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Jüdische Presse · 1934-01-19 · 3 (19.1.1934) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
3 (19.1.1934)
Date
1934-01-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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iraisn messe m r nie KeriaKffn Munt ti kelaen fade die fnäDtvamsi Mm laKamm in aonoieinteile menst Same der Lear, liä n tttfemferea BEklZZUR ... —4 In Üihofod fand vergangenen Mittwoch, am Jahrestage des ״Maharani Äschkr eine Si jumfeier der Schaß-Chewro statt, bei welcher Sr. Ehrw. Herr Oberrabbiner Höhn und Präses Grünberger Ansprachen hielten, — In Bratislava fand am Oienstag eine Zusammenkunft ehemaliger T alm 1d1m des HitraerRaw statt Den Vorsitz fühfte Herr fiügeü Hoß. Hs wurde ein Komitee gebildet, dem die Herren Siegmund Adler, Direktor Grünwald, Hugen . Danzig, Gerson Pollak und Samuel Goldstein angehöreh, Aehnliche Sitzungen fanden in TopoFany und attderen Orten statt. — Der bekannte jüdische Maler Armin Stein, der aus einem orthodoxen Hause stammt und in ortho• dpxeh Kreisen auch allgemein bekannt ist, ist nach mehrmphatigem Aufenthalt aus Ere2 Jisroel zurückgekehrt und veranstaltet in Bratislava eine Aus- Stellung seiner Gemälde heiliger Stätten, Landschäften usw* Der Künstler hat auch in Erez Jisroel auf Anregung des dortigen tschechoslowaldschen Konsuls eine Ausstellung veranstaltet. — Die Neuwahl des Vorstandes zur orth. isr. Kultusgemeinde in TreblSov ergab folgendes Resultat: Präses: Wilhelm Izso; Tempel Vorsteher:, Wilhelm Friedmann;. Kassier: Rudolf Bruch; Kontrollor: Samuel Krausz; Vorstandsmitglieder: Anton Danziger, Nathan Gelb, Jakob Hirschfeld, Leopold Grünfeld, Siegmund Heller, Maier Grünfeld und Maier Szojeher; Ersatz: Tobias Schaff, Emanuel Roth und Mör Rosenwasser. >—־ In Medzilaborce hielt Herr Lipe H ö n i g aus Koäice einen Vortrag über die Bedeutung des Beth- Jakob-Schulwerks, bei welcher Gelegenheit er dem tiefen Schmerz der gesamten Judenheit über die unersetzlichen Verluste der letzten Monate — Chofez Chajim, Lubliner Raw, Czortkower Rebbe und Rabbi Mosche Mördechai Epstein — Ausdruck gab. Er erntete reichen Beifall und Anerkennung. . 1',׳' — Wie wir erfahren, sollen die Differenzen, die seit einiger Zeit die Gemeinde in KeZmarok!beherrschen, ,vor ihrer endgültigen Bereinigung stehen. Angeblich soll ein Teil der Gemeindemitglieder sich zu ״Neologen" erklären. Vorläufig wird noch die Stellungnahme der orthodoxen Landeskanzlei abgewartet, jedenfalls aber erhofft man sich in Bälde eine vollkommene Klärung der Verhältnisse, die eventuell in einer Neuwahl der Gemeindeleitung zum Ausdruck kommen soll. S. B. — In Koäice fand die Schlußsitzung des Gemeinde- Vorstandes vor Ablauf der Mandate statt, bei welcher der Präses, Herr M. Güttmann, in einem Referat über die aktuellen Aufgaben der neuzuwählenden Gemeindeleitung der schweren Verluste gedachte, die das jüdische Volk in den. jüngsten Monaten durch den Heimgang seiner großen Führer Chofez Chajim und Lubliner Raw s. Z. 1. erlitten hat. S. B. Todesfall: Am 28. Dezember verschied in ihrem Heimatort Nov6 Meato n. V. Frau Ju 1 ie Grün, getoorene Horn, die Mutter des Herrn Oskar Grün, ■Heraus־ * geben der ״Jüdischen Preßzentrale Zürich", im Alter von 77 Jahren. Die Verstorbene entstammte mütterlicherseits dem berühmten Samuel Halävi-Kell, dem Verfasser des ״Machazis-Haschekel". Die Verewigte selbst hatte nicht nur den Namen von ihren Vätern geerbt, sondern auch den überlegenen Geist, die