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Jüdische Presse · 1934-06-01 · 20 (1.6.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
20 (1.6.1934)
Date
1934-06-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Hf. 20 jwuscbz messe MachneOHm defAgndas Jisröet itt ößstefjpeicll.;י ♦ Ara Dienstag , nach Schwüos wurde auf dem Güte, dös Mefttö ־ Alexander Ungaf in SeMehettdorf hn äÖufgettland, die erste agudistische Machpe Olim (landwirtschaftliche Ausbiidungsstätte für Chalu2im) er* ,Öffnet» wö Vorerst: i® (Mitglieder der österreichischen;AgUdä-Jugehdgfuppen untergebracht sind. Zum Führer der Gruppe wurde Herr Moritz Neumann und zum!geistigen Leiter Herr Fugen ließ, der eben erst von der; Jeschiwoh in Mir zurückgekehf JUiSt, ernannt. Die Chaluzim haben sich schon nach; den ersten Tagen an die schwere Arbeit gewöhnt und sind durchwegs wohlauf und hoch*; :Zufrieden. .*m» Chinuch-Sefer-Thora m Wien Herr Georg M a y e r, der in Wien bekannte Asskon, iüd für Sonntag zum Chinüch des von seiner Mutter, Frau;Ryfka Mayer, gestifteten Sefer-Thora ein —und alles was;in Wien Rang und -Namen hat, eine große Zahl von Gästen, hat der-Einladung Folge geleistet. Um 4 Uhr nachmittags begann man in der ״Wienea“ mit dem Schreiben der letzten .Buchstaben und erst um 6 Ühr konnte Herr Rabb. Horo* ■":Witz zu seiner meisterhaft vorgetragenen Ansprache das Wort ergreifen. Unter Gesang und Tanz wurde das!Sefer den weiten Weg bis 2ur Wischnitzer Klaus geleitet, wo der Altstädter Raw, Rabb. Jeruchem, wieder eine glänzend aufgebaute, von Geistesschärfe getränkte Rede hielt. Es sprach dort ferner der Obmann der Klaus, Herr Moses Seidmann. Bei dem Bankett, das am Abend die Gäste wieder zu einer, echten iSimchoh-schel-Mizwoh vereinte,• hielten• die Herren Rabb. Dr. Pollak, Rabb. Schenk und David Sputz mit Beifall aufgenommene Ansprachen. Personäinachrichten. Hochzeit Reb Schjomo Baumgarten. .׳־. Am Mittwoch, den 9. Siwan, fand im Hotel Palace in Preßburg die Trauung unseres allseits beliebtenjungen Dajan Reb Schlomo Baumgarten mit -Fräulein Flora Paä'chkusz aus Dunajska 1Streda statt. Für die allgemeine Beliebtheit und für die Sym-, pathieh/. deren sich •Reb Schlomo erfreut^ legte die An- Wesenheit der so zahlreich erschienenen Vorstandsmitglieder..• der Adas׳ Jisroel (Schiffschul) und sonstigen Gäste ein beredtes Zeugnis ab. Im großen :Saale des. Palace'-Kinos fand ״das Speisen statt. Als Erster Sprach Herr Kommerzialrat Siegmund Bondi, Obmann der Adas Jisrö'eh (Wien), Worte des Erinnerns über unseren großen, allzu früh -uns entrissenen Reb Jossef s. Z. 1. und gab dem Wünsche der Kehilloh und deren Mitglieder in beredten. Worten Ausdruck, Reb Schlomo möge uns in der heutigen schweren Zeit das zu ersetzen bestrebt sein, was sein großer Vater uns gewesen. Er überreichte hiebei dem jungen Dajan den. Dajonus-Brief. Sodann sprach Herr Oberrabbiner Akiba Schreiber (Preßburg) ergreifende und begeisternde Worte des Ermahnens, der -Belehrung und des Glückwunsches. Ihm folgte Herr Oberrabbiner Ehrenf eld (Mattersburgj, der in seiner Eigenschaft als Lehrer und Verwandter des Choson in liebevollen Worten seinen Gefühlen der Familie Baumgarten gegenüber Ausdruck verlieh. Herr Salomon -Schreiber, Obmann des Bes- Hamidrasch ״Thorah Ez Chaim“, hielt im Namen der er-• schienenen ־ als auch abwesenden Freunde vom Bes- Hamidrasch einen geistreichen Toast. Im Namen, der Agudas-JisroeltJugendgruppe Wien sprachen die Herren David Sp-utz und Hermann Bondi. Sie ■gaben der Hoffnung Ausdruck» daß sich Reb Schlomo Baumgarten gleich seinem großen Vater Reb Jossef der großen Aufgabe der Jugenderziehung mit Hingabe widmen werde. Ansprachen hielten ferner Herr Oberrabbiner Hillel Weinberg e r, Moro D’asro von Dunajska Streda, Herr Rabbiner Hermann Schenk (Wien), Herr Rabbiner Dr. Joel P,0 llak .(Wien) und zum Schluß der langjährige Schüler von Reb Jossef Baumgarten s. Z. 1. Herr Rabbiner Simon Schreiber (Nitra). Für die echt chassidische Stimmung sorgte in vorzüglicher Weise -Herr Leopold Ledere r, der es in meisterhafter Weise verstanden hatte, dieser ,שבהה של גזצוד ein Gepräge der Weihe und' Fröhlichkeit zugleich zu verleihen. (Die Redaktion der ״Jüdischen Presse“ wünscht dem jungen Dajan der Wiener Schiffschul anläßlich seiner Vermälilüng herzliChst Masel-Tow!) Bar-Mizwoh: Am vergangenen Schabbos fand in der -Schiffschul die Bar-CMizwoh des ältesten Sohnes Mosche des Herrn Abraham Feigelstock statt. Am Nachmittag wurde die!Bar-Mizwoh-Feier im Restaurant ״Wienea" unter großer Beteiligung der Schiffschul-Baale- Batim abgehalten und legte, wieder ein beredtes Zeugnis für die' Popularität und Sympathien der Familie Feigelstock ab. Der junge Mann hatte sich seiner Aufgabe in glänzender Weise entledigt. Er hielt eine wunderschöne Pipuldroschoh und sagte חרושים von ארמרר שליטיא nach. Sodann brachte er ein Magidus-Droschoh zu Gehör. Sowohl den Eltern als auch dem Bar-Mizwoh wurden herzliche Gratulationen entgegengebracht. Witwe, nach dem Lubliner Raw gestorben. . ׳Sieben Monate nach dem plötzlichen Hinscheiden ihres großen Gatten ist ihm nun seine Frau in den Tod gefolgt; Frau Rabbiner Schapira s. A. war nach dem Tode ihres Mannes sehr schwer erkrankt. Dank aufopferndster Pflege erholte sie sich so weit, daß sie zurückkehren konnte, Als sie das erstemal die Schwelle des Hauses wieder betrat, in dem" sie an der Seite ihres unvergeßlichen Gatten gewirkt hatte, befiel sie eine Erschütterung, die eine neuerliehe schwere seelische Erkrankung zur Folge hatte. Nun hat sie, die noch nicht 50 Jahre zählte, der Tod von ihrem Leiden erlöst; Frau Rabbiner Schapira war allen Talmidim ihres Mannes eine verständnisvolle, aufopfernde Mutter. Nächte hindurch hat sie an Krankenlagern gewacht und wahrhaft mütterlich war sie um die Verpflegung und Ausstattung der Jeschiwoh-Zöglinge besorgt. Sie starb am Schabbos vor Schwuos in einem Warschauer Sanatorium und konnte deshalb nicht nach Lublin gebracht werden. Das• ,׳Leichenbegängnis fand am zweiten Schwuostage, wegen des Jomtofs in aller Stille, in Warschau statt. חנצכ״ח Frau Dr. Nathan Birnbaum gestorben. Im Alter yon 65 Jahren starb in ,Scheveningen die Frau von Dr. Nathan Birnbaum. Vierzig Jahre lang war 3ie ihm in treuer Lebenskameradschaft verbunden gewesen und hatte auch, als Dr. Nathan Birnbaum aus innerster Ueberzepgung zur Orthodoxie übertrat, ihr Haus auf eine streng'religiöse Basis gestellt. Es war ihr noch beschieden gewesen, den 70. Geburtstag ihres Mannes mitzuerleben, an dem er Gegenstand zahlreicher Ehrungen aus aller Welt war.!rasm .X (A.J.P. B.) Fi’au Helene Her/kas« A, : . Am Siwan 5664 ist Frau Helene H!