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Jüdische Presse · 1934-02-02 · 5 (2.2.1934) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
5 (2.2.1934)
Date
1934-02-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
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jüdische fftisü Nr. 5 BSKH11UR v,, — Prag. Tm Frühjahr werden die Wahlen in die K u 11 ü s g e lfl e i h äerepräsentanz ausgeschrieben, deren Futtktidttsperiode im Mai abläuft. An der Arbeit der Kultusgemeinderepräsentanz haben die TschechoJuden nicht teilgenommen, da ihre Forderungen, u. a. Stellung des Präsidenten, nicht dürchärangen, — Vergangenen Freitag fand die Wiedereröffnung der Koch- Synagoge statt, welche von R. Mordechai Maisei s. z. l. vor 360 Jahren gegründet wurde. Das Ner-Tomid wurde von Oberrabbiner-Stellvertreter Dr. Deutsch entzündet, der gleichzeitig eine Ansprache hielt. —: ln der K a n d e r- Taussig -Synagoge fand eine feierliche Sefer- Thora -Einweihung statt. Die Spenderin, Frau Blume Hilfer, hat noch separat ein schönes Schass der Synagoge geschenkt, um allgemeine Lerngelegenheit zu bieten. Ansprachen hielten Öberrabbiner-Stellvertreter Prof. Dr. Deutsch, Dajan Epstein und Präses A. Rosenzweig. * — Trnovec n. V. Im Hause des Herrn Moritz Herzfeld versammelten sich, am Sonntag״ zahlreiche Gäste zur Feier eines Chinüch- Sefer-Thora, welches von Frau Rosa Werndorfer samt Kle-Kodesch, gespendet wurde. Bezirksrabbiner Markus Strasser und Rabbiner Vorhand aus Nitra hielten Ansprachen, Kantor Hermann Wald erfreute durch seine Gesänge. Personalnachricinten. Hochzeit. Am 7. Schwat fand in Pieätany die Hochzeit des Sohnes des Herrn Karl Freudiger de obüda mit der Tochter des Herrn Mordechaj Weber aus Stupava statt. Mazewoh-Stellen. Am 14. Schwat wurde in DUnajska Streda die Mazewoh für die vor einem Jahre , verstorbene Frau Chajla G o 1 d s t e i n ע־ ה , die Tochter des Rabbi Aharon Schmuei Ossad, des bekannten Nachfolgers des Rabbi Jehuda Ossad s. Z. 1., und die Mutter des verstorbenen Sabiner Raw und להבחליח des Balatonfüreder Raw, gestellt. Der Letztere und ein Enkel, Herr J.' Gewürz, schilderten die Tugenden der Verblichenen. Jugoslawien. Aufgaben der Orthodoxie ui Jugoslawien« (Schluß.) V. Orthodoxie und Sefardim. Vor nicht allzu langer Zeit bestand sozusagen eine Identität dieser Begriffe. Heute besteht wohl keineswegs eine Antithese, d. h. eine bewußte Gegensätzlichkeit zwischen organisierter und zur politischen eigenen Willensbilduhg übergegangenen Orthodoxie. Was aber noch — oder wieder — zu erreichen ist; ist die Synthese, d. h. also hier die Einbeziehung dieser von' ausgeprägtem jüdischer( Traditionsbewußtsein erfüllten Schicht des jüdischen Volkes in die Reihen derer, welche jene Tradition auch• als eigene politische Ideologie realisieren wollen. In den Sefardim sind soviel edle, im Grunde religiös bestimmte Gemeinschaftskräfte vorhanden, daß es geradezu als ein Postulat der geschichtlichen Situation erscheint, die sefardischen Teile zu einem Anschluß an die politisch bewußte Orthodoxie zu bewegen, zumindest im geistigen Sinn, dem Sinn einer möglichst engen Verbindung, um religiöse Interessen mit vereinten Kräften zu fördern. ' Jugoslawien scheint dazu ausersehen zu sein, als Land mit ״aschkenasischen“ und ״sefardischen“ Volksteilen die Probe darauf abzulegen, ob eine solche Einigung und. ein solcher