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Jüdische Presse · 1933-09-08 · 36 (8.9.1933) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
36 (8.9.1933)
Date
1933-09-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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•tfoM liifvMr ißflii tf« Risift Der Süfanyef illustriefte Bächutlm-K&lender. .''־Ättn dfittöö Siöfi deif von der gürahyer JesehiWä herausgegebene ״Illustrierte Lu ach- Mchurim" rechtzeitig als willkommener ,Taschen* kaiender ein. ln hanäHeheni Format und guter Ausstattung bietet der Kalender aüCh diesmal außer dem Kalendarium mit allen nötigen Daten für das jtidisch*re1igiös6 Leben und einer Sammlung der Haüptgebete auch recht inter* essante literarische Aufsätze, die diesem Luach für die Däner einen Wert verleihen. Da finden wir an erster Stelle den bekannten אג1ה הרמ2ין, der ein Vademekum eines jeden Juden sein sollte, wieder abgedruckt. Eine Liste der Jahr■* zeitstage der hervorragenden Fersönlichkeiten des Juden* tums, ein דרוש von Rabbi Josef Schwarz in Großwardein Über die Bedeutung des intensiven ״Lernens״ auf den Jeschiwos, ein Namensverzeichnis der ehemaligen und gegenwärtigen Schüler der äuranyer Jeschiwa, Aufrufe Und Kundmachungen werden mit wachsendem ״Interesse gelesen werden. Der deutsche literarische Teil enthält einen Aufsatz ״Die ישיבה als Erziehungsstätte“ und biographische Würdigungen der in diesem Jahre verschiedenen Oberrabbiner Neumann, Zobokreky Oberrabbiner Hirschler, Modra-Bratislava זציל und Rabbiner Baum g a r t e n, Wien, צ nebst ihren wohlgelungenen Bildern. Der Reinertrag aus dem Verkauf ׳ dieses Luachs fällt der Jeschiwa-Mensa in äurany zu. Jüdischer Almanach auf das Jahr 5694, Redigiert von Dr. Felix We 11 sch. Herausgeber ״Selbstwehr" Jüdisches Volksblatt in Frag. 184 S. Dieses gut ausgestattete und auch literarisch vollwertige Jahrbuch steht programmatisch im Dienste der zionistischen Propaganda. Diese Tendenz liegt fast allen darin; veröffentlichten Aufsätzen und belletristischen Stücken zugrunde. Trotzdem enthält es einige Arbeiten, besonders in dem ״Von jüdischer Art" übefschriebenen Kapitel, die auch von nichtzionistischen Lesern mit Interesse gelesen werden dürften. Allerdings' dürfte gerade dieser Teil, weil er (echt zionistisch!) über die eigentliche und wahre ״Art" des Judentums, :über die jüdische Lehre und die in ihr vermittelte g־ t tgewollte jüdische ״Lebensart", nicht eine Silbe enthält, zu einer grundfalschen Vorstellung ״von jüdischer Art" verleiten. Folkloristische Untersuchungen sagen sehr wenig vom ,,jüdischen Volksleben", wie es sich in der ewig lebendigen Wirklichkeit dem offenbart, der an dem religiösen jüdisehen Leben aktiven und nicht beobachtenden Anteil hat. Die statistischen Mitteilungen Friedmanns und Goldelmanns sind sehr beachtenswert. Ä n e k d o t e n. Rabbi Lewi-Jizchok von Berdyczew apostrophierte einmal am Neujahrstage G-tt folgendermaßen: Es heißt im heutigen Gebete, ״Am Neujahrstage wird das Urteil!über die Menschen niedergeschrieben und am Versöhnungstäge wird es besiegelt". — Wird das Urteil zu unseren Gunsten ausfallen, werde ich es ruhig hinnehmen; andernfalls aber werde ich daran erinnern, daß man am Neujahrstage nicht schreiben und am Versöhnungstage nicht siegeln darf ... V. * ■ . . . . '■ ‘ : .,-.