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Jüdische Presse · 1936-03-13 · 11 (13.3.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
22 (1936)
Issue
11 (13.3.1936)
Date
1936-03-13
Page
– (sequence 2)
Language
German
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I Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. ii Die Gemeinde, die kurz vorher noch in freudiger Festes- Stimmung sich zur Megilläh versammelt hatte, ver*• wandelte sich in eine große Trauefgemeinde. Vor dem Öraun hakaudesch wurde das Fest-Porauches abgenörnmen und das weiße Jom-Kipur-Porauches wallte ernst und würdevoll herab. Der inzwischen zur Schiffschul gebrachte Sarg Würde von auserwählten jungen Leuten, die vorher die Mikwoh aufgesucht hatten, vor den Airnemor gestellt, von wo herab Oberrabbiner Jesäjah Fürst in erschütternden Worten Abschied nahm. In kurzen und prägnanten Sätzen zeichnete er ein scharf umrissenes Bild dieses Allergrößten’ unserer 2eit. Mit Rücksicht auf Purim war der ehrwürdige Redner bemüht, von einem formalen Hesped abzusehen, was ihn aber nicht hindern konnte, zu sagen, daß er, wenn hicht eben Purim wäre, angeordnet hätte, daß sich jeder der Anwesenden korea sein müsse. ״Er mußte hieher kommen, Heilung suchend, um hier seine reine Seele auszuhauchen und uns neues Leben einzuflößen. Nur wenige Tagekonnten wir uns an den Strahlen dieser untergehenden Sonne Wärmen. Sie waren aber stark genug, um uns das mächtige Wort, das wir kurz vorher verkünden hörten, neuerlich tief ins Herz zu senken: כנוס את בל היהודיים! Gehe hin und sammle die jüdischen Menschen, sammle sie zu einer großen, unerschütterlichen, glaubensfesten jüdischen Einheit! Das ist das Vermächtnis des großen Toten, das er uns mit seinem Hinscheiden übertrug.“ Mit dem Wunsche, daß der Zaddik wie im Leben, nunmehr auch in den himmlischen Höhen ein Dauresch tauw leäumau, ein Fürsprecher für unser schwer geprüftes Volk sein möge, nahm der ehrwürdige Redner erschüttert Abschied. ״ Zu der ergreifenden Trauerfeier hatten sich samtliehe in Wien anwesenden Rebbeim und orthodoxen Rabbiner eingefunden. Die große Trauergemeinde füllte das große G-tteshaus bis auf das letzte Plätzchen. Draußen hatten noch viele Hunderte hinter einem Kordon von Ordnern der Aguda-Jugendgruppe — die von einem starken Wacheaufgebot, das vom Abteilungskommandanten Polizeimajor Nußberger geführt war und in überaus Vornehmer und taktvoller Weise den schweren Dienst versah, unterstützt wurden — Aufstellung genommen. Bis zum Schwädenplatz folgte die Trauergemeinde in un- Übersehbarem Zug dem Leichenwagen, der den öraun zum Bahnhof brachte, wo der lettländische Generalkonsul persönlich anwesend war. Kurz vor Mitternacht verließ der Zug die Bahnhofshalle, wo eine nach Hunderten zählende Menschenmenge dem großen Niftar die letzte Ehre erwies. Mit dem gleichen Zug fuhren auch die gebrochene Rebbezin und in Vertretung der Wiener Agudah-Jugend Herr Alter Fuchs, ein Taitpid des großen Niftar. Die Agudah-Jugendgruppe hatte schon am Donnerstag die für Mozze Schabbos und Sonntag nachmittag angekündigten Pürimfeiern abgesagt. * Aus Warschau wird gemeldet, daß am dortigen Bahnhof eine nach Tausenden zählende Menschenmenge, darunter fast sämtliche Rabbiner und das