eit en, wenn Hetzlieder gegen Juden in den Straßen gesungen werden. Wegen Verletzung der palästinensischen Ein- Wanderungsvorschriften hatte Dr. Chaim W eizmann eine Geldstrafe von einem Pfund zu erlegen. Die deutsche Regierung hqt..iejip,e Order. erlassen, wonach Juden, die im Militärdienst- ■alter stehen, aus Deutschland nicht aus w ander n dürfen; es sei denn} daß ihnen eine besondere Erlaubnis seitens der Militär- und der Zivilbehörden zur Auswanderung gegeben wird. Die Pressekampagne, die gegen die Juden in Belgien in der letzten Zeit in schärfster Weise betneben wird, hat zu bisher in Antwerpen ungewohnten antisemitischen Vorfällen geführt. . Dr. Reichert, der allgemein als der Palästina-Vertreter des deutschen Propaganda- Ministeriums, gilt, erhielt die Erlaubnis zur Herausgäbe einer dreisprachigen (deutsch, englisch, arabisch) Zeitung in Jerusalem. Die P alästina-Re gierung stellte 10.000 Dunam Boden in der Nähe von Jericho für arabische Kolonisation zur Verfügung. - •' Das polnische Paria m en t überwies das vom Sejm undßenat in der bekannten Fassung angenpmmene S chä cht g es et z dem Ministerrat' zur. Weiterleitung an den Präsidenten der Republik, der es mit ■seiner ׳ Unterschrift ■ versehen und im Gesetzblatt verkünden [ wird. * Im . Agrarministeriumist ׳ man augenblicklich mit der Ausarbeitung der Durchführungsverordnung beschäftigt. Die Verordnung soll bis zum 1. August erscheinen nnd zusammen mif dem Gesetz am 1. J änn er 1937 in Kraft treten. ' : . : .... ' . •»j . Bei: den Zusammen s.t ö ß en. zwischen der Polizei und demonstrierenden Arbeitern am• vergangenen■ Donnerstag in Lemberg wurde auch die ganz unbeteiligte jüdische^ Händlerin Lea A rz t g e-i, tötet. Unter den Verletzten befinden sich 27 Judßh, ״ % Das bei der Oesterreicjiischen Verlagsanstalt in Wien erschienene■ Buch ״I s r ael und di e V ö U ker<( wurde vom Pressegericht in Iglau besc' h l ä gnahmt und ist somit für die Tschechoslowakei verboten. ' Die j üdis ch e'Bevölkerung Pol׳e ns hat sich im vergangenen Jahr um 88.000 Personen v,e rgrößerti während die katholische Bevölkerung um 265.000 zunahm. Im Gegensatz ־ zu den Jahren 1983 and 1984' ist eine S t ei g erung des natürlichen Bevölkerungszuwäohses bei den Juden zu verzeichnen. In diesen Jahren betrug nämlich der Zuwachs nur 25.000; bezw. 82.000 Personen. '• Vor kurzem wurde ein großer Posten brasi- Ti an is chen . Kaffees dem Jüdischen. Zentralausschuß für Hilfe und Aufbau in Berlin zugunsten not- ־leidender deutscher Juden zur Verfügung gestellt. Daß Geschenk stammt von einer Anzahl jüdischer Kaffeegroßhändler in Sao Paulo in Brasilien, Eine Delegation arabischer Arb e it er begab sich zur Polizei in H er zliah und verlangte die Aus- Weisung von Arabern aus ׳dem Hauran, die nach ihrer Behauptung wegen ,ihrer geringen Lohnforderungen sie in ihrer Lebenshaltung bedrohen. Wie tye Jüdische Telegraphen-Agentur erfährt, hat die Regierung der Sowjetunion ihre Einwilligung dazu erteilt,. daß 60 bis 70 jüdische Familien aus Karpathorußland im jüdischen autonomen Rayon * Biro-Bidschan, im mssischen Fernen Osten, angesiedelt werden. H. Grün, 11״ Taborsfraße 8 b; Telephon R-43-3-66, Atelier für feine Berrengarderobe. e JtJDlSCHU!»BESSE SeiteS . •״. Geneiulversammittiig der Agttdas-Jisröcl-Jtidefigftippe ■ $1% ]DL v,. Unter besonders großem Beteiligung fand am. Sonn* tag, den 19. April d. J., die, diesjährige Qeneralversammlüng der AgUcLaa-Jisroel-Jugendgruppe statt, Der, Präsident, Herr* Jakob T:e i t e i .b a ,u m,. er*• öffnete die Versammlung,. begrüßte• die