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Jüdische Presse · 1934-01-12 · 2 (12.1.1934) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
20 (1934)
Issue
2 (12.1.1934)
Date
1934-01-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
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mu 4 iiilinlRHt יtä fteimafok steht die Gründung einer ״B n o 3 Agudaa Jisroel“ bevor. Die Lehrerin der PreSover Beth-Jakob-Schule, Fräulein M. Silbermann, wird am dtf einen Br0pägäfldäy0rtfäg halten. (G. J.) * •4» ~ in Ptestany hielt vergangenen Schabbos Se. Ehrw. . Herr Oberrabbiner Jecheskel Reich aus Boskwitz eine Gäsidvdseköh, die überaus großen Beifall fand. ׳ -י ■ ■•׳••# ׳ '־' •;?־־־: '•׳׳■׳, ■; — In KoSice haben sieh die wähl werbenden Barteiengeeinigt. Fine ordnungsmäßige Wahl steht nun zu erwarten, , — Der Konflikt zwischen der UZhoroder G emeindeleitung und, dem Klaus-Vorstand,׳bezüglich der Rechnungslegung der letzteren an die Ge« meindeleitung ist von der Behörde zu gunsten der Gemeindeleitung , entschieden, worden. Der Streit soll nun V6r ein Din«Uh:o'׳ri gelangen, * —1 In Chust gründeten einige Baale-Batim einen Unterstützungsverein, der den armen Kindem der Talmud-Thoras• und Chadorim täglich ein warmes Ma,hl verabreichen will. (S. B.) ׳י■■.׳..■■•■■־ * _ Vorträge in Tornala. Der ״Ateres-Bachurim“«Verein in Tornala sieht sich infolge der ansteigenden Mitgliederzahl veranlaßt, ein neues Heim zu beziehen. Aus diesem Anlaß veranstaltete , er. mehrere Vorträge, von denen der des Herrn R. Feiwl Freund und des Herrn Rabb. M. S. Hoff mann hervorgehoben seien. Aus dem Leserkreis Gibt es eine Agudas-Jisroel-Landesorganisation in der Slowakei? . Von befreundeter Seite erhalten wir den fol~ ,; genden Beitrag, där jedenfalls an. sich originell und \ , anregend, ist. ־ . ׳ jlnter diesem Titel schreibt in der vorwöchigen Nummer' A. P. einen fromm-fröhlichen Angriff gegen alle« Führer und Geführte, alle.werden angerufen, um zu retten, was noch zu retten ist. Ich möchte hier kurz und sachlich;zu der Lage in der Slowakei folgendes sagen: TstVdas .Baalebatim-Element im allgeinen s.chon ein etwas schwer beweglicheres, so ist es dies auf ,dem Gebiete des ehe'maligen'Ungam ganz besonders. Die besten Kräfte, werden׳, von den Kehillos selbst absorbiert, deren ׳Bestand oft' .äußerste . Kraftanstrengung erfordert (wohl nur bei kleineren Gemeinden! Red.), so daß für Klall-Interessen bei den einzelnen weniger Verständnis vorhanden ist. Dazu kommt npch der nicht zu überwindende Schewweal-taase-Standpunkt, dessen Anhänger, wenn man sie organisieren könnte, zweifellos die größte Partei in der Slowakei; bilden.' würden. Während nun im alten Ungarn, die , . Landeskan^lei sozusagen die Ges a m t h e i t skehiloh war, betrachtet, sich die Landeskanzlei in Bratislava ausschließlich als ״administratlve Beh ö r de. Diese. Auffassung scheint nun neuerdings auch zuij. offiziellen Auffassung zu werden, während früher einmal unter Leitung der ehrwürdigen Herren' Rabbiner W^ber, und Hirschler s, Z 1. diese Auffassung etwas weit- : ׳v^^äger-'gefaßt 'war: und auch allgemein jüdische Inter-, essen dörf wahrgenommen wurden.. Wenn nun