Präsidium der Kehiloh, den Oraun erwartete. Namens des Rabbinates hielt Raw P o s e n e r am Bahnhof eine, wegen des Pürim nur kurze Trauerrede. Ebenso fanden sich in allen anderen Städten, die der Zug mit dem ■ Leichenwagen passierte, viele Tausende an den Bahnhöfen ein, Um dem Niftar die letzte Ehre zu erweisen. Montag früh fand in Dünaburg die Kewuroh statt. In ganz Lettland hat das Ableben des Rogatschower Gaon ungeheure Trauer ausgelöst. Sämtliche Purimveranstaltungen im ganzen Lande wurden abgesagt, sogar das jiddische Theater hielt geschlossen. Am Tage des Begräbnisses waren in Dünaburg und in Riga sämtliche jüdischen Geschäfte gesperrt. זכר צדיק לברכה! 8 WOCll« "gif: xii Woche JSlL # Professor Arnold Netter, der berühmte Kliniher, der erst vor kurzem als Nachfolger von Prof. Sylvain Levy zum Präsidenten der Alliance 1 s r a eilt e Universelle gewählt worden war, ist am i. März in Paris plötzlich verstorben* Er erreichte ein Alter von 81 Jahren. # Aus zuverlässiger Quelle erfährt der J.-T.-A.- Vertreter, daß die deutsche Regierung ihre Bereitschaft erklärt hat, Juden, die als ״Rückwänderer“ oder wegen ״Rassenschande״ usw. in Konzentrationslagern untergebracht sind, ׳/reizulassen, falls sie Visa für Palästina erhalten und abreisen. Der pal ästine ns is che Rundfunk wird am 80. März die Sendungen aufnehmen. Bei der Eröffnung der Rundfunkstation werden der High Commissioner und jüdische und arabische Führer Ansprachen haltern Aurel J one s cu, der ein Revolverattentat auf den Bukarester Oberrabbiner und Senator Dr. I. Niemirower verübte und diesen dabei leicht verletzte, wurde von den Gerichtsärzten als geisteskrank Und für seine Tat nicht verantwortlich erklärt. Die Anstifter zu dem Mordattentat könnten bisher nicht ermittelt werden. 9 In der arabischen Presse ist die auf sehenerregende Meldung erschienen, daß seitens* der J exvish Agency Verhandlungen mit der Palästina-Regierung über die Ansiedlung von 60.000 jüdischen Familien auf dem■ JfOO.OOO Dunam großen Gebiet von Waadi el Araba, das ztoischen Beer Schewa und Transjordanien liegt, geführt werden. Schächtvorlage von Seimkommission angenommen Wie leider nicht anders zu erwarten war, hat die Verwa 1 tungskommission des Sejm den ihr zugewiesenen Gesetzentwurf der Frau Prysto'r, > der ein Verbot des Schächtens ohne vorhergegangene Betäubung vorsieht, angenommen. Alle Vor- Stellungen und Proteste haben es nicht erreichen können, daß der infame, allein von antisemitischen Beweggründen diktierte Anschlag auf eines der Fundamentalgesetze der jüdischen Religion unterbleibt. Die endgültige Entscheidung hängt jetzt von der dritten Lesung im P1 e n u m des'Sejm'ab, wo vielleicht doch in letzter Stunde die bessere Einsicht zum Durchbruch gelangen wird. ■H Die Sitzung der Parlamentskommisison nahm folgenden Verlauf: Anwesend Waren alle 3Ö’Mitglieder der Kommission, ferner Frau Prystor und der ״Experte“ Pater Tsesak. Auf der Regierungsbank waren der Vizekultusminister Pfarrer Jongolowicz und der' Direktor des Religionsdepartements Gräf Potocki zu sehen. Das Kommissionsmitglied Abg. Dr. Emil Sommerstein war der einzige Jude in der Sitzung. Deputierter Duch, der den Vorsitz führte, teilte mit, daß der jüdische Experte, Abg. Rabbiner Rubinstein, zum