#fika geh; Schiff hach kurzer Krankheit, im 35; Lebensjahr verschieden, Eine liebevolle Gattin, eine zärtliche, hingebungsvolle Mutter, eine treue Tochter und wirkliche lscho*zenio ist mit ihr dahingegangen. Getrau dem Vorbild, das sie in ihrem Elternhause bei dem früh* verstorbenen Vater, Heb Izik Schiff s. Ä., und den beiderseitigen Großeltern, Reb Benzidn Schiff und Reb Dow• Hofbauer S, A.» gesehen hat, war ihr höchstes Bestreben» ein wahrhaft jüdisches Haus zu führen, und sie hat ihren Lebensinhalt darin gefunden,! ihre Kinder in streng jüdischem Sinn zu erziehen. Aufopferungsvoll für ihre Familie, stets hilfsbereit für Arme und Bedürftige, Wobei sie stets bemüht war, dies ״beßeßer“ zu tun. Sie hat eine große, unausfüllbare Lücke in ihrer Familie zurückgelassen. Unter besonders großer Anteilnahme fand am 15. Siwan die Kwuroh statt. MR herzergreifenden Worten nahm ihr Gatte, Herr Nathan HerZka, der Bruder, Herr Salmen Schiff, und im Namen der Familie Herr Moritz Schick Abschied. Die Herren Rabbiner Flesch, Schenk und Friedmann würdigten in beredten Worten die Tugenden und hervorragenden Eigenschaften der leider so früh Ver* storbenen. ,תנצביד. Höttklopfeft und nervös Störungen def Naehfruha sind Nötsignole. Wer Kaf* fee Heg, den garantiert cof* feinfreien» ,, unschädlichen ßohnenkaffe^trinkt, schal• tet die Reizwirkung des Coffeins aus. KAFFEE HAG SCHONT HERZ UND NERVEN •sS I Tschechoslowakei j Präsident Th. G. Masaryk. Am 24. Mai, wurde in dem historischen' Wladislaw-Saal der Prager Burg ein feierlicher Akt vollbracht, dessen Analogie man kaum in der Geschichte Europas, ja der ganzen Welt findet. Der bisherige Präsident Dr. T. G. M a s a r y k, der sich im 85. Lebensjahr befindet und der seit Bestehen der Republik das: Haupt dieses Staates ist, wurde zum dritten Male zum Präsidenten gewählt. Dieses Privilegium gebührt laut der Verfassung einzig ihm. In einer Zeit, da geistige Finsternis sich über den politischen Horizont eines großen Teiles Mitteleuropas lagert, ist die Wiederwahl Professor Masaryks zum Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik ein hoffnungsvoller Lichtschimmer, ein Trost für alle, die sonst an dem Idealismus unserer Zeit verzweifeln müßist”dieser.. ZatinT^ wenn nicht sofort gefüllt wird•’ Gin Speiserest hat sich zwischen den Zähnen zersetzt; es bildet sich Milch• säure» die den Zahnschmelz zerstört* Ein kleines Loch im Zahn ist die Folge. Tag• liehe Pflege mit der stark reinigenden Chlorodont• Zahnpaste schützt die Zähne vor frühzeitigem Zerfall, erhält sie gesund u. macht sie blendend weiß. Tube Kc 4.^* grosse Tube Kc 6.- i Inländisches Erzeugnis. ten. In• der erhabenen Gestalt unesres Präsidenten erfüllt sich das. prophetische Menschheitsideal, das in unserer verwüsteten Epoche einen großen Ausnahmsfall darstellt, •denn seine hohe, ungebeugte Gestalt, die sittliche Reinheit, ethische und geistige Kraft ausstrahlt, ist uns gleichermaßen Gewähr für die endgültige Ue-berlegenheit des moralischen Prinzips über die rohe Gewalt. Als Träger des Rechtes und der Gerechtigkeit, als unerschrockener Verfechter der reinen