Zusammenschluß möglich ist. Er muß beiderseits mit allen Kräften angestrebt werden. Der Gemeinschaftssinn der Sefardim ist allzu ausgeprägt, als daß sie letzten Endes verkennen könnten, daß auch die umfassende Gemeinschaft im Zeichen der Thora nötig ist, ohne eine Kampfansage an andere Organisationen zur Bedingung zu machen. Wer zählt die sefardischen Gemeinden, die vor kurzem noch Hochburgen von Limud Hathora waren? Sollte die wiederaüflebende Tätigkeit von sabbathfördernden Vereinen u. ä. in verschiedenen) sefardischen Gemeinden׳ nicht Anzeichen dafür sein, daß es gilt, auf dem Wege eines Zusammenschlusses aller, Kräfte in einem größeren Ganzen eine Renaissance des religiösen Geistes auch dort herbeizuführen? Wir glauben,־ daß es genug Persönlichkeiten in den sefardischen Gemeinden gibt, welche die gewaltige Möglichkeit der Stärkung des religiösen Geistes durch Anschluß an die größere Gemeinschaft der Weltorthodoxie nicht verkennen und daß hier vielleicht der Weg beschritten werden kann, um ״lehachsir hoatoro lejauschno" durchzuführen, die sefardische Judenheit wieder als das Juwel erscheinen zu lassen, das sie im Diadem des durch die Lehre gekrönten jüdischen Volkes von Rechts wegen war und ist. So wird es gelingen, die praktischen Wege zu gemeinsamer religiöser Arbeit auch in dem sefardischen Teil. Jugoslawiens zu finden und hiebei die Aufgaben der größeren Gesamtheit einzubeziehen, wie praktische Arbeit für den Aufbau Erez Jisroels auf religiöser Grundlage, Keren Hathora usw. Auch hier wird sich der Grundsatz bewahrheiten, daß die einmal begonnene praktische Leistung die religiösen Energien wiedererweckt und vervielfacht, daß der Leistende ebenso der gebende wie der nehmende Teil ist, ־e Werden die von uns gezeichneten dreifachen Aufgaben der. Orthodoxie in Jugoslawien, i. Erfassung a 11 e r Gesetzestreuen in ihrer selbständigen Organisation, der Agudas Jisroel, 2. die Tradition zum allgemein gewürdigten Faktor des öffentlichen Lebens auch in weiteren Kreisen zu machen, und schließlich 3. die Einbeziehung der Sefardim in die geistige und willensmäßige Verbundenheit der positiv Religiösen des ganzen Landes zu verwirklichen sein? ״Aufgegeben“ sind uns diese Ziele — und die Orthodoxie fühlt sich hiebei!dentisch mit der Gesamtheit der jüdischen Brüder, deren Verpflichtung von Sinai her die gleiche ist — und wir werden so handeln, als ob wir das Ziel erreichen werden, Das nötige Bitochon und die Würde geschichtlicher Verantwortung werden die Orthodoxie den als richtig erkannten Weg mutig gehen lassen. Jahresversammlung des Spitalvereins, Subotfca. In der Jahresversammlung des Spitalvereins am 24, De zembef 1933 wurde ein neues Statut vorgeschlagen, welches die bisherige Statutarische Festlegung der Beaufsichtigung der Küchehführung des Spitals durch den orthodoxen Oberrabbiner in Subotica flicht mehr enthielt. Es gelang jedoch den religiösen Elemehten erfreulicherweise, mit großer Mehrheit die Versammlung ZU einer Beibehaltung des bisherigen Statuts zu veranlassen. Die Neuwahlen erbrachten gleichfalls eine starke Berücksichtigung der orthodoxen Vertreter im Vorstand. Gewählt würden die Herren Samuel Deutsch, Bäla Goldner und Mar ton Rosenfeld. Statutarisch gehören der Vorstandschaft als ständige Vertreter der Oberrabbiner der orthodoxen Gemeinde und der Präses der orthodoxen Gemeinde und des Gemeinde- Verbundes