Protest gegen die Einladung eines katholischen Theolögen als Sachverständigen über jüdisch-rituelle An gelegenheiten seine Expertise abgelehnt habe. Nach einer Rede des Abg. Dr. Emil Sommerstein versuchte der Referent, Abg. Dudzynski, den Gesetzentwurf vom ״wirtschaftlichen“ Gesichtspunkt aus zu beleuchten. Hierauf ergriff Frau Prystor das Wort zu einer einstündigen Rede, in der sie ihr Herz servierte und sich der ״verletzten Humanität“ annahm. Vizekultusminister Jongolowicz gab dann folgende Erklärung im Namen der Regierung ab: Nach der Behauptung der Rabbiner würde ein Verbot" des rituellen Schächtens den Juden jeden Fleischgenuß entziehen. Da nun die Artikel 110, 111, 113 und 115 der Verfassung die Freiheit des Glaubens und die Durchführung der religiösen Gesetze garantieren, müßten Aenderungen in dem Gesetz- Projekt in dem Sinne durchgeführt werden, daß man den Juden die Möglichkeit gibt, Schächtungen zu eigenem Gebrauch durchzuführen. Nun ergriff zum zweiten Male Abg. Somme rstein das Wort und sagte u, a.: Es gibt zu der behandelten Frage religiöse, humanitäre und wirtschaftliche Momente. Wegen des religiösen habe ich bereits gesproeben. Würde das Gesetz zur Annahme gelangen, so würde es eine Verletzung wesentlicher religiöser Gesetze der Juden und somit eine Verletzung der konstitutionellen Garantien der Gewissens- und Glaubensfreiheit bedeuten. Was das humanitäre Moment betrifft, so bin ich in der Lage, Gutachten von maßgebenden Physiologen und Medizinern, u. a. des Anatomen Prof. Nowak in Krakau, vorzulegen, wonach das Schächten die beste, mildeste und humanste Methode zur Tötung von Tieren sei. Prof. Nowak erklärt wörtlich: ״Ich wünschte mir, einen so leichten Tod zu haben, wie die Rinder, die nach jüdischem Ritual geschachtet werden." Man sagt uns, Polen sei der letzte Staat in Europa, der das Schächten noch nicht abgeschafft hat. In Wirklichkeit haben bis jetzt nur Deutschland, Finnland und die Schweiz ein Schächtverbot eingeführt: nirgendwo anders ist das Schächten verboten. Ich habe für dieses plötzliche Aufflackera der ״Humanität" gegenüber dem Tier kein Verständnis; gibt es doch noch so viel für Menschen zu tun. Die Schächtgegner stellen die Juden und die jüdische Religion als barbarisch hin; diese Ansicht entstammt eigenen barbarischen Gefühlen, dem Bedürfnis nämlich, die jüdische Minderheit zu unterdrücken, Als darauf der TheologeTsesak als ״Experte" das Wort ergreifen sollte, verließen Abg. Sommerstein und die als Beobachter anwesenden jüdischen Deputierten und Senatoren den Saal. Bei der folgenden Abstimmung wurde nun das Projekt der Frau Prystor mit allen polnischen Stirnmen gegen iUe Stimmen der zwei Ukrainer und tles einen Juden angenommen. Unter den Judep Polens herrschen über diesen Be- Schluß starke Ery e g u n g und tiefe Trauer, zu denen sich noch helle Empörung über die vom einem Teil der polnischen Qeffentliehkeit, betriebene g eh ä s s i׳ge ׳ Kampa g n e gesellt, Abgesehen von der schadenfrohen ' Haltung der polnischen Presse setzt auch der Rundfunk seine Propagan dafür ein Schacht־ verbot fort. Die Schächtdebatte in der Verwaltungskommission wurde durch Rundfunk verbreitet, dabei wurden die Erklärungen des jüdischen Abgeordneten Dr. Sommerstein und sämtliche