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Jüdische Presse · 1933-11-24 · 46 (24.11.1933) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
46 (24.11.1933)
Date
1933-11-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
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ffpSSSSÄÄPi ו!!ו111ו mm Hfi 46 umMiiiiiiniM-wnriiifT 1iiWiiüiHirfl jüdische Presse r.-T^füiwii riiliiiTri'ir•‘ Mte% mmääääümim Die Frankfurter jeschiwah iu Fiume. Die historische Gestalt Rabbön Jochanan ben Sakkais, mit all Seiften Söfgen und Leiden um die Erhaltuhg und Wetterführung des von Hille! gegründeten und vom Feinde zerstörten ״jgtoßen Lehrhäüses", er* waehte V6r meinem . geistigen Auge,- als ich zur ße* grüßung Dr. Josef Breuers in sein- Lehr2immer eintrat und an seiner ehrwürdigen Gestalt die große gerunzelte und breite ״Breuerisehe Stirne“ erblickte. *— An dieser Stirne sah ich die jüdische Gemeinde Frankfurt, das 2er* störte deutsche Jeruscholaim jüngstvergangener Zeiten, sich widerspiegeln. Dieser Fürstensohn jener Königsstadt nahm jetzt Zuflucht in Fiume, der zu begründenden Jawne von Italien. Rabbi Josef Breuer, Meister urnd Leiter der von seinem ruhmreichen Großvater Samson Rafael Hirsch gegründeten und von seinem unvergeßlichen Vater, Rabbi Salamon Breuer, zum Weltrufe gebrachten ״Frankfurter Jeschiwah", hatte noch vor einigen Monaten in einem imposanten Kreise von 150 Schülern in der Frankfurter Rabbinerschule Thora und Talmud gelehrt. Böse Hände zerstörten die Schule und vertrieben die Schüler. Vespasian, der Römer, bewilligte vor 2 Jahrtausenden die Schule zu Jawne — und das Rom von heute bewilligte die Frankfurter Jeschiwah in Fiume! ..." Es ist ein Kidusch-Haschem, ein erhebender Trost* ist es, nach dem Verheerenden Treiben der Esauhände, wieder die Jakobstimme des ״Lernens“ in Fiume, Italien, hören und genießen zu können. Rabbon Jochanan b. Sakkai vermochte durch seine unumstrittene Kapazität das Gesetz von ״Majim-hamorrorim“. der bitteren Eifersuchtswasser, abschaffen (Sota IX, 9). ״Wajoröhu Haschöm 6 z״, so möge es auch Rabb. Dr. Breuer gelingen, die Bitterwasser der alten Enttäuschungen und neuen Eifersüchteleien durch das ״Ez Chajjim“, durch das Süßholz der Thora, derem Dienste er, seinen Vätern gleich, seine ganze Persönlichkeit geweiht und gewidmet hat, zu versüßen; ״lehachsir Atoroh lejosclino“ und den einst thorareichen Städten Italiens die herabgefallene Krone der Thora wieder aufsetzen zu können! ... Die thoratreue jüdische Welt möge es aber für ihre eminenteste jüdische Pflicht betrachten, diese hohe und heilige Mission der Frankfurter Jeschiwa in Fiume durch moralische und finanzielle Unterstützung nach besten Kräften zü fördern! ״Haschern chofez lernaon zidko, jagdil Thora wejaadir". Prof. Alexander S t£ r n, Oberrabbiner in Abbazia. Polen will das Mandat über Palästina übernehmen? Der polnischen Regierung nahestehende Zeitungen veröffentlichen Artikel, in denen die Forderung erhoben wird, daß die englische Regierung das Mandat über Palästina an Polen abgebe. Die Forderung wird mit dem Hinweis auf die letzten Unruhen in Palästina damit begründet, daß England nicht imstande sei, das Mandat objektiv auszuüben und daß Polen als europäischer Staat mit der größten jüdischen Bevölkerung