lautere Gesinnung und den vornehmen Charakter. Anspruchslose, natürliche Einfachheit, zähe Energie, ein unversiegbarer, goldener Humor und G-ttvertrauen halfen ihr über vieles!Schwere im Leben hinweg. Der orthodoxen Gemeinde stellte sie für ein ’Betlokal, Bes ■Hamidrasch und Wohnung des Rabbiners durch Jahre hindurch die Räumlichkeiten in ״ uneigennütziger Weise zur Verfügung. Vier Kinder, und zahlreiche Enkel trauern um die Verblichene. R. Z. Briefkasten. Kantor J. A. in Sp. St. V.: Das gewünschte Werk ״Droschos Chasam Sofer" konnten wir vorläufig nicht ausfindig machen. Wir werden uns weiter um die Sache bemühen und Sie gegebenenfalls benachrichtigen. Inzwischen erhalten, Sie das Buch ״Licht aus dem Westen" als Prämie demnächst zugesendet. An mehrere: Die Zusendung der Prämien erfolgt demnächst gegen separates Aviso. Reklamationen sind überflüssig! An einige Korrespondenten und sonst Beteiligte. Gleich nach Chanukah sind uns eine so große Zahl von Berichten über Veranstaltungen und Feiern zügekommen, daß wir uns außerstande sahen, sie aile zu veröffentlichen. Wir haben trotzdem einige setzen lassen, mußten aber die Veröffentlichung wegen Raummangels zunächst von Woche zu Woche aufschieben, um schließlich jetzt — fünf Wochen nach Chanukah — von der Veröffentlichung doch Abstand zu nehmen. Wir bitten, uns dies nicht zu verübeln; nach Maßgabe des verfügbaren Raumes wollen wir derartigen Berichten gerne Publizität verschaffen. Wir bitten, nur weiter recht fleißig ״Jüdischen Presse" zu denken. an die Redaktion der Jugoslawien, Aufgaben der Orthodoxie in Jugoslawien« , (Fortsetzung.) III, Die Festigung der eigenen Reihen. Erstes und vornehmstes Gebot der Stunde ist per umfassende Zusammen Schluß der Orthodoxen Jugoslawiens in der auf orthodoxer Basis stehenden Organisation selbst, das heißt in der Agudas Jiproel, Die ungeheuren all weltlichen Probleme der Judenheit in der Gegenwart müßten an sich die Notwendigkeit bereits jedem orthodoxen Juden eindringlich vor Augen geführt haben. Denn wie soll die Stimme der Thora gehört werden, wie soll sie sich in Erez Jisroel durchsetzen, wie in den großen Erziehungs- und Wirtschaftsfragen der Jetztzeit, wenn sie nicht machtvoll durch die Massen des jüdischen Volkes gestützt wird. Kann da für Jugoslawien ein anderes gelten als für die anderen Länder der Judenheit? Müßte nicht jeder Streit der Meinungfeh Verfettimmen, nicht alle Gegensätae verschwinden, wenn es gilt, dem jüdischen Volk zu helfen und für Haromäs-Keren-Hathoradn der Oeffentlich- ׳ keit zu׳ sorgen, r ׳■■■-׳■•■ ■׳ Aber nicht hierauf auf den Gesichtspunkt der allweltlichen Probleme — sott in diesem Zusammenhang näher eingegangen Werden. Auch in ihrer Eigenschaft als feil der! jugoslawischen Judenheit muß die Orthodoxie begreifen, daß kein einziger abseits von der Organisation stehen darf, der die Orthodoxie zum geachteten politischen Faktor in der politischen Willensbildtifig der jugoslawisehen Judenheit machen will. Die geringe Zahl darf nicht mehr die Tatkraft und den ,.Willen׳: zur Gemeinschaftsar.beit lähmen. ״Lau ,bechajil welau bekauach" muß als ein Fundamentalsatz der politischen Energieentfaltung und des ׳Selbstvertrauens — welches ja Vertrauen auf die Kraft der Thöra ist — sich auch real auswirken. So wird die Orthodoxie gleichzeitig sich selbst und — kraft der inneren Macht der Wahrheit — der gesamten Judenheit Jugoslawiens dienen. Pflichterfüllung sicÄi selbst gegenüber heißt Pflichterfüllung auch anderen gegenüber. Und hiermit darf die Orthodoxie nicht länger zögern, nicht länger kleinmütig und schwächlich, ohne Glauben an sich selbst sein. Daher erste Forderung: Zusammenschluß aller Orthodoxen in der Agudas Jisroel, um das Banner der Thora. (Fortsetzung folgt.) .