Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 20 (1934)
- Issue
- 15 (20.4.1934)
- Date
- 1934-04-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nf. ISißWSCHB PRESSE Seite J j ־. llwg Bei Ermi/c/un Kobon Kritik und Betraditung! *Illlllllllll1ll₪llllll₪llll||l!ll|||!ll|||||||||lllll1w bas Ptäuenmhlmki in Palästina. Demnächst sollen bekanntlich in Palästina die Wahlen 2u den Gemeindeparlamenten abgehalten Wenden. .Mit Ausnahme der jüdischen Stadt Tel-Awiw Werden diese Wahlen ohne Teilnahme der Frauen stattfinden, da die Moslemiten aus religiösen Gründen das Frauen* Wahlrecht ablehnen. Das Frauenwahlrecht widerspricht auch dem jüdischen Religionsgesetz, Was von den maßgebenden Rabbinen, ja sogar von den Rabbinen des zionistischen ״Waad ieumi“, wiederholt festgestellt wurde. Was kümmern aber die Vorschriften des jüdischen Religionsgesetzes die ״Erneuerer des Judenstaates‘*? Sie sind ״Demokraten“ und das Frauenwahtreeht muß eingeführt . werden! Die Zionisten eröffnen daher einen Feldzug im Namen der ״Kultur" und im Namen des ״Fort* Schritts" für die Einführung des Frauenwahlrechts. Die Sache wird sogar im englischen Unterhaus zur Sprache gebracht und der Kolonienminister Wird aufge* fordert, den Frauen das Wahlrecht zu geben. Dem Kolonienminister Sir Philip Günliffe-Lister scheinen aber die r elig i ö s e n Prinzipien der Araber höher zu stehen, als die demokratischenPhrasen. der Zionisten, denn er erklärte, er werde den Arabern niemals ein' Wahlrecht aüfzwingen, das ihren religiösen Prinzipien widerspricht. In der jüdischen Stadt Tel-Awiw, sagte der Minister, könne das Frauen* Wahlrecht eingeführt werden, wenn es den Juden passe. Die Herren Zionisten sind wirklich zu bedauern. Sie werden nun auch schon von den Arabern an der Entweihung der jüdischen Religionsgesetze gehindert. Allerdings bleibt ihnen noch der Trost, daß das ünjüdische Frauen Wahlrecht außer im Stadtrat von Tel-Awiw auch in den Kultusgemeinden gewahrt bleibt. Traurig ist es, daß die Zionisten nicht nur die jüdischen Religionsgesetze übertreten, sondern jetzt auch schon die Araber zwingen wollen, daß auch sie ihre Religionsgesetze mißachten. Aber wie kann man die Religion des anderen achten, wenn man die eigene Religion mißachtet? vos Woche zw Woche — Nach einer offiziellen Mitteilung des Polizei- Präsidiums in Braun schweig sind dort die Schaufenster der jüdischen Geschäfte beschädigt und mit Schimpfworten beschmiert worden. — Die Israelitische Taubstummen-An st alt in B erlin - Weißensee, eine überall wegen ihrer vorbildlichen Unterrichtsmethoden׳ bekannte Anstalt, feiert ihr 60jähriges Bestehen. — Die Hauptv erhandlun g in Sachen des Mordes an Dr. Arlosoro f f gegen Achi Meir, Stawsky und Bosenblatt, deren Beginn für den 16. April angesetzt war, ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. — Der Innenminister der Tschechoslowakischen Republik hat die Verbreitung der ,,Geheimnisse der Weisen von Zion", des antisemitischen Buches ״Die Juden" von Feder, und das berüchtigte antisemitische Lexikon ״Sigilla Veri" verboten. ■■■■-•■ — •In den nächsten Wochen finden fast in allen polnisch en Städten die N eu wählen zu den G emein der dt en statt, zu welchen überall agudistische Listen auf gestellt umrden. —׳ Nachrichten aus Addis Abeba, der Hauptstadt Abessyniens, wollen xoissen, daß ein französischer Forscher das aus der Bibel bekannte ״Goldland Ophir“ entdeckt hat. Der Forscher, Beyronde Prorok, versichert, er habe alle Tempel und Bergwerke auf gefunden, in denen in früheren Zeiten Gold und Smaragde in großer Menge gewonnen worden seien: — Das po Inis ch e Ju st izm ini st er i um berät über ein Gesetz, welches alle auf polnischem TerritoriUm geschlossenen religiösen Ehen, die in das zivile Ehestandsregister nicht eingetragen sind,!ein für allemal l e g alt siert und in Zukunft darauf achtet, daß religiöse Ehen ohne Eintragung auf dem Standesamt nicht mehr geschlossen werden sollen. Bisher war es namentlich in der orthodoxen jüdischen Bevölkerwng Brauch, religiöse Ehen ohne zivile Eintragung zu schließen, — Der Export von P al ästin a-W ei n e n hat sich in diesem Geschäftsjahre gegenüber dem Vorjahre um ■SO Prozent e rh öht, was hauptsächlich auf die Auf- Hebung der Prohibition in Amerika zurückzuführen ist, | —Von den im Februar 1984 in Paläs tin a eingerbanderten 2189 Personen waren: 2756 Juden. 2890 weitere Juden wurden im gleichen Monat als. Eingereiste zugelassen oder als Einwanderer registriert, obwohl sie ohne Erlaubnis in Palästina lebten. — In der griechischen Stadt Kostariö kam es anläßlich einer Versammlung von revisionistischen Zionist en zu schweren Zusammenstößen der Versammlungsteilnehmer mit nichtrevisionistischen Zio־- nisten, bei denen 11 Personen verletzt wurden, zwei von ihnen so schwer, daß sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten. Mehrere Personen wurden verhaftet, | —- Qie jüdische Bevölkerung Palästinas zählt gegenwärtig 245.000 Seelen und macht 22 Prozent der Geshmtbevölkerung aus. Im Jahre 1988 wurden 80,821 jüdi״ sehe Neueinvxmderer registriert, 1 — Die Ernennung dies stellvertretenden Chef* Aekretärs der Paläst\na״Regierung> Eric Milh zum Lei״ ier des Einwanderungsamtes an Stelle des bis* 'Jherigm--Eim0dndemnga״^r^HtQrA-Sya1mQk^U.:.Pggh:-iMv Laufe der nächsten Woche icerden,. \ ',-* Gas Erscheinen des Organs der Revisionisten Palästinas ״Ohasith Haam" ist behördlich für die Dauer eines^ Monates e i ng e ste 111 worden, II, Grttn»’ II., Taborstraße 8 b, Toi, R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. E Absehtedsabefld für Sftdagoraer Rebbe 111 tteü*. Agudas jisroel. Wie allgemein bekannt ist, reist der seit vielen Jahren in Wien wohnhafte Großrabbinef M. Friedmann aus Sadagora in den näehsteii Tagen von Wien ab, um in Przemysi dauernden Wohnsitz zu nehmen, Großrabbiner M. Friedmann, dem hiebt nur eine Zahlreiche Chassidim* schar Treue und Anhänglichkeit bewahrt» hat sich als Mitglied leitender Instanzen der Agudas Jisroel-Welt- Organisation bedeutende Verdienste erworben. Der Geschäftsausschuß der Agudas Jisroel veran* staltete aus diesem Anlaß am Dienstag, den 17. d. M., in seinen Räumen einen feierlichen» intimen Abschieds* abend, an dem großrabblnische! und rabbinische Persön* lichkeiten und die angesehensten Führer der Wiener Orthodoxie teilnahmen. In den herzlichen Ansprachen, die von Herren Wolf Pappenheim, Komm.