die Aguda ihrerseits diesen Mangel wettmacht, so füllt sie damit eine breite ׳ Lücke im orthodox-jüdischen Leben der Slowakei' aus. Für ups ,und ,für alle, die diese Lücke empfinden; gibt ' e^, 'daher ‘ nur eine Losung, und die lautet, die Zwangs- Organisation der Landeskänzlei bleibe administrative Behörde und die׳ Agudas Jisroel werde die freie Organisation־ zur Wahrnehmung der Interessen der slowakischen Orthodoxie. In diesem Zeichen muß ׳sobald als möglich einer׳ Landeskonferenz einberufen werden, die diesbezügliche Beschlüsse faßt. Keine R e Organisation ' der Gruppen, sondern die Organisation vom Grund auf neu aufbauen.’ —d —n. Todesfall. In Nov6 Zäraky ist eine der wirkliehen,; .נשים צדקניות Frau Witwe Ignaz Seidl, nach einem schweren Leiden; eben als sie ihr siebzigstes Jahr vollendete, verschieden. Sie war die Tochter 'des Bjaziner Rabbiner Aron Willheim, heiratete in erster, kinderlos gebiiebener Ehe Herrn Binjomin Rosenfeld in Tyrnava und wufde nach "seinem Tode die Frau des Ignaz Seidl in Novd Zämky, wo sie 15 Jahre jüdische Frauen- und Mütterpflichten an den Kindern ihres Mannes erfüllte. Die Verblichene war eine wohltätige, allgemein geliebte und geachtete leutselige Frau und tätiges Mitglied der Frauensektion der Chewra-Kadischa. Unter großer Beteiligung wurde sie zu Grabe getragen, bei welcher Gelegenheit Rabbiner Abraham Stern der allgemeinen Trauer‘ in. beredten Worten Ausdruck gab. ,תנצביד. Jugoslawien, Aufgaben der Orlhodxie - in ־ " ־ " lawien. (Fortsetzung.) Bf. Gegenwärtiger Wirkungskreis der Organisationen ä$r'Orthodoxie, — Die erweiterte orthodoxe Interessen« ׳ל, Sphäre. Zunächst ist als ״Organisation der Orthodoxie‘‘ die schon genannte ״Udruzenje“; der Verband der orthodoxen Gemeinden, zu berücksichtigen. Seine Aufgabe ist, seinem Zweck entsprechend, nur gemeindlich-organisatorischer Art, sowie die Vertretung der orthodoxen Gemeinden nach außen- Betätigung auf den eigentlichen Gebieten der Qesamtheitsaufgaben nimmt die Udruzenje nicht vor. Weder gehören zu ihren verfassungsmäßigen Aufgaben Erziehung und Bildung, noch treibt sie jüdische" ״Außen- Politik’V das heißt Mitarbeit in den jüdischen Gegenwarts« aufgaben der Volksgesamtheit. . Suchen wir weiter nach dem Vorhandensein einer Organisation, welche umfassend als Repräsentantin eines *׳ allgemein jüdischen KiaUstrebens gelten kan», der also keine Frage der Volksseele und des Yoikskörpers gleich* gültig sein darf, so ergibt sich, daß dem Prinzip und der Eignung *hach ׳ diese Organisation in der ״Agudas jisrqel“ in Jugoslawien vorhanden ist, beziehungsweise daß wir in ihr die einzige Organisation erblicken können, die' Träger des Kiailbewußtseina sein und hiezu auegebaut werden könnte; . Aufgabe der Agudas Ji&focl ist die Wiedeforganisiertmg des jüdischen Volkskörpers unter dbr Herrschaft der jüdischen Volksseele, also der von der fhora bestimmten Volksseele, zur Erfüllung der Aufgaben des jüdischen Volkes. Nun sind heute die Stützpunkte der Agudas Jisroel noch spärlich, es bestehen die Gruppen Subotica, Zagreb, Senta und Sombor mit Orts-, Jugend- und teilweise Fräuengruppem Aber Agudas Jisroel hat bereits weitere Ansatzpunkte