an. Der Spitalverein wird sein segensreiches Wirken unter Wahrung aüer religiösen Interessen gewiß erfolgreich fortsetzen. — Jüdische Solidarität. Gewisse Vorgänge in der Israelitischen Kultusgemeinde Subotica lassen es — unabhängig von politischer und religiöser Richtung — als Pflicht erscheinen, auf die verantwortungslose Verletzung des Gebots jüdischer Solidarität, die leider von manchen Seiten begangen Wird, verurteilend hinzuweisen. In der Israelitischen Kultusgemeinde Subotica waren es die Auseinandersetzungen über die• Gemeindesteuer, die zu Entgleisungen schlimmster Art seitens gewisser Personen führten, deren Motive alles andere als jüdisches Pflichtgefühl sind. Man hat sich nicht gescheut, mit Denunziationen bei der Behörde unter unsinnigster Begründung zu drohen, also die Behörde mit Sachen zu behelligen, die rein innergemeindlicher Natur sind, um so die Gemeindeführung durch die Vorstandschaft zu sabotieren. Es handelt sich hiebei um Kreise, die innerlich * jüdischen Gemeinschaftsinteressen offensichtlich fremd sind und denen jedes Mittel recht zu sein scheint, um möglichst wenig für öffentliche jüdische Interessen zu leisten. Daß in dieser Zeit stärkster Inanspruchnahme aller jüdischen Gemeinschaftskräfte auf mancher Seite so wenig Sauberkeit des Denkens vorhanden ist und daß man sich nicht scheut, um die jüdische Oeffentlichkeit so hochverdiente Männer, wie den Präsidenten der Kultusgemeinde, Herrn Dr. Elemär Kalmär, in einer ebenso unsachlichen wie unfairen Weise anzugreifen, muß von jeder verantwortungsvollen jüdischen Seite tief bedauert und scharf beurteilt werden. Daß leider die gleiche Bestrebung, innerjüdische Angelegenheiten durch Androhung einer Anrufung der Behörde — ohne daß deren Kompetenz gegeben ist — zur Austragung zu bringen,. auch in anderen jüdischen Kreisen vorhanden ist, ist eine betrübliche Tatsache. Wir sind überzeugt, daß der gesunde Sinn der jüdischen Gemeinden Jugoslawiens einmütig dieses unjüdische Vorgehen ablehnen und so einfür allemal unmöglich machen wird. Derartige Elemente sind durch das Urteil der öffentliehen Meinung aus dem öffentlichen Leben überhaupt auszuschalten. גדאטבא! לד,אי גברא רבא איש אשכולת/ מגזע תרשישים פאר. ד,רנו נזר הסחדרויותינו תפארת ישראל סבא כבשית מהוריד רבי אברהם העשעל שליטיא לנשואי בתו הבכירה; רחל לאה חחי׳ עם ביג הרב המופלג בחורה ויראה מו׳ה אפרים פישל בן הגאון אבריק טטאניטלב שליטיא. תהא רעוא . מלפני אדון בל שישבע מהם רב נהת ושלוה ויזכה לראות בנ׳ם ובני בנים עוסקים בחורה ומצוות לשמה. המרכז הארצי של אגדת ישראל באוסריא המרכז העולמי. של קרן התורה ובית יעקב המרבו הארצי של קרן התורה ובית יעקב מרכז קרן הישוב של איי באוסטריא חבורת •שומר השבת* באוסטריא מביעים אני בזה ברכותנו הכי חמים מזלא טבא ונדי׳ יאה למע׳ב ידידינו פאר ישיבתנו הב־ כהלכה, אשרי האם שלו בכה, החרוץ ושנין בקי וידען ירא ה׳ מרבים׳ ובו׳ כשיח מויה ר׳ משה מיללער נ״י מפיב לרגלי ארושיו. גבאי ישיבת גאלאנטא יציו. Auto• Fahrschulen S 40.— Spezialwinterfahrkurs nur in der Fahrschule ״Praterstern“, Praterstraße 66, Tel. R-48-0-16.!!! Keine Lockpreise!!! 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Schwat 5694. Freitag, den 17, Schwat, Mincbah 4.55 Uhr שיק פ׳ יתרו Morgengehet 7,10 und 9,30 Uhr, Minchah 3.30 Uhr 5.45 מוצש־ק Uhr, An Wochentagen Morgengebet 6.30 Uhr, Minchah 5 Uhr. _■ Verantwortlicher Redakteur: Karl Richter, Wien, II., Frank-

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