erschienenen Vertretet der. Verschiedenen Institutionen und Vereine und gab einen kurzen Ueberblick über die in den letzten zwei Jahren geleistete Arbeit der;Jügendgruppe. Nachher erstattete der Vizepräsident, Herr Wilhelm Weiß, den Tätigkeitsbericht, über.die abgelaufene Amts- Periode des Vorstandes,. denn wir folgendes entnehmen: Der Unter richtsau sschua hat in gewohnt1 vorbildlicher Weise, fürdas geistige Wohl der Mitglieder dtirch Einrichtung der verschiedensten Schiurim. gesorgt, die sich zum größten Teil einer befriedigenden- Frequenz erfreuten. Auch die B ר Gruppe (Pirche Agudas Jisroel) hat Ersprießliches geleistet und die Tatsache, daß heuer i 100 Wiener Kinder;in die . Jeschiwos fuhren, ist zum größten Teil auf das Konto dieser Jugendgruppen-Sektion zu buchen. Die statistischen Daten, mit denen der Ferienheim-Ausschuß ז seine Leistungen der letzten zwei Jahre belegte, würden mit großem Beifall von der Versammlung zur; Kenntnis genommen. Die Bibliothek der Jugendgrüppe konnte ihren Bücherstand beträchtlich vermehren. Durch unsere Erez- Jisroel-Sektion erhielten eine große Anzahl Mitglieder Zertifikate. Alle haben eine gesicherte Existenz■ gefunden und leisten im Heiligen Lande sehr ersprießliche Aguda-Arbeit, die der guten Jugendgruppenschule zu verdanken ist. Des weiteren haben auch die Finanzsektion, der Arbeits- und der Geselligkeitsausschuß äußerst wert- Volle Arbeit geleistet. Die anschließend vorgenommenen Wahlen des Vorstandes brachten folgendes Ergebnis: Emil Adler, Viktor Baumgarten, G־ttlieb Blau, Julius Czermak, Julius Galandauer, Ernst Herzog, Hermann Herzog, Salomon Kraushaar, Leo Löwy, Marton Neumarm,־ Max Rüsenberg, Markus Schechter, Salomon Schenk, Emst Schiff, Alexander Spitzer, Ernst Tauber, Jakob Teitelbaüm, Salomon Weiß, Wilhelm Weiß. Zum Revisor wurde Herr Eduard j Kohn gewählt.! ■ .׳ ׳׳״.., i Bethaus Montefiore. Am Sonntag, den 26. April, um 7 Uhr abends hält Herr Rabbiner W. Benedikt einen Nachruf für Herrn Ludwig Schischä. s. A. ״Ätefcof mmf li, öfm Wpiii Schäbbos, 11 Uhr. vormiHagA Se. Ehrv/. Harr Oberrabbiner S. Fürst: •Sidroh-Vortrag; 6 Uhr nachmittags: SUddh SchliSchis. Sonntag, yAi2 Uhr vormittags, Herr A. Feigelstock: Mögen Awrohom; yK% Uhr abends, Herr Dr. S. Lemberger: Vertrag. *Montag, yAS Uhr abends, Herr Elieser Breuer: Mischfiajos. D i e n st a g, yAS Uhr abends, Herr Fritz Spitzer: Midrasch. M i ttwoch, 1/8 Uhr abends, Herr Hirsch Lipschütz: Dinim. Dohnerstg, yA& Uhr abends, Herr Elieser spitzer: Chumisch, jRaschi. -— Ferner findet täglich um 6 Uhr früh ein Gemofoh-Schiur tmter der Leitung von Herrn A׳. Feigelstock statt. Anschließend Schachris. Agudas-Jisroel-Mädchengrupp© Wien Schabbös Farschas Sasriah spricht Herr Rabbiner W.' S. Jacobson, Kopenhagen-Wien, im Lokal der ״Wienea" um halb 11 Uhr vormittags. י ' Agudas-^isrooi-J1tgend^rup{)e Mattersburg Am Mozze Schabbos Chol Hamoed Pessaeh fand, die Generalversammlung mit anschließender Wahl des Vorstandes statt. Nach dem Tätigkeitsbericht des Präses, Herrn Emst Koppel, wurde der Vorstand wie folgt gewählt: Hugo Hirsch, Präses; Heinrich Stern, Vizepräses; Josef Ellner, Kassier; Samuel Schotten, Schriftführer; Michael Stern, Geselligkeits-, und Eugen Stern, Erez- Jisroel-Referat. Franzbranntwein bei Kopfschmerz u. Ermüdung f Achten Sie mehr auf die Qualität als auf den Preis I Alpa wird aus reinem Weingeist erzeugt. FrÜhlSngspedahken Der Winter mit,all s$ip^n. Nebenerscheinungen ist ' nun vorüber, der Frühling ist .,da und bringt uns frische Kräfte, haucht uns neues Leben und ein fröhliches Gemüt