geschaffen, an welchen auch ohne agudistiache Firmierüng schon orthodoxe Arbeit in agüdistiächem Sinne durch Vertrauensmänner und Gesinnungsfreunde geleistet wird, so in BaCka, Petfovselo, Ada, Ilok, Mol, Vinkovce usW. Einige dieser Orte werden wohl in Kürze auch organisatorisch agudistische Gruppen aüfzuweisen haben, in anderen wird hiemit nicht gerechnet. Aber gerade diese Tatsache der tatsächlichen Leistung orthodoxer Gemeinschaftsarbeit im besten Sinne des Wortes, auch ohne das Schema der Organisation, ist vielleicht von besonderer Bedeutung für die Richtung, in welcher .die allmähliche einheitliche Wlllensbildüttg und Schaffung eines einheitlichen Klallbewußtseins t auch in weiteren Kreisen vor sich gehen kann. Nimmt man noch hinzu, daß das sich auch außerhalb der organisatorischen agudistischen Arbeit, bei .anderer jüdischer Gemeinschaftsarbeit auf positiv religiöser Grundlage, wie der Haschschoro-Arbeit, gezeigt hat, daß Verständnis für die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Betonung des positiv religiösen Momentes auch in weiten Kreisen vorhanden ist, die organisatorisch mit der Aguda nichts zu tun haben, so ergibt sich eine bedeutsame Erweiterung des Gesichtsfeldes. Hier scheint nun eine Aufgabe der Orthodoxie — mit Agudas Jisroel als Operationsbasis -—zu liegen, die sie nicht versäumen darf, ohne eine historische Unterlassung zu verschulden. Es wäre ja auch traurig um das jüdische Volk bestellt, wenn die Forderungen einer Verstärkung des religiösen Moments nur als Tendenzforderung der Orthodoxie erscheinen würden, wenn nicht diese Zeitenwende des jüdischen Volkes ihren Sinn dadurch erfahren würde, daß die großen materiellen Gegenwartsaufgaben mehr und mehr auch den geistigen Inhalt und Gehalt der jüdisehen Lehre und Weltanschauung erhalten würden. Es kann aber als feststehende Tatsache betrachtet werden, daß in' allen Teilen des Landes weite Schichten — die sephardischen Gemeinden sollen einer besonderen Betrachtung unterzogen werden — religiöse Wied e rb e 1 e hu n g und Verbindung mit einem sie als Teil des jüdischen Volkes erfüllenden . religiösen .Geist suchen. ■׳ . , ■; ' ׳•׳ ׳/ (Fortsetzung folgt.) . V Aus dem jüdischen Leben in Sarajevo. Der Verein ״A c h d ü t“' hat. sein neues Winterprogramm bekanntgegeben. .Der Verein wird regelmäßig Zusammenkünfte abhälten, welche am. 23. Dezember mit einer Melawo D’inalko begonnen, haben. — Neu konstituiert hat sich der Verein .Teschiwa ״Oneg Sab‘bat“,.welcher der Pflege• ,der Sabbat-Heiligung und der Vertiefung der Sabbat-Idee dienen soll. —־,Es ist zu hoffen, daß das jüdische religiöse. Leben ׳in Sarajevo auf den vorhandenen aussichtsreichen Grundlagen sich zu neuer Blüte entwickeln wird,' auf daß Sarajevo, wie vor' Jahren, auch wieder eine Stätte des; Thora-Geistes und des Limud- Hathora werde.. . — Chanukafeier in Beograd. Unter den zahlreichen Feiern ragte die des jüdischen Singvereins am 17. Dezember in der sephardischen Synagoge ״Beth Jisroel“ hervor, hei welcher die Festrede Grandrabbiner Dr. Alkal a y hielt. Der Grandrabbiner wies auf die nationale und religiöse Bedeutung Chanükas und auf die Ideale der Makkabäer hin, deren Erreichung heute unser Ötreben sein muß. 