Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 30 (10.8.1934)
- Date
- 1934-08-10
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2629891-2630538-2630568--4789-2637014- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. SO Von! Vüfsttttäe döft lifäeiitiseheö l4ülti1sge«löittä£ erhalten foJfeäde Mitteiiüöf: ,. Die Flut beunruhigender Berichte der Vorwoche, welche durch die erschütternden Ereignisse des 25. Juli ausgelöst wurde, hat auch unter den Wiener Juden eine gewisse Nervosität hervorgerufen, 12s ist uns eine Mit* teilung zugekommen, wonach jüdische Sommergäste persönlichen Belästigungen aaigesetet gewesen seift sollen. Diese Mltteilung hat uns bestimmt, sofort :fewöt den zuständigen Stellen Erkundigungen einzussleiien. Wir sind auf Grund . der uns zugekommenen authentischen Berichte ln der Lage! dem jüdischen Publikum folgende» mitzu teilen: 111 allen österreichischen S ommcrf r is c h en und K urorten herrscht v ö 1 i 1 g e R u he. Das einheimische Publikum hat sich gegenüber den jüdischen Sommergästen vollkommen einwandfrei verhalten, die iokalen Behörden sowie das Hotels und Gastgewebe zeigten überall das aufrichtige Bestreben, allen Kurgästen ohne Unterschied mit dem größten Entgegenkommen zu begegnen. Es besteht für das jüdische Publikum kein wie immer gearteter Anlaß zu irgend welchen Bedenken, österreichische Fremdenverkehrsorte anfzttsuchen und dort den Urlaub zu verbringen. ‘ ‘ v" ' ' 1 ‘ ‘ ' ' ״ ' ' ‘ . Nachbemerkung der Redaktion: Wir zitieren. im Zusammenhang mit dieser sehr erfreulichen Mitteilung den SchlußpaSsus unseres vorwöchigen Leit* Artikels: , ■ . . Oesterreich besitzt ein ungeheures Volks* vermögen in seinen Naturschätzen, in seinen wunderbaren Bergen ׳ und Seen, in seinen heilsamen klimatischen Kurorten״ Schon zwei Sommer sind׳ voller Wirren -vergangen, in *denen großes Volks* vermögen verlorenging. ES wird der neuen Regierung Sauregurkenzeit für die jüdische Presse. In der ״Jüdischen ׳ Wochenpöst" (Bielitz) finden wir folgende sehr treffende und—- leider? — allzu wahre Betrachtung: ״Am Höhepunkt des Hochsommers, der Farial* und׳ Urlaubszeit, pflegen nicht nur die Wa3serquellen zu versiegen, sondern auch diejenigen der Berichterstattung für die Presse. -Die: Informationserteiler sind in alle Welt zerstoben, die Kanzleien der Gemeinden verwaist, die Sekretäre atmen auf, die Säumigen Steuerzahler sich für einige Wochen vom Halse geschafft zu haben,' und die Rabbiner und Kantoren verlegen den Schauplatz ihrer Untätigkeit » näch den Erholungsstätten, da ihnen scheinbar die Er- ׳ holung, die sie jahrein, jahraus an ihren Wirkungs* * orten genießen, nicht mehr genügt. Und fragt man, wer den Kantor vertritt, so erhält man nicht selten zur Antwort, daß dieses Amt . jetzt eben der Schames ver* sieht, der sich in der Abwesenheit des Chasens mit seiner , fraglichen. Stimme breitmacht. Und die Folge? So oft man an den Türen der Gemeindestuben klopft, insbesondere bei den Gemeinden der kleineren Ortschaften, erhält man als Information die Auskunft, daß es eben keine Information gibt. Und wer gießt das Bad aus? ־־. Selbstverständlich die Berichterstatter, die von Haus aus an allem schuld sind. Die Abonnenten, die sich das; Blatt in ihre Erholungsstätten nachschicken lassen, glauben, daß sich in ihren