Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 21 (1935)
- Issue
- 42 (1.11.1935)
- Date
- 1935-11-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 42 äe&* 4 JÜDISCHE PRESSE d i s c h & - G a b ö 1ä» vefbuiiiM Mt eia# Festmaftlzeit; statt. Sämtliche Mitglieder versämmelteh sich im Chewra-: Lokale 2um schön und reichlich gedeckten Irisch, hei welcher Gelegenheit Be* Jährw; Herr öherrabiner Weiß eine schöne und gediegene Ltede hielt die Wichtigkeit dieses Aktes he'rvörliebehd und der bisherigen Leitung für die streng orthodoxe Mandhabiing der Chewra•4Angelegenheiten dankend. Nun Wurde , das Ergebnis der Neuwahl, verkündet. Ais Präses wurde der verdienstvolle, allseits geliebte und verehrte Herr Hügo Schlesinger wiedergewählt. 2u Seinen Mitarbeitern Würden die Herren Imre Schönemann und Moritz Winter bestimmt — — Am Schabbos IBereschis fand im Haiise des Herrn Josef Fischer die Einweihung eines Sefer Thora statt. ln den Vormittagsstunden versammelten sich alle Gemeindemitglieder im Hause des edlen Spenders, ,wo sie vom Hausherrn lierzlichst begrüßt wurden. Herr Fischer ermahnt seine Kinder; der Satzungen der Thora stets eingedenk zu sein und. dankte Haschern, daß es der zielbewußten Leitung des eh'rw. Oberrabbiners gelungen ist, aus Senica wieder ein Mokom Thora zu machen.. Herr Oberrabbiner Weiß Schilderte nun in begeisternden Worten die große Bedeutung der Mizwas Ksiwas Sef er Thora. Das Sfefer wurde dann in das Bes- HaknesSes getragen, wo die Schulkinder einen schönen ״ki lekach tow״ unter der Leitung des Herrn Religionslehrers S. Rosenbaum intonierten. Am Nachmittag fand im Hause des Herrn Fischer eine S’udo schlischis statt, bei welcher zunächst der Sohn des Gastgebers eine gutgelungene Droscho hielt. Schulpräses, Herr Dr. Alex Weiß, verlieh seinen freundlichen Gefühlen dem Gastgeber und seiner Treue der Orthodoxie gegenüber Ausdruck. Aas dem Leserkreis Reflexionen zu dem Aufsatz ״Der Weg zur Beth- Jakob-Lehrerin". Ich zweifle nicht daran, daß der ideenreiche Brief der lieben Tante an die folgsame Nichte, die sich anschickt, Beth-Jakob-Lehrerin zu werden, in den weitesten Kreisen große Sympathie errungen hat. Beim Lesen dieser herzinnigen Zeilen erwachte in mir die Erinnerung an ein Gemälde: Die Hagar in der Wüste; wie sie ihren kleinen Sohn, den Ismael, an der Hand führt und in die Weite schaut, wo der heiße, gelbe Sand mit dem glühenden, gelben Himmel zusammenfließt, und verzweifelt nach einer Oase forscht, die lindert und dem unschuldigen Knaben labendes Quellwasser bieten möchte. Ich vertiefte mich lange in das Bild und sog den auf die Leinwand gezauberten Gedanken in meine Seele auf. Ich empfand die Angst, die Hagar peinigte, die Furcht und die Hoffnungslosigkeit; mit welcher sie in die grausame Ferne schaute, und es kam mir vor, als wenn Hagar nichts anderes wäre als die Religion und die mit ihr verbundene Bildung, die den glaubenstreuen, mit Vertrauen auf sie blickenden Ismael: die Menschheit, zur gesuchten Oase der Erkenntnis führt. Demzufolge erscheint es mir unstreitbar, daß es in erster Linie die Schule ist, die die Menschheit gleich einer aufopfernden Mutter an ihre Brust drückt; sie ist der erste Sämann der Religion, der Bildung und Wissenschaft. Wenn daher die liebe Tante von der angehenden Beth-Jakob-Lehrerin selbstlose Hingabe und Aufopferung in ihrer Amtstätigkeit fordert, pflichte ich ihr vom ganzen Herzen bei, denn von keinem Stande wird mehr verlangt, daß er ״ideal" gerichtet sei, als von dem des jüdischen Lehrers und Erziehers, und dies geschieht insofeme mit Recht, als gerade dieser Stand es bildnerisch •mit den Gegenständen zu tun hat, um die sich alle allgemeinen Werte unnaittelbar kristallisieren: mit dem heran- •wachsenden jüdischen Menschen und mit der Kultur- -gegebenheit. Es