Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 21 (1935)
- Issue
- 45 (22.11.1935)
- Date
- 1935-11-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2629891-2630587-2630632--5140-2637427- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
*mmvm pmmm Nr. 40 Seite 4 Konjunktur in Haß bestehen, aber das ungarische Judentum ist hoch stark genug, um zu verhindern* daß seine Mitglieder der seelischen und materiellen Verarmung preisgegeben werden. Frau Simon ]Löffler ע״ןץ Begleitet von dem weitesten Kreis der B u d apester jüdischen Orthodoxie, wurde die im 90. Lebensjahr im Hause ihres Sohnes Wilhelm Löffler in Klausenbürg verstorbene Witwe Simon Löffler, geborene Julie Zollschan s. A. im alten Pester orthodoxen Bes- Hachajim, wie es ihr Wunsch war, in der Nachbarschaft ihres großen Mannes s. Z. 1. zur letzten irdischen Ruhe bestattet. Sie war eine jener einzigartigen jüdischen Frauen, die mit jeder Faser ihres Wesens in der altgeheiligten Tradition verwurzelt waren. Awoda sch’b’LeW war das treibende Motiv, das drängende Element ihres großen, in heiligen Liebcswerken sich erschöpfenden Lebens. In meisterhafter Weise schilderte Rabbiner SÜszmann ihr Leben und mit tiefer Ergriffenheit verabschiedete sich Heinrich Löffler, der Generalsekretär der orthodoxen Gemeinde, von der Mutter. Möge ihr Andenken, wie ihr Leben es gewesen, segenbringend sein. חנבצ׳ה — Im Lehrerinnenseminar der Beth- Jakob-Schulen in Czernowitz haben bereits die Vorlesungen begonnen. — In Timisoara (Temesjvar) wurde eine Agüdas-Jisroel - Ortsgruppe gegründet. Den' Daf-Jomi-Schiur hält Rabbiner Dr. Schück. — Die Behörde hat das Erscheinen der nationaljüdischen Tageszeitung ״ü j K e re t" für einen Tag v e rboten. Üeber die Ursache des Verbotes ist einstweilen nichts bekannt, — Wie verlautet, werden sich die antisemitisehen Gruppen Goga-Cuza und Vaida in einen Block auf folgender Grundlage vereinigen: Revision der seit 1918 durch Juden erworbenen Staatsbtirgerschaften. Nur Rumänen dürfen ein öffentliches Amt bekleiden. Proportion in allen wirtschaftlichen Berufen. Auflösung der Trusts und Kartelle. Enteignung aller Liegenschaften von blutmäßig Nichtrumänen. — Der cuzistische Abgeordnete Robu hat den Bukarester Oberrabbiner, Senator Dr. I. N i m irower, bei einem Empfang des Czernowitzer Metropoliten insultiert. Die jüdischen Delegationen verließen hierauf das Palais. Der Metropolit hat dem Oberrabbiner sein Bedauern über den Vorfall telegraphisch aUsgesprochen und Robu scharf verurteilt. Dajamvahl in Zagreb Bei der autonomen orthodoxen Gemeinde in Zagreb wurde am 3. November 1, J. Herr David Jeheskiel Jungreis zum D a j a n der Gemeinde gewählt. Herr ' Jungreis ist der Sohn des Fileker Rabbiners und der Schwiegersohn des KeSmaroker Rabbiners. Die junge Gemeinde, welche vor kurzem einen neuen Tempel errichtet hat, wird durch die Wahl des Dajans einen weiteren Aufschwung erlangen. LOWAKEI Beth Jakob in Bratislava? Unter obigem Titel, allerdings ohne Fragezeichen, war in der Rosch-Haschono-Ausgabe der ,,Jüdischen Presse" ein stilistisch schön gehaltener Bericht zu lesen, dessen