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Jüdische Presse · 1934-06-29 · 24 (29.6.1934) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
24 (29.6.1934)
Date
1934-06-29
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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- 7!״v' ־, ־יי• ׳ '■־. natei m, 24 Lovas Chirurg, Bratislava, SfeMnlkäff. la, lat vom Urlaub xuraeitgekehrt I wurde die *dtjäftfliöHe ,»Keufer-Nefesch***Äktlon *beschlossert, aus deren Erträgnissen die Aguda Boden in EfeZ Jisroel, wenn auch in kleinem Ausmaße, kaufte. Die Ere2#isröel*Arbeit der Aguda ist also nicht ein Novum. Dies sei sowohl äaöferäußen, gegenüber dem Zionismus, ׳wo man gerne von einer diesbezüglichen ,.Einkehr*״ der Aguda spricht, wie auch nach innen festgestellt. Da aber Agudas Jisroel sich ein, alle Belange des traditionellen Judentums umfassendes ׳Programm gestellt hat, itSöfthta sid sieh selbstverständlich nicht einseitigundäüsschließlich dem Erez^Jisroel-iProblem widmen. Sie hatte und hat, sowohl in der <301a wie auch in Erez Jisroel, Vieles und Großes für die Erhaltung der Thora, als die g־ttgegebene Daseinsgrundlage des Jüdischen Volkes, zu leisten. Ihre Kräfte wurden" also von den vielen anderen nicht minder wichtigen Auf gaben absorbiert. Inzwischen eÄfcWfökelten sich die Dinge in Erez Jisroel immer weiter. Der Äüfhau schritt mit immer größeren Schritten fort. In unserem heiligen Erez Jisroel erblühte ein Jischuw, der leider viele giftige Blüten auf weist. Die Not in den Golüsländem drängt die jüdischen Massen nach unserem heißgeliebten Lande, darunter auch viele der Gesetzestreuen, die sich an diesen giftigen Blüten nähren. Aflgesichte dieser Tatsachen erwächst der Agudas Jisroel doppelt die Pflicht, für die Verwirklichung ihres von : Anfang an, festgelegten Erez-Jisroel-Programms ztl sorgen. Denn wenn es die Aufgabe der Agudas Jisroel ist, für die Erhaltug der Thdra zu sorgen, so ist es ihr nach, den gegebenen Verhältnissen, und Zuständen ein heiliges Gebot der Stunde, das — wenn auch nicht ausschließliche — Schwergewicht ihrer Tätigkeit nach Erez Jisroel zu verlegen. ׳Wäre ja ein geistig unjüdisches Erez Jisroel nicht nur eine Gefahr für die dor t lebenden unds dorthin einwandernden Juden. Es würde vielmehr eine ungeheure schädliche Beeinflussung des gesamten Judentums auch in der Gola zur Folge haben. Dies ist eine psychologische Selbstverständlichkeit. In den Seelen der jüdi- Sehen Massen lebt Erez Jisroel als der höchste Inbegriff der jüdischen Lebenserscehinung, als das Zentrum des jüdischen Seins. Es ist daher gar nicht zu Ende zu denken, welch verheerende Folgen ein thoraloses ״Nationaljudentum“ im heiligen Lande für das Weltjudentum haben muß. Von dieser Erkenntnis beseelt, hat die agudistische Welf- •Organisation — wie es aus den Beschlüssen der unlängst in Warschau abgehaltenen ׳Sitzung des Zentralrates hervorgeht —beschlossen: ״Angesichts der ganzen Lage des jüdischen Volkes die besten ideellen und materiellen Kräfte des organisierten thoratreuen jüdischen Vdfrkes für den Aufbau des heiligen Landes im Geiste der Thora und für die Unterstellung des gesamten jüdischen Lebens in Erez Jisroel unter die Herrschaft der Thbra einzusetzen.