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Jüdische Presse · 1935-05-31 · 21 (31.5.1935) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
21 (31.5.1935)
Date
1935-05-31
Page
– (sequence 4)
Language
German
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21 - Mte 4 JtJDlSÜttBfiRESSE״; AusRumähieh. — Care» (fftihgf NägykAroly, jüdisch Krohle). Das Kultusministeriufn hat nun lä den Streit um das Rabbinat elflfigöffen üüd den Oberrabbiner Abisch Horowitz» den Schwiegersohn des Sapinker Rebben, in seinem Amt .bestätigt. Die Entscheidung erledigt auch den alten Streit um das Wahlrecht jener Gemeinde*!Mitglieder, deren Frauen ihr Kopfhaar nicht verhüllen. Auch diese erhalten’ das aktive und passive Wahlrecht. Schließlich will die Entscheidung* die Gegensätze der äschkenasischen und chäSsidischen Elemente innerhalb der orthodoxen isr. KUltüsgemeiüde dadurch Überbrücken, daß sie beiden Parteien das Recht einräumt, auf Kosten der Gemeinde je einen Rabbiner und einen Schochet an* zustellen. Nach außen hin müssen sie aber eine einheitliche Gemeinde bilden, die finanziellen und administrativen Aufgaben müssen von einer gemeinsamen Leitung gelöst werden, welche die Autonomie der beiden Parteien unbedingt respektieren soll. — Bucuresti. Das Gesetz vom Jahre 1924, welches das Staatsbürgerrecht regelt, hat verfügt, daß diejenigen, welche die rumänische Staatsbürgerschaft an* streben, nach zehnjährigem Aufenthalt im Lande diese auch erhalten werden. Nun sind die zehn Jahre um, aber die 32.000 Gesuche, die im Justizministerium erliegen, sind noch immer nicht erledigt, die Naturalisation der vielen, vielen Staatenlosen läßt noch immer auf sich warten und in der antisemitischen Presse hat bereits eine Kampagne gegen die ״Galizianer" begonnen, die sich die Staats- Bürgerschaft ״erschleichen“ wollen. In Wahrheit handelt es, sich hier um autochthone Bürger, die aus irgendwelchen Gründenaus Nachlässigkeit oder Absicht der Behörde — bei der Konskription aus der Liste der Staatsbürger ausgeblieben sind. — Dr. W. Fildermann, der Vorsitzende der Union der Rumänischen Juden, stellt in der Tageszeitung ״Dimineata“ fest, daß die antisemitische N u me r u svalachicus-Bewegung von ganz falschen Voraus* Setzungen ausgeht. Erstens ist in Rumänien die Arbeits* löSigkeit ganz unbedeutend. Bei einer Gesamtbevölkerung Von 18 Millionen gibt es laut der offiziellen Statistik bloß 50.000, laut inoffiziellen Feststellungen 85.000 Arbeitslose. Von einem Ueberfluß an Aerzten kann auch nicht in einem Lande gesprochen werden, in welchem die Kindersterblich־ keit 60 Prozent beträgt. Nur die juridische Fakultät ist überfüllt, hingegen gibt es nur 296 Studenten im Veterinärfach, während der Viehstand der größte Schatz der rumänischen Wirtschaft ist. AUch die Zahl der Analphabeten ist erschreckend, also besteht in Rumänien keine Ueberproduktion an Lehrkräften. — Cluj. In Klausenburg wurde dank der Munifizenz des Direktors Eugen Groß eine mit einem Internat verbundene Jeschiwoh,-die den erlauchten Namen des Chasam Sofer s. Z. 1. trägt, am 12. Mai eröffnet. Einstweilen hat die 'Jeschiwoh 30 Zöglinge. — Das rumänische Kultusministerium hat zwecks Beratung der Durchführungsverordnung des K u 1- Zum Wochenfest ist Oetker das Beste, denn Feiertagsgebäck gelingt wunderbar mit den vorzüglichen Er- Zeugnissen von Dr. A. Oetker. Das verläßlich koschere Dr. Oetkers Backpulver und der verläßlich koschere Dr. Oetkers Vanillinzucker mit dem Rabbinatsattes’t ist für unsere Hausfrauen .unentbehrlich. Die Hellkopf marke . bürgt für erstklassige Qualität und seit Jahrzehnten erprobte Markenware. tuägcsetzesr elfte Efiquete einberufen. Die Örthodoxie wird in diese? durch den Vorsitzenden der orth. isr. Zen» ImlkääZlei, Rabbiner Wesel, des weiteren durch Rab» biner Adler, Schäßburg, und Rabbiner Äirelsohn, Kisehi* new, vertreten. — Der Vorsitzende der nationalzarahistischen Par* tei, Minister a. D. M i h a 1 a c ft e, erklärte in einer Partei* Versammlung in Arad: Der Antisemitismus ist die Soziologie der Dummen und Beschränkten. Es stimmt wohl, daß Rumänien Viele Minoritäten hat, aber das Land' muß aus jenem Material umgebaut