Inhalt wahrlich jeden traditionstreuen Juden erfreute. In diesem Bericht wurde nämlich u. a. geschildert, daß es gelungen sei, in unserer, durch Verbreitung des unverfälscht wahren Thorageistes rühmlichst bekannten Stadt, ein großzügiges Beth-Jakob-Schulwerk zu errichten. Es sind seither beinahe zwei Monate verstrichen. Während fast in allen jüdischen Gemeinden — auch wo keine Agudagruppen bestehen — der Beth-Jakob-Unterrieht Erfolge erzielt, ist es in unserer!Stadt '׳bei dem erwähnten schönen Bericht geblieben. Während andere Gemeinden das Glück haben, die Erziehung ihrer weiblichen Jugend in richtigen Händen zu wissen und mit Recht eine schönere Zukunft erwarten, sieht es bei uns traurig, sehr traurig aus. Während die jüdischen Mädchen anderer Gemeinden einen moralischen und jüdisch-geistigen Aulstieg mitmachen, geht es bei uns leider abwärts. Zwar wurden der Leitung des Beth-Jakob-Schul- ^.Werkes Hindernisse in den Weg gelegt, wodurch es ihr unmöglich gemacht wurde, den Unterricht durch die akzeptierte Kraft aufnehmen zu lassen, aber diese Hin- dernisse bedeuten noch lange nicht, daß dadurch der Beth- Jakob-Unterricht leiden muß. Es gibt Mittel und Wege, den Fortgang des Unterrichtes zu ermöglichen. Und hier soll bloß der allereinfachste Weg gezeigt werden: Was wäre, ׳ wenn man bis zur Beseitigung der vorhandenen Hindernisse eine Lehrkraft provisorisch aufnehmen würde? Der Unterricht könnte regelmäßig erteilt werden und die Anfangswehen der Bewegung würden bis zur endgültigen Regelung auch schon vorüber sein. Die Schule könnte sich dann zu einer mustergültigen Beth-Jakob- Schule entwickeln. Und was die Hauptsache ist: unsere weibliche Jugend wird auf den richtigen Weg geraten, 5 auch wir werden die angenehme Sicherheit haben, daß unsere Töchter im Sinne unserer heiligen Tradition im Geiste der Thoraheranwachsen und somit den Fortbestand der so ruhmvollen jüdischen, heute leider so selten gewordenen Zurückgezogenheit sichern. Wenn schon von :Sicherheit und Nachwuchs die Rede ist, so sei-es auch gestattet, auf den Umstand hinzuweisen, daß es in der Slowakei für Beth-Jakob-Lehrerinnen fast keinen Nachwuchs gibt. Es ist einmal eine Tatsache, daß keine der ausgebildeten Beth-Jakcb-Lehrerinnen postenlos ist, im Gegenteil, viele Schulen suchen befähigte Lehrkräfte. Wäre es nicht sowohl für die jüdische Allgemeinheit, als auch für die ׳betreffenden Personen• ein Vorteil, wenn man junge, begabte Mädchen veranlassen würde, sich zu Beth-Jakob-Lehrerinneu heranbilden zu lassen? Abgesehen von dem unbeschreiblieh großen moralischen Gewinn, den die heranwachsende Generation davon hätte, entsteht auch der Lehrerin daraus ein materieller Vorteil. Und man würde kaum einen ehrenhafteren Beruf finden, als den einer Beth- Jakob-Lehrerin. Besonders ist dies heute bei den schweren Wirtschafts Verhältnissen von großer Bedeutung. Oft ist eine Familie auf den Verdienst eines jeden Familienmitgliedes angewiesen und man läßt die Mädchen die veischiedensten Berufe ergreifen. Ohne zu fragen, in welche Gesellschaft die Mädchen dadurch gelangen, lassen Eltern ihre Kinder in