“ ,Warum sollen! wir Gesetzestreuen in der Slowakei uns diesem עזרת השם בגבורים nicht anschließen? Dürfen * wir mit Unseren Eigenwerten, die wir, im Gegensätze zum Misrachi, dem r e 1 i g i ö S e n, von den areligiösen Parteien unabhängigen Aufbauwerk ,zugute kommen, lassen sollen, vor der Weltorthodoxie Zurückbleiben? In diesem Zusammenhang© möchten wir an eine sehr treffende Aeußerung des Ohofez Chaim זצוקיל bei der ersten Knesio Gdeulo erinnern. Er sägte: Stellen wir uns einmal ein finsteres Zimmer vor. Da kommen dumme Leute, mit Stöcken ״und Ruten bewaffnet, und Versuchen die Elflstefflia fftft Gd*ä!t flr vertreibe«. Es geht äeibstvefätäfidßöh flieht. Was die Buten und Blöcke flieht Vermochten* vollbrachte ein kleines Zündholz . , . Meht alle Kräfte m der Defensive vergeuden! Dient i® eigenen Lager sehaffen und die Finsternis weieht vofl selbst! ... Auf zur selbstbewußten, unabhängigen, intensiven Ere24isree!-ArÄ!vt* 3» W• Sommerkurse der Betli-Jakofo-Schtilen in der Slowakei. - Die Beth-Jakob-Schulett in Nitfä und Täpolcany beabsichtigen, ihr Ferienheim in diesem Jahre auf dem wundervoll gelegenen Sobor bei Nitra am is. Juli zu eröffnen. Ins Ferienheim werden auch Schülerinnen aus dem Ausland zu mäßigen5 Preisen aufgenommen. Anmeidüngen smd an Lea Steinberg, Nitra, sturava, zu richten, BEKIZZUR... —Die Schass-Ghewra in Senica, die vor 185 Jahren gegründet Wurde und zu deren Mitgliedern auch der Chassäm-Söfer zählte, feierte am 6, Tamus ein Sijumfest auf Chulin. im Beth-fetamidrosch, wo sich alle Schiurteiinehmer und Gaboim versammelt hatten, hielt ׳Herr Oberrabbiner Weiss nach Beendigung der Mesechta einen meisterhaften Hadron. Bei der anschließenden gemütliehen Sudöh spornte H. Oberrabbiner, unter dessen bewährten Leitung sich die Gemeinde in anufstrebender Linie befindet, die Jugend zu Limud Hathora an. Semiros* klänge beendeten die schöne Feier. — Wegen Unstimmigkeiten im Vorstand der TriboSover Gemeinde ist der beliebte Präses, ׳H. Wilhelm 12 ö, zurückgetreten. Die Gemeinde hofft, daß sich Herr 12 ö bestimmen llssen wird, das Mandat bei der in Kürze stattfinnäenden Präsidentenwahl wieder zu Übernehmen, Der Leiter der Machne Olim in Mala Veska, Herr T h a 1 e r,!weilte vorigen •Schabbos hier zu Gast. Er würde von der Leitung der Jugend- und der Pirche- Gruppe mit Vorträgen beehrt. . Seine Berichte über die Machne wurden begeistert aufgenommen. ,Seitens der Jugendgruppe wurde ihm eine größere ’Subvention für die Machne zugesichert. . ׳ — Das Munkaczer Rabbinat hat im Einvernehmen mit den Oberhäuptern der verschiedenen Konfessionen eine gemeinsam gezeichnete Eingabe an das Landesamt in Uzhorod gerichtet; daß dieses das gemeinsame Baden im Strandbad, welches erst heuer eingeführt wurde, aus sittlichen und moralischen Gründen schleunigst ve rbieten möge. Das Auftreten epidemischer Krankheiten in Munkacz veranlaßte das Rabbinat, einen Taanis Zibbur an zuordnen. Oberrabbiner Spirä hielt an diesem Tage im überfüllten Bes-Hakneses eine ergreifende Mussarrede. Er ermahnte seine Gemeinde zur Einkehr und richtete besonders an die Eltern die dringende Aufforderung, ihre Kinder, religiös zu ־erziehen und sie nicht in die zionistisehen hebräischen Schulen zu schicken; wo nur Minus und Apikorsus gelehrt wird . — In Sevlyus