werden, welches 2ur Verfügung steht, also mit den Rumänen und den Minoritäten zusammen. Es ist unsere Pflicht, mit den Minoritäten zusammenzuleben und ich werde glücklich sein, wenn im Notfälle sie zusammen mit mir das Land verteidigen werden. Ich betrachte diejenigen Minoritäten, die hier geboren sind, hier leben und arbeiten, für Ru mänen. S. Sch., Niregyhaza: Artikel leider im verwendbar, besten Dank! Zusendung der Zeitung kann erst nach Be- Zahlung erfolgen. ’ Redaktion ״Jüdische Presse“. ב״ח סול רוראז בהתאסף ראשי עם הזמנים החים פה קארלסבאד איך להסיר מכשול מדרך עמנו 'בכל ענינים הנוגעים לכשרות, יען כי ראינו השערורי׳ הנוראה השוררת פה בעניני השחיטה בפרט ובכל הענעים הנוגעים לדת בכלל נמרנו אומר שעפ׳י דת תור,׳ק ההכרה לשום איש על כל המקומות להשגיח בעינא פקיחא שיהי׳ הכל נעשה כדת איש חיה ויחש ובעל הוראה מוסמך ובקשתינו שטוחה לשני כבור ועד הרבנים דמרינת סל^וואקיי והננו פונה אליכם בבקשה ובדרישה,שתפמכו בכל בוהבם האפשרי להוציא הדבר מכח אל הפועל שנוכל לבצע וממינו הטוב וחקוחינו תעודתו' שתשימו אוון קשבת לדברינו אלה הנאמרים באמת ובצדק ודמקום יהי׳ בעוריגו. כ־ד הבעה־ח ם׳ ראה, כ׳ח מנחם אב חרצ׳ד. נאום אשר לעמל סג״ל שפיפצער אב*ד דק׳ק קירדרויף, דוד פעלדמאנן רב בלייפציג, יודא ליב אבדק־ק לאסק, יצחק ואב גאלדמאנן אבדקיק מעזילאבארצע, מאיר ליב פרייא אבדק־ק שוראן, משח.םערלאב בהרה׳צ מסטאלין, ׳יחיא׳ מאיר מארגענשטערן אבדקיק לאמו, שמעון הכהן שאטין אבדק״ק מעדיער, הק* שאול בראך מינייטרא אבדק׳ק 'קאשיצע.. Der sicherste Weg zur glücklichen Ehe für das jüdische Publikum führt über ,DIE JÜDISCHE HEIRATSZEITUNG“ Prag XIX, Soborskä 8 s=.;sa..■■ -.r.!־= Prospekt nur gegen Rückporto Neueste Probenummer Kö 4.— VERTRETER tüchtig und verläßlich, werden gesucht im Radio» Elektrohaus Hager, Wien XX, Staudingergasse 14 Telephon A-43-4-25^ BADE- und THERMALBAD VYHNE Klimatischer Gebirgskurort, Eisen-, Kohlensäurebäder und Kaltwasserheilanstat. Pension, 4 Mahlzeiten, Kö 22.—, Kinder unter ständiger fachmännischer Aufsicht, in voller Pension, 5 Mahlzeiten, KC 22.— pro Tag. Orth. Koscher-Restauration unter Aufsicht;des ehrw. orth. Rabbinats Zlatö Moravce. . . ׳ Eröffnung am 15. Juni. Leiter: Josef Wesel, Bratislava,. Schloßstraße 62. Kurpension Dr. Hecht, Semmering (neben Palace-Hotei)040! י Meter. Diätetische und physikalische Therapie.!Separate Kinderabteiiung, Heilpädagogin. Vorzügliche Küche. Besonders ermäßigte Vorsaisonpreise. Wiedereröffnung: Ende Mai. AUSKUNFT: I. EISENBERG, WIEN, II. 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I* ב״ה ברבת מזל טוב חמה ולבבית שלוחה לכבוד חברנו וידידנו חב׳ הרב ־החרב בחדרי תורה אוצר בלום ברכא דכולי בי׳ מהולל בתשבחות כליל המעלות נועם המרוח נעלה ונשגב החתן מוה׳ר יוסף דוב העס נ׳ י לבואו בברית האירוסין. יה*ר שקשרך יהי׳ קשר של קיימא ובקשרנוחיך תזכה לפעול גדולות על שדה התורה והיראה ותגדיל שמך לתהלה בין בוני בית ישראל שמעון פירפט, שלמה ווייס, אליעיר ברייער,’ ישראל ווערנער, מנחם פעלזענבורג, דוד שרייבער, יעקב הארנשטיין, יונה ואשר . פארסט, יוסף וויטלין, דוד פערקאווסקי * ברבת מזל טוב הנובעת מעומק לבבנו שלוחה אל פאר חברחינו ותפארת אגדחינו ״צעירי אגדת ישראל“ ה* ה החתן המפואר חויב , בחדרי תורד, מובחר •במעלות ובמדות טובות ונשגבות מי יוסף דוב העם נ*י לרגלי בואו בבריח הא־רוסין יהיר שיתי׳ לגדא טבא ולבנין עדי עד ויזכה זלהשפיע לרבים תורה וחכמה ויראת ד׳. יעקב טייטעלבוים, משה שפיטצער, משה ברייער, אליעזר , ושלמה,שפיטצער,. שמואל וואזנער, דוד שפוטץ,-ישראל קרויט• האמער, אשר שמראה, האחים בלינדן, יונה בערנפעלד, מאיר ׳ " צתן האפשטיין, שמואל פלעש, יצחק זיידמאנן, יעקב צב* נייראט Anläßlich der Verlobung des Fräulein Elly Stroh mit Herrn Josef Braun wünschen wir herzlichst Masel-Tow! Verlag des B-T-B (Jakob Ha Ipern) Juwelen Uhren, Gold- und Silberwaren, ins- |üfMiif4« filMilIf|«NI1 besondere כלי קודש, Sederschüssel, Menoras, 1101112 Wurilllfiy Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig llf TaborsfraBe 14 I Die besten Eisen-Wurst- und -Selchwaren 3mal täglich frisch bei •NAGEL, Wien II, Praterstr. 33 Unter Aufsicht des Rabbinats der Adas-Jisroel-Schiffschul 9f 1 Rasiere dich ohne Messer mit dem gisch. Rasierpulver Langeriit Es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. 1 Paket, zirka ein halbes Kilogramm, S 1.40. — Zu haben bei Philipp• Langer! 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