ist zu wünschen, daß unsere jüdischen Lehrer und Lehrerinnen nicht nur Schulmeister seien, sie sollen auch mit vollem Ernstef bestrebt sein, als Volkserzieher ganze Menschen zu bilden und sie sollen dafür sorgen, daß das werdende Geschlecht mit seinem Denken •und Fühlen in die neue Zeit hipeinpaßt, daß es aber Achtung behält für unsere große Vergangenheit, daß es von Liebe' erfüllt sei zu dem gewaltigen Kulturgut, das das Judentum der Jetztzeit überliefert hat. Unsere Schulen sollen die Fortdauer Jisroels. und die Erhaltung des väterliehen Erbes verbürgen. Wollte G-tt, es möchten sich zufolge Inspiration der ehrwürdigen Tante je mehr begeisterte jüdische j Töchter zu Beth-Jakob-Lehrerinnnen ausbilden, zum Wohle und zu Frommen des jüdischen Bewußtseins. RoaaSchlosz. IMTCinBEXXDI■» — In Budapest ist der Privatgelehrte Benjamin Donath, ein Bibelforscher, gestorben, der fast zwei Jahrzehnte seines Lebens der Bekämpfung der falschen Auffassung vom biblischen Racheg-tt widmete. Sein riesiges Material hat er der in Rom tagenden Bibelkommis•- sion unterbreitet, welche mit der Läuterung der strittigen Bibelstellen betraut war und auf Grund seiner Argumentation anerkannte, daß die Vulgata nicht richtig die Stelle ״pauked awaun owaus" übersetzt. Das Wort pauked bedeutet keineswegs Rache , oder Bestrafung, sondern deutsch: gedenken, lateinisch: memorem esse, griechisch: peiskaptesthai. — Laut einer offiziellen statistischen Feststellung haben in Budapest die jüdischen Feiertage einen riesigen Einfluß auf den Straßenverkehr. An den wichtigsten Knotenpunkten verkehrten um 50 bis 52 Prozent weniger Wagen als• an anderen Tagen. — Das orthodoxe Wochenblatt ״Z s i d ö U j s ä g" feiert das zehnte Jahr ihres Bestehens. Es wurde bei diesem Anlaß von allen prominenten Personlichkeiten der ungarischen Orthodoxie, mit Adolf Frankl an der Spitze, wärmstens begrüßt, .• —. Der ״Egyenlösög" veröffentlicht eine Interview-Serie über den Antisemitismus. Bis jetzt haben sich geäußert; Albert von Berzeviczy, Kultusminister ä. D., Präsident der Ungar. Akademie der Wissenschaften, und Alex, von Szurmay, Kriegsminister a. D.!Beide nehmen scharf gegen den Antisemitismus Stellung. — Alex. Büchler erinnert an eine Unterredung Feßlers, des ungarischen Historikers, mit Kaiser Josef IL Der Kaiser hatte einige Worte aus der hebr&ichen Bibel gelesen und debattierte mit Feßler über die richtige ÜebefSetzung der Worte ״Ruaeh Blokim“, vorauf er Feßler zum Zensor der jüdischen Bücher ernannt. Feßler hat bei dieser Gelegenheit dem Kaiser den Vorschlag unterbreitet, Raschi aus de n Bi beI- Ausgaben zu Streichen und an seiner Stelle die Üebersetzung Mendelssohns .zu drucken. Der Kaiser erwiderte darauf: ״Das geht nicht! Mendelssohn war Realist und nicht religiös. Ich aber möchte nicht, daß meine Juden Freidenker werden." . Mit der Einweihung des Kriegerdenkmals in Tolcsva hat Herrenhausmitglied Baron Waldbott den orthodoxen Rabbiner Ak i ba Kornitzer betraut, der glänzend seiner Aufgabe nachkam. Baron Waldbott und seine Gemahlin, Erzherzogin Marie Alice, wie auch die anwesenden bürgerlichen und militärischen Würdenträger gratulierten dem Rabbiner herzlichst. — Aus den Kreisen der Büdapester Orthodoxie sind — wie ״ZsidöwUjsäg" meidet — 150 Bachurim nach verschiedenen Jeschiwos nach den Feiertagen abgereist. Zu ihren Ehren veranstaltete der Verein ״Hizoharu" am CholHamoed ein Festessen, — Im Rahmen der Landesausstellung für Hygiene hat auch die Pester israelitische K u 1tusgemeinde einen Pavillon für ihre Spitalseinrichtungen ausgestellt. Ministerpräsident Gömbös besuchte den jüdischen Pavillon, verweilte längere Zeit darin und hat sich belobend darüber geäußert. — Eine zionistische Zeitung veröffentlicht die Liste derjenigen ungarischen Fabriken, die