Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1935-03-15 · 11 (15.3.1935) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
11 (15.3.1935)
Date
1935-03-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2629891-2630587-2630598--4947-2637200
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

י. . ’!•üii'■. #.י• ׳’־, ’ ־ mit nammamimmäm JlSfoeJ-Zeftttäle, Wien, 1t* A*4«04־^ Mehfen, äutft:aflej ftäÄcfen I.ßj&ün atum Zitf zweiten jtttms|1|1׳stt1ih Rabbi Josef veranstaltete die Ag^ida&isrMäu^dgrujppe, ifrietf, ff., 6m Sonntag, den I; Adää*,־ :me große Stjum* H ä s 0 h a s a *!,e 1 e frv bei der sieh; die führenden Per» sönlichkeitendef ,Wiener Orthodoxie, mit dem ■Vorstand ׳der A<^־^$sMei-iölM«diul und des Bes-Öamüdfösch äh der SpitSsej - öiehfefe Babbüiet־׳ und 1.viele. Mtgliöäer der Jugendgruppe einfanden. . Nach der Begrüßuhgsimspräehe des Präsidenten, Herrn Chajim. Herzog, hielt der Sohni des unvergeßlichen Niftars ä. Z. 1, Rabbinatsassessor Schlomoh Baumgarten, eine gelungene Gedenkrede, ln herrlichen Thoraworten verstand es der Redner, das Bild von,Babbi Josef Baum^ garten s. 2. 1. vor den Augen der Zuhörer geistig wieder■• .erstehen zu lassen. Als nächster ergriff Herr Rabbiner H. Schenk das Wort. Oberkantor Braun und einige Mitglieder der Jugendgruppe sorgten für den gesanglichen Teil des herrlichen Abends. ’ Um das Gelingen der Feier hat sich der rührige •Geselligkeitsausschuß Unter Führung des Herrn Emil Adler besonders verdient gemacht. Der Vorstand der .JUgendgruppe bittet uns, auch auf diesem Wege allen jenen seinen Dank zu übermitteln, die sich an den Vorbereitungen zu dieser Feier beteiligt haben. Anmeldeschluß für die Erez-Jisroel-Reise. .׳ Die zahlreich; eingelaufenen Anfragen haben uns ^veranlaßt, den Anmeldeschluß für die Erez-Jisroel-Reise auf den 22. März zu verschieben. Dieser Termin stellt* die allerletzte Frist dar, sich zu dieser, in jeder Beziehung erstklassig vorbereiteten Veranstaltung anzumelden. , Die •Ueberfahrt nach Erez^Jisroe! planenwir ..auf •der ״Polonia,“, einem modernen 15.000-Tonnen-Dampfer ׳־der Gdynia-Amerika Schiffahrts A. G. durchzuführen. Den Teilnehmern stehen 2-, 4- und 6bettige Kabinen zur Verfügung. Die Kosten der Bahnfahrt von Wien nach Kon- .stantza, der Schiffahrt nach Jaffa, der Ein-, und Ausschiffungsgebiihren, der Rückfahrt von Haifa nach Kon- :stantza und ■der Bahnfahrt nach Wien werden sich auf;Schilling 510.— stellen. Auch die Teilnahme an der Reise ■ohne ]Landprogramm ist möglich. Anmeldungen sind bis 22. März an die Erezves Woche xn Woclic —- Dreißig aus dem Ausland nach Deutsch- 2 and zurückgekehrte emigrierte Juden, unter ihnen einige Frauen, wurden ver haftet und . sollen in ein Konzentrationslager gebracht werden. ' — Antisemitische Huligdns drangen nachts vn die Synagoge in ■8 osn'o’w i t z ein, erbrachen den Thora- ■schrein und zerschnitten eine Thor ar olle. Die. Täter ■konnten nicht ausgeforscht werden. ־ — Der Senat der Freien Stadt D an zi g hat der Beschwerde wegen ' erteilt, in ־ der .die ■der Beschwerde zugrwhde liegenden Tatsachen zugegeben ■werden und Abhilfe versprochen wird. ■ —. Der lettländis che Ministerpräsident Ul■ ■manis sandte anläßlich der Hundertjahrfeier