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Jüdische Presse · 1933-08-11 · 32 (11.8.1933) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
32 (11.8.1933)
Date
1933-08-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
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mm auf,-das 211 de« besten Hoffnungen fUf die weitere Efit* *telilfflfg de* SÖhütÖ berechtigt üäd der Lehrerin zur Ehre gereicht. Itti deinen der Schülerinnen richteten Mäika Fäfkas, Jente Tabak und Ghana Tabak herzliche, dank* erfüllte Ansprachen an die scheidende Lehrerin und be- ,grüßten zugleich ihre Nachfolgerin, Fräulein Aranka Teichmanh. Äum Schlüsse gaben der dründer;der Schule, Herr Ephraim Farkas, und Herr Martin Groß aüs Taöevo ihrer Bewunderung über die erreichten ersten Lih#iiihtitn helidlett Ausdruck und beglückwünschten schönen Erfolg. Fri. Glück richtete södannbeWegte Abschiedswdtte an ihre Schüler* innen und an die Freunde der Schule und Frl. Teichmann entwickelte das Programm ihrer religiösen Flrziehungsarbeit an der Anstalt. Orth. Betgenossertschaftln Pricvidza. In Pricvidza, , wo früher eine orthödöxe Gemeinde bestand, aber sich Wieder aufgfelöst hat, hat sich nun wieder eine orthodoxe? Betgenossenschaft gebildet, Die Aufsicht über ihre Institutiönen hat ■Herr׳: Oberrabbiner R e i c h, Oslany, Übernom-; Meh. Bie tnthodöXe Landeskanziei hat die Gründung unter Zahl 2882/1933 zur Kenntnis genommen. Direktor Max Oesterreicher s. A. Ara 28. Juli (15. Ab) verschied Herr Direktor i. R. Max Oesterreicher. Er wurde geboren, hat gelebt, gewirkt, ist gestorben und fand auch seihe letzte Ruhestätte in Seiner lieben Heimatstadt Bratislava. Er war Erzieher im edelsten Sinne. Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Fleiß waren die Grundpfeiler seiner Kunst. Seiner Ausdauer und seiner Schaffenskraft, dankt die orth. isr. Knabenbtirgerschule ihr Bestehen. Die heitere Schaffensfreudigkeit, die Liebe zur Jugend und innige Fürsorge für sie, Gewissenhaftigkeit, strenge Pflichterfüllung und ganze, begeisterte Hingebung an alles Große und Wahre, das sind herrliche Lichter im Charakterbild unseres Kollegen {MäX‘ Öesterreicher und diese sollen und müssen in uns allen lebendig bleiben. Mit ihm schied ein Mann aus dem irdischen Leben, der sich die größte Wertschätzung und. Achtung der Bevölkerung erwarb durch sein ruhiges und freundliches und frommes׳ Wesen und als Lehrer ganz in seinem •Berufe aufging. Eine große Trauergemeinde war versammelt, um dem Verblichenen die letzte Ehre zu erweisen; Außer den zahlreichen Angehörigen und den Kollegen, waren die Vertreter der Gemeinde, der Körperschäften und eine Schar seiner Schüler erschienen. Herr Dir. F i s c h e r sagte dem verewigten Freunde ehrenvoll das letzte Lebewohl im Namen der Lehrerschaft und fand Worte warmen Trostes für die Hinterbliebenen. Weiner. Zwei Rabbi Noson Nota Aschekenasi. . Ist der Uh.-Broder Märtyrer Rabbi Noson Nota;Aschkenasi identisch mit dem Verfasser des ״Schaare Zijon“ 7׳ Darüber tauchten neuerdings Zweifel auf. Zur ׳■/Klärung dieser Frage werden uns folgende Stellen aus dem Bodleiana-Katalog des berühmten Literarhistorikers und Bibliographen Dr. Moritz S t e i n s c 11 ne i de r‘ zur Verfügung gestellt: S t e ins c־hn e i d e r, Katalog der hebr. Bücher Moderne Küchen« Vorzimmer« Wohnzimmer« . F. ROHN, Wien II, TABORSTRASSE NR» 22 Telephon R-40-7-14 Samstag geschlossen — Angeschlossen der ״Schomra“ der Bodleiana: Sp. 2043 f., Nft 6636: Nätan (bfata)b; *Mööes (aus östfö h), Rabb. in Ungärisbh-Bfod, Wurde m W. TäMÜA 1088 getötet. S. Inschrift des Grabsteines bei JelliÄek, LitbL IV, f!l Wird von seinem Schwieger- Söhne Mordechaj b. Jisroet in seinem Buche Hatharath Nedarim gefeiert. Wölf 111 p. 1158 macht ihn fälschlich itihi Lehrer Vön Simson Ostropöl. Verfasser eines Gebetes, beginnend mit Jehi Razon, beigefügt zu den Schriften von Simsen östropoi, ibid. 2044 ff., Nr. 6637. — Hatärr (Nata) b. Moses Hanno v e t Aschkenasi, Rabbiner in Jassy und Wäüadhei. Berichtet in der Einleitung , zu seinem Werke Schaare Zion, daß er im Jahre 1653 nach Livorno kam, ein Jahr im Lehrhatise des David Valensi(?) verbrachte, 1654 von Ghajjim Koben, einem Schüler Vön Ghäjjim Vital, in der Rabbalä unterwiesen