Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 21 (1935)
- Issue
- 7 (15.2.1935)
- Date
- 1935-02-15
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nf. 1 tmtif AufäieM des «fim Miff« Rabbiner H. Schenk werden heuer n U t die Schokoladen« Kakaopulveret(. .׳ -;׳.den Marken . ״Emola“ lind .,Gourmet“ der Chocolaterie Gourmet, Bugen l$to Wien It. GtVMohf engässe 10; erzeugt ־ 9 י . \ •. A} Uli II Illll IIIIII Illllii IIIIII11 Illll IIIIIIII in III111 lil 111 II 11111II11\u I Hohe Tatra I Taten HotHkita! Hohe Tatra I | 3 Pension Schreiber für Kinder und Erwachsene in 5 5 Tatra-Lesna. Neu eingerichtet, mit allem Komfort. S 5 Zentralheizung, Kalt“ und Warmwftsser (fließend). £ 3 Vorzügliche Küche und Bedienung. Kinder Werden B 3 auch ohne Begleitung aufgenommen. Werden von s E geprüfter Pflegerin beaufsichtigt. Mäßige Preise! £ 3 Ganzes Jahr geöffnet! Nähere Auskünfte und Pro- S spekte erteilt gerne M. SCHREIBER, E Tatra Lomnica. E Tfiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiitiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiirr vo» wocbe _* יו Wo eil C — Das Amtsgericht in H ammelbu r g verurteilte, wie die ״Völkische Tageszeitung“ in Nürnberg meldet, einen gewissen Siegfried Stern und seinen Gehilfen, den Metzger Zoll non Westheimwegen Verg ehens ,gegen das S c h ä c h t g e s e t z zu je zwei Monaten Gefängnis, Zoll, außerdem noch au RM. 1000.— Geldstrafe. Die beiden Angeklagten waren, ibie der ״Völkische Beobachter11 itm 23. Jänner gemeldet hatte, in Schutzhaft genommen worden. — Mitglieder der französischen antisemitischen nationalsozialistischen Organisation ״Ac t io n F r anc'a %s e!“ haben in Nancy eine Versammlung j ii dis eher S tu deuten ■ü berfallßn. Eine jüdische Studentin wurde verletzt. — Generalgouvemeur Pencles Rhallis hat dem Oberrabbiner Dr. Zwi Koretz in Saloniki einen Betrag von 10.000 Drachmen übergeben, den der Oberrabbiner nach eigenem . Ermessen zur iTnie r stützte ng j ü d i- &eher Armer Verwenden soll. Es ist das erstemal in der Geschichte der jüdischen Gemeinde S alonikis, daß Ahr seitens des höchsten Repräsentanten der Staatsgewalt ein Betrag für jüdische Wohlfahrtszwecke zugeführt wird. — Der Führer der revisionistischen Zionisten, Vladimir J a b o t i n s k y, erklärte, daß die zionistisch-revisionistische Union vollständig selbständig sei und der Zionistischen Welt- Organisation nicht mehr an g eher e. Die Revisionisten haben an dem. Zionistenkongreß, kein lnteresse mehr. — Zwei alte jüdische Gemeinden in Württemberg, Wachbach ivbd Wejkersheim, wurden infolge Sinkens der Zahl der jüdischen Einwohner aufgelöst. — Der agudistische Abgeordnete im polnischen S ej m, Rabbi Le win, hielt im Rahmen der Budget־ beratung eine g roß an g eie gt e Rede, in der er die Wünsche der religiösen Judenheit vortrug. Er erklärte, daß ,die agudistischen Deputierten für das Budget• stimmen werden. — In W är s c hau kam es; bei der Verteilung der Palästina - Ein wand e r u n g s zertif ikat e tu Unregelmäßigkeiten, die dem Vertreter des ,Mi sr achi“ im . Palästina-Amt zu geschrieben werden. Dei' Misrachi-Vertreter wurde seines Amtes enthoben. ■— Das un g aris ch e H andels minis t e rium veröffentlicht mit dem 28. Jänner, Zahl 102.588! eine Verördnung, wonach Privatpersonen nur mit B e- Willi gung der zuständigen jüdischen GemeindäMazzos durch die Post