naturgemäß in erster Reihe als Mandatarmacht für Palästina, in Betracht komme. England kann das Mandat an Frankreich oder an Deutschland aus politischen Gründen nicht übertragen, •die jedoch für Polen, nicht in Betracht kommen. Polen als Mandatarmacht, *über Palästina wäre eine Garantie für absolute Ruhe im Lande. Im Laufe der Zeit könnten drei Millionen Juden in Palästina angesiedelt werden. In Warschau hat sich unter dem Namen ״Polen übernehme das Mandat über Palästina“ eine jüdische Gesellschaft gebildet, die diese Idee propagieren soll. Jossele-Rosenblatt-Gedenlifeier. Für die Jossele-Rosenblatt-Gedenkfeier, die das Hilfskomitee für Jeschiwa-Bachurim (Vorsitzender: Komm.-R. Moritz Leitncr) diesen Samstag, den 25. November, uni 8 Uhr abends im Festsaale des Hotel Post, Wien, I., Fleischmarkt 24 (Eingang Drachengasse) veranstaltet, macht sich lebhaftes Interesse kund. Die Gedenkfeier verspricht angesichts der Mitwirkung hervorragender Künstler ein besonderes Ereignis im jüdischen Leben Wiens zu werden. Es empfiehlt sich, Eintrittskarten rechtzeitig sich zu sichern, die zum Preise von S l.— bis 5.— im Sekretariat des Hilfskomitees, Wien II., Leopoldsgasse 16 (Tel. A-48-4-15), und bei einer Reihe durch ein Plakat gekennzeichneter Verkaufsstellen erhältlich sind. Einige Karten werden möglicherweise noch an der. Abendkasse erhältlich sein. Nach der Feier gemütliche Zusammenkunft im Restaurant Nagel, II., Praterstraße 33. Im Verlage der Agudas-.Tisroel-Jugendgruppe in Bratislava erschien soeben: ' S. Schachnowitz Licht aus dem Westen. Erzählung aus dem Leben und dem Lebenskreis des C h a s a m S 0 f e r. . Der Verfasser bietet ,hier ein Meisterwerk der Erzählungskunst von packender Wirkung und entwirft ein hochinteressantes Zeitbild aus dem Lebensraum desChasam Sofer und seiner Zeitgenossen. Große berühmte jüdische Zentren, wie Frankfurt a. M., Mainz, P r e ß ׳b u r g ü. a. ziehen an dem Leser in ihrer Eigenart vorbei und Recken in ihm Bewunderung für jüdische Vergangenheit Und Begeisterung für jüdische Zukunft. | 408 Seiten in gutem Origin ale inband. Zu!beziehen gegen Voreinsendung des Betrages zum ־ Preise von Kö 28.— nebst Porto (in der Tschechoslowakei Kö 2.—, im Ausland Kö 5.—) per Exemplar bei allen besseren Buchhandlungen und direkt beim Verlag. , Besondere Begünstigung im Vorverkauf. ' Direkt vom Verlag bezogen, ist das Werk gegen Vor* einsendung des Betrages 1bis spätestens 31. De* z;e m b e r d. J. zum Ä ü s n a h m s p r e i s von : Kö 24.— (nebst Porto) ] . erhältiüch. ־ . AgudaS’JisroeLJugendgruppe ‘ Bratislava, Edlhof. , ׳ Postscheckkonto Praha 62.003,. י|)ןן*: Alleinige Auslieferungssteile für die Länder: Tschechoslowakei, Oesterreich, Ungarn, Rumänien, Jugo* släwien. Qualität TüUigwcte können ifoft iura». Millionen aber nfchtl Das ist die Erklärung dafür, daß haute mehr ata 6 Millionen Menschen täglich Chlorodont* Zahnpaste benutzen und schone weiße Zähne haben. Chlorodont ist ein Begriff für Qualität und Preiswürdigkeit. Tube Ke 4-und Ke 6.