Heimatorten große. Dinge ereignen und erwarten, fern vom Schuß, daß ihnen die Zeitung die Berichte fix und fertig auftischt. Woher jedoch nehmen, Wenn nicht stehlen? Aber selbst das . Stehlen, d. i. die Arbeit mit der Schere, versagt in den - Hochsommermonaten, zumal auch diejenigen Zeitun- , gen, die als Opfer für diesen Diebstahl auserkoren sind, ebenfalls nichts Wissenswertes bringen. Die Redakteure einer Zeitung in der Hochsommerzeit' müssen daher ־ neben der Herkulesarbeit des Zusammentragens von Material auch noch eine nervenzermürbende Phantasiearbeit leisten.'* . . * nicht schwer fallen, durch auf klärende und Zie״jewu16ie Arbeit nicht nur in den großen europäischen und amerikanischen Zentren, sondern auch im eigenen Lande dem augenblicklicher! Zustand, des Fremden- Verkehrs ein Ende zu bereiten: Wir Juden, deren Interessen auch auf diesem Gebiete mit den Interessen der österreichischen Volkswirtschaft vollkommen identisch Sind, können und w; 011 e n auf diesem Gebiet zum Wohl Oesterreichs mit ganzer Kraf t mitarbeiten." Bundeskanzler Dr. Schuschnigg für Gewissens* und Glaubensfreiheit in Oesterreich.. Auf dem Bundestag des Reichsbundes der katholischen deutschen Jugend, der in Mariazell getagt hat, hielt' Bundeskanzler Dr. Schuschnigg am Sonntag eine Ansprache, in der er im Hinblick auf das Treiben der Nationalsozialisten erklärte: ״Ja, man ist ab und zu noch weiter gegangen und versuchte, zu behaupten, daß die Gleichheit, die Gleichberechtigung der christlichen Bekenntnisse in unserem Heimatland in Frage gestellt gewesen sei, man versuchte, da und dort den Streit auf das k o nfessioneile Gebiet zu tragen. Hier, an dieser Stätte des Friedens, im Schatten des Heiligtums unseres Vaterlandes, sei feierlich festgestellt: Niemandem ist es eingefallen oder wird. es einfallen, an der Gewissensfreiheit öder an der Glaubensfreiheit zu rütteln. Wir wollen, daß gleiches Recht für alle sei.“ Erschütternde Trauerfeier in Mattersbürg. Die heimtückische Ermordung des Bundeskanzlers Dr. Dollfuß hat im jüdischen Mattersbürg tiefste Trauer . ausgelöst. Am Tage des Begränisses, am Schabbos- Nachmi, versammelte sich die ganze Gemeinde in der großen Synagoge, wo zuerst einige Gebet- und Trauerpsalmen feierlich gesprochen würden. In Anwesenheit von Vertretern der Behörden hielt sodann S. Ehrw. Herr Oberrabbiner Ehrenfeld eine tiefgreifende Gedenkrede, in welcher er die Persönlichkeit des Verblichenen würdigte und der Anteilnahme der jüdischen 'Bevölkerung an dem herben Verlust Ausdruck gab. ( In schwer gedrückter Stimmung verließen die Zuhörer den Betsaal. ' Personalnachrldnten. Bar-Mizwoh. Am Schabbos P.arschas Ekew fand im großen Saale des Dr.-Krüger-Heimes die Bär-Mizwoh-Feier ׳ des Sohnes Akiba, des ehrw. Herrn Rabb. Dr. Joel Poll ak statt. Die große Beteiligung der Freunde und .'