befördern dürfen. -— Auf Grund eines Abkommens des Foreign Appeal Committee des Board of Deputies, der Föderation der jüdischen Hilfsorganisationen Englands, der Föderation polnischer Juden in England, der Vereinigung Ort-O se tind derl durch den Rabbinerverband und den Keren Hathora repräsentierten religiösen Institutionen xoird demnächst in England eine Sammelaktion1 für die notleidenden Juden in Polen proklamiert werden. Das Abkommen harrt noch der Ratifizierung durch das Plenum des Board of Deputies. Um das Zustandekommen des Abkommens haben sich Ncxnlle Laski, H. Goodman und Chefredakteur Morris Myer bemüht. — Unter der Leitung des Schweizer Ingenieurs Arnold Scherrer, eines hervorragenden Fachmannes für den Ausbau von Mineralquellen), wurde in Tiberias mit der Neufassung der dortigen Thermal que li e n nach modernen Methoden begonnen. Durch diese Arbeiten soll die Höchstausnützung der Quellen und die Konstanz des Zuflusses eizielt werden. — Die in Chile (Südamerika) mit Hilfe der HICEM oder mit eigenen Mitteln eingewanderten jüdisehen Flü chtlin g e aus Deutschland haben eine jüdis che G em ein de g e g ründ et, die alle deutsch־ jüdischen Flüchtlinge zusammenfaßt. — Der W eltverband S ephar dis eher J uden hat beschlossen, seine Konferenzen Mai 1935 in London abzuhalten. — Der Judenboykott macht sich zur Zeit in Di an zig wieder besonders stark bemerkbar, ohne daß vpn . maßgebender Stelle irgend eine Reaktion darauf erfolgt.־ •— Der landwirtschaftliche Berater des britischen Rqlonialamtes, Frank Artur Stockdale, wurde singeladm, vn Palästina, eine Inspek tion dor lah.d* vf.irtkphaf tliehen Entwieklung durchzuführen, '•M'•:?■ :■H. Grün, II., Tahorstraße 8h, Tel. R-42-3-66, Atelier; fü?v feine Herrengarderohe. . W ״Waldextrakt“, die hervorragenden Medizinal־ honhons, schützen vor Grippe״Ansteckung in der Straßen״ bahn, im Theater oder Kino, bewirken frischen, reinen Atem beim Tanz. W5P X gegen die Orthodoxie D!e Neologen ln!Abi 4. März tritt in üflgäm!*andesfeöngroß der hidtogeh Juilbn MäAtiiiiin, Ati§ dleietn Anlaß gibt die Zentralbehörde cüeser Organisation, die 60genannte Israelitische Landeskanziei einen stattlichen Band heraus, der die zu schaffenden neüen S tatuten und deren ausführliche MotfVierung enthält Bei dieser Gelegenheit Zeigt sich tMeder; daß die ungarische Neologie an ihrer ״Tradition״; festhält Und auch weiterhin bestrebt ist, die Organisation der Orthodoxie zu u n t e r m 1 n 1 e r e n. Die Begründung für den neuen neoiogen Statütenentwurf will att nicht Weniger als drei Stellen die ergänzenden Bestimmungen zum orthodoxen Landesstatut vom Jahre 1905 ats beispiellos, ohne vorherige Genehmigung des Königs entstanden, vom juridischen Standpunkt anfechtbar und als minder- Wertig darstellen. Die orthodoxe israelitische Landeskanzlei veröffentlieht nun eine ausführliche Erklärung, worin die Argumentation der neoiogen Zentralbehörde als unrichtig festgenagelt Wird. Vor altem wird festgestellt, daß die neoioge Darstellung es geflissentlich verschweigt, daß die orthodoxen Statuten nachträglich, und zwar in kürzester Frist — die. bezügliche Ministerial- Verordnung ist am 9. Jänner 1906 erschienen und König Franz Josef hat sie bereits am 17. Februar genehmigt , die königliche Genehmigung erhalten haben. Außerdem ist die Statutenänderung nicht durch das Ministerium, also