eine bedeutende Le.bensmitte lausfuhr, nach Paläs t i n a haben. Mit Ausnahme einer Mühle, welche Erbsen nach dem Heiligen Lande liefert, sind sie alle Erzeuger von Käse, Salami und Fleischkonserven, deren Genuß auf Grund der Speisegesetze einem Juden nicht statthaft ist. Ein neuerlicher Beweis dafür, welche Elemente leider in Erez Jisroel sich breitgemacht haben. MEmmogmnu■* — Die Klausenburger (Cluj er) orthodoxe Chewra Kadischa feiert ihr lOOjähriges Bestehen und gibt aus diesem Anlaß ein zweisprachiges (hebräisch-ungarisches) Jubiläumsbuch heraus, das den Titel 100״ Jahre im Dienste der Wohltätigkeit‘.‘ trägt. Das Buch, vom bekannten jüdischen .Journalisten Imre Szabö redigiert, wird bestimmt auch außerhalb des engen Kreises der Lokalpatrioten Interesse erwecken, denn es enthält wertvolle historische und allgemeine Beiträge. Die Chewra wurde noch in der Zeit der Rechtlosigkeit der Juden gegründet, sogar ihr erster Gabbai, Dawid Wellisch, wird aus der königlichen Freistadt, die das Privileg hatte, keine Juden in ihrer , Mitte zu tolerieren, aüsgewiesen. Die Leiden und die Unsicherheit hindern aber'die Juden nicht daran, sich zu organisieren' und im Zeichen der Wohltätigkeit sich zu betätigen. Aber auch für ihre, sie stiefmütterlich behandelnde Stadt bringen die Juden Gefühle auf, sie unterstützen sie bereits in der Zeit der Rechtlosigkeit mit einer zinsenfreien Anleihe. Auch der Religionsstreit der Orthodoxie mit der Neolpgie spiegelt sich in der Geschichte der Klausenburger Chewra wieder. Die Assimilation hat auch vor den Toren des BesHachajim nicht halt gemacht und!das Material der Särge und die Aufschrift der Grabsteine in Debatte gezogen, Die Klausenburger Chewra hat tapfer die Alleinherrschaft der hebräischen Sprache im Friedhof bewahrt und die Tradition bei den Beerdigungen gehütet. ■ , — Die fusionierten antisemitischen Part e i e n des Prof. Cuza und des Ministers a. D. Goga planen die Abhaltung einer demonstrativen Parteiversammlung in Klausenburg und werden nach ihren Ankündigungen hunderttausend Mann dabei aufmarschieren lassen. Obzwar die Parteiführer wiederholt betonten, daß bei diesem Aufmarsch die größte Ordnung und Disziplin herrschen wird, ist die jüdische und ungarische Bevölkerung der Stadt stark beunruhigt. — Ein antisemitisch gesinnter Tischlergehilfe hat ein Attentat gegen die Synagoge von Nagy- Bänya (Baiamare, Siebenbürgen) verübt. Er hat durch das Fenster zweimal mit einem Revolver gegen die Bundeslade geschossen. Die Andächtigen hatten kurz vor dem Attentat die Synagoge verlassen, so daß nur unbedeutender Sachschaden durch die Schüsse verursacht wurde. — Der Vorsitzende der Bauernpartei, Minister a. D. Mihalache, hielt in׳ Märma'rossziget, in einer Stadt, deren Majorität jüdisch ist, eine bemerkenswerte Rede. Ueber die J u de n f rage äußerte sich Mihalache: Diese Frage muß mit nüchternem Kopf und nicht mit den Nerven gelöst werden, wie dies Cuza und Goga versuchen. Es gibt auch Juden, die ihr Brot mit schwerer Arbeit verdienen. (Ein' rumänischer Bauer ruft dazwischen: Und sie haben ebenso kein Brot wie wir.) Mit Fenstereinschlagen und mit Feuerlegen kann man. die jüdische Frage nicht lösen. Ich habe das Visötal bereist und habe die schwerste Forstarbeit von Juden und von Rumänen in Gemeinschaft bewerkstelligen gesehen. Wir kämpfen nicht gegen diese arbeitenden Juden... Wenn in einem Dorf ein jüdischer Schneider arbeitet, werden wir bei ihm arbeiten lassen und nicht ins Ausland gehen und dort Kleider kaufen. — Der jüdische Journalist Dezsö Schön hat ein umfangreiches Werk in ungarischer Sprache über die Geschichte der Märmarosszigeter Teitelbaumschen Rabbi dynastie veröffentlicht. Das Werk, halb Roman, halb Chronik, trägt den Titel: ״G 11 •ל e ss u c h e r unter den Karpathen?