ein. Bei dieser Wende der Jahreszeiten wäre es nicht unangebracht, Rückschau zu. halten und an uns vorbeiziehen zu lassen, was alles im verflossenen Winter im W el t chen d er ',O rt h o doxie unseres Landes geleistet wurde. Wir schlagen die Chrpiük auf, wir suchen und suchen, zu unserem größten Erstaunen finden wir aber nichts. ,/;■ Und so blicken wir um uns, nach außen. Da ist ein politisches •Erdign'jjsi von höchster Bedeu-' tung: der Präsidente'nwe'chse 1. An und für sich ist ja nichts geschehen. Ein Mann, reich an arbeitsvollen Jahren, ist müde geworden und'überläßt in seiner einzigartig selbstlosen, vernünftigen, Weise seine Würde, die erste unserer Republik, seinem'getreuen Schüler, von dem er weiß, daß er dazu, würdig und fähig ist. ' Aus Anlaß dieses Amtswechsels waren nun unter den zahllosen Huldigem auch die Delegationen der einzelnen jüdischen Körperschaften unseres Landes auf dem Prager Hradschin erschienen. ,Neben einer selbstverständliehen Pf lichtbe wuß tseinskuhdgebung werden bei solchen Gelegenheiten;auch besondere Wünsche zum Ausdruck gebracht, die dann von der-hohen Stelle zur Kenntnis, genommen,und mehr oder weniger beherzigt. werden. So •hat , zum Beispiel; vor kurzem eine mit gewissen Befugnissen ausgestattete jüdische .Korpo-; ration ihren Vertretern'den Auftrag gegeben, gelegentlich eines solchen Empfanges den langgehegten Wunsch nach Schaffung einer A u s b i 1 d u n g s s t ä 11 e für R abbin e r vorzubringen. Dieser Wunsch wurde mit Wohlwollen und Wärme aufgenommen. Eine andere Abordnung hat um Erweiterung des hebräischen Schu 1netz e s und die Ermöglichung; einer ausgedehnte!! hebräisch-kulturellen. Betätigung gebeten. Auch dies wurde zur Kenntnis genommen. Ohne irgendwie Kritik üben'zu wollen, drängt sich unwillkürlich eine Frage auf: hat denn das orthodoxe Juden tum gar■ keinen Wunsch ,oder sind die־ eben gedachten Wünsche mit den unseren identisch? Nein ,und nochmals n e in! Wir h a b e n Wünsche und unser Wunschzettel ist in den längen Jahren der Untätigkeit ziemlich umfangreich geworden. Ist etwa — um ein Beispiel aus der Fülle zu schöpfen ד— das Problem, der 0 r t h o d o x - j ü d i s c h e n Jugend auch nur teilweise gelöst? Ja, ist man denn schon einmal ernstlieh an die. Lösung dieser Existenzfrage der Orthodoxie herangegangen? Ist das orthodoxe Schul pro b l e m irgendwie in Ordnung? Und sind denn nicht noch zahllose brennende, den Lebensnerv der Orthodoxie berührende Fragen vorhanden, deren Lösung in Angriff zu nehmen, die Aufgabe der verantwortlichen Kreise wäre? Wenn der Wunsch nach Errichtung einer Rabbinerausbildungsstätte laut wurde, warum blieben alte Forderungen der Orthodoxie!mausgesprochen? Ist es nicht unser aller Wunsch, daß die Ehre der Thora *und ihrer Träger wieder hergestellt und gesichert wird? Betrachten wir einmal den unermüdlichen Träger und Fortpflanzer unserer heiligen Ueberlieferung, den Jeschiwa- Bochur, Entbehrung, Not und Aussichtslosigkeit, begleiten sein ganzes Leben; dazu gesellt sich noch eine sinnlose Verachtung seitens gewisser Kreise. Tut es hier, nicht not, endlich einmal das Uebel abzuschaffen, den Taimüdisten ihr Heim zu gründen, ihnen ihr mühevolles Leben wenigstens durch Aeußerlichkeiten zu ver-׳ schönem, ihnen ihre einstmalige Achtung wieder zu verleihen? Die Jeschiwa in Bratislava zum Beispiel, eine der anerkanntesten und bewährtesten Thoraanstaiten. der Welt, hat schon vor Jahren den Plan gefaßt, ein Internat für. ihre Schüler zu errichten. Die Stadtgemeinde Bratislava hat in verständnisvoller Weise auch ein beträchtliches Grundstück für diesen Zweck ־ zur ׳ Verfügung gestellt, doch die jüdische Oeffentlichkeit weiß das alles nicht zu schätzen. Wäre es denn nicht Pflicht, der: offiziellen Orthodoxie, den Bau dieses Internates noch bevor der wiederholt gestellte Termin seitens der Stadtgemeinde abläuft,ז zu fördern?.