Werkstätten, Kaufhäusern, Büros und dergleichen arbeiten, und dies alles nur aus materieller Not. Wäre es nicht wichtig, wenn man begabten Kindern, und namentlich Kindern mittelloser Eltern, die Ausbildung als Beth-Jakob-Lehrerinnen ermöglichen würde? Und da diene die Tätigkeit der Jeschi w־o-Aktion als nachahmenswertes Beispiel. Die Jeschiwo-Aktion unterstützt jährlich achtzig mittellose Bachurim an den verschiedensten Jeschiwos. Die Unterstützung erfolgt auf die ehrenhärteste Art. Einem Großteil der Bachurim ermöglicht es die Jeschiwo-Aktion überhaupt erst, daß sie sich dem Studium der Thora widmen können. Diese Aktion haben heute bereits alle Gruppen. Könnten nicht auch die Mädchengfuppen eine ähnliche ״Jeschiwo-Sektion“ für die Mädchen einrichten? Dies sei so gedacht, daß jede Gruppe ein bis zwei Mädchen auf ihre Kosten an dem Beth-Jakcb-Lehrerinnenseminar ausbilden läßt. Ist es der Gruppe nicht möglich, den ganzen Betrag aufzubringen, so sollte sie wenigstens einen Teil der erforderlichen Kosten tragen. Die Beth-Jakob-Bewegung erführe dadurch . einen schönen Aufschwung, die Einkünfte der einzelnen ־ Mädchengruppen fänden eine zweckmäßige Verwendung, den Gruppen böte sich ein neues Betätigungsgebiet und die einzelnen Mitglieder würden mehr Begeisterung, mehr Arbeitswillen bekunden. Aller Anfang ist schwer — heißt es im Talmud —, zugleich aber ist es selbstverständlich, daß eine schwere Arbeit nur einer bewährten, verantwortungsvollen und zielbewußten Hand anvertraut wird. Vielleicht beginnt die Bratislava er Mädchengruppe mit dieser hochwichtigen Arbeit? Dann wird das Fragezeichen bei ״Beth Jakob in Bratislava?" verschwinden! jmm. Kopflosigkeiten Aus Bratislava wird uns geschrieben: Im Wirbel der Ereignisse geschehen oft Dinge, die bei ruhiger Ueberlegung von jedem klardenkenden Menschen glattweg verneint worden wären. Wenn auch vom orthodoxen Judentum in der Slowakei in jüngster Zeit; — leider — keine besonderen Ereignisse zu verzeichnen sind, um so größer ist der Wirbel, und da sind Kopflosigkeiten nicht zu vermeiden. Als unvoreingenommener, aber entschiedener Freund der Aguda hat man in der Tat einige Kopflosigkeiten zu kritisieren. Es ist gutgemeinte Kritik. Zunächst einmal die Geschichte in Koäice. ״Kneses Jereim." Die verdammenswerte Verleumdung der Aguda im allgemeinen, wie sie ״dort gehört wurde, ist einfach lächerlich. Es war daher •Überhaupt. nicht notwendig, daß einigen Hitzköpfen in Koäice, die es zweifellos gut )gemeint haben, aber eben im Wirbel und — was die Hauptsache ist — unbefugt handelten, entgegengetreten wurde. Und insbesondere war es nicht am Platze, einen von Rabbi I. M. Lewin vielleicht ahnungslos geschriebenen Brief in den Zeitungen und in Flugblättern׳ zu veröffentliehen. Denn darauf folgte naturgemäß eine Gegen- Stellungnahme, die vielleicht ebenso gut gemeint war — aber gleichfalls unüberlegt geschehen ist. Wenn zwei sich streiten, lacht der Dritte» In diesem. Falle waren es die zionistischen Zeitungen, die ׳gleich mit großer Aufmachung zu berichten wußten, daß ״die Führer der Orthodoxie sich in den Haaren liegen‘! und ähnliche