Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 39 (19.10.1934)
- Date
- 1934-10-19
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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jov: Tobias Weis2.Chua t: Benjamin Davidovid, Mosche Rosenfeld. d«» Obeffabbiner Fürst. Dunajska Streda: Leo{»id PaSöhkusz. Galanta: Ignaz Ralisch,irlghaa Slam'־ Mltcftdoffi; Samuel Emirner, OfeaffibbffieF SfütÄer. tfyjavmm&mmt Broda. Ult 1*1; Piftkäs Stark, Ghaim Weia2, Leopold Weiß. Setg Zamky: Rafael Kolm ,HermanftLövy. Pezi־ nok: Hathan Adler, öberrabbiner Josua Schill. Bieätany: BSla Link. PreioV: Öberrabbiäer Lau, Samuel Reiner, Pinkas Sauber. 3 ä 1 a: Oberrabbiner Straßer. §ahy: Rabbiner Weiß. SebeSi Öberrabbiner Fbläbrand, Senec: Rieh. Bönihady, Öberrabbiäer Brasnita. Senica: Oberrabbiner Weis2. Surany: Lasar Gfünwald. Trnavä: Samuel Schönfeld. Zabokreky: Harry Ullmann. ־ # ׳ ־• ־ ״־ -•••<.•*׳״ Großes Aguda-Meeting Im Anschluß an die Tagung fand am Montag abends im Saale des Handelsgremiums eine stark besuchte Versammlung statt, bei welcher Rabbi I. M. Lewin ein Überaus beifällig aufgenommenes Referat hielt. Generalversammlung der Machsike Hajeschiwoth. -־! Der Verein der *Machsike Hajeschiwoth, der treue י Wächter der Thora-Institutionen unseres Landes, hielt am' vergangenen Sonntag seine vierte ordentliche General- Versammlung ab. Dieser junge Verein blickt auf keine lange Vergangenheit zurück,. hat. sich aber doch durch seine emsige, zielbewußte Arbeit einen geachteten Platz in. der jüdischen .Oeffentlichkeit erworben. Kaum vier Jahre sind es, seitdem zu Taten verpflichtende Sorgen, wunderwirkende Begeisterung für die höchsten Werte unseres Volkes, diesen. Verein ins Leben gerufen haben. Sympathien, Anerkennung, die ihm von allen Seiten entgegengebracht werden, zeigen, daß, er die Hoffnungen verwirklicht,1 die an seih Bestehen geknüpft wurden. Männer von Verantwortlichkeitsgefühl sowohl vom kreise der ehrw. Rabbiner wie von den Baalebatim haben es für ihre Pflicht gehalten, bei der Generalversammlung ־ zü erscheinen, um das Ansehen des Vereines zu erhöhen, durch Vorschläge und Anregungen seine Leistungsfähigkeit zu steigern. Von den ehrw. Rabbinern sind erschienen: Öberrabbiner J. Tiegermann (N.-Zämky), M. Frey (§urany), J. Buxbaum und B. Seidl (Galanta), Ungär (Nitra), Abeies (Sarluhy), Straßer (Sala), Bresnitz (Senec), Fürst (öuz), Singer (Samoryn), Lefkovits (Komärno), Eckstein (Sered), Rabbiner S. Schreiber (Bratislava). Die Gemeinden Bratislava, TopolCany, Suräny, •Guta, Galanta, Senec, Pieütany, Vrable, Sered usw. haben ihre Delegierten entsendet. ' Die Tagung wurde durch die herrliche Ansprache des Oberrabbiners Tiegermann aus N.-Zämky eröffnet. In lautloser Stille, mit ehrfurchtsvoller Bewunderung, hörte die Versammlung die goldenen, tief durchdachten, von Thoraliebe durchtränkten Worte dieses Thorafürsten an. Er sagte וכל העם מאים אח הקולות Die Gedanken, die hier auftauchen, die Stimmen, die hier laut werden, mögen nicht spurlos verschwinden, wie ein Laut •im Winde verhallen, mögen Gestalt annehmen und zur lebendigen Wirklichkeit werden. Das Volk möge die in Taten umgesetzte Begeisterung und Worte sehen. Herr Präses Julius Herzog entwarf in einer sachlichen, mit Thoraworten durchwirkten Rede ein klares Bild von der Tätigkeit des verflossenen Jahres und den Aufgaben der