Menschheitsidee, vereinigen sich in ihm, dem in der ganzen Kulturwelt anerkannten Staatsmann, diese Vorzüge zu einer seltenen Harmonie. Wir empfinden es daher als gerechte Schicksalsfügung, eine so lautere Seele, einen solch erhabenen Geist trotz seiner 84 Lebensjahre in voller geistiger ünd seelischer Rüstigkeit und Körperfrische an der Spitze unseres Staates und vor dem Forum der Weltgeschichte wirken zu sehen. Außenminister Dr. Benes — 50 Jahre alt. die tschechoslowakische Republik beruht und gedeiht;• auch gegenüber den Juden keine leere Phrase,׳ sondern lebendige Wirklichkeit geworden sind, und dafür werden ihm die Juden des Landes und der ganzen Welt immer dankbar sein. * ‘ Mit dem gesamten tschechoslowakischen Volk hätte auch das jüdische Volk allen Anlaß, am 28. Mai des 50. Geburtstages dieses wahrhaft europäischen Staats-,, mannes zu gedenken. Das orthodoxe Judentum bringt dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche entgegen und betet zum Allmächtigen, daß es Dr. Beneä gegönnt sein möge, noch lange, lange sein mit Aufopferung -geführtes Werk zum Wohle von Volk und Staat, in voller Gesundheit weiterzuführen. Von der Aguda-Bcwegung in Tschechisch-Schlesien, Bekanntlich konnte die Aguda-Idee in Tschechisch־' -Schlesien bisher nur sehr schwer. festen Fuß fassen‘. Wohl hatte die Aguda hier viele Sympathiker, doch konnten sie organisatorisch nicht erfaßt!werden. In der vergangener!, Woche hielt auf Einladung im großen, Stadtsaal der be-’ kannte Aguda-Redner Rabbiner H i r s c h h o r n aus Jaworzna (Galizien) ein dreistündiges Referat Über Ideen und Aufgaben der Ägudas Jisroel, das bei den massenhaft erschienenen Zuhörern gewaltige Begeisterung auslöste; Auf dem Bankett, das zu Ehren des Redners veranstaltet wurde, wurde eine Aguda-Leitung konstituiert, in die pro-. . minente Persönlichkeiten der hiesigen Orthodoxie eintraterii Es ist zu hoffen, daß von: jetzt ab Tschechisch-Schlesien; nicht mehr wie bisher passiv abseits stehen, sondern.״ an der allweltlichen Aguda-Arbeit regen Anteil nehmen wird! Za den Vorfällen in KoSice. Zu den jüngsten Vorfällen in Koäice, die auch in der allgemeinen Presse sehr viel Staub aufgewirbelt haben, sendet uns die orthodoxe Kultusgemeinde Koäice folgende Darstellung: . ״Vergangene Woche wurden in unserer Stadt eine , Menge Plakate äffichiert, clie^deh mis r achis'tische 11;יי Ag i ta t ö.r Herrn Weiß aus London ankündigten. Unsei• Raw hat daraufhin, aus prinzipiellen Gründen, den Funk-‘ tionären des Bes-Haknesses verboten, dem Misrächi-‘ ׳ agitator irgend •welche כבודי התורה zu erteilen. Diese An-, Ordnung hat manche jugendlichen Hitzköpfe zu einer sehr, bedauerlichen Demonstration veranlaßt. Infolgedessen hat der diensthabende Tempelvorsteher nicht den Mut gehabt, den ihm vom Raw erteilten Auftrag auszu-, führen und wurde daher vom. Raw selbst abgelöst! Dä. Herrn Weiß somit keine Aliah gegeben wurde, entstand im Hofe des Bes-Hakneäses ein an sich, ,unbedeutender -Streif, der in Anwesenheit eines W a c h eb e am t e n gleich geschlichtet werden konnte. ••1 . Am Sonntag fand •unter Vorsitz des Präses Herrn!;,. Jesaia Schormann eine Vorstandssitzung statt, bei welcher, wie es nicht anders denkbar ist, die ׳Stellungnahme des' ehrwürdigen Raws -g e billigt wurde. Der Vörstand erklärte sich mit dem Raw solidarisch und'beschloß; ׳ die Demonstranten, soweit sie der Gerichtsbarkeit der Gemeinde •unterliegen, disziplinarisch zu be• strafen und Maßnahmen zu treffen, welche in Zukunft ähnliche Szenen -unmöglich machen.