der großen .Synagoge in Li ib du der 'dortigen Judenschaft eine Bot- Schaft, die in einem überaus• freundlichen Ton. gehalten ist. -— Mehrere Führer der verbotenen radikal-anti- ■semitischen Organisation P erkonkrist in Lett- Xand, die das Land durchreisten %md zu Pogromen gegen die Juden hetzten, wurden zu- Gefängnisstrafen bis zu drei -Jahren v er ürt eilt: — /Die deutschen Nationalsozialisten in. den Ui S. A. haben in verschiedenen Städten Massenkundgebungen angesagt, in denen für den wegen Ermordung -des Lindbergh-Kindes zum Tode verurteilten Deutschen Bruno H au p tmann und gegen die Juden demonstriert werde n sollte. Die Polizei hat alle diese Kundgebungen verboten. — In Jaffa und Haifa wurden Plakate mit Hakenkreuzen angebracht, in denen die Araber aufgefordert ־werden, jüdische Geschäfte zu boykottieren. Die Zeitung ״A l Islami a(e meldet, daß die Plakate aus Europa gebracht.wurden. Offenbar handelt es sich um. eine Pro- •pdga/nda der von Alfred Rosenberg protegierten Internationalen Antisemitischen Liga. — Die Palästina-Regierung hat der ״Jeunsh Agency(( 1000 Zertifikate als Vorschuß auf die kommende Schedule und weitere 150 aus den von der Regierung bei Ausgabe ■der laufenden Schedule zu ihrer Disposition zurückbehaltenen Zertifikaten übergeben. Mit diesen '150 Zertifi- .katen wurde die laufende Schedule von 7500 auf 7650 ,-erhöht. — Zum Vizebürgermeister von Haifa wurde der jüdische Stadtverordnete Schabatai L e v i ernannt, — Zwei wegen illegaler Einwanderung im Gefängnis von Bethlehem untergebrachte jüdische Frauen, Fanny Katz und Margarete R ei chfeld, sind in Hu ng erstreik getreten, weil sie seit 7, bzw, k Monaten in Haft sind, ohne daß eine Verhandlung gegen sie angesetzt ist. Eine Freilassung gegen Kaution unes die Polizei ab, — Amtlich wird bekanntgegeben, daß im Monat ■ Jänner 1935 4886 Personen, unter ihnen 4836 Juden, nach Palästina eingewandert sind. Von den jüdischen -Einwanderern gehörten 359 zur Kategorie A, für die ein .Eigenkapital von mindestens 1000 Pfundvorgesohriebenist, — Die arabische Presse teilt mit, daß Juden mit den Besitzern der syrischen Teile der Hule -Böden Verhandlungen wegen Erwerbs eines Teiles dieser Böden führen. Die Zeitungen teilen weiter mit, daß der ■Großmufti von Jerusalem, Uaj Amin el Husseini, eine Gesellschaft mit einem Kapital von 60.000 Pfund geschaffen hat, deren Ziel es ist, zu verhindern, daß arabischer Boden in jüdische Hände übergeht, ■-״ Der Staat New Jersey hctt ein Gesetz an-;genommen, wonach antisemitische Propaganda mit bis zu .drei Jahren Gefängnis oder 5000 Dollar Geldstrafe, eventuell auch beidem, geahndet werden kann. In Anbetracht der f bedrohliche Formen annehmenden antijüdischen Bewegung vn liumänieh kaben sämtMche jüdischen Parteien einen eindringlichen Appell t an das öffentliche Gewissen veröffentlicht, in welchem die Juden Rumäniens Schutz für ihre wohlhhwQXlwnen Rechte fordern. H, Grün, U., Taborstraße •8b,׳ •Tel, R-42-3-66« . ■ Die jüdische - Kfedifkäöke^fÜr Kl'effi* gewerfee u n d K 1 einhändäl ifiWtönhielt Tage ihre 12. ordeätliche ,Gehi^tlvefSäfiMuttg ab. firaii von ז Direktor Heniseh. .efstatteteft ^ügkeitsbcfi^t entnehmen ׳Wifi- ■ ׳ I{!'