Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 21 (1935)
- Issue
- 12 (22.3.1935)
- Date
- 1935-03-22
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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augfrrrgiaf yy[htLubawltseher der Mit \mtjef1ntm f#;, ., . Polhh hnd fMftahd für Chi* suk Hadas tätig "tsfc - fpetft ״ Mifl längerer Zeit in Wien, um hie* sige Aertte tu konsultieren. Der berühmte Rebbe war mehrere Jahre ,hindurch den schwersten Verfolgungen der SomjetbehÖrden; msgesetzt, Er hat ־ sich immer in, allen Fragen, die das Wohl des Judentums betreff'en,: mH. der ganten Autorität seiner in aller Welt aherkannten Persönlich keil eingesetzt. Seine besondere Sorge bilden unsere Brüder in Rußland und es per1 geht keine Gelegenheit, ohne daß Lubamitscher Rebbe zu intensivstem Limud Hathora anspornen würde. Am vergangenen Sonntag sprach der Luba* mitscher Rebbe in einer oom Keren Hathora oeranstalleten Versammlung für Chisuk Hadais. (Zeichnung von D. S. Spiro.) aiiaBnnnMBH^imiiai^BanniBgEisgg Wien —- Jerusalem -— London: ~ ׳ Für den objektiven Betrachter ist es ein Leichtes, eine Parallele zwischen den jüdischen Bewegungen dieser drei Metropolen, herzustellen. In W i e n kämpft die Orthodoxie gegen einen Parochialzwang an, der längst keiner mehr ist, da er die religiösen Elemente unter die Hegemonie der Irr- und Areligiösen bringt. In London, wo daf Gesetz diesen Zwang nicht kennt und die Zusammengehörigkeit der in den •United Synagogues vereinigten Gemeinden eine selbstgewollte ist, hat die Orthodoxie, jüngst Forderungen für die Sicherung1 des religiösen Standards erhoben und erklärt, ihre eigenen Wege gehen zu, müssen, - falls ihre Forderungen nach Ergänzung des Bess Din nicht, erfüllt werden. Während dort Chief-Rabbi Herz sich für die Forderungen der Orthodoxie einsetzt, geht scheinbar der Widerstand, nur, von den streitbaren .Mitgliedern der Reform aus. In E r e z J i s r o e 1, wo die Orthodoxie länge Zeit ohne den wünschenswerten Erfolg für die öffentlich-rechtliche Anerkennung der orthodoxen Gemeinde gekämpft hat, erfüllt sich jetzt doch das Unausbleibliche. Die Regierung lädt die Agudas Jisroel zu einer Konferenz zur Klärung der־ Rabbinatsfrage. ‘ und־ bedeiitet in‘ ihrer; Einladtmg, daß sie ini Züge der Klärung der Rabbinatsfrage auch die berechtigten- Forderungen der Orthodoxie nach öffentlich-rechtlicher Anerkennung ihrer Gemeinden bereinigen wolle. Es scheint doch, daß das Gutachten der Völkerbundreferentin Madame Vixell — ,eine •Nichtjüdin —, die sich in beredten Worten für die Forderungen der Orthodoxie einsetzte, ihre Wirkung ״nicht Verfehlt, haben. Trotz der Verschiedenheit der politischen, ökonomisehen und auch der juristischen Läge ist überall der Gedanke in unaufhaltsamem Fortschreiten; begriffen, daß . das religiöse Judentum• sich .freimachen muß von allen Bindungen und Verbindungen mit Juden, die a- oder antireligiös denken. Ist jedes Kompromiß faul, so ist es ein unüberbrückbarer Widerspruch in r e 1 i g i ö s e n Fragen. Daran ändert nicht einmal das abgetragene Scheinargument von der jüdischen ״Einigkeit", die von den Herren der änderen Parteien in Wirklichkeit zerstört und nur im Munde geführt wird, nach der längst überholten ״Haltet־den־Dieb"־Manier. Ein jüdisches Schiff? Die ״T e 1 - Aw i w“ t ä h r t nach Tel- A w i w! ging ein Freudenruf durch die jüdische Welt. Als ״Hohenstein" fuhr das Schiff vor einigen Wochen von ,Hamburg nach Genua aus, und, wurde dort unter der Regie der Palestine Shipping Co. Ltd. zu einer ״Tel-Awiw", die mit jüdischer Fahne regelmäßig alle vierzehn Tage* nach Haifa und zurück fährt. Höchste Zeit, sagt man sich., daß die jüdischen Menschen; die den Weg nach der Heimat finden, auf einem jüdischen Schiff dem Lande ihrer Hoffnung zuschwimmen. Wie entsetzlich dann aber die Enttäuschung, GViederreissen froMbro"״'®*«״ כשד כשר |סכוז ״Linuia-ouuuKuiauc“ Speise-Schokoladen, . Haselnuß- und Ritter?ScbQkö* laden -.־יי». Mokha^Polmen '־־״v KaKae^wlvei־ in anerkannt bestem QnaUtätr erzeugt nnte1?j^ufaiQht Sr, Eh?w, Herrn Rabb.H. Sch e n kin derFabrik Chocölaterie ״Gourmet“ daß äußet Häöien, mm&r! tedy/Fähd# di#äe# jüdisch# Schiff, abpsefreti töö de» fäst dt§cB#ep jüdiäfthefi gästoa*; m wchif Jüdiöeheh .ää ßtm hat Wieb#*׳ ächäöieridj ln eihein BericBte Ühef dle Fähft lütt döf ״f#I* Aww« m imn, daß einernüdil# Küöfceinit jüdi*׳ ädien Stewards zwar da ist, däß diese aber von k a U öf' Ö ־.־tedis;־10 ׳*Ff pzentder l*issüj|i#fs te ÄnäfMöÜ jg^ aomiiiefi wird* Wir fragen uns: Wie ist möglich, daÄ dÄsf jüdische Schiff, vonי dCin/schön seit Wochen und: Möhaten gesprochen, für dadtÜi;äilefi MfidCm, wo Juden: wohnen, die Werbetrommel gerührt wird, auf das wir, wie man uüs immer und immer Wieder sagt, ״stolz“ sein Sollten, wie kömmt es, daß dieses jüdische Schiff ״auch eine Köscherküehe und nicht Überhaupt eine "aus* s 6 h l i e ß 11 c h rituelle Verpüegimg unter strenger rab* binischer Aufsicht bietet? Bedeutete es einen Gewissens* Zwang für die liberalen Mitreisenden, wenn sie auf der Fahrt köscher essen müßten? Ünd hat die Schiffs* gesell* c h a f t, die mit jüdischen Gefühlswerten Ge* schäfte, und wie es scheint, äögar 'güte Geschäfte, macht,' denen Rechnung zu trägen, die "kuf ‘dem Wege ins Land G-ttes immer noch Fremde im RCiche G*ttes bleiben Und bleiben wollen!? ' ״ ' Wir appellieren äh das jÜdi^he Gewissen, ein Schiff, daS zwar jüdische Fahne lind jüdischen Namen trägt, aber ׳ in seinen Einrichtungen dem jüdischen Banner schmählieh die Treue bricht, nicht ais jüdisches Schi.ff anzusehen, — nicht eher .wenigstens, als bis eine Aenderung dahin getroffen ist, .däß jeder Fahrgast, der die ,״Tel-Awiw“ betritt, von vornherein weiß, daß er damit sich auch an einen jüdischen Ti sc h setzt. ffitti$Peܧ*tteidiefinJ •■!5 i 'S׳ •iVMff ־• ' ־ ־ *.־J ■' sich in Wien früh*»!nächste Woche ein Fürihr-FCstg*ttesdie?der ih einem Temhel Zmitf^bh^il/zii dem natüH®!' | Härten ausgegeben werden uüd bei dih di# SingCf^rtijÄ? ״HäWigu n“ konzertie^h wird. Wenn unsere Widi^ \ saehcr ^in der Wiener dÜffisnS^äft atich ihnc eigeÄ I griffe von G-ttesdieüst riMd derHeiiigkeit äer G*tteä*" [häuser haben, so ist das doch ein StüCk, däs nidht ähider* .als .eine Proyokation.betrachtet, werden kä!m, $M#; Woche nach einem biblischeh Feät die Pforten eines Tempels für ein Honzart aut öfiiett und das G»tt#Sfdienst zu nennen, ist eine Lästerung, die ihfesgleichen sucht. Daß diese femnel ^abweichend ycit den traditionellen Vorschriften gebaut sind, ist ein Kapitel, über das schon zur Genüge gesprochen ^iden'ist^ Äber^ daß diese Tempel neuerdings in HonzertSäle umge^ndelt ׳ Werden sollen, ist eine Mutwilligkeit, die selbst die Fr* י - hatten solcher Tempel ersehaudena lassen müßte, Für Wist .gibt es hier nur eines. Eine reinliche Scheidung zwischen uns altgläubigen Juden und jenen. die ihren Abfall von der Tradition׳ durch solche Reformen bemänteln zu können glauben. VerelnsnachrlchtGn. Frauenhilfe der; ,,Ädkä ÜiSrbCl״.' tTäSer 6-tJÄrfTee)? diesmal von .den Damen Frau Irma/Neum&n und Fraü Julie Rosenberg vj^ränstältet,^ findet Dienstag, ^dpn 26. März, üh^Lokale der^ glieder werden ZU demselben hiemit höflichst eingeladen. . Gäste gerne gesehen.;—.Der Vorstand. Wer ist der ,,Mosser"? In der ״Slovenska Politika" vom 27. Februar d. J. war an der Spitze des Blattes die fettgedruckte!Ueberschrift zu lesen: 1 11י י ־ ״Im Reiche des Wundertäters Spira. Rabbinischer Aufruhr. 45 orth. Rabbmer unter der Führung‘ des Wunderrabbis Spira gegen 'die tschechoslowakische ■ Republik und gegen die hebräischen Schulen." In dem nachfolgenden Bericht ( wird ׳ .'dann veine ausführliche Charakterzeichnung von dem MükaöeVoer Oberrabbiner gegeben, in welcher er als ein ״gewalttätiger,־ untoleranter und amerhört ehrgeiziger Mensch, - der sich zum Oberhaupt des podkarpatskorussischen Judentums setzt", geschildert wird. Sein?Bestreben •gehe dahin, in seiner Gemeinde, ■wo er ein unbeschränkter Herr ist, mittelalterliche Verhältnisse;aufrechtzuerhalten und unter den Juden von Podkarpatskaruß jedwedes Bestreben eines freieren Geistes:* zu!unterdrücken; ״Am meisten haßt er das hebräische Gymnasium in Mukaöevo imd es soll der 'Aerger der tJuden in der Tscheclioslowakischen Republik groß •?gewesen sein, als , der Mukaöevoer Wunderrabbi Spira.in der Synagoge öffentj lieh die ׳Professoren dieser. Schule verwünschte und;jedem Juden.mit Fluchu.drahte,<.1der.moch,fernerhin seipß. v. Kinder in dieser Schule studieren, lassen würde. , Nunhatte sich der Wun^errabbi.Spira _ setzt die. ״Slovenska Politika"!fort!— wieder einmal!gegen seine gehaßten zionistischen Glaubensgenossen ausgelassen.. Und zwar in der Form! eines unerhörten Plakats, das er unter den. podkarpatskorussischen Juden verbreiten ließ;und in welchem, er unter der Ueberschrift ״Protest und strenge Warnung des Verbandes, der podkarpatsko-; russischen Oberrabbiner gegen die hebräischen Schulen“ schändlich die Zionisten verleumdet. Die Polizei hat •die Flugschrift beschlagnahmt.‘.‘ 1. ׳ Der Leser liest ungeduldig die langatmigen Ausführungen des . Berichtes, die . wir . hier gekürzt wiedergegeben haben, und erfährt nichts von einem angeblichen ״rabbinischen ,Aufruhr‘‘ und einer ,,Gegnerschaft von 45 orthodoxen' Rabbinern gegen die ^tschechoslowakische Republik", von welchen die Balkenüberschrift des Berichtes so schreiend spricht. Man weiß also schon, um was es geht. Um einen böswilligen journälistisehen 'Tendenzbericht.; sNun liest man aber •noch weiter am Schlüsse des Berichtes: ״Der jähzornige Spira ließ sich aber noch in ärgere Sachen ein. Er schickte an viöle Warschauer Rabbiner ׳Zuschriften mit der Bitte, daß sie ihm in seinem schweren Kampf , gegen die . Zionisten und Hebraisten׳ helfen mögen. Diese taten dies puch in dem Warschauer | jüdischen Tagblatt ״Der Moment“, •das bereitwillig im Dienste der Pilsudski-Regierung steht, und ließen sich schändlich aus, nicht nur gegen die Gegner Spiras, sondern auch gegen die Tsche<fixpslowakische Republik, in dem Bewußtsein, eine gute Sache in den Augen der polnischen Regierung getan zu '־haben.