‘״! Die Vorgänge in Koäice zeigen wieder deutlich, wie weit die Verwilderung der Sitten ,geführt hat und wohin die Unterwürfigkeit unter eine nichtreligiöse Organisation es bringt, daß Menschen, die sich noch als religiös ausgeben, gegen die oberste religiöse Autorität ihrer Gemeinde revoltieren. Antisemitismus! in P. K. R. Aus Kusnica wird uns geschrieben: Trotz der strengen Verordnungen, die jede Hetze gegen eine Rasse oder Konfession verbieten, hat der Sekretär der Agrarpartei aus Iräava, ein gewisser Herr 111 ös, diese Tage in unserem Ort einen wüsten Hetzvortrag gehalten und den Boykott der jüdisehen Geschäfte $$predigt. Das UZhoroder Landesamt wurde von diesem,)Vorfall in Kenntnis gesetzt imd ge“, beten, der antisemitischen Hetze Einhalt zu bieten ־und Herrn Illös je früher der verdienten Strafe zuzuführen, BEKIZZUR... Das tschechoslowakische!,Volk feierte am 28. Mai den 50. Geburtstag seines Außenministers Dr. Edoard Beneä, der neben Präsident Masaryk einen hervortagenden Anteil an der Gründung , des tschechoslowakischen Staates und seiner Befestigung in der internationalen Welt gehabt hat. Dr. Edoard Beneä hat!von je ein tiefes Verständnis für die •jüdischen Bestrebungen in seinem Lande und in der Weit bekundet und hat auch in der tschechoslowakischen Republik an der Sicherung der. Rechte der Juden mitgewirkt. Im VöikerÜundsrat fungierte er als Berichterstatter über Mandatsfragen und besonders über das Palästina-Manda't. Wiederholt hat . sich Dr. Beneä in Interviews mit $em ganzen Gewicht seiner Persönlichkeit und seiner Geltung in der internationalen Welt, für jüdische Gleichberechtigung in allen Ländern un<l für die Sicherung des Jüdischen Nationalheims in Palästina;;eingesetzt.; So üat Dr. Beneä, für ‘,,den die Demokratie ein Glaubensbekenntnis ist, mitgeholfen, daß die großen frei• heitlichen und wahrhaft menschlichen Ideen, auf welchen — Das Munkatscher Bes-Din hat eine scharfe Warnung gegen den Besuch von 'S t r a n d b ädern erlassen, in welchen die Geschlechter nicht genügend geteilt sind und die daher einem Familienbad gleichkommen. V —•Die Finanzlage der orthodoxen Kultusgemeinde in Svalava hat sich derart verschlechtert, daß die Gemeinde kaum mehr in der Lage ist, die obnedie| reduzierten Gehälter des Rabbiners und der, übrigen' Gemeindebeamten auszuzahlen, ‘ J:׳ —' ln Verecky ist ein heftiger S t r e i t um. den, se^f mehr als vierzig Jahren fungierenden Daja.n,!tabbinef׳ Landau, entstanden. Der Streit steht hn Zusa1nmenhän| mit der Besetzung der vakanten Rabbi!yers.tß.ll — Zwischen der Munkatscher. Kultüsgemeipclei‘ 'iinf,! der ihr angeglieöerten Ortschaft RQsvlgov,i§t;ebi S twi.$% über die S che c h i t oh ׳entstanden. Die ICultysgam^inäe Mukaöevo hat der Rosvigover Gemeinde den ihr׳ seinerzeit zugebilügten Bchochet entsagen, Bie RoavIgoya*‘" Gemeinde droht jetzt mit der,Anstellung ׳Oihas Eigenen Rabbiners und Schochets, was das Munkattfcher Rabbhmt ׳

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