■י ' Ein Arzt und ein Advokat trafen sich am Eingang eines Hauses; jeder wollte dem anderen den Vortritt lassen. Da sich beide nicht einigen konnten, riefen sie die Entscheidung des Rabbiners an, wem .der Vortritt gebühre. Der Rabbiner entschied zugunsten de's Arztes, denn die zehn Gebote enthalten zuerst die Vorschrift: ״Du sollst nicht morden", und dann erst folgt: ״Du sollst nicht stehlen!" ' ■ •■/:: — Warum lassen die Bolschewiken in Rußland‘die heiligen Bücher der Thora konfiszieren? — Weil es von der heiligen Lehre heißt: ״Sie ist köstlicher denn Gold ‘und herrlicher denn Perlen!" Beioiidcrs billige Sonderfahrt nadi Polen S 40 14. September bis 3. Oktober Wien—Krakau u. retour um Sämtliche Paß- und Visa-Gebühren gratis! Die Teilnehmer obiger Reise genießen außerdem 50°/oige Ermäliigung auf allen polnischen Bahnen. Auskünfte u. Anmeldungen: * Polnisches Verkehrsbüro irKMIlVVrVL Ul., Rennweg 1, Tel. U-16-4-90 Reservieret rechtzeitig Plätze! Zu RosduHasdtonoh ראש השנה übermitteln Sie allen Ihren Verwandten, Freunden! Kunden, Gästen und Bekannten die Neu jahrswunsdie בתיבה וחתימה טובה וי durch die Jüdische Presse“ Oie Einschaltung (•aut nebenstehaadem Muster) 1 kostet s 5 ilZW. Kc 2s WoliPappenheim Wien 11, Kl. Pfarrg. 1 Auf Wunsch wird an angegebene Adressen das Blatt kostenlos versendet, / Bestellungen sind zu richten: Aus der Tschechoslowakei an die ״Jüdische Presse", Bratislava, Edlhof, Postfach 140. / Aus Oesterreich und dem^ sonstigen; Ausland an die; ״Jüdische Presse?‘, Wien. 0•» Malzgasse 13 a, (A48-4-15׳־), Statt Rartett! >)J ■m מתבברים להזמין קרוביהם וממרעהט לנשיאה בנם היי,ד טיט*ו*כי סי עב׳ג הבלה טית וד* תו/י* בה הרבני■ הנצבד מיה׳ משה שייערמאנן נ*י שההי־ אייה למד ט בשטו־מ 12 בשעה. September 1933 ביום נ׳ פרשה נדי ב*א אלול תרצ־ג Restaurant Schey 3 אר,ה*צ בעיר באדען הפמוך לוינה _ Kolm emofiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jeder Art. II! Rote Kreuzgasse 3 Telephon A*45*5*37 Moderne Rüchen« Vorzimmer« Wohnzimmers F. ROHN, Wien II, TABOtlSTRASSE NR* 22 Telephon R-40-7-14 Samstag geschlossen — Angeschlossen der ״Schomra“ KLEINE ANZEIGEN Allg: Verkehr Petroleumkocher kaufen Sie auf Teilzahlung zum Kassapreis. IX., Alserplatz 3 (Phönixhaus). Lotterbett s. 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Bewerbungen mit Gehaltsansprüchen unter Chiffre ״Zenta" an die Bratislavaer Administration. Suche Gemeindeanstellung als Tempeldiener, event. auch עופות שוחט Unternehme mich auch, Kinder zu unterrichten in *י חירש״י גמרא וחום wie auch im profanen Wissen. Bin 30 Jahre alt, verheiratet (keine Familie). Zuschriften unter ״Fromm" an die Bratislavaer Administration des Blattes. ' Tag [3 E Septemb דף יומי כחובות Freitag 17 8 ■1מי ד י■ Samstag 18 9 מח Sonntag 19 10 מו Montag 20 11 . מי Dienstag 21 12 ■ .מח ’ Mittwoch 22 13 מט Donnerstag 23 14 נ Freitag 24 15 גא Samstag 25 10 נב Kalendarium ם׳ בי חבא פרק ג׳ ד, פ׳ נצבים מלך, פרק ה־ ו׳ 25 תחלת זמן הנחת תפילין. | זיייי *י(nur dringendenfaljs) N u r f ü r סוף זמן קריאת שמע Wien 00 Ada« isr«el (Sehiffschui) Qebelstunüßn in der Zeit vom 17 bis 24, Elui 5693. — Freitag, den 17, Elul Minckah 6 10Uhr. ש״ה פ׳כי ת3א י״״ Morgengebet 6.30 und8.30Uhr, Vortrag^ ygn 3,30 8ו1א3ןח, Minchah 4 Uhr, 7 סוצש»ק Uhr. An Wochentagen; י5!•5 השנסה Morgengebet 6 Uhr. Minchah 5• 15 Uhr, . - Yorautwortlicher Redakteur; Karl Richter, Wien« 11״ e rlags-A.-G. Ig. Steinmann. Wie», IX״׳ Universitätseti. $י8י

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