. -;';rr Die fiäÄhZieile ,ibage def;Rreditkässe gef stattete׳ sich im Berichtsjahre ziemlich * günstig.' Neue Geschäftsanteile von insgesamt 24.000 S konnten Zügeführt werden. Weniger erfretüiÜh. jejdööh gestaltete sich in der Berichtsperiode die Darlehenstätigkeit der Kasse. Der Dariehensstand im Berichtsjahre senkte Sich um 10.006 S. Die Zahl der neuen Kreditnehmer machte 25 Prozent aller Fälle.aus, was von einem steten Wachsen des Interessentenkreises und der Popularität der Kasse zeugt. Die Rückzahlungen erfolgten im allgemeinen pünktlich. Von den eingelaufenen Kreditgesuchen erledigte der Vorstand in 15 Plenarsitzungen 670, davon 611 in positivem und 59 in negativem Sinne. Von den bewilligten Darlehen gelangten in der Berichtsperiode 506 zur Auszahlung, davon 122 Darlehen an neue Darlehens- Werber. Die Höhe der Einzeldärlehen betrug in 17,4 Prozdnt der Fälle zwischen 500 und 1000 S, in 65,4 Prozent je 500 S und in 70,2 Prozent der Fälle unter 600 S. Die Gesamtsumme der ausbezahlten Darlehen betrug 262.050 S, was einen Monatsdurchschnitt von 42 Darlehen mit 21.840 S ergibt. Die Gesamtsumme der Darlehensrück- Zahlungen betrug 272.360 S, überstieg somit die!ausbezahlte. Darlehenssumme um 10.200 S. Der Gesamt^ darlehensstand mit Jahresende belief sich auf zirka 153.000 S. Die Zahl der Genossenschafter betrug mit Jahres- Schluß 1900 mit 9069 volleingezahlten Anteilen ä 10 S. ׳ In den zwölf Jahren ihres Bestandes gewährte die Kreditkasse insgesamt 7842 Darlehen im Betrage von 3,900.600 S. Mit diesen Krediten konnte die Kasse viel Ersprießliches leisten, vielen kleinen Leuten zu einem anständigen Erwerb verhelfen, viele jüdische Existenzen vor dem Zusammenbruch bewahren oder neu zu begründen helfen. Die Leitung der Kreditkasse ist selbstVerständlieh bemüht, ihre Kredithilfstätigkeit nicht nur fortzusetzen, sondern auch entsprechend zu erweitern und auszubauen,, und ladet die in Betracht kommenden Kreise des jüdischen Kleinhandels und Kleingewerbes ein, sien gegebenenfalls vertrauensvoll an sie zu wenden. Die Kreditkasse erwartet aber auch die erforderliche Unter- Stützung der jüdischen Kreise sowohl in materieller als auch in moralischer Beziehung. Personalnacltrlchten. Der Bundespräsident hat dem Oberrabbiner der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde, Dr. Feuchtw a n g, das Offizierskreuz des österreichischen Verdienstordens verliehen. Der Bundespräsident hat dem Oberrabbiner der Pfjbleittirt. jjirfleftifc OMrräbhiegr WclB A!^ 1 I eific ____ gewofdefiC EhfUfig Wi füfig m!C großer (WirM^üetefiiRedi Professor ___Jdter _ EtiUng^ Mt;KenttMis ך ür־#üüF_ Ahtscherl 1ל. Aysta.vergäfigefieh Sehabbos, den 9. März, verschied im g^e^aeten Alter Vöi®ll6!'flÄflö^ÖÄss0faü!räb Pl^Sseir Moritz Au t s c h e r 1. Em gutes Btüok Altwiencr Judentum ist Jhit ihm ins Grefe gegangetttaBeit fünfzig Jihren im Schulwesen tätig, war Profe9s0r׳rAntscherl stetA ^üf seiten der orthodo«*jüdisölien JugendfeUdüngrf Die Schüler der Talmud-Thora-Schulo, denen er seine ganze Liebe widmete, verlieren in Prof essor AntSäheri einen ihrer herzlichsten Freunde. Hochbetagt, schon im Ruhestände, war es sein größtes Vergnüge^ die Talmud- Thora-Schule Zu besuchen und bei jedem möglichen Anlaß die Kinder durch seine Mitarbeit zu erfreuen. Mitten Im Gebet hauchte er am vergangenen Sehabbos seine Seele aus. .