kommenden Arbeit. Er zollte Dank den selbstlosen Örtsgruppenleitern für ihre hingebungsvolle Arbeit. Das Werk des Vereines ist• ihr Werk, sein Erfolg ihr Erfolg. Wenn sich auch die Krise überall unheilvoll auswirkt, mit Hilfe der zur Tat berufenen und entschlosenen Männer wird es gelingen, den Verein auf der Höhe zu halten und seinen Wirkungskreis zu erweitern. Hierauf kamen die nüchternen Zahlen des Rechenschaftsberichtes durch den• Mund des schlichten, rührigen Sekretärs, Herrn K o r n f e i n, zu Wort. Er schwieg von seiner aufreibenden unermüdlichen Leistung. Er verbarg sich und seine Tätigkeit hinter den trockenen Daten, er ließ die für sich sprechen. Sie führten eine beredte Sprache. Herr Oberrabbiner Frey (äurany) dankte im Namen der Jeschiwohleiter -— die alle keuchend Sorgenbiiräen tragen -— für die straffe Organisation, vorsichtige und umsichtige Leitung des Vereines. Herr B. Kälisch (Galanta) versicherte die Leitung im Namen aller Anwesenden ihres uneingeschränkten Vertrauens. Hernach begann die Debatte, die eine Fülle von belierzigens- Werten Gedanken und verwirklichungswürdigen Vor- Schlägen brächte. Mit auszeichnender Aufmerksamkeit begleitete man die Ausführungen des Oberrabbiners Bresnitz (Senec). Es waren lautere Worte eines reinen Herzens, Diese Worte waren eine unerschrockene Tat, diese Rede eine mutige Handlung. Mit von Innigkeit durchwärmten Worten antwortete ihm der Nitraer Öberrabbiner S. D. Ungar, daß die Führer die Sorgen der Jugend kennen und sie verstehen und würdigen. Sie bilden den Gegenstand ihres täglichen Nachdenkens. Staunen erregten die praktischen Anträge Sr. Ehrw. Fürst (öuz). Man wunderte sich, wie ein Mann, der in seinen rabbinischen Beruf eingeengt ist, mit solch scharfem, klarem Blick die seinen Augen entrückte Alltagswelt beobachtet. An der Debatte beteiligten sich ferner Rabbiner S. Schreiber (Bratislava), die Herren Kälisch (Galanta), L. Grünwald (Surany), L. Groß (Sered), S. Lövy, J. Silbermann (N.־ Zämky), Neuhaus (Bratislava). Es war eine jüdische Versammlung, die von echt jüdischem Pflichtbewußtsein und Verantwortlichkeitsgefühl getragen war. Man hüllte die Schwierigkeiten nicht ins Dunkel, man sah ihnen ins Auge. Zeigen sich auch dunkle Punkte auf dem Horizont unseres Volkes, schleichen auch finstere Schatten in unseren־ Häusern herum. Wenn man diese begeisterten, zur Tat entschlossenen Männer sah, durfte man sagen, Thora, du magst ruhig sein, die Liebe zu dir ist nicht erloschen, sie ist anfeuernd und zur Tat anspornend im Herzen deiner Söhne. Herr Präses Herzog bat in seinem Schlußwort die Versammlung, daß sie das wärmende Feuer der Begeisterung, welches die Sitzung ib der Seele aller Teilnehmer auflodern, ließ, hinaustragen in die Massen, daß ein jeder ein Fahnenträger der heiligen Idee des .Vereines werde, damit sein MitgUederheer sich vergrößere und es ihm gegönnt sei, uneingeschränkt noch ersprießlicher zu wirken להרמת קרן התורה. . / BEK1ZZUR... — Svalava. Das hiesige Rabbinat hat eine Messung des Erew vorgenommen, was den Bahnstationsehef ver-׳ anlaßt hat, gegen die Gemeinde eine Anzeige wegen־ ,,Spionagetätigkeit“ zu erstatten. Der Präses der Gemeinde, Herr Spiegel, hat nun den Statioäschef wegmi: dieser böswilligen Verleumdung verklagt. — Sevlus. In dem hiesigen Streit um die Wahl: eines D a j a n s wurden jetzt die Gemeindemitglieder