“ Der Bericht endet schließlich mit einer Aufforderung an die Behörden, ״gegen den verrückten Rabbiner Spira vorzugehen". Wir konnten die ominösen .Ausführungen am Warschauer ״Moment" nicht nachlesen, zumal die ״Slovenska Politika" inkorrekterweise das Datum der betreffenden , Nummer dieses Blattes nicht angab. Wir können es uns jedoch nicht recht vorstellen, daß die Warschauer Rabbiner sich gegen die tschechoslowakische Republik geäußert hätten. Es ist nicht die Art von orthodoxen Rab־' binern, sich staatspolitisch zu betätigen. Es sei denn, daß es ihre staatsbürgerliche Pflicht unmittelbar von ihnen verlangt. Aber wäre dem auch so, bliebe es doch eine unerhörte moral i s c h e U n v e r a n t w 0 r 11 i c h k e i t, äüf einen ״rabbinischen Aufruhr״ und auf eine ״Gegner- Schaft von 45 hierländischen orthodoxen R-abbinem gegen die tschechoslowakisclie Republik“ zu sphließen. Eine sol,phe Schlaißfolgenmg erinnert an die Logik mittelalterlicke?: Gerichtsbarkeit. Hu so einer öffentlicken Verieum׳־ düng gehört ein gerütteltes Maß Unverschämtheit uiid journalistischer Verlogenheit. Es ist eine religiös;#־ Pflicht der Juden, Treue dem Staate zu w ah r en, in dessen Mitte sie leben. Die angebliche Gegnerschaft von 45 orthodoxen Rabbinern unter der Führung des Mukaöevoer Oberrabbiners gegen die Re* publik ist daher eine lächerliche und böswillige Verleurodung. y Es geht uns hier aber um noch viel mehr, als um diese ä vielleicht gar etwas überflüssige Feststellung. Es handeltysMah־ nns hier hauptsächlich um die Frage: Wsr iat^der ״Messer“? Wer ist in,den jüdischen Reihen der׳ niederträchtige ״Verräter“, der einem nicht* jüdischen Redakteur diese Verleumdungen in die Feder ־diktiertet' Die־,-üf■^ Wamcttan erscheinende :Leitung ״Der־ ׳ Moment* ist ״ ein i» Jiddisch mit hebräischen ״ lüttem gedrucktes Platt, Der *nichtjüdische Redakteur der ״Slovenska Politika" versteht diese Zeitung nicht zu ׳;lesen.' Es kann; also nüir ein J üdn gewesen sein^ der. ihn ■aüf. , die ״verdächtigen" Ausführungen^ aufmerksam machte uhd ihni die ver le.vmji,eri3(ihe^Au3־'. 1 e g u n g dazu gab. Der Zweck dieses, schändlichen Vor* gehens war offenbar,} äeri Mukfi^^oer}}Qb€OTäbbfner;;14; persona zu kompromittieren und ihn 'dadurch in, seinem, öffentlichen Wirken zü hemmen, namentlich . in; seinem.;börechtigten Hämpf gegen die freigeistigen, vielfach kommunistisch orientierten * hebräischen!Schuleh/ . In den zionistischen. , Schulen ־v^rd ein Geist, gGr *pflegt, der •'•;:für. '׳ alles,••׳Heilige-'—im-׳■ Lächeln übrig hat. Bei einer solchen Sachlage ist also der Kampf des Mukaöevoer Rabbiners und der anderen 45 orthödoxen Rabbiner gegen diese Schulen״׳eine Selbstverständlic.hkeit. Es ist eine selbstver* stündliche Amtspflicht dieser orthodoxen Rabbiner,. ׳ die zur Pflege des jüdisch-feligiösen-Geistes in .den ihrer Leitung anvertrauten :. Gemeinden bestellt sind, Institutionen zu. ,bekämpfen, die sich, ״jüdisch" nennen, und geradezu Mi s sions sch u l e n _ des״ A t h e i sm.ü s sind. Um diesen, bloß d e f e n s i v e h Kämpf der .