Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 38 (20.9.1933)
- Date
- 1933-09-20
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite k: msünmssi! ׳ w/4; j v!’?f77v•^ \“ MIM völien GliMer ilfid dem jüdischen VöifcäkÖfper abgefalleä. Bim Glied ist 1ms geblieben: n»1 ^־m * klebet die Thora und lebet für sie and ihr bereitet die Wiedergeburt des jüdische!* Volkes vor. אנא אנכי מרבי? צ8וף אבציף 1י6דאיף במפיריס ושמאי 3רגד «*»ואיו וספריו לאבני אקרה'ובל גגויו לאגני הפץ. '־•_ Ich lege in Bleiglans deine Steine und gründe dich auf Saphiren, ich mache von Kristall deineZtfinen, deine Tore von Karfünkelstelnen und all dein Gebiet voll kästiicher Steine״ Sei nur bestrebt וכל גניך למורי ר׳ בצרצןמ אצוצני durch die mildtätige Vörderüng der Thora* Institutionen werdet ihr aufgerichtet. ובל בנין למורי ר׳ ist das Ziel, der Weg, äuf dem es zu erreichen ist בצדקה אכוצגי " ich erhebe die Fahne unseres Vereines. Lesen Sie die Inschrift, die sie trägt! .וכל בניו למורי 1׳ בצדקה אמנני, אמן Aus dem Jahresbericht der ״Machsike Hajeschiwoth“. Aus dem der Generalversammlung in Nov6 Z&mky vorgelegten Jahresausweis der ״Machsike Hajeschiwoth“ sind einige interessante Zahlen und Daten zu entnehmen, die sowohl für die richtige Beurteilung der bisherigen Vereinstätigkeit als auch für die weitere Entwicklung dös Hilfswerkes Wertvoll erscheinen. Der Verein hatte im Jahre. 5693 Einnahmen an Mitgliedsbeiträgen tsch, K 81.974 (gegen 75.234 im Vorjahre), an Spenden 1381 (2845), die allgemeine Sammlung am Schabos Bamidbor brachte 41.542 (41.921), Subventionen von Gemeinden und Institutionen erhielt der Verein 15.733 (11.882), an Telegrammablösungen gingen ein 3273 (1795). Eine steigende Tendenz zeigen demnach erfreu- ÜCherweise die Einnahmen aus den regelmäßigen Mitgliedsbeiträgen und aus den, ebenfalls regelmäßigen, Subventionen der Gemeinden. Für die wirtschaftliche Lage der Jeschiwofreunde ist charakteristisch, daß die freiwilligen Spenden am Schabbos Bamidbor und Simchas־ Thora sich nicht erhöht haben, obgleich sich an dieser Sammlung in diesem Jahre 134 Gemeinden (gegen 118 im ..Jahre 5692) beteiligten. Unter den Ausgaben figurieren die Subventionen, die der Verein den Jeschi־ woth bewilligen konnte, mit tsch. K 100,300 (gegen 83.100 im Vorjahre). Für Rechnung des nächsten Jahres wurden tsch. K 32.891 reserviert. Die gesamten Spesen an Personal- und (Sachausgaben betrugen tsch. K 36.703 (42.101). Die Jahresrechnung balanciert mit tsch. K 169.849 (152.861). Durch die Vermehrung der Einnahmen und Verringerung der Spesen ist es dem Verein möglich geworden, seine Subventionen an die Jeschiwoth um tsch., K 17.000 zu erhöhen. ־ Dementsprechend konnten auch die regelmäßigen monatlichen Zuwendungen des Vereins an die einzelnen Jeschiwoth erhöht werden. Während diese Zuwendungen im vorigen Jahr den Betrag von tsch. K 1200 im Monat nicht überstiegen, erhielten die vier an unterstützungsbedürftigen Bachurim zahlreichsten Jeschi־ woth (Bratislava, Galanta, Nitra und Surany) im Wintersemester dieses Jahres je tsch. K 1500 und im Sommersemester tsch. K 1800 monatlich, d. h. tsch. K 6000, beziehungsweise 7200 im Semester. Im Winter- Semester wurden insgesamt tsch. K 44.800 an 20 Jeschi־ woth mit 1213 Schülern und im Sommersemester tsch. . K 52.000 mit 1262 Schülern an Subventionen ausgezahlt, außer kleineren einmaligen und gelegentlichen Zuwendüngen an kleinere Jeschiwoth. Bedauerlicherweise konnten im Rechnungsjahre nur tsch. K 1000 (4 Jeschiwoth je tsch. K 250) an Bekleid uh g s z u 1 a g e n (gegen tsch. K 3000 im Jahre 5692) ausgegeben werden. Die Unter- Stützung, die der Verein gewährt, wird selbstverständlieh nicht den einzelnen Bachurim, sondern den Jeschi־ woth ais solchen bewilligt und es bleibt Sache der Jeschiwqverwalter, über die Verwendung der Gelder zu bestimmen. (Wir möchten auch diese Gelegenheit nicht versäumen, um den ehrw. Jeschiwoleitem nochmals dringend zur Erwägung zu empfehlen, ob es nicht geboten erscheint,־ mit dem allgemach