תנצב׳מ• Uk autwoeUu ״ י Kindergarten Wiener Neustadt. Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihren Herrn Rabbiner zu wenden, da wir überzeugt sind, daß er Wegen Bestellung einer jüdischen Leiterin das Nötige veranlassen wird. Eine Zeltüügspolemik dürfte sich erübrigen. Redaktion ״Jüdische Presse“. DR. OETKER’S VANILLINZUCKER verleiht durch sein Aroma deit Oetker-Speisen ihren vielgerühnt» ten feinen ,Geschmack. ^'.׳v1 •i; Laut Beschluß der Leitung■ der Landes- Organisation in der Slowakei, und Podkarpatskä Rus vom 1. Adar II ist ,dieser Tage eine Erez- Jisroel-Zentrale der Ägüdas; Jisroel für dieses Gebiet ins Leben gerufen1 worden. Die Aufgabe dieser Institution ist, alle mit Erez Jisroel "zusammenhängenden Fragen einer Lösung zuzuführen. In die Leitung wurden folgende Herren entsendet: Böla Kästner, Max Löwy (seitens der Landesorganisation), D. Josef Fisch, Bemat > Schreiber (kooptiert), Emil Koth (seitens der Jugendorganisation). Die überaus gute Zusammenstellung dieser Leitung bürgt dafür, daß eine agile Tätigkeit entfaltet werden wird. Erez Jisroel, das heilige Land, ruft 'seine Kinder > aus der F erne. Der .Gluthauch g־ttlicher Geschichtswaltung umweht uns. Das jüdische Ohr horcht auf und stürmisch pocht das jüdische Herz ob der frohen Kunde. ״Nach. allen Seiten erheben wir die Augen und siehe, sie alle versammeln sich, kommen heim.“ Auch das orthodoxe Judentum in der Slowakei und Podkarpatskä Rus will Anteil nehmen an der großen Aufgäbe, Wegbereiter zu sein für jüdische Menschen auf jüdischer Erde. Zu diesem Zwecke hat es die Landesleitung der Agudas Jisroel in der Slowakei und Podfiarpatskä Rus für ,notwendig erachtet, sämtliche Sektionen und Unterabteilungen ihrer Organisation, die sich bisnun mit Erez-Jisroel-Arbeiten beschäftigten, unter dem Titel: ״Erez-Jisroel-Zentrale der Agudas Jisroel für die Slowakei und .Podkarpatskä Rus“ zusammenzufassen. Es sollen von nun an sämtliche Sammlungen und Aktionen direkt von der Zentrale eingeleitet und dürchgeführt werden und sind selbstredend nur diese als Keren- Hajischuw-Aktionen zu unterstützen. Aus diesem Anlasse sei es gestattet, einen kurzen, rückschauenden Ueberblick über die bisherigen Leistungen der Agudä« Jisroel1 in der Slowakei und Podkarpatskä Rus auf dem Gebiete der Erez-Jisroel-Tätigkeit zu skizzieren. Die bei der ersten Kenessio Gedauloh mit Zustimmung sämtlicher Gedole-r Jisroel zum Beschluß erhobene ״Kofer-Nefesc h“ -I nstit ut-ion ist dank der opferfreudigen Sammeltätigkeit der agudistischen Jugendgruppen ein fixer Punkt in unserem Erez-Jisroel- Programm geworden. Aus den Mitteln wurden, außer dem Ankauf eines großen Bodenkomplexes in Machne Jisroel, im Herzen Jeruscholajims ein geräumiges Grundstück erworben. Die bevorstehende Errichtung einer Bcth- Jakob-Schüle auf diesem Grundstück ist die nächste Etappe unserer Arbeit. In •Erkenntnis der Tatsache, daß die - geistige Not unserer Brüden im Heiligen Lande eine katastrophale ist» hatten wir einen beträchtlichen Teil den ״Kofen-’Nefesch“•1׳ Gelden den Enhaitung des agudistischen Schulwenkes in Enez Jisnöe 1־ ■^ ßugef Leiden wän es; bis heute nicht naöglich. aUn in Betracht kommenden Schulkinder in agudistischen Unterrichtsanstaiten unterzuhnihgen» so daß zum Schmerse aller um die Zukunft Erez Jisroel». Sorgenden, viele Kinder gut? jüdischen Eitern^religiöse Schulen besuchen. Auf diesem Gebiete wollen wir mit Aufwand all unserer v, Kräfte Wandel schaffen. Für die geistige und körp e!nlin!lie;;Ejr■•; . tü ch tigun.g unserer glaubensstarken .Olim haben ,wir; durch Errichtung von ״Machne 01 i m“ , Sorge ge- . tragen. Wir haben bisnUn bereits, eine große: Zahl von!in unserem! Lager' aüsgebildeten Olim in Erez Jisroel , plaeiert. Diese arbeiten derzeit in den agudistischen Kolonien: Machne Jisroel, Petach Tikwah u. a. Für diese .Saison haben wir bereits die Aufnahme von 60 Olim' in 4 Machnos vorgesehen. Selbstverständlich wird die :Auswahl der Olim nach allen Richtungen mit größter Sorgfalt vorgenommen, damit die durch die Agudas Jisroel nach. Erez Jisroel gehenden jungen Menschen wahrhafte Pionierarbeit in unserem Sinne leisten können. Als großer Mangel wird es empfunden, daß für die aus unserem Lande nach Erez Jisroel * Einwändermden kein Unterk■unf tsheim vorhanden ist. Wir hahmi daher vor einigen Wochen bei Anwesenheit •Rabbi Mosche Blaus eine Aktion׳ zur Errichtung eines B e th O l i m eiiigeleitet. Diese Aktion nahm in Bratislava einen vielyersprechenden Anfang und wird m. G. H. bei entsprechend intensiver Arbeit das gesteckte Ziel erreichen. Ebenso hat die durch die Jugendorganisation durctogeführte ״S c h o w w i m -1 a t“ - Akt i o n ein anerkennenswert schönes Resultat gezeitigt, wie sich auch die an nahezu tausend Agudisten verteilten iSammeltaschen durchaus bewähren. Nicht in letzter Reihe sei erwähnt, daß Agudas Jisroel das Streben der palästinensischen Orthodoxie, eine se 1 bstandige, unabhängige Gerneinde zu erriohten, aufs eifrigste fördert. Erblicken wir doch im Bestand einpr kompromißlosen, unverfälschten Orthodoxie die einzige Sicherheit für eine jüdische Entwicklung im Geiste der Thora und Ueberlieferung. Noch stehen wir am Anfang unserer Arbeit. Gewaltig groß sind die Aufgaben, die unser harren. Nur wenn wir alle von der Tragweite der Geschehnisse, die gestaltend mitzuerleben uns der Lenker der Geschicke auserkoren bat, beseelt sind, werden wir unsere Pflicht־ erfüllen. ״Hüten wir uns, daß ,eine große Zeit kein'׳ kleines Geschlecht vorftndet!“ * Nitraer Ra-ws Aufentiialt^Jn Erez * Wie wir aus eifeem aus :Erez Jisroel stap»m0hdeh Privatbericht erfahren, hat der Nitraer Raw seine Heimreise um zwei Wochen au f g e sc h o b e n, da er mit wichtigen Besprechungen in Aguda-Augelegehhelten sehr in Anspruch genommen wird. Die ganze Delegation arbeitet mit ־großer Intensität an der Lösung dev!Fragen und Probleme, die sich dem religiösen Leben des orthodoxen Juden besonders, in Erez Jisroel entgegenstellen. Es ist zu erwarten, daß diese weisen Männer ihre heilige Arbeit m. G. H. mit Erfolg gekrönt durchführeu werden. Die neueste jüdische Operette Die Agudas-Jisroel-Jugendgruppe am Purim, den 19. und 30.: März \, .. Redoutensaal die neunte jüdische Operette ״Die'Feuer* 1!‘? * 1 יי ■ . i-r v mäm

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.