‘. Schön hat sehr viel mündlieh weiterlebende Tradition gesammelt, und dies macht den Hauptwert seines Werkes ausi Er hat aber auch gewertet und dabei den zionistisch-materialistischen Maßstab angelegt.. Dies ist die Schattenseite seines Buches. Er bringt Sieg und Abstieg und dann den nochmaligen (den jetzigen) Sieg der Chassidim mit der jeweiligen materiellen und ׳politischen Lage, der jüdischen Massen in Verbindung und behauptet, daß der jetzige Aufschwung der chassidischen Richtung in Siebenbürgen ein Produkt der Verzweiflung wäre. Auch sieht er in dem Uebergang des Ahnes der Dynastie des Rabbi Mosche Teitelbaum vom rabbinischen ins chassidische Lager eine zielbewußte Handlung zum alleinigen Zweck der Konservierung, Diese verfehlte Grundeinstellung, wie auch manche Anachronixmen und kleine Fehler können aber keinen׳ Abbruch an dem Gesamtwert des ״Rpmanes“ tun, der verdiente, mit einigen Korrekturen in die deutsche Sprache übersetzt zu werden. . ׳; Die tägliche Reinigung des Mundes mit einem alitlseptisbhett Mittel: ist fÖr;die Muädhygiette und Gesundheit gleich wichtig, Das Odol-Muxidwasser wird in der ganzen Welt, Seiher antiseptischeri Wirkung und seines starken, dabei aber angenehmen Geruches wiegen, der auch unreinen Atem beseitigt, bevorzugt. Auch reinigt es zwischen den Zähnen Sehr gründiien. Bei rauhem, kühlem und veränderlichem Wetter entsteht den Rheumatikern große Pein. Durch Massage mit Alpa-Franzbranntwein erreichen Sie große Erleichterung. 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KONKURS Das. orthodoxe israelitische Bezirks rabbinat ■Jeläava sucht einen — רב —• Diejenigen, die Befähigungszeugnisse von drei anerkannten orthodoxen Rabbinern besitzen, kongruafähig und der Landessprache mächtig sind, das tschechoslowakische . Bürgerrecht haben, mögen ihre eigenhändig geschriebenen Offerte samt Zeugnissen bis 1. Dezember d. J. in drei Sprachen (hebr., deutsch, slow.) an den unterfertigten Präses einsenden. Aufnahmsbedingungen laut Vereinbarung. Zum Probevortrag werden nur die Berufenen zugelassen. Die Reisespesen werden nur den Akzeptierten vergütet. Jeläava, den 25. Oktober 1935. Alexander Holländer, Bezirkspräses, Jeläava. CPHflnPHPN ARNO״> WEISS Vf 11M U Vf 11 M11 Bratislava, Strelecka 17 500 MARK zahle ich demjenigen, der für meinen einzigen Sohn aus Deutschland eine Stellung vermittelt, wo er daselbst später event.■ einheiraten kann. Mein Sohn, 20 Jahre alt, 1,75 Meter groß, sehr gut aussehend, höhere Gymnasialbildung, Alleinerbe meines großen Vermögens, Manufakturist, möchte in diese oder ähnliche Branche oder Fabrikation aller Art, auch Konditorei usw., e i nheiraten. Bis dahin zahle ich Zuschuß, nachher vereinbarte Mitgabe. Lukratives Unternehmen und gute Familie Bedingung. Obige Vermittlungsgebühr wird am Hochzeitstag ausgezahlt. Gefl. Offerten unter ״Sichere Zukunft“ an die Wiener Administration des Blattes. Tag 1 c. S > o;7׳ דף יומי משנה יומית Kalendarium בבא בתרא עדיות משנה פרק freilag 5 1 קח ח ב üamsrag 6 2 קט ט » פ׳ נח ionntag ,7 3 קי י » Montag 8 4 קיא א ג Oiensiag 9 5 קיב ב " Mi iwoch 10 <> קיג נ " A mersl. 11 7 קיד ד » eilig 12 8 קטו ה " ams'an 13 9 קטז ו .. ם׳ לך לד <סוף זמן קדוש לבנה <חשון: Sonnlag, den 10 November פ, נח Gebetzeiten W 1 E N IJ («TiSiflVA Uhr Min. Uhr | Min, 5 •15 5 1 45 8 26 8 | 20 מזף זמן קריאת שמע של שחרית .... 4 35 4; 30 בשבת; קבלת שכח קודש (מנחה בעש׳ק) . 7 00 7;! 00 9 30 9! | 30 3 30 3! 5 25 5 | 15 מעריב בטש״ק , .. — —; י- בחול י חשכמד. .......... 6 15 6! 15 4 45 4 | 40 Eigentümer, Herausgeber und Verleger; David Türk! (für. eine Arbeitsgemeinschaft), Wien, XL, Maizgasse12 a. —׳Verantwortlicher Redakteur; Karl Richter, Wien, II., Franz* Hochedlinger-Gasse 2, — Druck: Druckerei- und Verlags- A.-G. Ig, Steinraann, Wien, IX., Universitätsstraße flb8־.; v