zur Tradition gewordenen System des Viermonatesemesters zu brechen. Wir wissen uns in diesem Wunsche eines Sinnes mit den meisten Eltern, die ihre Kinder auf die Jeschiwoth schicken. Unsere Jugend verläßt heute in viel jüngerem Alter die Jeschiwoth als ehemals. Da sollten doch die wenigen Semester, die sie der Jeschiwoth wjdmen kann oder will, v o l 1 ausgenützt werden. Es geht nicht mehr an, daß bei solch jungen Kindern, die nicht reif genug sind, um unbeaufsichtigt und ohne Anleitung selbständig lernen zu können, vier Monate des Jahres als Ferialmonate betrachtet werden. Unsere ärmeren Bachurim erholen sich nicht wahrend der Ferien, sondern sie hungern mehr als während der Lernmonate. Darin sollte im Interesse des!לימוד ה ת ורד Wandel geschaffen werden. Die ״Machsike Jeschiwoth“ sollte in die Lage versetzt werden, den Jeschiwoth, an denen das Lernen keine Unterbrechung erfährt, die monatliche Subvention zumindest während der feiertagsfreien Monate, also im Winter, vom MardeschWan bis Adar, und im Sommer von Ijar bis Elul, auszahlen zu können. — J. J, B.) Statistisches aus den slowakischen Jeschiwoth. Die Leitung der ״Machsike Hajeschiwoth“ stellt uns freundlichst tabellarische Uebersichten über die von ihr unterstützten Jeschiwoth zur Verfügung. Wir entnehmen ihnen folgende statistische Daten, die allen .Freunden der religiösen Jugenderziehung willkommen sein dürften. An den vom Verein unterstützen Jeschiwoth —: im Winter 20 und im Sommer 23 — lernten im Wintersemester 1213 und im Sommersemester 1262 Schüler, Zehn״von diesen Jeschiwoth, nämlich Bratislava, Dun, Streda I (Oberrabbiner Weinberger), Dun, Streda H (Rabbiner Katz), Galanta, Komarno, Koäice, Nitra, Sered, Surany und Tek. Sarluhi, besitzen Mensa für ihre Bachurim, eine (Sered) auch ein Internat. Acht Jeschiwoth hatten mehr als fünfzig Bachurim, und zwar B r ä t i s 1 a.'v.';a (im Winter 144, im Sommer 140), Dun. Streda 51 (58), Dun Streda II 132.(148), Galanta 147 (133), KoSice 106 (114), Nitra 236 (240), Sered 63 (68), Surany 164 (151), Vonden Bachurim wären; O r t s a h s ä s s i g e Winter 192, (Soinmer 180), aus der Slowakei 408 (432), P, K, R. 296 (352), Ungarn 197 (190), Rumänien 62 (50),. Oesterreich 24 (20), Jugoslawien 20 (2Q), Po 1 e n 4 (2), Deu t s c hl an d 9 (12), Böhmen 1 (5), U. S. A. (2). Die meisten ortsansässigen Schüler hatte im W i h t e r Dun. Streda II (45); au® dir SloWakei: Galanta, Nitra, Surany gleichmäßig (je 75); P, K. R,: Nitra (57), Ungarn; Nitra (45); Rumänien; Bratislava (17); Oester- *eich: Nitra (13); Jügöätäwieör Galiöt«, Dtift/. Strafe 1. surany gleichmäßig (je 6); Polefit §üfany (2); Deutsch* land; Nitra (8); Böhmen.״.Nitra (1) 1 ImSommer örtä* ansässiger öübi. Streda. Ö, (44);. Siöwäkeir Nitra (85)j P. K, R.: Nitra (67) l; ühgarht Nitra (44); Rumänien: Dun. Streda .fit (12); Öesterreich: Nitra (9); Jugoslawien; Galanta, (8); Polen; Hafiusövce, Surany (je 1); Deutsch* land: Nitra. (8); Böhmen; Dun. Streda (3); U. S. A.: Bratislava (2). Eine Üe'hersicht Uber die Altersklas* s en der Schüler vermissen wir auch diesmal. KLEINE ANZEIGEN Allgt Verkehr* Petroleumkocher Sie auf Teilzahlt J 1eis. IX., Aisei (Phönixhaus). Auto-Fahr schufen Fahrschule ״Praterstern“, Cl., Praterstraße 66, Tel. R-48-3-16, Autofahrkurs! auf Teilzahlung. Fahrschule ״Wik“ Kurse S 65.—; Teilzahlungen. Wien, VII., Iilndengasse , 49, Zugang Neubaugasse 15, Tele* phon B-31-706. Bauu. Galanterie- Spengler Leo Fenig, Wien, H., Gr. Sperlg. 41. Tel. A-49-4-19 Schomer Schabbos , Beleuchtung Luster kaufen Sie billig beim Erzeuger; auch Umarbeitungen; XV., Rosinag. 6. Tel. R-30-6-36. Bücher L. D. Hirschler & Go., Wien, I., Rabensteig 6. Tel. U-28-7-45, sämtliche Ritualien. Bürsten J. 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V«ra»twwtücher Redakteur Karl Biohter, Wien, li, ®,rauz-HochedlingerrGasse 8. ״־ Für die Tschechoslowakei; Jacob Joel Braun, Bratislava.״י Druck; Druckerei* und Verlags״A^G. Jg, Stewmaun. Wien, JXvUmvermthtsetr. 6-&