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Jüdische Presse · 1935-03-08 · 10 (8.3.1935) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
21 (1935)
Issue
10 (8.3.1935)
Date
1935-03-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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. V: ist äüf vrifts&häftHCKem Gebiete so arm tiftd auf kulfurellem Gebiete so riieksläädig» daß seiht BtvöllefiiÄi Siek einen ewigeh Kampf Bruder gegen Bruder nicht erlauben kann. Ich würde mir wünschen, einen Büsaafmefischiuß aller kohstruktiven Mrlfte zu erreichen, damit wir Autonomie nicht Trföß fordern, sondern auch mit vereinten Kräften für sie arbeiten. Ich habe bisher keine nationalen, Rassen- oder konfessionellen Ünterschiede zwischen Bürger und Bürgergekannt und ich will auchkünftighin solche Unterschiede nicht machen. Wo so Verschiedene Nationalitäten, wie in Karpathorußland, nebeneinander leben, da darf man nicht darauf sehen, was uns trennt, sondern darauf, was Uns eint. Mtikaceyoer Raw freigesprocheii. Die ungeheuerlichen Auswüchse des politischen Kampfes in P. K. R. haben wohl ihre Krönung gefunden in der beispiellosen Schamlosigkeit, in der dort die Zionisten ,den Mukäöevoer Raw vör Gericht gezerrt haben, weil er angeblich eine Epidemie, die, im vorigen Jahre in Mukaöevo gewütet hatte, als ״Strafe“ für das Treiben der dortigen Zionisten bezeichttete. Wir wissen nicht, ob es wahr ist, daß der Milkaöevoer Raw die Typhusepidemie als Strafe G-ttes für die Sünden der Zionisten bezeichnet hat, sind aber der Meinung, daß das dortige Treiben der Zionisten selbst eine so harte. Strafe für das jüdische Volk in P. K. R. ist, daß man darob verzweifeln könnte. Daß der Bazillus; der vom hebräischen Gymnasium in Mukaöevo ausgeht und die jüdische Volksseele in P. K. R. vergiftet, g e i s t i g mindestens, ebensolche Verheerungen angerichtet hat und anrichtet, wie die TyphUskrankheit׳ körperlich, das ist leider heute schon Gemeingut aller, die sich noch Sinn für jüdisches Sein bewahrt haben. Deshalb freuen wir uns mit jeder Züchtigung, die die Zionisten, wenn auch nur indirekt, von einem nichtjüdischen Richter bekommen. Oberrabbiner Spira wurde selbstver- ׳ stündlich f ne!gesprochen mit der Begründung, da# er nicht gegen die: jüdische Nation gehetzt habe, sondern daß er sich hur gegen die in der schule feübte Bibelkritik gewendet habe, wozu er als rabbinisches Oberhaupt seiner Gemeinde berechtigt sei. — Pieätenyi Äih Mozze-Schabbos, den 2׳?. Adär I., veranstaltete die; A gudas-Jisroel- Jugendgruppe in PieStany eine Überaus gut gelungene und schöne S i j u m f e i er. In den Räumlichkeiten des Restaurateurs H. Wäidler versammelten sich außer den Mitgliedern auch Zahlreiche Vornehme Bäle-Batim. Der ständige Vortragende, Herr Heinrich Grün, be* endete die gelernte Mesechto. Den Reigen der Redner beim Festessen eröffnete Sr. Ehrw. Herr Rabbiner Teichtal, der in seinem meisterhaften Hadron die Jugend ZU eifrigem Thoralernen ermahnte. Es sprachen noch gediegene Thorawo'rte die Herren Heinrich Grün,: H. Weinberger, P. Grünwald, B. Link