Schlagworte. Selbstverständlich, die Herren Zionisten warten mit Sehnsucht auf Streitigkeiten im orthodoxen, besonders aber im agudistischen Lager. Daher muß Besonnenheit gefordert werden. Diwre Chachomim b’Nachas nischmoim! Durch solche und ähnliche Kopflosigkeiten wird es möglich, daß ein orthodoxer Oberrabbiner, der vor nicht langer Zeit ebenfalls der Oeffentlichkeit seine sehr bescheidene Meinung über Orthodoxie und Agudas Jisroel kundgab, sich vom Rabbiner verband der neologen ״JescIiürun"-G3meinden ein Schreiben ausfolgen läßt, auf Grund welchem er — der ehrw. orthodoxe Oberrabbiner — Sammlungen zugunsten des religiösen Aufbau- Werkes in Erez Jisroel vorzunehmen berechtigt ist. Man kann beim besten Willen einen ernstgemeinten Vorwurf der Aguda-Zentrale nicht ersparen. Bei zielbewußter aufmerksamer Leitung können und dürfen solche kleine traurige Wahrheiten — auch im Wirbel der Ereignisse — nicht Vorkommen! mi־onauchi? Semestereröffnung an der Preßburger Jeschiwo. Am Sonntag, den 21. Cheschwan, hat der Eröffnungsvortrag des׳ Wintersemesters an der Bratislavaer Rabbinatshochschule stattgefunden. In der von Talmidim, Baale Batim und Vertretern offizieller Körperschaften dichtgefüllten Schiur-Stube hielt Se. Ehrw. Herr ’ Oberrabbiner Schreiber in traditioneller Weise den ersten Schiur-Vortrag, dem ein Magidus-Vortrag voranging. Man sieht augenscheinlich — führte der Redner aus ־— wie alle Versuche und Mittel, die Probleme des in aller Herren Länder zerstreuten Judentums zu lösen, gescheitert sind. Bloß das eine, altbewährte, uns heilig offenbarte Mittel, das Festhalten an der Thora, ist imstande, das? jüdische Volk zu schützen und zu erhalten. Mit tränenerstickten Worten ׳bat der ehrw. Redner zu Haschern, daß er sich seines Volkes erbarmen und es vom endlosen Golus erlösen möge. ‘ BEKIZZUR... — Bratislava: Sonntag abend, den 14. Cheschwan, fand im Vereinslokale der Chewra Mewaksche Thora eine Werbeversammlung statt. Diese Veranstaltung war der erste Auftakt zur Feier des zwanzigjährigen Bestandes dieses Vereins, Herr Präses Hermann Adler eröffnete die Versammlung und begrüßte die anwesenden Mitglieder und die Vertreter der einzelnen Vereine. Als erster ergriff das Wort Herr Vereinsrabbiner Salomon Uhsdorfer, der mit geistvollen Thora- und Mussarworten auf die Wichtigkeit des Vereins hinwies. Er appellierte an die gesamte Zuhörerschaft, den Verein tatkräftigst zu unterstützen. Herr Philipp Benedikt, als langjähriges Mitglied und eifriger Förderer der Chewra, richtete aufrichtige, begeisternde Worte ah die Anwesenden. Er wies darauf hin, daß die jüdische Jugettd, Weiche ihre freie Zeit dem Lernen widmet, auch im Erwerbsleben sich in jeder Hinsicht als ehrliche Je* hüdirn bewähren, denn das Lernen schütst den jungen jüdischen Mann im Leben draußen vor den mannigfaltigen Versuchungen unserer Gegenwart. Hierauf sprach Herr Rabbiner Samuel Schreiber in Vertretung des ehrw. Herrn Oberrabbiners. Er hob die Bedeutung der altehrwürdigen Preßburger Gemeinde als der Stadt und Wirkungsstätte des großen Chasam Sofer hervor und betonte, daß es besonders in