׳ Bekannten ließ so recht, die Popularität der Familien Öchlesifiger und Polläk erkennen. Zur Efef-Miawoh war auch der* Großvater des Gratulanten, Rabbiner Poilafe aus yäCÄ, erschienen. Der juiige A k i b ä hielt eiöe gffiß*׳:v׳-;-: angelegte öroschöh. Er entledigte sich glänzend seiner Aufgabe. Bei *der Südöh^sehlisehis, Äie nbäü lange dauerte. Würden herrliche Diwre-fhora gesprochen. (Wir gratu* liefen herMiehstl Red״) ßp. 80. Geburtstag, in den vordersten Reihen der Schiffschui steht ein Mahn, der seit fast 65 Jahren bei keinem Gottesdienst fehlte, der immer m den vordersten Reihen stand: wenn es galt, für Gutes und Edles zu kämpfen, und doch immer fast Zü bescheiden war, um her vor zu treten. Seine sprichwörtliche Bescheidenheit, seine Menschenliebe und Herzensgüte, seine tiefe, uhäUfdfittgliehe Religiosität erobern jedes Menschenherz, und Wenn es für einen Menschen zutrifft, daß er keinen Feind und nur Freunde besitzt, so ist dies der seltene Fall bei dem allbeliebten und allverehrten Herrn Ad01 f Bernf eId, dessen 80. Geburtstag unsere ganze Gemeinde in den nächsten Tagen feiert. — In ganz jungen Jahren kam Adolf Bernfeld, stammend aus dem Debreciner Oberrabbinerhause, nach Wien und hat es bald verstanden, sich einen Namen Zu machen, nicht nur in der Wiener Geschäftswelt, auch in der Wiener Orthodoxie, wo er mit seiner kongenialen Gattin ein Haus führte, in welchem die besten Tradi« tionen zu Hause waren. Still und geräuschlos, wie sein Wesen, war auch stets die Art Seines Wohltuns. Wir glauben, dem Jubilar am besteh gerecht zu werden, wenn ' wir unsere Glückwünsche, es sind die Glückwünsche jedes einzelnen unserer Gemeinde und weit darüber hinaus, zusammenfassen im Danke, für alle Liebe und Treue, daß uns Adolf Bernfeld noch viele Jahre erhalten bleibe als leuchtendes Vorbild, in unveränderlicher, . geistiger und körperlicher Frische bis 120. . O. N. Todesfall. Am vergangenen Erqw Schabbos verschied nach langem Leiden, jung an Jahren, im Alter von 46 Jahren, Herr Lipman Schön s. A. Er war ein aufrichtig frommer Jehudi, dessen ganzes. Leben ein Verzicht auf das Irdische bedeutete und nur dem Streben nach Ewigkeitswerten - diente. Er blieb als gebürtiger Mattersburger dem Kehillahgeiste treu. Bei großer Beteiligung von Freunden und Bekannten fand die Lewajoh am Sonntag, den 24. Aw, statt. Es sprachen Herr Rabbiner Hermann Schenk im Namen der Talmud-Thora, Herr Rabbiner Jisroel Taussig aus Mattersbürg und Herr Rabbiner Benedikt. Zum Schluß sprach Worte des Gedenkens. Herr Emanuel Hönigsbeer, der das Testament des Verblichenen, in dem derselbe seine Frau ersucht, die Kinder jüdisch zu erziehen und auf Jeschi wos lernen zu lassen, zur Verlesung brachte. Möge der allgütige Vater der Witwe und den fünf Waisen Tröst und Hilfe angedeihen lassen! חנצביה Leistungsfähigstes Möbelhaus M♦ Redler/ Wien 1/ Schottenring 35 Telephon A-12-9-78, Gesamtausstattungen von der billigsten bis zur feinsten Ausführung. Uebernahme sämtlicher Adaptierungen. Eigenes. Zahlungssystem. Samstag geschlossen. ״Schomrä“-Mitglied. , Der dankbare Autoschüler. Eine güte und gediegene Fahrschulausbildung hat ״nicht nur die Vorbereitung zur Lenkerprüfüng zum Ziele, sondern die Vermittlung von Fach- und Fahrkenntnissen, die den Schüler zum sic he« r'en Fahrer machen, der keine Unfälle verursacht.. Mit diesen bewährten Prinzipien״ unterrichten die renommierten: Neudegger׳ Automobil- und Motorräd־Fa'hrschule'n, ־ Wi e n, VIIL, Neudeggerg a s s e N r. 18 (Ecke Lerchenf elderstraß e 18), T e 1 ephon B - 4 6 - 5 - 7 2, י und in z er s dor f ׳ (Nieder- Österreich). - ' E Was hier steht, trifftvoll und ganz auch auf unsere Zeitung :zu. Auch wir stöhnen unter der gähnenden Leere bei allen Informationsquellen und im