und E. Mannheimer. Um das Gelingen des Festes bemühten sich besonders die Herren Leo Leitner, Präses, und Ignaz Nagel, Vicepräses der Jugendgruppe, denen auch auf diesem Wege herzlichst gedankt sei. — Chust: In der Streitangelegenheit, die anläßlieh der Rabbinerwahl enstaüden ist, haben sich bereits die Parteien einem Schiedsgericht unterworfen. Da es den Parteien gelungen ist, als Obmann den ehrwürdigen Oberrabbiner aus Hanuäovce zu wählen, ist zu erwarten, daß dieses Schiedsgericht zu einem günstigen Resultat führen wird. — Koäice: Wie wir aus offizieller Quelle erfahren, findet die Grabsteinsetzung für den jüngst verstorbenen Radomyäler Gaoi^*»הרב חג־הצ מהו׳ר שמואלעמעל am Sonntag, den 5. Adar H., um 3 Uhr nachmittag statt. Wer an der Lewajö, nicht teilnehmen konnte und diesem Zaddik hador s. Z. 1. die letzte Ehre erweisen will, dem bietet sich die Gelegenheit, an der Hakomas-Mazewo teilzunehmen. , Leipzig, KöttigJöMnft-Str. 29 Wien II, Untere Aufaftenätfäße i Verlobte קעזמאראק Dev Werdegang des Hauses Kvupiuk♦ Vor 30 Jahren begann Julius Krupnik in der Kaiser- Straße seine Tätigkeit. Aus kleinen Anfängen wuchs das Haus‘ zu seiner heutigen imposanten Höhe, zu seiner weithinragenden ־'•Bedeutung empor. In der Persönlichkeit seines Chefs besitzt das Haus seine beste und stärkste Stütze. H§rr Julius Krupnik verfügt über ein eminentes Fachwissen, kaufmännische Fähigkeiten ungewöhnlicher Art, Weitblick, Großzügigkeit in der Verwirklichung seiner Absichten,, die reiche Erfahrung einer: dreißigjährigen, Tätigkeit. Das große, schöpferische Modetalent der Frau Olga Krupnik ist allbekannt. Sie weiß, welche Wege die Mode gehen wird, und stellt mit sicherem Geschmack die. Kollektionen zusammen, die so Viel Bewunderung erregen. Beide Chefs aber zeichnen sich durch einen rastlosen, nie ermüdenden Arbeitseifer aus, eine opfervolle Hingabe an ihr Lebenswerk. Vor 30 Jahren war die wandelbare, einfallsreiche Mode, war vor allem das Pariser Modell exklusiver Besitz der ״oberen Zehntausend“, für die breite Masse der Frauen war die Kleidung mehr oder weniger eine etwas starre ״Tracht“; und das Pariser Modell kaum mehr als ein Märchen, von dem man mit sehnsüchtigen Augen erzählt. Julius Krupnik hat die Mode popularisiert. Er hat die Frauen; alle Frauen in das Feenreich der Mode eingeführt. , 30 Jahre Julius Krupnik, das heißt 30 Jahre Festhalten an dem Prinzip: größter Umsatz, kleinster Nutzen. Richtige ״Billigkeit“, das heißt höchstmögliche Qualität zum denkbar niedrigen Preise, kann man nur durch Rationalisierung erzielen. Eine Einzelkopie des Pariser Modells ist •fast unerschwinglich; aber die Idee des Modells, immer wieder verwandelt, immer wieder umgestaltet durch schöpferische Köpfe und Hände: das wird ״billig“, ohne an Schönheit und modischem Reiz zu verlieren. Einkauf im kleinen ist teuer. Aber gewaltige Massenquantitäten zur rechten Zeit erwerben: das läßt günstig kaufen und ermöglicht es, ״billig“ weiterzuverkaufen. •. Denn 30 Jahre Krupnik ׳bedeuten 30 Jahre Dienst am Kunden. Lange, ehe dieser Begriff zum Schlagwort geworden ist, hat Julius Krupnik ihn zu einem Grundstein seines Unternehmens :׳ .. gemacht. ־ Auch die Propaganda ist in den Dienst der Kunden gestellt. Die Inserate informieren .. Sie über den Stand des Warenlagers, über die günstigste Kaufgelegenheit. ׳ Jeder Preis, jede Angabe ist genau erstellt: ״Wahrheit in der Reklame“ ist seit je ein grundlegendes Krupnik-Prinzip.