״Jüdischer Frauenverein** Subotica. Der seit Jahren segensreich Wirkende ״Jüdische Frauenverein״ Subotica nahm heute wie alljährlich eine Verteilung von Bekleidungsstücken und Lebensmitteln an etwa achtzig Bedürftige aller jüdischen Kreise vor. Die vorbildliche > Düfehfühftmg dieser Wifiterhiifeaktiott stand unter der } Leitung von Frau Direktor Krießheber. 1 — Sijtim Haschass in Bok. Anläßlich der Jahrzeit des früheren Rebbe, R. Pinchas Rteiner s. 2. 1., wurde jüngst Unter großer Beteiligung der Sijum Haschass der Schass-Ohewro abgehalten. An dem anschließenden Bankett nahmen 100 Person enteil, Ufid ZWäf nicht hur die hiesigen Bäaie-Bätim, sondern auch die der ganzen Umgebung sowie Von B. Päianka. Die Herren Oberrabbiner M. M. Steinfer, Rabbiner Glaub er aus B.-Palänka sowie Herr S. Winterndtz sprachen sinnreiche piwre- Thora. Die echte\Simchö-schei-Mizwö vereinte die Teilnehmer bis zur späten Nachtstunde in gehobener Stirnmung und Wird ihnen allen noch lange m Erinnerung bleiben. — Budget der Kultusgemeinde Zagreb. Das am 3. Dezember verabschiedete Budget umfaßt insgesamt zirka 2,600.000 Dinar. Bemerkenswert sind die Posten Von 866.000 Dinar für Kultuszwecke, 433.000 Dinar für Bildungszwecke, 599.000 Dinar für soziale Zwecke, sodahn die Genehmigung von Zuschüssen für zionistische Zwecke. Wenn auch orthodoxe Gemeinden nicht die Richtlinien ihres Verhaltens von anderen zu holen brauchenj diese vielmehr sich aus Tradition ühd Din ergeben, so sollte doch die immer häufiger werdende Förderung allgemein jüdischer Zwecke durch die Gemeinden anderer Richtung, auch für orthodoxe Gemeinden aller Länder Anstoß werden, auch ihrerseits jüdische Kl all-, zwecke durch Zuwendungen zu unterstützen, und zwar durch die Unterstützung der Fonds der Agüdas Jisroel, wie Keren Hajischuw, Keren-Hathora, Palästind-Schulwerk, Hachschoro usw. ^Illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllli | Ia Qualität BoroviCka ״יסלח | | SÜVOvitz אף למהדרין מן המהדרין § E erzeugt unter eigener strenger Aufsicht. In meiner E ־2־ Brennerei wird das ganze Jahr hindurch ausschließ־ E lieh שלפסח Ware erzeugt, benützt werden nur של פסה E 3 Kessel und Bottiche, somit wird gar nichts ge- 3 2 kaschert. 2 E FILIP HERZOG, Brennerei, Vrbovö, Slowakei. S 7i 111111111■1111111111111111111111111111111111111וו1111111111ו111111111ו1ו Di. ־K RIXG ERxH EI M II., Malzgasse 7. Telephon A-48-0-77. Abendkodikurs Beginn Montag, den,22. d. M. Beschränkte Teilnehmerzahl. . Am' 22. d. M. Beginn eines Schnitt- und Modellzeichnenkurses. Illllll!lllllllllllll!llllllllllllll!ll₪ Die hochinteressante kulturhistorische Erzählung ״LICHT AUS ׳DEM WESTEN“ von S. Schächnowitz (Redakteur des ״Israelit") ist um den Preis von tsch. K 28.—, zuzüglich Porto, nur gegen Vorauskassa oder Nachnahme (Postsparkassenkonto Prag Nr. 62.003) erhältlich beim Herausgeber: 1 Agudas - Jisroel ־ Jugendgruppe, Bratislava-Edelhof. I KLEINE ANZEIGEN Auto-Fahrschulen S 40.— Spezialwinterfahrkurs nur in Fahrschule ״Praterstem“, Praterstraße 66, Tel. R-48-0-16, Bau12 ־• Galanterie- Spengler Lea Fenig,/Wien, H., Gr. Sperlg. 41, Tel. A-49-4-19 Schomer Schabbos büctier L. D. Hirschler & Go., Wien, I., Rabensteig 6. Tel. U-28-7-45, sämtliche Ritualien. 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