- Czortkower Kebbe operiert. Der Czortkower Rgbbe, Großrabbiner Israel* Fried* mann ist vor .einigen Tagen an einer Darmverengung schwer erkrankt. Er mußte sich am Mittwoch im Sana* torium Löw eiher Operation unterziehen, die Professor Mandl mit bestem Erfolg durchführte. Der Zustand des Patienten nach der Operation ist zufriedenstellend und berechtigt zu der Hoffnung, daß der Czortkower Rebbe bald voll genesen sein wird. Die Agudas Jisroel hatte überallhin verständigt, daß Tehillim gesagt werde. Vereinsnachridtten* Frauenhilfe der Adas Jisroel Wöchentlicher 5-ühr-Tee. Der Verein ״Frauenhilfe der Adas Jisroel" macht die Mitteilung, daß die zufolge mehrjährigen Bestandes bereits vorteilhaft bekannte Jause-Einrichtung wieder aufgenommen wird. Frau E. Holländer eröffnet die heurige Kampagne und bittet die p. t. Mitglieder für Dienstag, den 28. d. M., 5 Uhr nachm., um je zahlreicheres Erscheinen in ihrer Wohnung, II., Große Mohrengasse 2 6, wobei auch sonstige Damengäste herzlich willkommen sind. Agüdas - Jisroel - Mädchengruppe Wien. Schabbos Parschas Wajeze spricht Herr David Bondy in seinem Vortagszyklus. ״Die Heilige Schrift als Grundlage der Menschheitsgedanken" im Lokal der Wiener Mädchengruppe, II., Obere Donaustraße 91, um halb 11 Uhr vormittags. Loschon*Hak0desch-Kürs, Der von. der EreZ-Jisfoel* Zöntfäle der Agüddäi Jisroel für Oesterreich veranstaltete L08eh0tt*Maködeäcft*Küfs (für Anfänger und füf geschrittene) hat bereits begönnen und findet jeden Mozze Schabbos im Lokale, 11., Leopofdsgässe 16, um 8 Uhr statt. Kursheitrag: S 2.50 monatlich. Im Zusammenhang mit diesem Kurs findet ailsonntägfich um 6 Ühr nachmittags m der Agudas*Jisroel-Jugendgruppe, II., Floßgasse 1, der Schiur über ״Mizwos hatlüjös bO’Orez“ statt, Heue Fahrpreise des Lloyd Triestino für Emigranten« Wie wir erfahren, sind am 22. November für Emigranten aus Oesterreich die nachfolgend angegebenen Preise in Kraft getreten, die neben der Üeberfahrt von Triest nach Jaffa oder Haifa auch den Transport und Ein* schiffung des Gepäcks und die Einschiffungstaxe in Triest einschließen: III. Klasse für Kategorie A, G, H . . . . . S 254.25 IH. ״ ״ ״ B, C, D.S 166.15 III. B ״ ״ ״ B, C, D ..... S 144.15 Deck ״ ״ B, C, D ...... S 120.45 Diese Preise gelten für die direkte Eillinie Triest* Palästina. Auskünfte erteilt: Lloyd Triestino, Wien, I., Kärntnerring 6, und Palästina-Zentrale der Agüdas Jisroel für Oesterreich, II., Leopoldsgasse 16. Natürliche Heil• kräite enthalten die ärztlich empfohlenen Medizinalbohbons PROTI KASLI A CHRIPCE AVU- ■ ■ T s cli echoslo w a k: ei j a ■ BBBBBBaaaBBBaiaBaaaBiaBBaBBiiaaaaaaB•■•■•■■•*•■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■■■■■.«aaBBaaiaiaB■■■■■■ Die staatlichen •Zuschüsse für den jüdischen Kultus in der C. S, R. In der Sitzung des tschechoslowakischen Parlaments vom 6. November wurde das Budget behandelt. Das Budget des Ministeriums für Schulwesen und Volksaufklärung sieht ü. a. auch eine Dotierung des jüdischen Kultus vor. Für diesen Zweck sind insgesamt Kö• 1,792.800 vorgesehen gegenüber Kö 1,808.000 im Vorjahre. In diesem Betrage sind sowohl die Personalbeiträge des Staates für ן die Rabbiner (Kongrua), als auch die Subvention des Staates für die. Sachausgaben der zentralen Körperschaften enthalten., An Pe rson a.l hei träge n sind für Böhmen, Mähren und Schlesien KÖ 944.700 (im Vorjahr 938.000), für die Slowakei Kö 631.900 (im Vorjahre 690,200) und •für Karp.athorußland KÖ 105.000 (im Vorjahre 109,800) angesetzt. A.n