fanden dieser Tage Kehillah-Neuwählen statt, die durch die schwebende Dajon-Frage notwendig wurden. Es ist zu hoffen, daß es der neuen Leitung gelingen wird, eine allseits, befriedigende Lösung zu finden. — Wie uns‘aus. Ohust berichtet wird, hat das erflossene rabbinische Urteil die Gültigkeit der durchgeführten Gemeindewahlen bestätigt. Die Wahl des Rabbiners soll daher in den nächsten Tagen abgehalten werden. Die Partei, die sich gegen eine Rabbinerwahl aus- BADE- und KURORTE E ES 1040 m. S.-H. Streng כשף f 600 m S.-H. Kuvpension Dv. Hedif, SEMMERING י Erholungsheim »AUE«; Ideale Lage, Sämtl. Diätkuren, Arzt im Hause. Separate Kinderabteilung mit pädagogisch geschult. Pflegepersonal. 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Man erwartet, daß die Landeskanzfei schleunigst Ordnung schaffen wird. — Die Jeschiwoh in Koäice veranstaltete anläßlich des Sijums auf Masechtes Schabbos, welche Herr Rabblner Falk Friedmann vorgelernt hätte» eine Sudäs Mizwo, bei welcher Herr Oberrabbiner BräCh einen herrliehen Hadron und Herr Rabb. Friedmann eine schöne Brosche hielt. Bis in später Nachtstunde blieben die Teil*■ nehmer in heiterer Stimmung versammelt. Briefkästen *R. S. D. K* Wir verweisen auf die jüngste Mitteilung der örth. Zentraikanzlei, die äü sämtliche Ge* meinden ergangen ist; Nähere Auskünfte in dieser Frage wird Ihnen die Landeskanziei auf Wunsch geben. Linka Schreiber Theo Biberfeld Wien Berlin Verlobte Zita Adler Moritz Weldler Wien Wien Verlobte Gratulation bei Weldler, II, Fr. Hochedlinger-Gasse 25/13 Esti Löwin Frauenkirchen (Bgld.) Verlobte Max Spiegel Deütschkreutz (Bgld.) Anna Kohat Stupava Salomon Poliak Guta Verlobte Die Palästina-Zentrale und Machne Olim der Agudas. Jisroel wünschen Herrn Samu Ungar anläßlich seiner Vermählung1 herzlichst!מזל טוב Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren, ins-1 besondere כלי קודש, Sederschüssel, Menoras, HorltzWany Leuchter und Bestecke ln großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig II* TaborslraBO 14 ehern* Hotel New York jetzt: II. Praterstraße 33 Rasiere dich ohne Messer mit dem 868 Rasierpulver Längerin gesch. Es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. 1 Paket, zirka ein halbes Kilogramm, S 1.40. — Zu haben bei Philipp Langer, Friseur, II, Franz-Hochedlinger-Gasse 25 ■ Streng כשר Streng אנילו למתדרין מן חמחדרין ■ I Speifehaus Hirsch; PRAG, I. Bllkovä 19 Haltesteil• der Tramway Nr. 1 und 4 vom Batuihot g ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Teppiche Teppich-Kunststopferei fachmännisch ausgefühft. Bilcek, XII., Tanbruckgasse 10, Tel. R-33-808. Käse כשל Schachtelkäse, Knoblauchkäse, Laib-Emmentaler,. Trap- Pisten, Edamer, Liptauer, bei Ignäo GrUmvald, Käserei, Nove Zamky, Postgasse 28. 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An Wochentagen 5.15 השכמה Uhr, Morgengebet 6 Uhr, Mincha 7.30 Ubr. 7,30 זמן מנחה בחעניה Uhr* Eigentümer, Herausgeber und Verleger; David Tttrkl (für eine Arbeitsgemeinschaft), Wien, II., Malzgasse 12 a, — Verantwortlicher Redakteur: Karl Richter, Wien, H״ Frans* HochedIinger*Gasse 2, — Druck; Druckerei* und Veriags*A,*G, lg. Steinmann, •Wien, DJ״ Universitätsstraße 6*8, & ..fci

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