nicht• von der Aufsichtsbehörde der Konfession vorgenommen worden, sondern sie entspringt der Autonomie der Orthodoxie. Das Ministerium hat ihr lediglich die formelle Geltung zu verleihen gehabt. Sie ist daher Vom“ juridischen Standpunkte nicht schwächer und nicht unvollkommener, als die übrigen auf das konfessionelle Leben der Juden bezug habenden Rechtsnormen. Die ' Beziehungen zwischen der ungarischen Neologie und Orthodoxie lassen übrigens in der letzten Zeit auch sonst viel zu wünschen übrig. ״Zsidö Ujsäg“ veröffentlicht' diesbezüglich eine Unterredung mit Oberrabbiner Strasser, Debrezin, welche unter anderem folgende Aeußerungen enthält: Die friedlichen Verhandlungen haben keinen Erfolg gezeitigt. Es wäre zwar erwünscht, daß das seit Jahrzehnten bestehende gute Einvernehmen mit den Neologen auch weiterhin erhalten wird, aber viel wichtiger sind die religiösen Interessen der Orthodoxie. Demzufolge erwarten die orthodoxen Juden Ungarns, daß die Zentralkanzlei ihre religiösen Interessen unter allen Umstände!! verteidige. Der Vorsitzende der (neoiogen) Israelitischen Landeskanzlei, Hof rät Stern, veröffentlicht in den jüdisehen Wochenblättern Budapests eine Erklärung, worin die Behauptung der offiziellen Motivierung der zu schaffenden neuen neoiogen Landesstatuten, wonach di? orthodoxen Landesstatuten einer königlichen Bekräftigung ermangeln würden, widerrufen ■und als irrig bezeichnet wird. Jr ■../־:vo.i '׳ — 0la Orthodoxen verteidigen sich mannhaft, Hofrat Stern betont bei dieser Gelegenheit, daß er das weitere freundsehaftliehe EinVemehmiert mit der orthodoxen Zentraikanzlei und die Kräftigung^^ der GrthbUMer wünscht. Diese Erklärung wird aber auf der t Seite der Orthodoxie sehr lau aufgenomjöien. Vor allem wird be-, fflätigeit, daß Höfrat Stern bloß zu diesem einen Punkfe־ der orthodoxen Kritik an den neoiogen Statuten Stellung» nimmt, die übrigen aber mit Stillschweigen übergeht» Öer orthodoxe ״Zsiäo Ujsäg׳‘ betont bei dieser Gelegenheit nochmals, daß die Regulierung des Verhältnisses der ortho״ doxen Tempelgemeinden zu den neoiogen Muttergemein״ den in den neuen Statuten nicht geeignet ist, ■die fried* liehe Atmosphäre zwischen Orthodoxen und Neoiogen zu stärken. ' ׳ In der Budapester . (nichtorthodoXen) jüdischen Wochenschrift ,,Zsidö Biet“ erschien soeben ein aufsehenerregender Artikel des amitsführenden Vorsitzenden der Orthodoxen Zentralkanzlei Ungarns, Ludwig Hartstein. ״Ich erhebe Einspruch gegen alle Angriffe, die rücklings’ erfolgen!" — ist der Titel des Artikels, der u. a. ausführt: Mehr als ein Jahr ׳haben wir mit dem) Vorsitzen* den der neoiogen israelitischen LandeskanZIei vom neuen' Statut verhandelt und er hat wiederholt beruhigende Er- Wi Tanz frischen Atem durch •I klärungen mir gegenüber*■ getan. DaS neue Statut wird die berechtigten Anforderungen der Orthodoxie ‘in* Ehren halten und falls es sich dennoch ergeben sollte, daß es irgendwie doch was Unbilliges enthält, so wird man diese seitens der Orthodoxen beanständeten Punkte mit der größten Bereitwilligkeit richtigstellen. Um so größer ist meine Empörung nun darüber, daß die Motivierung zu den neuen Statuten in einer Frage, die ausschließlich eine innere Angelegenheit der, Orthodoxie ist, einen Angriff gegen diese enthüllt. Der Statutentwurf enthalt mehrere wichtige Verfügungen, die grundlegend die Rechte