׳ . . ,; Wieviel Gemeinden in der ganzen Slowakei, sei ein- * mal gefragt, haben ihre Jeschiwos, die sie selbst erhalten? Nicht eine! Alle Jeschiwos sind .Pr iva tunt ernehraungen und hängen von der selbstlosen Tätig-] keit des Ortsrabbiners ab. Ja, wieviel Gemeinden verfügen bloß über eigene Talmudschüleii, außer den statutenmäßig obligatorischen Unterklassen für •Talmud Thora? Nur einzelne! Worin also besteht die eigentliche Tätigkeit der ״offiziellen Orthodoxie“, die unsere Väter mühselig־ geschaffen haben? , BEKIZZUR... — Bratislava: Am •Sonntag Chol Hamoed Pessaeh'. fand unter starker Beteiligung der Mitglieder im Sitzungs-> saal des Jüdischen Spitals die General v e r s a m m- 1 ung der Chewro Kadischo statt. Herr ׳Sekretär •S c h i 11 erstattete' den Tätigkeitsbericht über die verflossene Geschäftsperiode, aus dem mit Genugtuung׳ ■zu entnehmen war, daß die Leitung dieser Institution aüf; der Höhe ihrer Aufgaben steht..,Herr Ignaz L i c h.t eh-, f e 1 d verlas hierauf den Kassenbericht, aus dem hervorgeht, daß die Chewro. Kadischo für die s o z i a 1 e;F ü rsorg e sehr viel geleistet hat. Besonders hervorzuhebende Punkte sind: die Unterstützung. der •Anije Irenu, die: Subvention an das neue jüdische •Spital,:־ Unterstützung, ap Durchreisende und die Erhaltung des Siechenheims.. Es wurde beschlossen, rund um das ganze ״Bes hachajim“. eine Mauer aufzüführen, was auclrschon ■begonnen wurde. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die!besonderen Ver; dienste der Herren Arnold Kämpfner und Landtags- . abgeordneter Ludwig Mayer, denen es durch günstige Ab-׳' ' Schlüsse, gelungen. ist, der Chewro Kadisdho ״ eine •große Baukostenersparnis zu sichern, hervorgehöben Arid ihnen dafür offiziellen Dank ausgesprochen. ■Der bisherige Vorstand wurde per Akklamation wiedergewählt; dieser setzt sich aus folgenden ,Herren . zusammen: Jakob •Q u i 11, Heinr. •B Ö c k, Heinr, •S t ah 1 e r, Ant. R e i'chn e r, Ign. Lichte n f e l d. Außerdem wurden die ״achtzehn Männer'!; neugewählt, resp, wie folgt ergänzt: Nathan Bledy, Siegfr. Felsenberg, Mos. Frey, Aaron Grünhut, Juda Grünwald, Jos, Klein, Ludw, Käpfner, Franz Lieber, Pink. Link, Josef Lefkovits, Landtagsabgeordneter Ludwig Mayer, Simon׳ Neumatin, Julius Reif, Ign. Rosenblum, D, Emern. ׳Schwartz, Sam. Sternfeld, Jos. Weiß, Moses Weiß sen. Topolöany: Am Mozze Schabbos veranstaltete' der Verein ״Sc haare Thora“ einen S i j u m auf Mes* Kiduschin, verbunden mit einem Abschiedsfest zu Ehren der in die Jeschiwo reisenden Bachurim. In Anwesenheit sämtlicher Mitglieder und vieler Gäste schloß Se, EhrW. Herr Oberrabbiner A, Weiß mit einem, geistreichen Hadron, die Mesechto ab. Den Reigen der Redner eräffnete der Präses des Vereines mit einem schönen Ma^duAVortrag. Hierauf hielt׳ Herr Mordechaj Haberfeid namens der in die Jeschiwos reisenden Bachurim einen wohldurchdachten Oharifus-Vortrag. Es sprachen ferner die Bachurirn M. Katzburg und H. Bernfeld. Mit dem Schlußwort des ehrw. Herrn Oberrabbiners, der die Bachurim, zu. weiterem, fleißigen Lernen aneifefte, endete diese schöne Feier*; — Zambokreky: Am ׳Sonntag, den 4. Ijar,, findet; s, G. w. in unserer Gemeinde die InstäHati0n de| neugewählten Herrn Oberrabbiners Benjamin1 479485017^0498^96^