örtto* do'xen Rabbiner , von. Podkarpatskahiß. zu unterbinden^ scheut man': also schäitbär in den Monistischen. I&eisen ^jam ■das hebräische Gythnasiüin selbst die schmuzigsten ^l!dittel4.>11£cht^A^c^601׳chi^ni<^׳--;<ttes׳'.ge#^et;^H^ein£n;; großen Teil, wenn nicht gar• die gesamte Jüdeniieit• der tschechoslowakischen Republik, zu ‘ kompromittieren! Wenn •cMe Leitung, der zionistischen Landesorgani; sätion ein Minimum an׳ jüdischem V e r a n t wor ,t u n g/S^ bewuß tse.in besitzt,;muß, sie es sich zu ihrem Anliegen machen, den unverantwortlichen ״Verräter'•‘ in ihren Reihen zu eruieren ünd miteinem öffentlichen Disziplinarverfahren gegen ihn Vorgehen! > .; , Selig Weiß.,, Nitraer Raw aus -Erez Jisroel;;irarä«fc-^׳ ־׳ gekehrt. . Dienstag, am Purim, ist Oberrabibner ’S. D. U n g a r, Nitra, mit seiner Begleitung aus Erez Jisroel in Bratislava eingetroffen. Alle Reisetedlnehiner sind waMtoehalten angekommen. Am Bahnhof in Brati-; slava erwarteten viele Talmidim und Agudafreunde die Ankommenden. . . .;; ־ ■. — Bratislava: Am Freitag, den 9. Adär H., dem Jahrzeittag des im Vorjahr hier verstorbenen Schülers der hiesigen Jeschiwo, Josef Wir t s ch a f te r, welcher Zeit seines Lebens stets durch besonderen Fleiß und lautere G-ttesfürchtigkeit sich ausgezeichnet hatte, fand die Grabsteinlegung bei Beteiligung sämtlicher Bachurim der ’ Jeschiwo und vieler Freunde des Heimgegangenen statt. Herr Rabbiner Samuel Schreiber hielt einen tiefergreifenden Nachruf. Als Jugendfreund des Niftors ergriff Herr Arje Haberfeld (Topolöany) das Wort, — Sevlus: Die Stadtgemeinde veranstaltete zu? Ehren des 85. Geburtstages des Präsidenten Masaryk im großen Festsaal einen überaus gut besuchten Festabend. Nach Intonierung der Staatshymnen durch den Sokolverein und Begrüßungen hielt Herr Stadtrat Salomon Fischhof die Festrede, die bei allen Anwesenden einen; tiefen Eindruck machte. —־ Myjava. In unserer Gemeinde wurde , der 7. Adar in der altherkömmlichen Weise gefeiert. Nach Minchoh hielt unser Rabbiner J, Broda in beredten Worten den in diesem Jahre verstorbenen G6dolim den Hesped. Nach einer längeren Pause kam hierauf das Pleijipm der Mitglieder der hiesigen C h ew r a - K ad is c hä..|^* sammen, um den Rechenschaftsbericht über das} abgelau* fene Chewra*Jahr und hierauf die Wahlen in ::die Leitung vorzunehmen. Die Wahl ergab die per Akklamation er- ז folgte Wiederwahl der langjährig §egerw^eh3 wlrkendeh* Gaboim Alexander Rosenzweig und Jnliüs Friedmann ־vide auch die Wiederwahl der bisherigen Repräsentanz der Chewra. Nach der Wahl sprach־ unser Rabbiner den Gaboim im Namen der Chewra-Mitglieder Dank und An* erkennung für ihr zielbewußtes ersprießliches Wirken aus, ■*״* Nov# Mesto n. V,; Am Schabbos Parsebas Peküde hielt hier unser neugewähiter Qberrabbiner - Simon Sehre iher (,Tmava’׳Nitra) seine Antrittsrede, ׳welche bei den Zuhörern überaus großen. Reif all erntete. Schon Freitag abends bei dem Nachtmahl versammelte Mßh״ der größte. Teil der Gemeindemitglieder,. ym dem Tische , des heuen Führers beizuwQhhen, ^chapbcft naöh- י *mitteg wurde ebenfalls :im Beisein der ־ ganzen Gemeinde die Sudoh*Schlischis gefeiert; Herr Qberrabbiner Schreiber hielt eine lange, mit vißl .Diwre*Th9ra7 und: iriliwffa A n cmwa /1V1 a־ ■ J * < 4 ,> ‘