von der sogenannten .,Kroler Partei", die ihrem Kandidaten einen Dajonus-Brief überreicht hat, Vor eine vollendete Tatsache gestellt. — Michalovce. Es verlautet, daß die Gemeindeleitung nunmehr ernstlich an die Besetzung des vakanten Oberrabbinerpostens schreiten will. Als ernste : Kandidaten werden Oberrabbiner Samuel Ehrenfeld (Mattersburg), der sich allerdings dem Antrag gegen- Über bisher ablehnend verhielt, und Oberrabbiner Mor. Deutsch (Subotica) genannt. — Zborow. Die Opposition gegen die Gemeindeleitung hat durch eine Denunziation bei der Behörde die Schließung der Mikwoh erwirkt. — KoSice. Der Präses der orthodoxen Gemeinde, _ Herr Ignaz Roth, hat, wie uns mitgeteilt wird, seine Demission gegeben. Man versucht, ihn zu einer Re- Vision seines Entschlusses zu bewegen. (S. B.) — Die jüdische und nichtjüdische Presse von Podk a rpatskoRus tritt fast einstimmig für die Schaffung einer zentralen Behörde für die israelitischen Kultusgemeinden in Gestalt der Zentralkanzlei ein und bezeichnet den Bruderkampf der Parteien und die ständige Einmengung der Verwaltungsbehörden als unwürdig und schäd- : lieh. Im ״Uj Közlöny“ (UZhorod) werden Beispiele dafür angeführt, welche Riesensummen dieses Parteigezänk verschluckt hat. In UZhorod soll es 190.000 tsch. K verzehrt haben. Die Kämpfe um den Raw in Mukaöevo kosteten laut dieser Zeitung eine ganze Million. Die Zentralkanzlei würde in diesen Zwistigkeiten rechtskräftig Entscheidüngen treffen und damit deren moralischen und materiellen Schaden aus der Welt schaffen. — Laut ״A Zsidö“ hungern die Beamten der israelitischen Kultusgemeinde in Berehovo, da sie ihr Gehalt nicht ausbezahlt erhalten, obzwar die Gemeinde zu den finanziell am besten fundierten gehört. — Im Rate der Stadt Berehovo wurde eine; Interpellation eingebracht, die das Verhalten der jüdischen Stadtbeamten kritisierte, welche nebst den staatlichen; Feiertagen auch an den jüdischen sogenannten hohen Feiertagen vom Amt fernbleiben. Obernotär Podoltschak nahm die jüdischen Beamten entschieden in Schutz und berief sich in seiner Antwort u. a. auch darauf, daß das Gesetz die Dienstfreiheit an diesen Tagen den Beamten gewährleistet. — Vom Blatt der ehemaligen Schüler der B r a t is 1 a v a e r Jeschiwo, ״H a m’a j o n“, ist das zweite Heft erschienen. Es bringt u. a. den Hesped, den der Ksaw Sofer über seinen Vater, den Chasam Sofer 's. Z. 1., hielt. Personalnachrichten. Bar-Mizwoh. Herr Armin Breuer in Zlate M o r a v c e feierte am Schabbos-Bereschis das Bar- Mizwoh-Fest seines ältesten Sohnes, Eliezer. Der Bar- Mizwoh erfreute die Anwesenden mit einem gediegenen Charifus-Vortrag, der seiner Familie — er ist ein Neffe des unvergeßlichen Reb Schimon Hirschler s. Z. 1. — zur vollen Ehre gereicht. Die erhebenden Worte seiner Droscho haben bei den vollzählig erschienenen Gemeindemitgliedem und den zahlreichen anderen Gästen einen nachhaltigen, vorzüglichen Eindruck zurückgelassen. Gediegene Diwre- Thora sprachen noch der Großvater des Bar-Mizwoh, Herr Meier ’ Breuer aus Sered, Herr Josef Pollak und Herr Elieser Porjes. Ur.schätzharo Dienste, ein Begriff von Dienstleistungen, die ׳ sich nicht messen und kaum schätzen lassen. Und wie bescheiden sind oft die Vermittler dieser Dienste. Solch eine gute Hilfe ist auch Dr. Oetkers Backmischung mit Schokoladengeschmack, die ermöglicht, Torten, Kuchen