‘, Die Versand-Abteilung ist in steter Entwicklung begriffen und hat heute schon einen gewaltigen Umfang erreicht. Alljährlich mehren sich die Kunden aus den Bundesländern., Sie wissen, daß sie,, auch auf brieflichem Wege getrost ihre Bestellung machen können. Der Ruf des Modenpalais Julius Krupnik ist weit über die Grenzen Oesterreichs gedrungen. Von Julius Krupnik, von der Wiener. Mode, die in ihm; einen hervorragenden Repräsentant.en gefunden hat, spricht man überall, wo man sich für Mode interessiert. Julius Krupnik hat. seine Auslandspropaganda zum großen Teil auf Fremden- Werbung und auf Werbung für die Wiener Messe eingestellt. Im Rahmen ־ der, Wiener Messe finden die international berühmten ״Krupnik-Messescbuuefi״ statt. Sie sind gesellschaftliche. Ereignisse Wiens, an denen die Spitzen der, Gesellschaft teilnehmen, und die aus aller Herren . Ländern Besucher und Käufer nach Wien bringen.. : ^äuseiideh Mepscheu und, ihren Familien aber gibt das Haus Krupnik direkt Arbeit 1!nd| Erwerb. Schneidern und (Schneiderinnen, Angestellten, Zeichnern, Modelleuren»: Beamten, 8.0• reibt: sich das Haus Julius Krupnik in das Wirtschaftslebe» Oesterreichs, in dem es, in den •Jahren seines Bestandes, ein so wich« und prominenter Faktor gewordeu ^et» ׳ I Tä g 1 ich Spezialitäten Selchfleisch mit Ritschet, Scholet, Pfefferkarpfen, Würste mit Gulyassaft usw.—Menü von S 2.— aufwärts HAGEL, Wien II, Prnterstr. 33 Unter Aufsicht : des Rabblnates der Adas-Jisroel-Schiffschul Juwelen Uhren, Gold- und Silberwaren, ins- |Lf hkIA« fll MM 17 ff Ml ו besondere כלי קודש, Sederschilssel, Menoras, 110111« •01111111110 Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig 11• TaborstraÜG 14 BPEZIALHAUS FÜR WOLLE UND STRICKGARNE MORITZ NAGEL WIEN, H., TABORSTRASSE 17, TEL. A-49-3-69 F AB RIKBjNIED ERLÄGE W I R K- U N D $ TRICK MODEN Rasiere dich ohne Messer mit dem gesch. Rasierpulver Langerin Es ist ärztlich begutachtet, und unschädlich. 1 Paket, zirka ein halbes Kilogramm, S.,1.40. — Zu haben bei Philipp Langer• Friseur, II, Franz-Hochedlinger-Gasse 25 Prim a Pflaumen של פס ח ׳׳ י , •׳־׳.- י/■£/••. ■: mit הכשר vom Munkacser ׳ בית דין offerieren preiswert Jakob Bratislava! . בעויח מרים ף באו של ר׳ יחיאל מיכל זאממער מיכלובצה ■ם א ורשים ■י■ נבמקוס מודעות פרסיות) Aföö Neufeld titid beehren sich, ihre Verwandten und Bekannten zur בר מצות *Feier ihres Sohnes שמחת כונס ניר welche אייה am שבת קרש פ׳ ויקרא הבע*ל um 3/48 Uhr in der Scliiffschül beim 1. Minjan stattfinden ,Wird, höfliehst ein- Zuladen. דרשה nachmittags um 1/45 Uhr, II., Franz-Hochedlinger-Gasse 5, Parterre. Der Vorstand der Agudas-Jisroel-Jngendgruppe Wien wünscht seinem langjährigen und verdienstvollen Mitglied, Herrn HERMANN