*R. Siegmund Böndi, Großrabbiner A. J. Friedmann, Markus Hornstein» Kamenitzer Rosch-Jeschiwoh und David Seidmann gehalten wurden, kamen die großen Sympathien zum Ausdruck, deren sich Sadagoraer Rebbe in allen Kreisen erfreut, und der Dank für seine segensreiche, unermüd* liehe Tätigkeit und die Verdienste um die Herstellung einer festen Einigkeit unter allen orthodoxen Gruppen in Wien. In bewegten Worten dankte Großrabbiner Friedmann und gab die Versicherung, auch in örtlicher Ferne sich stets der Wiener .Tudenheit nah verbünden fühlen zu wollen. Dr. Leo Deutschländer, der auch die jüngsten politischen Ereignisse in der Wiener Judenheit zur Sprache brachte, übermittelte dem Gefeierten die Wünsche des Geschäftsaiisschusses der Agudas Jisroel, die ihn überallhin begleiten, und Überreichte ihm ein von Siegmund Forst künstlerisch hergestelltes Diplom. - Landesverbandstagurig agudistischer Jugend Vereinigungen. Sonntag, den 15. April 1934, rief der ״Landesverband jüdischer Jugendvereinigungen Oesterreichs in der Agudas Jisroel" alle seine Gruppen zu einem Jubiläumstreffen nach Wien in den Saal der Agudas-Jisroel- Jugendgruppe. Vor überfülltem; Saale eröffnete Herr Hermann Bondi die Tagung und begrüßte alle Gäste, insbesondere galt sein Gruß den zahlreichen Mitgliedern aus der Provinz, die Geld und Mühe nicht scheuten, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Der Vorsitzende be-,. grüßte auch die Vertreter der Körperschaften, die er- , schienen waren, für die Adas Ji s r o e 1 Herrn Komi-Rat Siegmund Bondi, Herrn Med.-Rat Dr. Isidor Re inig er, Herrn Leopold Rieh t e r und Herrn Berthold Stroh, vom G e s c h ä f t s;f ührenden Aus- Rchusse der Agudas. Jisroe 1 Herrn Dr, Leo Deutschländer, von der Agudas-Jisroe 1-0rts-. gr,up.pe. Wien, Herrn David Bbndy und Herrn David״ Tür kl. Der Vorsitzende gedachte sodann der Großen, die seit der letzten Tagung uns entrissen wurden, des Chofez Chaim, des Czortkower Rebb.en, des Lublin e r Raws und des Rabbi M.äüsche,. Mor-' dechei Eppstein. Die Versammlung erhob sich bei der Erwähnung dieser Namen, zum Zeichen der Trauer. Herr Med.-Rat Dr. Reiniger begrüßte sodann namens der Adas Jisroel di<| Tagung auf das Herzlichste. Als erster referierte Herr Dr. Leo Deutschländer über ״das jüdische Weltbild vom Standpunkte der Agudas1 Jisroel". Nachdem der Chor der Jugendgruppe das Hiskobzü gesungen hatte, begrüßten die Vertreter der Badener und Wiener-iNeustädter Jugendgruppen. Der Nachmittag war für die Ausschußsitzungen reserviert. Abends sprach Herr Siegmund!Stern über ״die derzeitige politische Lage der öst erreicht• sc b. e n O r t h o d o x i e“. Nach diesem Referat beantwortete der Vorsitzende die an ihn gerichtete Frage bezüglich einer Veröffentlichurig in jüdischen und Tagesblättern, einen Antrag bei der letzten Generalversamm* lung der Jugendgruppe betreffend, wonach dieselbe die orthodoxen Führer auffordern solle, bei der Israelitischen Kultusgenieinde vorstellig zu werden, daß . der derzeitige Vorstand zurücktrete, um Männern von religiöser Lebensführung Platz zu machen, wie folgt: Ich stelle zunächst fest, daß die Behandlung dieser Angelegenheit nicht vor dieses Forum gehört. Nachdem aber die Oeffentlichkeit bereitsmit dieser - Sache, lebhaft beschäftigt ist, will ich hier erklären, daß ‘ ein solcher Antrag wohl eingebr acht wurde, doch aus formalen Gründen nicht behandelt werden konnte. Was den Inhalt des* Antrages anbetrifft, gibt es in unseren Kreisen keine Meinungs- Verschiedenheiten,' daß" der meritorische Inhalt nur etwas Selbstverständliches besagt und unserer Ge- ' sinnubg vollkommen entspricht. Der Weg, den der Antragsteller ohne unser Wissen beschritten hat, widerspricht . allerdings den ‘disziplinären Regeln unserer Organisation.. Sollte ein ordnungsgemäßer Antrag-bei der * Wiener