der Orthodoxie angreifen, •seine vitalen Interessen gefährden und, falls sie zur Geltung gelangen, die zukünftige Wirksamkeit der Orthodoxie stören würden. Wir warten einstweilen zu, denn ich kann es mir nicht, vorstellen, daß die Neologie ln den heutigen Schicksalsschweren Zeiten das Odium eines Bruderkampfes auf sich ' zu laden sich trauen würde. Wir fürchten im, Bewußtsein unseres Rechtes keinen Angriff! Wir und unsere Wahrheiten sind genug stark dazu, um mit Erfolg alle gegen uns angewendeten Aktionen bekämpfen zu können^ Lebensversicherungs- Gesellschaft . Aus dem Jahresberichte 1933: Versicherungsbestand . . .... . Prämien- und Zinseneinnahmen . . . Garantiemittel . . . . . . . . . Auszahlungen an die Versicherten ״PHONIX 0 Gegründet 1882 3107־ Millionen Schilling 211 Millionen Schilling t. 680 Millionen Schilling 72 Millionen Schilling; Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches > Reich, Saargebiet, Cechoslovakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Fürstentum Liechtenstein, Ungarn,‘Polen, Jugoslavien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien^ Palästina, Syrien, Türkei, Marokko, Irak, Tunis und Aegypten. ־- Julius Braunthal, Kultusvorsteher Plaschkes und wir Manchmal wäre es doch verlockend, den Helden der jüdischen Einheit, die sich ständig in der widerlichsten Weise gegenseitg befehden, energisch auf die Finger zu klppfen. Man hat denn doch das Gefühl, daß hinter diesem ewigen Gezanke ein einheitliches System herrscht, wenn es gegen die Orthodoxie geht. Natürlich wird hier mit verteilten Rollen gespielt. Was den Hausherren der Wiener jüdischnationalen Partei nicht paßt, wird durch die journalistischen Aftermjeter lanciert. Während die offiziellen Jüdischnätionalen ganz verdattert sind, ob der Schande, die ihnen •durch die Einreise des roten Agitators Braunthal nach Palästina angetan wurde, hat Herr Dr. Plaschkes in seinem ״Jüdisehen (?) Weg“ einen etwas gewundenen Weg gefunden, um der Orthodoxie eines auszuwischen. Vor allen Dingen ׳bestreitet er, auf die Gefahr hin, von der ihm sehr nahestehenden J.-T.-A. Lügen, gestraft zu werden, daß die Zionistische Exekutive die Einreisebewilligung gegeben hat •und macht ausgerechnet den englischen Minister- Präsidenten MacDonald dafür verantwortlich, daß unser heiliges Land zu angeblich nur drei Monaten Braunthal verurteilt worden ist. Und dann holt er zum Schlage gegen die Orthodoxie aus, der er nichts anderes vorzuwerfen weiß, als daß sie — ausgerechnet die Wiener Orthodoxie — sozialdemokratisch gestimmt hätte, Daß sich die wenigen Leser!seines Blattes diese G e d ä c h tnisschwäche zumuten lassen, ist doch etwas stark.. Damals, als Herr Dr. Plaschkes bei den״Wiener Jüdischnationalen noch als vollwertig genommen und als ״Vertreter der Wiener Juden“ im Wiener Gemeinderat empfohlen wurde, damals warf man den Orthodoxen in unzähligen Versammlungsreden und Zeitungsartikeln vor, daß sie c h r i s 11 i c h s o z i a 1 gewählt hätten, Denunziantum war den Herren immer ein ״Greuel“, wenn sie es anderen an dichten konnten, aber das ist ein ״Jüdischer Weg“, von dem wir unsere Kinder fernhalten wollen. . Delegiertentag der Agudas Jisroel in der Schweiz. Am 4. Februar fand in. Z ü r i q.h ein Delegiertentag der schweizerischen Landesorganisation de? Agudas Jisroei statt, der aus allen Gruppen gut besucht