anderen s'chächtf reundliehen Erklärungen fortgelassen; ja sogar die Feststellung des Vizekultusministers, daß der Entwurf in seiner jetzigen Form Verfassung swidrig sei, wurde den Hörern vorenthalten. Die drei Sejm-Deputierten Leib Minzberg, Dr. Emil Som.m erstein und. Rabb. Jizchak Rubinstein und die zwei Senatoren Jakob Trokemheim und Prof. Mosche Schorr, also die gesamte jüdische pariamentarische Vertretung in Polen, erließen einen Aufruf an die jüdische Bevölkerung, in dem es heißt: Die Selbstverwaltungskommiission des Sejm hat ein Verbot des jüdischen rituellen Schächtens, einer fundamentalen Vorschrift der jüdischen Religion, angenommen und damit — wie der Repräsentant des Kultusministeriums in seiner Erklärung festgestellt hat — einer Vergewaltigung der durch d,ie Verfassung gar antierten Gewissens- (und Glaubensfreiheit der dreieinhalb Millionen,, Juden Polens zugestimmt. Juden! Wir haben schwere Kampftage durchgemacht und keinen Schritt vermieden, um es zu einem solchen Unrecht nicht kommen zu lassen. Aber stärker als die Verfassung, stärker als jedes Rechtsgefühl und sogar als das staatliche Interesse erwies sich die vergiftete Atmo- Sphäre von Demagogie und׳ Terror. Juden! Wir fühlen eure grenzenlose Trauer und eure maßlose Erbitterung. Aber verliert nicht den Mut, verfallet nicht in V e rzweif lung! Oeffnet das Geschichtsbuch des ewigen Volkes, das Buch der blutigen Martyriologie! Es weist euch den Weg zum Handeln und zum Opfern, zur Ausdauer und zur Sammlung der Kräfte für den weiteren harten Kampf, Wir entfalten die Fahne des nationalen Stolzes und der Würde unseres Glaubens und stehen mit euch in diesemschw'erenKampfe. Frühling in allen Winkeln. Ueberall Sonne, überall neues Leben, Auch auf Sie wartet!bereits der Frühling. Jawohl, schauen Sie nur einmal zu B a t a. Sie werden begeistert sein von der Frühlingsschönheit und Frische der neuen Modelle. Bereiten Sie sich und Ihren Füßen einen schönen Frühling. Neue Schuhe von Bata zieren Ihre Füße, sind bequem und billig. Bitte, kommen Sie zu uns die Schuhe besichtigen. Modelle, wie sie noch nicht da waren, sie werden Ihnen bestimmt gefallen. Ab 1. März erhalten die ״jüdischen“ Verleger in Deutschland keine Exportprämien meh r, müssen aber mit demselben Nachlaß ihre Bücher ins Ausland verkaufen wie die ״deutschen“ Verleger. Diese Maßnahme wurde nach dem Gustloff-Mord getroffen. Zum erstenmal xoerden die deutschen Juden an den W ah lexi zum deutschen Reichst ag, die für Ende März ausgeschrieben sind, nicht mehr teilxi eh me n, obwohl sie noch als Staatsangehörige gelten uxid laut der Wahlordnung Staatsaxigehörige aktives Wahlx'echt haben. Das Deutsche Nachrichtexi-Büro teilt mit, daß der Reichsin nenmi xi ister im Einverxiehmen mit dem Reichsaußenminister wiederum 25 Reichsangehörige der deutschen Staatsangehörigkeit für verlustig erklärt hat, weil sie ״die deutschen 'Belaxige geschädigt“ haben. Ihre Vermögen wurden beschlagnahmt. Genaxmt wird insbesondere der ״jüdische Schriftsteller Arnold Zwei g“, von dem gesagt wird, daß ״dessen Hetzartikel in den Pariser Emigrdntexi- Blättern erscheinen“. Die Bayside Land Corporation Ltd., eixie Tochtergesellschaft der New Yorker Palestixie Ecoxiomic Coi’poratioxi, läßt Pläne für dexi Bau