Jugendgrüppe einlauf en, wird ihn dieselbe mit Ernst behandeln * und ihn den zuständigen jüdischen Instanzen zuführen. Die Antwort wurde mit außergewöhnlich großem Applaus entgegengenommen. Als Letzter sprach Herr Rabbiner M^Flesch: ״Rückblick auf die Gründungs zeit und auf das angewandte Erziehungssystem." Der Redner sagte, daß er nebst anderen Rabbonim zu den Gründern der Jugendgruppe gehöre und heute mit Stolz auf dieses > Werk schauen könne. Vor fünfzehn Jahren, als die Leute von der Front kamen und eine Welt von״ G-ttlosigkeit antrafen, eröffnete die Jugendgruppe, ihre Pforten, Seitdem wird in diesen RäurAen Tag für Tag gelernt und gezeigt, 1 wie man als frömmer Jude leben muß. Der Redner hofft, daß die Jugendgruppe im selben Sinne fortfahren werde, um so einen markanten?osten im Wiener Judentum zu bilden. r Herr B o nd t beantragte noch. an Herrn Rabbiner Wolf. S. jaobbaohn ein Glückwunschschreiben zu schicken, da derselbe Sonntag in Kopenhagen als Rabbiner eingefübrt wurde, was von dar . Versammlung genehmigt wurde. Zum Schlüsse dankteder Vorsitzende allen für ihre Mitarbeit und hoffte, daß, wenn Jetzt nach zweiwöchigen Feiern die Zeit der ernsten Arbeit wieder beginne, alle weiter mit uns arbeiten wie bisher. I Einschränkung der Praxiserlaubnis für Aerzte In Palästina? cjutor Rat! Weisse und gesunde Zähne Wie die Jüdische Telegraphen*Agentur erfährt, hat die Pälästittä^Regieruhg neue Vorschriften über die Zu* lassung zur ärztlichen Praxis in Palästina ausgearbeitet, die dahingeheh, daß in Zukunft nur noch paiästinensi* sehen Bürgern die Erlaubnis zur Ausübung der ärztlichen Praxis erteilt werden soll. Durch die neuen Bestimmungen, soll dem Zustrom von Aerzten aus dem Ausländ, der in letzter Zeit allzu großen Umfang angenommen hat, Ein* halt geboten werden. Wolf S. Jacobson zum Rabbiner in Kopenhagen berufen. Sonntag, den 15. d. M., fand ,in Kopenhagen die feierliche Einführung des Herrn Rabb. W. S. Jacobson in der ״Machsike-Hadas"-Gemeinde in Kopenhagen statt. Rabb. Jacobson tritt damit die Nachfolge nach dem verewigten Rabb. Dr. Winkler an, der auf tragische Weise vor einigen Jahren verschieden ist. Damit geht auch ein langgehegter Wunsch seiner zahlreichen Freunde und Schüler in Erfüllung, die gleich nach dem Tode von Rabb.. Dr. Winkler sich bemühten, Rabb. Jacobson zum Antritt seiner Nachfolge zu bewegen. Rabb. Jacobson, unseren Lesern nicht nur durch seine in der ״Jüdischen Presse" veröffentlichten Aufsätze, sondern auch persönlich gelegentlich seiner häufigen Propagandareisen als hervorragender Redner bekannt, war bisher — zum engsten Mitarbeiterkreis von Jacob Rosenheim zählend :— in der Agudas Jisroel in Deutschland führend tätig" und hat das gesamte orthodoxe Schulwesen in Deutschland, an der Spitze des Keren Hathorä, geleitet. (Wir gratulieren seiner Gemeinde zu der glücklichen* Wahl und wünschen ihm selbst in seinem neuen Wirkungskreis vollen Erfolg. — Redaktion.) Eine Thora-Rolle aus der Inquisitionszeit auf gefunden. Die ״Jüdische Preßzentrale" bringt aus der Feder ihres Ch.-M.