war, Die Leitung der Landesorganisation wird von Zürich nach Luzern verlegt• Sie wi?d unter dem Präsidium von Dr. med, Robert G u g g e n h e i m ״ Luzern stehen und in starkem Mäße auf die Mitwirkung jüngerer Gesinnungsgenossen gestützt sein. Der Landesleitung gehörigen ex officio auch der Präsident des schweizerischen , Keren Hajischuw find des schweizerischen Keren Hathorä am In das^^ erstere;-Amt wurde Herr Fritz Man n-e s>Zürich, in das letztere Herr Max Meyer,״ Basel berufen. Hie ih^Zürich wohhenden^^Äglieder der hisheriÄ Landesleitung werden׳ unterstützt von heuen Kräften» ihre Aufmerksamkeit vor allem der Aktivierung und Ver-; größerung der Züricher Ortsgruppe zuwenden. . '?>• :: Am Vorabend des Delegiertentages fand eine auch aus nichtagudistischen Kreisen stark besuchte Propa-, gandaversammlung in!Zürich statt,!zu der als Redner, die Herren Jakob Rosenheim -Frankfurt am Main und Dr. D euts chländer - Wien gewonnen worden., waren. ' Aus Rumänien. Auf Grund einer — wie sich nachträglich heraus; stellte — falschen Meldung eines offiziösen Korrespondenz-. büros sind die Juden!Rumäniens in große Aufregung yer-; setzt worden. Es wurde nämlich die Nachricht lanciert,; daß bei der Durchführung des Gesetzes ״zum Schutze der nationalen Arbeit“ auch •die Juden den Bestimmungen, die Fremden betreffend, unterworfen werden,! älsov ari' Privatunternfhmungen nur zu / einem verschwindend kleinen Prozentsatz sollen beschäftigt werden dürfen. Den verschiedenen Kombinationen und Protesten, welche aus diesem. Gerücht entstanden sind, machte eine dezi- ■ dierte Regierungserklärung ein Ende, in welcher erklärt wurde, daß im Sinne der Verfassung alle Staatsbürger Rumäniens, ohne National- und Religionsunterschied, die gleichen Rechte besitzen und •keineswegs ein Teil׳ derselben als ,,fremd“;;bezeichnet werden kann. '; ■׳. - ־ ■':■■:;,y; ’ Der gewesene Ministerpräsident Rumäniens, Doktor, Alexander Vajda Voevod, legte dem Exekutivkomitee der nätionalzaranistischen Partei, deren Mitglied er ist, einen Antrag vor, welcher für die Einführung des Nümerüs clausus — Vajda nannte es ״Numerus valachicus‘‘ —ל Stel-' lung nimmt, und zwar nicht nur im Schulunterricht, sbn־״‘ dem—!unter Rücksichtnahme auf die Erworbener(׳ Rechte —י auch in den freien Beruten und ־i1p;״;Haü<l91it’. Die Gesellsdiaffsreise nadi Erez Jisfoe! Ffir die von der Erez-Jisroei-Zentrale in Oesterreich für Anfang Mai in Aussicht genommene Reise nach Erez Jisroei, zeigt , sich überall sehr reges Interesse. So» wohl ans Oesterreich als auch aus den Nachfolgestaaten liegen bereits zahlreiche Anmeldungen vor. Es Ist daher unbedingt notwendig, daß sich alle Interessenten für diese Reise, die trotz ihrer Büligkeit einen besonders angenehmen Verlauf verspricht, umgehenfi meldeiii 4a schon in Kürze diu Schiffsplätze reserviert׳^ werfion müssen, « Die Kosten für die Bahn* und Schiffsfahrt Wien-׳״ Haifa—Wien werden sich auf zirka 500 Schilling belaufen• Trotz des niedrigen Betrages ist für eine sehr gute Fahrt gesorgt. Die Prospekte über das Landprogramm er״ scheinen nächste Woche un4 werden den Interessenten aVf Verlangen elngesandt. Zu weiteren Auskünften steht das Büro der Erez־Ji8roei״Zentraie* Wien» מ,* Leoppidsgasse Nr. 16, Telephon A15״0״46״, täglich von 9 bis 10 Uhr vormittags, zur Verfügung, Schriftliche Anfragen ist Rückporto belzulegen.