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Ala Redner des Abends sprach Herr Lipot Klein, Mitglied der Landeszentrale der Agudas Jisroel, der in Zündenden Worten die Wichtigkeit der Agndas’ Jisroel darlegte und begeisterte ^tistimmting der Anwesenden fand. Verschiedette Mitglieder trugen sodann Charifus und Magiduu in Verbindung mit ^udistisehen Gedanken vor;/ De*'׳ Abschluß der Feier bildete die Aguda-Hymne und ein« Rekida; — Ohintich des neuen Res-Haniidrosch in Petrovoselo. Der neue Bau kann als einer der schönsten seiner Art. in Jugoslawien betrachtet werden. Der Chinuch fand am 17. Dezember unter Teilnahme aller Baale Batim im Überfüllten Saal des Bes-Hamidrosch statt. Den Mittetpunkt des feierlichen Einweihungsaktes bildete die Festrede Sr. < Ehrwürden Herrn Oberrabbiners Salomon Prager, der unter Hinweis auf die Notwendigkeit des Baues allen, die sich trotz anderweitiger Lasten um die Durchführung verdient gemacht hatten, seinen Dank aussprach. In der Reihe, der .Redner nahm auch Herr Lipot Fisch e r, Subotica, zu stimmungsvollen Ausführungen das Wort. Dem Benschen folgte ein lang ausgedehnter Mizwo-Tanz, so daß die Feier erst nach Mitternacht schloß. ■'׳'״. . , :• , ' ' ...... — Promotion, Herr Milan Engelsrath, der verdiente Vorkämpfer der Aguda-,Idee in Zagreb und Mitglied der Landeszentrale hat als Dr. Phil, promoviert. Herzliches Masel Tow! Szeren Stern Leser Rosenberger Mattersburg . , Wr. Neustadt Veilobte« Edith Breuer Sopron (Hongrle) Mos! Asdier Bex (Schweiz) Verlobte ii. Tewes 5694 Tilda Kerpel Tibor Sdilesmger Mattersburg Budapest ־ Verlobte Die Agudas-Jisroel-Örts- und Jugendgruppe Wiener- Neustadt wünscht "Ihren veräienstvollen Präsidenten und Leithr. der ' Palästina-Kommission, anläßlich seiner Ver- Ipbung mit Frl. Szeren Stern, aus Ma,ttersbürg, herzlichst Masel teüv.; י;’׳ ' Juwelen, Uhren, Gold- und SUbemaren, insbesondeie •כלי קודש, Sederschiissel,.Menoras, Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, au b Gelegenheitskäufe. stets vorrätig II, TaborstraBe 14 Rasiere dich ohne Messer mit dem e£h. Rasierpulver Langerin Es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. 1 Paket, zirka bin halbes Kilogramm, S 1.40. — Zu haben bei Philipp Langer, Friseur, II, Franz• Hochedlinger-Gasse 25 ג**ה מרעה רכה 1 בקרוב יצא לאור'ויחלק הדי לספר המקובל בעולם מנחת ישראל על ־פסי ערובין אשר השאיר אחריו'ברבה ההנדי׳צ גאון עולם מוה־ר ישראל רייך וי*ע מסודר ומלוקט עם נופך משלו ע*י. בנד החריף הרב ר1 יוסף .שליטיא אברק־ק נאמעסטאווא תעיא י י להשיג אצל הרב האברך : .Bänovce n. B. CSR ,׳Feiwel Reich ■ ■■■■■ ו■■ ■■■■■■ ■■■■ ■■■■■ו.■■■ ■■■■■■■■■■ ■ Streng כשד Streng אפילו למתדרין מן חמחדרין! : Speitehauf Hirsch! י PRAG, I. 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Minchab 4.3Q Uhr, 9 קהזt 4 זי1זז. ״Heraüsgeijer“ünd Veriegeri David Türtö (für eine Arheitsgemeinsch^t), Wien, U., Malzgasae Lß«, יי• Verswtworöiche? Redalrteur: Karl Richter, Wien, n׳, fVep*- Hocbediinger-Gasse 2, -־״ Druck; Druckerei- und Verlags- A.-G. Jg., Steinmann, Wien, DC., Uniyereitätsetraße 6-8. '1•י’־’׳ <־

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