-Korrespondenten aus Barcelona folgende Meldung: In einem jahrhundertealten, in der Nähe von Barcelona gelegenen Gutshof, hatte ich dieser Tage Gelegen-. heit, einen interessanten und zugleich seltenen Fund zu machen. loh hatte die Bekanntschaft der Gutsbesitzerin gemacht und sprach mit ihr über die Lage der Juden in Spanien, als sie mir plötzlich erklärte; daß sie auch Jüdin sei. Erstaunt, in einer Angehörigen der ältesten Patrizierfamilien in Spanien eine Jüdin zu sehen, führte sie mich ohne weitere Worte in einen unterirdisch gelegenen Raum. Wie wunderte ich mich, als ich dort eine, alte, jedoch noch . wunderbar erhaltene Thorarolle ׳sowie auch verschiedene Lehr- und Gebetbücher vorfand. Sie erklärte mir, daß die Reliquien noch aus der Inquisitionszeit stammten, und daß sich hier die Juden zusammenfanden, um im geheimen ihren G-ttesdienst abzuhalten. Der Raum, liegt ungefähr 6 Meter unter der Erde und kein Tageslicht dringt in die wunderbare Stille. Ganz vom befindet sich eine Einsenkung in die Wand, die mit einem hölzernen Tor verschlössen ist. Dort steht die heilige Lade. Wichtige Verlautbarung für Jüdische Notstandsunterstützte. Auf Grund einer jüngst erlassenen Verordnung wird sämtlichen Notstandsunterstützten wöchentlich ein Betrag von S1.— abgezogen; wogegen diese Unterstützten einen Gutschein auf ein bestimmtes Quantum Selchfleisch erhalten. Ueber Intervention des ״Sehomre Schabbos" hat der Leiter der Industriellen Bezirkskommission, Wien, entgegenkommenderweise angeordnet, daß bei jenen jüdisehen Notstandsunterstützten, die eine streng religiöse , Lebensführung naehwieisen und daher das ihnen zugewiesene Selchfleisch nicht verwenden könnten, dieser Abzug nicht vorgenommen wird. Bescheinigungen über den streng religiösen Lebenswandel werden vom Sekretariat des Verbandes der Sabbathfreunde ״Schomre Schabbos", Wien, II., Leopoldsgasse 16,v ausgestellt, Verelnsnachrlchten. Generalversammlung der Wiener Pirche-Agudas- Jisroel. Am Dienstag, 2. Ijar, fand die diesjährige" Generalversammlung der Pirche -Agudas-Jisroel statt. Herr Obmann Herzog begrüßte die Versammlung und gedachte der großen Verstorbenen des letzten Jahres^ und berichtete über die vergangene Arbeitsperiöde; Herr Lichter, als neuer Präsident der P.-A.-J.; entwarf einen Arbeitsplan für das kommende Jahr. Anschließend folgten die Referate der einzelnen Funktionsleiter, wo vornehmlieh der besondere Erfolg der Neugründung der C - G r u p p e hervorgehoben wurde. Die Vorstandswahl brachte folgendes Ergebnis: Herzfeld, Keilmann, Land* mann, Lederer, Lipschütz, Schön, Schönfeld, Tauber, Weiß, P. Wesel, Möge es dem neuen, Vorstand gelingen, für •! כלל ישראל vorbildlich zu wirken. :! Agudas - Jisroel - Mädohengruppe Wien. Schabbos ־ Parschas Sasria-Mezora spricht Herr David Bondy in seipem Zyklus ״Die Heilige Schrift als Grundlage der Menschheitsgeschichte" im Lokale der ״Wienea", II״ Obere Donaustraße 91,. um >6II, Uhr vormittags• Verband jüdischer Haus- und Grundbesitzer. Zum Zwecke des Zusammenohlusses der jüdischen Haus- und Grundbesitzer wird ersucht, dem Proponentenkomitee die Adressen bekanntzugeben. Zuschriften au Dr. Heinrich Herbatschek, I., Rosenbursenstraße 2, Verhütung von VerkebrsuufäWen. Die Behörden vertreten den Standpunkt, c|aß die AutoprUfung hur stichprobenmäßig die;FahrkeimÄsd feststellsm ubd daß mv eine gediegene Fahrschulausbildung die VerkehrsunfäUe herabmindem hilft. Wir babeu uns im luteresfe fceser, die im behördUchen Shme nicht nur für die Prü- : fung, sondern fttt^ das sichere Fahren lehrenden Neudegger Fahrschulen, Wien, VW., Neudeggergasse Nr/18, Tel; und;Iuzorsdorf גיי0יי^)ד* em^ehlen lassen lind erteilt die Redaktion über diese Schulen bereitwilligst Auskunft. (Tel. A*4615*0י.) W ‘ ,ז