Blätterwald. ' Es ist die richtige 1Sauregurkenzeit. Aber wir halten ',durch! Während viele jüdische Wochenschriften jetzt nur ' -1 4 t ä g i g erscheinen, lassen wir keine, einzige Nummer ausfallen. Verstehen unsere Leser, was das heißt? ... Trauersitzung für den verewigten Kanzler. Der Vorstand des Land e's'v e r b a n d e s a g u.dis ti scher J u g e n d g i u p p e n Oesterreicjbs kielt vergangene Woche eine Trauersitzu.ng für den so tragisch yerschiedenen Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß ab, bei der die Verdienste des unvergeßlichen Kanzlers um das Vaterland und das österreichische Volk gewürdigt wurden. . Hlllllllllllllllllllllllllllllllll1m1lllllllllllllllllllllllllllllllllll| I Ro$ch-Ha$chonoh I I ן רא עז ה ש ב ה — übermitteln Sie allen Ihren Verwandten, — =: Freunden, Kunden, Gästen und Bekannten I Neulahrswilnsche 1 | בתיבה וחתימה .טובה! durch die 55 I ״JÜDISCHE PRESSE“! Die Einschaltung (laut nebenstehendem Muster) kostet S 5.- bzw. Kc 25.- Wall Pappeitheim Wien II, KI. Pfarrg. 11 Auf Wunsch wird an angegebene Adressen 5 das Blatt kostenlos versendet, / Bestellungen 5' sind zu richten: Aus der Tschecho- 5E Slowakei an die ״Jüdische Presse“, 5 Bratislava, Edlhof, Postfach 381. / Aus '■5־ O e s t e r r e i eh und dem sonstigen A u s■5 ׳s l a n d an die ״Jüdische Presse^,״ Wien, 55 H,, Malzgasse 12 a (Tel, A-46-0-15) T s c hech os law ak ei Die Delegiertenversammlung der Agudas Jisroel in der Slowakei. Die Delegiertenversamnüung der Ägudas-Jisroel- Landesofganisation für die Slowakei und Podkarpatska- Bus ist nunmehr auf Montag, den 16. E1 ü 1 (26. August) 1. J. änberaumt worden. Die Ortsgruppen wurden mittels Rundschreiben äüfgefordert,. ihre Delegierten zu wählen. Außerdem haben die Mitglieder des Lamles-Thora-Rates (Rabb.-Rat), des Landesvorstandes und des Landesausschusses Sitz und Stimme auf der Delegiertenverammlung. Auch alle anderen der Aguda" angeschlossenen Rabbiner des Landes wurden zur Teilnähme eingeladen. Am Vorabend wird eine öffentliche Eröffnungsversämmlung stattfinden, auf welcher prominente Redner des In- und Auslandes das Wort ergreifen werden. Im Vordergrund der Tagesordnung werden selbstverständlich organisatorische Fragen stehen. Sodann werden aktuelle Angelegenheiten der praktischen Aguda-Arbeit in der Slowakei, in Podkarpatska-Rus und namentlich in Erez Jisroel zur Verhandlung und Be- Schlußfassung stehen. Aller Voraussicht nach wird die Tagung, trotz mancher Schwierigkeiten, gut besucht sein. Eine Anzahl Bratislavaer angesehener GemeindemitgliCder haben sich erbötig gemacht, die zür Delegiertenversammlung erscheinenden Rabbiner in ihrem Hause als Gäste aufzunehmen. Anregungen und Vorschlage, die auf der Delegiertenversammlung zur Verhaudlung gelangen sollen, müssen acht Tage zuvor heim Landesvorstand eingebracht werden. Von der Agudah-Jugend. Aus den ״Mitteilungen“, die jetzt der Vorstand der Agudas-JisroelrJugendorganisation in der Tschechosiowakei an seine Gruppen versendet, ergibt sich ein sehr anschauliches Bild über die ersprießliche Tätigkeit, die die Jugendorganisation auf einigen Teilgebieten entfaltet: Bei der Zentrale, Abteilung für P i r c h e, sind insgesamt 34 Firche- (״B״- und 0״“-) Gruppen mit 500 regelmäßig zahlenden Mitgliedern registriert, während von der