unserer Stadt wichtig ist, die jüdische Jugend zu Thora und Jiroh heranzuziehen. Als Vertreter der lernenden Mitglieder sprach Chawer Treuhaft. AUs seinen Worten war die jugendliche Begeisterung für Thora und wahres Judentum zu entnehmen. — KoSice: Zu Ehren des jüngst verschiedenen, langjährigen Gemeindepräses Jesaje Scharman s. Z. 1. veranstaltete die Gemeindeleitung eine Trauerkundge b u n g, bei welcher die Herren Präses Roth, Vorsteher Weiß. M<5r Guttmann und Gemeindesekretär L. Wiesenberg in ergreifenden Worten die unvergänglichen Verdienste des Heimgegangenen um die Gemeinde würdigten. An unsere Korrespondenten: Die Zusendung der Presse-Legitimationen erfolgt zuverlässig in den nächsten Tagen. Redaktion ״Jüdische Presse". Neu-l eröffnung Streng orthodox כשר Restauration M. WEISS aus Sauerbrunn II, Kleine Sperlgasse 1 Anerkannt vorzügliche Küche Zeitgemäße Preise כ• ה ברכת מזלא s:b ונדיא יאה לככוד ידידנו הנעלה מלפנים גבאי דהברתנו ־ה׳ה הרב המופלא חזיב וכו׳ בשית מו׳הר׳ שם1אל שיק ניי בן. הרה־ג מ^ד זציל ■לאירשיו את בת גדולים וטובים בשטומ׳צ, ולרגלי עלותו על כסא הרבנות בקיק ם י:צ העל י יציו. ויהיר שזיווינו יעלה יפה ויזכה לבנות בנין נאמנה לתורה זלתעודה כאונפ׳ הבריו נבאי דהבדה הריפות■ וגבאי דד,ברה מנידוח דישיבתינו הרמה פיב יציו Juwelen. Uhren, Gold- und Silberwaren, ins- M ft Mit* fvlffMlf ffnil besondere .בלי קודש, Sederschüssel, Menoras, 1101114 «00111011^ Leuchter und Bestecke ln großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig II, TabOrstradQ 14 ״Jüdisch• geschichtliche Stätten in Wien und in den üsterr. Bundesländern'* Von JOSEF PICK Die erste und beste jüdische Heimatkunde. Unentbehrlich für Lehier und Schüler. Reich illustriert. Leinen gebunden S 3.95־ VERLA« JOSEF BELF. Wien i, Rabensteig 3 I Die besten Eisen-Wurst- und Selchwaren 3mal täglich frisch bei NAGEL, Wien II, Praterstr. 33 Unter Aufsicht ־ des Rabbinats der Adas-Jisroel-Schiffschul SCHADCHEN ARNOLD WEISS Bratislava, Streleckä 17 Zwecks Errichtung einer 1ti g 1 e r e i wird ein lediger Sdinei'der(gehilfe) gesucht. Bedingung österreichische Staatsbürgerschaft. Zuschr. unter ״Wäsche-, Kleiderputzerei und -büglere!“ an die Wiener Administiation. Tag 5= £ a מ SH Novemb 1 דף יומי משנה יומית Kalendarium בבא בחרא עדיות משנה פיק | Frtiiag 26 22 קכט ז ד Samsag 27 23 קל ח " פ׳ היי שרה, מבדבין ההדש Sonntag 28 24 קלא ט " Montag 29 ')5 קלב י " העניה שני בתרא, יויב קטן Diensiag?0 26 קלג יא " א׳ דראש חורש Mittwoch 1 27 קלד יב " ב׳ " " Donnerst. 2 28 קלה א ה Freitag 3 id קלו ב " SamPaQ 4 30 קלז ג " פ׳ חולדות (סוף זמן קדוש לבנה (תשון : Montag, den 9. Dezember Gebetzeiten ס׳רייא WIEN ÖdflTSUVA Uhr Min. Uhr Min. 6 10 6 10 8 4 1 8 40 סוף זמן קריאה שמע של שהריח .... 4 10 4 05 בשבת: קבלה שבת קודש (מנחה בעש׳ק) . 7 00 7 9 30 9 30 3 30 3 30 5 QÖ' 4 50 מעריב במשיק . ... . , . . 6 30 6 45 4 15 4 4 10 יום בפור קטן ושני תנינא , , . Eigentümer, Herausgeber und Verleger: David Ttirkl (für eine Arbeitsgemeinschaft), Wien, JL, Malzgasse 13 a. —Verantwortlicher Redakteur; Karl Richter, Wien, JI,, Franz- Hochedlinger-Gasse 3. — Druck: Druckerei- und Verlags-a.-G. lg. Steinmann, Wien, IX., Universitätsstraße 6—8.