Subvention für die Sachausgaben sind für Böhmen, Mähren und Schlesien Kö 50.000 (vorgeschlagen waren 70.000) und für die Slowakei insgesamt Kö 60.000 (90.000) budgetiert. Für Podkarpathskä Rus, wo die gesetzliehe Vertretungskörperschaft der jüdischen Gemeinden : immer noch suspendiert ist, sieht das Budget eine solche; Subvention diesmal nicht mehr vor. (Die in den Zeitungen; verbreitete ungenaue Meldung über diesen Gegenstand ist demnach entsprechend zu korrigieren!) ’ Vorstandswahl in Senec. Am 19. November wurde in.Senec die Neuwahl : der j Gemeindeleitung vorgenommen. Es wurden gewählt •die Herren: Imre Ehrenfeld (Präses), Max Bresnitz (Vize*■ . präses), S. Blau (Kassier). Der Repräsentanz gehören an: S. Päpa, J. Linkenberg, E. Bonyhädi, D. Dukesz u. a. | Oberrabbiner Halberstam in Piestany. Sne. Ehrw. Herr Oberrabbiner Awrohom Scholom!Halberstarn aus Stropkow, dem als ״Stropkower Rabbi“ allgemeine Verehrung entgegengebracht wird, weilt gegenwärtig zu Kurzwecken in PieStany, wo er . sowohl bei der einheimischen; jüdischen Bevölkerung als auch hei den Kurgästen Gegenstand der größten Aufmerksamkeit ist. Der greise Chassidimrabbi, Sohn des Rabbi Jecheskel Halberstam aus Schinjava זצ*ל war schon vor Jahren einer der ersten chassidischen Führer in unserem Lande, die sich verständnisvoll begeistert der Agudas Jisroel angeschlossen haben. Er benützt auch jetzt jede Gelegenheit, um sein8 Anhänger zur Mitarbeit an den Bestrebungen der Agudas Jisroel anzueifern. Herr Oberrabbiner Halberstam gedenkt ץ einige Wochen in Pieätany zu bleiben. Oberrabbinerwahr in Chust.;י,'■׳• Sonntag, den 1. Kislew, fand in Chust die Oberrabbinerwähl statt. Kandidiert waren: Oberrabbiner Joel T e i t e' l’b a ü m, derzeit in Carei mare (Nagy Käroly), Rabbiner Josua Grünwald, derzeit Roschbesdin in UZhorod, und Rabbiner Jak. Jech, Grünwald, derzeit Rabbiner der Adas Jisroel in Päpa. Der Wahl ging ein lebhafter Wahlkampf voraus. Der erste’ Wahlgang ergab die Notwendigkeit einer Stichwahl, da keiner der Kandidaten. die erforderliche Dreiviertelmehrheit erlangt hat. Es entfielen von den abgegebenen 486 Stimmen auf Oberrabbiner Teitelbaum 190, auf Rabbiner Josua Grünwald Bggfe« Bf Polo flüssiger Mefallpuhz besfe Ofen glanz mittel 172 und auf Rabbiner J. J. Grünwald 124 Stimmen. Die Stichwahl wird nächste Woche abgehalten. Generalversammlung der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe in Bratislava. Am 2. Marcheschwon fand unter großer Beteiligung von Gästen und Mitgliedern die XIV. Generalversammlung der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe Bratislava, statt. Herr J. J. Braun beklagte das Hinscheiden dSs Chofez Cha-: jim s. Z. 1. in einem großangelegten Vortrag, in welchem die Lehens-, und Thoragröße des großen Führers geschildert wurde. Der Redner empfahl das intensive Lernen. aus seinen Sforim, wodurch der Geist dieses Heiligen weiter in unserer Mitte lebe. Hdrr Siegmund Stern• (Wien) sprach als Talmid Worte des Gedenkens über Rabbiner Hirschler s. Z. 1. Präses Herr Max Weiß gedachte in seiner Eröffnungsrede der größeren Ereignisse des abgelaufenen Jahres und erstattete den GeschäftsberiöhL aus welchem zu entnehmen war, daß• sich die Jugendgruppe im vergangenen Jahre gut entwickelt hat. Eine große Anzahl gut besuchter ßchiurim, Vorträge und Veranstaltungen, ferner der Ausbau der ״B“- und ״C“-Unter- : gruppen, die Errichtung einer echt orthodoxen Jugendbibliothek, Erez-Jisroel-Arbeit, die Jeschiwoh-Aktion zur Unterstützung hiesiger Jeschiwoh-Bachurim mit einem Jähresbudget von über tsch. K 25.000.