Abteilungsleitung die tatsächliche Zahl ' der Pirchemitglieder auf zirka 1000 geschätzt wird. Jeder pirchegruppe steht ein von der betreffenden Gruppe erhännter Leiter vor, zu dessen Seite die Pirchegruppe. selbst einen Vorstand aus den eigenen Reihen wählt. Je' naqh den Ortsverhäitnissen wird den ׳Kindern Unterricht in jüdisehen Disziplinen Erteilt, oder werden die> Kinder sonstwie zu echtjüdischer Geselligkeit erzogen. So z. B. werden an schulfreien Tagen Ausflüge, Spaziergänge veranstaltet, gelegentlich auch Vorführungen und Feste, z. B. aus Anlaß der Abreise der Chawerim in die Jeschi wos, oder sonst zu iS’manbeginn und -Schluß. Einige Gruppen; haben in eigenem Rahmen auch eine Aktion zur Ermöglichung des Thoralernens!bedürftiger Chawerim (Bardejov, Bratislava). Die Abteilungsleitüng , steht in׳ direkter ,Verbindüng mit den einzelnen Gruppenleitern sowie die Gruppenleiter auch ■ xmtereinander in Verbindung stehen und sich ־die Gruppen gelegentlich gegenseitig besuchen, was das ־ agudistische Zusammengehörigkeitsgef ühl hebt' und stärkt. Ein bewährtes Mittel zur Wachhaltung des Interesses der Pirchegruppen ist ׳ das ״N a c h r i c h t'e nblatt“, das bereits das fünfte Jahr regelmäßig erscheint. Derzeit erscheint das ״Nachrichtenblätt“- wöchentlich, vervielfältigt, in Umfang von zwei Seiten und beinhaltet Mitteilungen der Zentrale, der Gruppen, - Nachrichten, Artikel, Rätselecke, Humor usw. Zur Zeit, wird eine* V e’rlosungsaktion durchgeführt, von dessen Erfolg «es äbhängt, ob das ״Nachrichtenblatt“ ab Rosch Haschono 5695 gedruckt und teilweise auch in jiddischer- Sprache erscheinen kann, was um so wünschenswerter wäre, als doch die karpathorussischen und ein Teil der ostslowakischen Gruppen in diesem!Fall für das ״Nachrichtenblatt" ein lebhafteres Interesse bekunden würden. -׳ Unsere ״Mach ne Olim“ in Mala Veska, auf der‘ Oekonomie der Herren Jakobovits und Josefovits, steht im heurigen Jahre im Zeichen der besonders gelungenen Auswahl der Olim, die sich zum Teil aus hervorragenden, führenden Mitgliedern unserer Organisation.‘ rekrutieren. Die Machne wurde besucht von den Herreq Lissauer- Michalovce und Licht-Freäov, sowie Herrn Inspektor Honig, als auch von mehreren der umliegenden Gruppen. Von der Zentrale wurde agudistisches Schriftmaterial zur Verfügung gestellt, außerdem ‘ hat die Zentrale dafür Sorge getragen, daß die Olim von ihren während ihres Aufenthaltes . in der Machne erworbenen theoretischen und praktischen Kenntnissen in der Landwirtschaft vor einer Kommission Prüfung ablegen. * ■■־. In einer längeren Einleitung zu den. ״Mitteilungen’* schildert die Jugendorganisation in bewegten Worten die Schwißrlfjkeiten, gegen die sie in ihrer schweren Arbeit fortwährend ahznkämpfen hat. Es sah fast schon so aus, wie wenn eine Weiterarbeit überhaupt nicht mehr möglieh sein sollte, bis schließlich jetzt dock, id zwölfter Stunde, die Reaktivierung und Reorganisierung <jer Landesorganisation durch Einberufung der Delegierten- Versammlung für den 16. Elul: in die Wege galtet würde, So versteht man erst die besondere Betonung in dem oben veröffentlichten Kommunique der Landesorganisation, daß ״im Vordergrund der Tagesordnung selb.s tverständlich organisatorische Fragen־״ stellen werden,; Wir wollen hoffen, daß die Pelegiertenversamm*