BONDI anläßlich seiner Verlobung mit Fräulein Erna Merkin, Leipzig, herzlichst מול טוב. __ Ein tüchtiger שרב ייש בעל קורא ומגקר in den 30er Jahren, derzeit in einer kleinen orthodoxen Gemeinde fungierend, möchte seine Stelle mit einem S t a d t p o s t e n wechseln, damit ihm Gelegenheit geboten sei, seinen einzigen Sohn •ניי weiterhin על דרכי התורה ,erziehen zu können. Ansprüche bescheiden. Gefl. Anträge unter Chiffre ״Schächter- Kantor“ an die Bratislavaer Administration dieses Blattes erbeten. . Witwer, strenggläubig, über 60, jugendlich, mit schönem Heim und kleinem Einkommen, sucht Lebensgefährtin mit Einkommen unter ״Vermittlung erwünscht“ an die Wiener Redaktion des Blattes. Neuman n Radlinsköho 4 & Sohn Tag Adar 11 März דף יומי משנה יומית RaMrlom בבא קמא תרומות משנה פרק Freitag 3 8 קי ב יא * Samstag 4 9 קי ג מ פ׳ פקודי Sonntag 5 10 קה ד » Montag 6 11 קט ה מ י¬ Dienstag 7 12 קי ו » ד אדר Miiiwoth 8 13 קיא ז מ Donnerst. 9 14 קיב ה » Freitag 10 15 קע ט י מ Samstag 11 16 קיד י ם׳ ויקרא,, ש׳ זכור ב> נאדר לבנה פוף ומן קדוש : Montag, den 18. März G e b e t z e i t e שיק פ׳ פקודי n WIEN BRATISLAVA Uhr | Min. Uhr Min. 51 15 5 20 מחת •תפלין בשעת הדחק . . י . . 8! 25 8 20 זשוף זמן קריאת שמע של שחרית .... 45;׳ 5 5 45 בשבת: קבלת שבת קודש (מנחה בעש׳ק) . 7 i 00 7 15 השכמה . ........ י 9 i 30 9 30 שחרית 3! 30 3 30 מנחה . . .... 35 ן 6 6 30 מעריב במוצשיק ...... 6; 15 6 30 בחול: שחרית .......... 5 1 45 6 10 מנחה ומעריב . . . . . ׳• K r u pn i k besieht heute 30 Jahre! 30 Jahre Krupnik ,heißt 30 Jahre festhalfen an dem Prinzip:־ Größte r Um• satz ■ kleinster Nutzen. 30 Jahre Krupnik heißt 30 Jahre Dienst am Kunden, Ständiger Fortschritt in der Mode, vom einfachsten b|s zum feinsten Genre, dauernde Verbesserung der Qualität, bei unbedingter Anpassung an die Kaufkraft. Sämtliche Vorteile des Großeinkaufes kommen den Kunden restlos zu gutel 30 Jahre Krupnik heißt 30 Jahre Dienst an Heimat, Tausende Menschen linden direkt und indirekt ihren Erwerb im Haus Krupnik. . Österreichs Textll-Fqbrikcn decken hegte den gewaltigen Verbrauch an Stollen, Seiden und viele anderen' Materialien, das bedeuted Arbeit und Brat, für viele tausende österr, Arbeiter. KAISERSTR 23 Anläßlich unseres 30jährigen Geschäfts •Jubiläums, gewähren wir In der Zeit vom 4. März 1935 bis 20. Juni 1935, allen Kunden, ohne Rücksicht auf die Höhe des Einkaufes,' von dem auf jedem Stück ersichtlichen Verkaufspreis 0 ¥ JUBILÄUMS- RABATT Die Auszahlung dieses Ji^biläumsrabattes, der auf einem speziellen Jubiläumsgutschein im Sparbuch vermerkt wird, erfolgt in der Zeit vom 1. bis 15. Dezember 1935 an unseren Kassen in barem Geld. 30 Jahre Krupnik heißt 30 Jahre Popularisierung der Made, auch das Billige muß elegant u. modern sein I JAHRE GUTE WARE* ALLE STUNDEN DIENST AM KUNDEN יממווי Ilefausgcb^ V^egepi TttfKl (für el»© Arheltege1ft©lnschfltft)1 Wie», H״ Malsgam Hocbedhöger-Gaase 3. — Druck; Druckerei- und Veriags-A.-G. Ig. Steinmana, US«, ä Verafttwortllcher Redakteur: Kart Richter, Wien, IX., Uoiverrit&tsstraße 6-8. Frmb

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