und Kleingebäck in überraschend kurzer Zeit herzustellen. Heißt es einmal, rasch noch eine Süßspeise zu bereiten, sei es, weil sich unerwartet Gäste eingestellt haben, sei es, weil der Hausfrau andere unaufschiebbare Arbeiten wenig Zeit für das Kochen ließen, dann ist Dr. Oetkers Backmischung immer eine wertvolle, nie versagende Hilfe. Im Vorratskasten jeder Küche sollten für solche Fälle immer einige Päckchen bereit liegen. Jedes Paket weist billige, erprobte Rezepte verschiedenster Art auf. Wien 11, Malzßasae7 Telephon A-4׳<-ü77־ Beginn: 29. Oktober. Dauer: ß Wochen. 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Bilkovä 19 a Streng בשר Streng a a m M H S g Haltestelle der Tramway Nr. 1 und 4 vom Bahnhof *■■■Rninaeeanaa.RRRiBoai ׳זימיי«מ»«0»0ו8טמ» ו«וווווווווווווווו9וווווווווווווווווו!וווווו1וווחווווווווווווווווווווווו!ב כנד הופיע הגליון הראשון מליון לחנפא של | »ש ערים״ 1!במאונה של תנועת אגזדת-ישראל באד״ יייי■ הרב י. ב. הורויץ יעקב לנתי בנימין מידן דר. יעקב פגל , ד. מ. שואדין זאב פישר שלמה קני: . ... דוד אפטיקד . . . . פ. רוזנצויג . . . . הרב בנציון ברמן אוירוניב) גרשון הררי . . . . אברהם לונטהל . . . . פאלי גייס הקריאה לאהוך . . . מערבהנו . . . . . בנפתולי ההתחלה . . עבודתנו הסוציאלית. . גדולי התורה והעם . . לקראת הועידה הארצית הצורך במוסד בספי . תקנות׳ פועלי א;*־ אגד (שירו . . .• •דזא דשבת ■\. . .' . ודע.את עצמך!’. . . בפינה (במסילה׳ הל־אבי עולי גרמניה בפועלי אג־י לשאלת חנוך הבנות . פנים אל פנים .(הערות והארות): :ב גליה / עבודה עברית /’ ד!םבם עם ההסתדרות " / הפכם עם הפועל 5■ ־.מזרחי? / ריאודגניזציהל.םל אגודה ישראל בא*י / אינפורמציה לא נכונה E של אי. י. פ. ב. / עמדת ׳קול ישראל׳ / לשאלת פועלי וצעירי אדי באיי• 5 בתנועה: בנות ונשי אגודת ישראל, והבנות, בהווק הדח. באגודת, ישראל,; בצעירי אגודת• ישראל, בפועלי אגודת ישראל, בהנוך הבג מודעות: לקבל אצל המרכזים הארציים של אגודת ישראל. המערכה תל־אכיב׳ תבת־דואר 329 ~ Probenummern gratis durch die Presse-Expositur; zz ~ der Agudas Jisroel, Wien, II., Leopoldsgasse 16.. '£ Eine in mittleren Jahren stehende, streng religiöse, PERFEKTE, GUTE KÖCHIN und in allen Zweigen der Haushaltung bewandert, sucht Stellung als Stütze der Hausfrau oder zu Wöchnerin in orthodoxem Hause. Gütige Anträge sind gefl. an' die Adresse Wwe. Jakob Ungar, Dunajska-Streda-, zu richten. Tag Cheschw.J |0ktober | דף יומי קדושין משהה יומית שביעית Kalendarium משנה פרק Freitag 10 19 ■ii ג' ה Samstag 11 20 ־•׳ ד » פ־ לך לך Sonntag 12 2! מס ד, מ Montag 18 22 י ־: ו מ Dienstag 14 28 נא ז Mittwodi 15 21 .נב ה »> Donnerst. 16 2a נג - 17 Freilag 17 26 נד ו י Samstag 18 •17 נד. ־ «« פ׳ וירא . 0> C חחלח זנק הנחת תפילין dm (nur dringendenfalls) N u 1 für פוף ומן קריאת שמע Wien <סוף זמן קדוש לבנה <השון : Montag, 22. Oktober Adas Jisroel (Schiffschul). Gebetstunden'in der Zeit vom 10. bis 17. Cheschwan 5695: Freitag, den, 10. Cheschwah, Mincha 4.55 Uhr; ש׳ק פ׳ לך לך Morgengebet 6.45 Uhr und 9.30 Uhr; Mincha 3.30; 5.45 מוצש׳ק Uhr. An Woclientagen: Morgengebet 6,15 Uhr; Mincha 5.10 Uhr. m Keioeffl faiip die veraoiworutoi oezügtidi m Kan 1 twiüt uaa 8s ist Saffig net Leser, sifli a Eigentümer, Herausgeber und Verlegen TürW (für eine Arbeitsgemeinschaft), Wien, H״ Maizgasse 13)a. - HochedUnger-Gasse 2. — Druck; Druckerei- und Verlags-A.-G. lg, steinmann, Wien, - •Verantwortlicher Redakteur; Karl Richter, Wien, II., 'Frais- IX., Universitätsstraße 68־. miimimiiiimiiüHüumiiiimiii: ^^.1:26C