—, die Sman-Tfiloh- Herausgabe,, die. Schomre-<Schabbos-Sektion und diverse Aktionen sozialer Wohlfahrt sind praktische Ergebnisse der segensreich wirkenden Jugendgruppe. Den Kassen- ‘ bericht erstattete der Kassier Herr Eugen K 01 h, die Sektionsberichte die Herren Andor Kauf m a n n, Josef Fischer und Ernst Schay. Herr Daniel Grünwal'd sprach in Vertretung der Jugendorganisation der Jugendgruppe Worte des Dankes aus für ihre ersprießliche Tätigkeit und betonte, daß ohne Mitwirkung dieser Jugendgruppe die Jugendorganisation nie entstanden wäre. An der regen Debatte beteiligte sich eine große Anzahl von Mitgliedern ־ und beschäftigte sich in sehr ernster •Weise mit den Problemen der Aguda-Jugend. Zum Schluß, sprach, Herr Max Weisz begeisternde und vom Herzen konimende Worte über die Aguda-Ideologie und beleuchtete die Aufgaben der Aguda-Jugend bezüglich Erez-Jisr’oel- Arbeit. Die Neuwahl erbrachte folgendes Ergebnis: Präses: Max Weisz; Vizepräses: Sigmund Adler und Ernö Üngär; Kontrollore: Andor Kaufmann und Josef Fischer;' Schriftführer: Paul Sternfeld; Kassier: Eugen Koth; Ausschuß: A. Z. Adler, L. Blumenthal, H, Goldstein, S. Goldstein, A'. Z. Kohn, Koppel Kohn, J. Löwipger, E. Nasch, G. Polläk, H. Pappenheim, J. Reichenberger, A. Rosenzweig, E. Schay, M. Sternfeld,' J. Taub, D. Weisz und K. Weisz. P. S, Großzügiges Aguda-Meeting in Topolöany, In Topolöany fand Sonntag,, den «12. November, eine Landesausschußsitzimg der Agudas-Jisroel-Jugendgruppen ׳. der Westslowakei statt. Diese günstige Gelegenheit ,benützte die Topolöanyer Jugendgruppe zu einem Meeting, welches in dem großen Saal des Hotels ״Krone" abgehalten wurde. Herr ‘ David K r o j n i k begrüßte die Anwesenden und ganz besonders die Gäste aus den diversen Städten der Westslowakei und die aus Bratislava als Redner, entsandten Herren Daniel Lövy und Akiba Ungar. Er gedachte des ״Chofez Chaim" und des Lubliner Raw זצ־יל in rührenden Worten, Herr Daniel L ö v y sprach hierauf über ״Die Geschichte der Agudas Jisroel“. Ausführlich behandelte er den Aufgabenkreis und die hehre Mission der selbständigen Orthodoxie, der Agudas Jisroel. Als nächster Redner sprach Herr Akiba Ungar über das Thema ״Jüdische Weltanschauung", An Hand gediegener Magidüs-Worte beleuchtete er die ' selbstlose und idealistische Weltanschauung des jüdischen; Volkes im Gegensatz zur egoistischen und nach Macht strebenden Weltanschauung anderer Völker. In bewegten Worten schildert der Redner den Verlust► den Klall Jisroel durph das Hinscheiden des ״chofez Ohaim“ und des Lubliner Raw s. Z, 1. zu verzeichnen hat, und ermahnte die Jugend, nach den Intentionen dieser Größen zu leben und in ihrem Sinne an ihrer Selbstvervoilkommnung zu arbeiten. Die abschließende Rede hielt Herr A. Farges aus Topolöany über das Thema 1״ e i c h e G e m einschäft hat das Recht, sich als Vertre terin des iildi*• ז. -.יו¬ . 0427706^01037^59971775923790

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