von F ab rik sgebäudexi bei Haifa ausarbeiten. Diese Gebäude sollexi langfristig an Fabxikanten verpachtet xverdexi. Eine Abordnung der xixigarischen Jude xiheit ex'schiexx am Donnerstag, den 5. März, beim ungarisehen Ministerpräsidenten Gömb'ös uxid übex'- reichte ihm ein Memorandum des gesamten ungarischexi ‘ Judexitums, in xoelchem die allgemeixie Lage der ungaxisehen Juden geschildert und die Wünsche derselben aufgezählt werden. Ministex'präsident Gömbös nahm das Memorandum mit der Erklärung exitgegen, daß er dessexi Inhalt einer sorgfältigen Prüfung uxiterziehen xmd, sollte es sich für notwendig erweisen,, die entsprechexiden Maßnahmen treffen werde. Von gut unterrichteter Seite xoird das Kapit al, das im Jahre 1935 nach Palästina neu eixi g eführt wurde, auf etwa 16 Millionen Pfund geschätzt. 9 28.000 Liter Milch werden täglich von dexi jü dis chexi Milchwirtschaften Palästixias nach T el- Aviv gegenüber nur 15.000 im Febx'uar des vergangex&xi Jahres geliefert. In den letzten Tagexi wurden, wie mit geteilt, ixi verschiedexien Wiener Bezirken Flugzettel aufgefunden, die die Aufschrift trugen: ״J udexi, kauft xi ur b ei euren Glaubensgenosse n!“ Ixn Zuge der polizeilichen Erhebuxxgen wxirde eine ehemalige xi atio xi al sozialistische Druckerei ausgeforscht und deren Inhaber verhaftet. Für das xieue Fixianzjahr wurde im Stadtrat voxi Tel-Aviv ein Ei xixi ahme xi -Etat von 555.882 Pf. aufgestellt. Die axitisemitischen Exzesse an ■ der Warschauer Universität am Mittxooch warexi viel heftiger als axifänglich belichtet wurde. Mindestens ■50 jüdische Studenten, unter ihnexi einige Mädchen, xvurdexi niedergeschlagen uxid vexietzt; 21! Judexi mußtexi ärztliehe Hilfe ixi Anspruch xiehmen, voxi diesen liegen mehrere ixn Spital darnieder. ln New York sind 200 jüdische F lü c h tlixig e au s D eut s chlan d, meist Angehörige freier Berufe uxul Kaufleute, e ixi g e t r o f f exi, xiachdem sie auf Gx'uxul von Affidavits ihx'er amerikanischen Verwandten EixireisexMen erhalten haben. Ixi Po nie wie z in Litauen wix'd im Zusammenhang mit dem Verschwinden eines Bauernjuxigen eine ungeheure Ritualmordpro pag axida betriebexi. Die litauische Bevölkerung ist furchtbar erregt, die Juden befürchten Ausschreitung exi, Mit Rücksicht auf die U xi sicher heit, die in letzter Zeit in Teilexi Nordpalästinas herrscht, hat der Komxnandant der Palästina-Polizei, Spicer, die Siedhingen Kirjat Chajim, Jadschur und Nahalal besucht, um dort P oliz eist atio xi e n eixizux'ichten. Die Palästixia-Regieruxig hat mit dexn Bau eines Milit är flu ghaf exi s in Zerk a (Traxisjordanien) begonnen. Der Kostenvoranschlag beträgt 115.000 Pfund. Analog dem Reichsverband jüdischer Kulturbüxide hat der Reichskommissar Hans Hinkel xiuxi auch in Auswirkung der Nürnberger Gesetze einexi ״R ei c h sverband nicht aris eher Christen“ ins Leben gerufen. 9 Der Gouverneur der italienischen Kolonie Ex'ythräa hat ixi Asmara, der Hauptstadt der jetzt als Ope/atioxisbasis gegexi Abessinien dienenden Nord-Provixiz, dexi B a u ein e r S y n a g o g e für jüdische Soldaten und. Zivilpersonen ungeordnet, H, Grün, II.,. Taborstraße 8 b, Telephon R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E

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