wurde, hierauf mit dem Jerusalemer Nathan Spira nach Venedig ging, Wo er als, Mitglied und Dozent des Beth Hammidfasch der Brüder Daniel und Abraham Mognon in den Jahren 1655 und 1656 blieb; dort hörte er Samuel Aböaä, Moses Sakutö und Benjamin Levi aus Safed, die ihm die Kenntnis des Ez hachajjim, Haggahoth ha-Sohar, Tikkunim und Sohar Chadasch vermittelten, aus welchen Werken er sein Kompendium der Kabbala Neta Naamön in 5 Teilen zusammenstellte, deren V. Teil das Schaare Zion bildet. Im Jahre 1661 nennen ihn die Rabbiner Polens, die . sein Werk approbierten, ״auf der Reise“, Nach dem Zeugnis von Jakob Aboab starb er in Piave de Sacco in ,der Nähe von Padua, was bei de Rossi im Dizz. 122 Wiederholt ist. Ghirondi p. 270 Verwechselt ihn mit Nathan aus Krakau. Verfaßte: Taame Sukkah, Amst. 1652; Javen mezulah, Ven. 1653 etc. Schaare Zion, Prag 1662, etc. Likkutim, Prag 1666, Safah berurah 1660. PAUISTINA-REISEN von S 235.— aufwärts ab Wien, inklusive aller Transitvisa, D־ZUg, Hotel, Kabin’enbett, Ein- und Ausbootungsgebühren, veranstaltet nur die ״PAG“, Wien, III., Landstraßer Gürtel 9. 10. Gruppenreise ab Wien am 27. Aiigust 1933, dann alle vier Wochen. Die Rückfahrt kann wöchentlich innerhalb von 90 Tagen als Einzelreise angetreten werden. Rascheste und billigste Verbindung mit Palästina. Nur vier Tage Fahrt ab Wien! Beste Referenzen. Visabeschaffung für in Oesterreich wohnhafte Persönen! Zuverlässige Beratung in allen Palästina- und Reisefragen! Einzelreisen nach Palästina vierzehntägig. Verlangen Sie schriftlich Reiseprospekt mit allen wichtigen Palästina-Informationen (50 Groschen in Marken beilegen). Sprechstunde (für Mitglieder der ״PAG" und Personen, die Mitglieder werden wollen) nur Dienstag und Freitag von 2 bis 4 Uhr nachmittags. Neu erschienen s *ספי רשפ ausführlicher Kommentar auf תהלים Dieses erstklassige, in seiner Art einzig dastehende Werk, ist von den berühmtesten גאונים mit begeisterten Attesten und glänzenden ,Anmerkungen versehen und bildet sowohl für die רבנים שליט-א eine unerschöpfliche Quelle der von sprühendem Geist durchdrungenen Anregungen, als auch für jeden בן הורה einen außerordentlich erquickenden geistigen Geiiuß. '.״’.'•׳׳':■׳.Trotz seines unvergleichlich schönen und spannenden Inhaltes ist dieses berühmte Werk gegen Voreinsendüng der Selbstkosten von Kö 10— zu beziehen bei: Rabb i ne r Ahr ah a m Schapira, Galant a 4 8, Slovensko. ■ ׳-. ׳'. KLEINE ANZEIGEN AUg: Verkehr ־־־■ Petroleumkocher kaufen Sie auf Teilzahlung zum Kassapreis. IX., Alserplatz 3 (Phönixhaus). Auto• Fahrschulen Fahrschule ״Praterstern“, II., Praterstraße 66, Tel. 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Die Stelle ist verbunden mit gesetzlicher Staatssubvention und von der Gemeinde laut Uebereinkommen. Gesuche sind zu richten bis 15. August an Adolf Mannheim ' Schulpräses Trnava. Orth. jüd. Mädchenpension in Bratislava mit mütterlicher. Aufsicht lind guter Verpflegung. Referenzen beim hiesigen Rabbinat. Näheres bei Frau Max Deutelbaum, Bratislava, Zrinyigässe 1 a. III Junges Mädchen, Reichsdeutsche aus erstem Hause, hier zu Besuch, perfekt französisch, gut englisch und italienisch sprechend, sowie als Kinderpflegerin und Krankenschwester ausgebildet und in allen Zweigen des Haushaltes erfahren, sucht passenden Wirkungskreis in frommem Hause, eventuell als Sprechstunde-Assistentin. Taschengeld erwünscht. Briefe unter ״Z. B.\ an die Wiener Ädm. des Blattes. '*ץ Streng rituelles Fräulein, beherrscht die« drei Landessprachen, perfekte Säuglingspflegerin, mit Nähkenntnissen, sucht in rituellem Hause Posten. Gefl. ,Anfragen sind an die Bratislavaer Adm. unter ״Verläßlich“ zu richten. 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Aw Minchah 74D Uhr,!3ש״ה 0׳ עק Morgengebet 6.30 und 8,30 Uhr, Vortrag von 3.30?ורכי אכוןין, Mipehah 4 Uhr, $8 סו1$ש״ Uhr. Au Wochentagen; 5.15 השכמה, Morgeiigebet 6 Uhr. Minchah 7 Uhr. ünd Wdrjeger;^^ ßivid Türkl (fi|,r^ eine^^ *ArbeitsgeweimeliaH)» Wien. II.»■ Malzgasse 12a. — Yerantwortliclier Redakteur; Karl Richter, Wien, II,, %Für die Tschechoslowakei; Jacob Joel ßraun. Bratislava,«—Druck? Druckerei- und Verkgs״A,’G, Ig.Steinmann,Wien,IX״Unjversitäts6tr.

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