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Jüdische Presse · 1933-07-14 · 28 (14.7.1933) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
28 (14.7.1933)
Date
1933-07-14
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. m üatffaH&c Butter — Eier - KSsa täglich. irisch, besonderabiliig -1 nur im Sjieziäigesbhäft II., Schreigasse '0; in Strasbourg;, hin, die ihre fruchtbare Tätigkeit entfaltet und das geistige Erbe des Judentums vermehrt haben. Die Zeiten, Wo elsässische Gemeinden, die jetzt größtenteils verlassen und erlöschen sind, Jeschiwoa besessen haben, liegen nicht gar so weit zurück. Durch die Gründüng der Jeschiwöh soll die Thora wieder in ihre alte Heimat zurückkehren. Die Schiurim Werden je nach der Fähigkeit der Schüler und deren freier Zeit angelegt, auf 3 Stunden, auf 6 Stünden und auf den ganzen Tag. An-!Meldungen erfolgen bei Grand-Rabbin E. Weill, Colmar (Haut-Rhin), oder bei Avocat E. Schnurmann, Strasbourg, 4, Vieux-March£-aux-Vins. Rabbi Wölfisch Borenstein, Czenstochauer Raw ץצ״ ל. Vergangenen Sonntag verschied im Alter vbn 4? Jahren Oberrabbiner Wölfisch Borenstein זצ*ל , der Czenstochauer Raw. Der Verewigte war schon in seiner frühesten Jugendzeit in Polen als Illuj bekannt und zählte zu den berühmtesten Gelehrten unter den polnischen Rabbinen. An der Lewajoh beteiligten sich zahlreiche Rabbiner und viele tausende Menschen. ' Durchführung der Trennung in Holland? Der Antagonismus zwischen den konservativen und den fortschrittlichen Juden in Holland hat zu einer kritisehen Situation im Verbände der aschkenasischen Judenheit Hollands geführt. In der letzten Sitzung des Zentralkömitees des aschkenasischen Verbandes befaßte sich dessen Präsident A. Ascher mit den Bestrebungen der Teligiös-liberalen Juden und drohte ihnen den Ausschluß aus den Gemeinden an. Die jüdischen Kultusgemeinden in Holland wurden bisher fast ausnahmslos auf streng konservativer Basis verwaltet. Durch die verstärkte Tätigkeit der ״fortschrittliehen" Juden ist diese religiös-konservative Richtung gefährdet. Der Ausschluß der liberalen Juden soll nun den Reformbestrebungen einen Riegel vorschieben. Badetrikots, Zwickeleinsetseh, Wenden, Reparieren, Aendern. Repassierwerkstätte, I., Weihburggasse 29. XIH., Hauptstraße 28. Tel. R-21-9-08, R-31-2-63. Petition eines entlassenen jüdischen Notars an den "Völkerbund. — Millionen-Entschädigung gefordert. Aus Genf wird berichtet, daß der ehemalige Berliner Notar Erwin Hirschfeld, der sich jetzt in der Schweiz auf hält, eine Beschwerde an den. Völkerbund wegen seiner Entlassung auf Grund der Bestimmungen zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums gerichtet babe. Die Blätter behaupten, Hirschfeld, der sich nunmehr in den Vereinigten Staaten niederzulassen beabsichtigt, fordere von der deutschen Reichsregierung als Entschädigung für die Zerstörung seiner früheren umfangreichen Praxis eine außerordentlich hohe, nach Millionen sich beziffernde Summe. י , . - Ein Rabbiner Delegierter Australiens in der Völkerbundsversammlung' Die australische Regierung hat den Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Perth in Westaustralien, D. I. f reedman, zum Delegierten für die im September zusammentretende Völkerbundsversammlung ernannt. Im Hinblick darauf, daß in der kommenden Völkerbundsversammlüng damit zu rechnen ist, daß die Judenfrage infolge der Entwicklung in Deutschland zur Sprache kommen wird, legt man der Ernennung eines Juden zum Mitglied der Völkerbundsversammlung besondere Bedeutung bei. ..Während des Krieges war Rabbi Free dm an Feldseelsorger bei den australischen Truppen, er ist Mitglied des Senats der westaustralischen Universität und war eine Zeitlang" Vorsitzender des Kriegsteilnehmer- 'verbändes von Westaustralien. \ ereinsnachrichten. Wiener Neustadt. Am 15. Juni fand die Generalver- Sammlung des ״T i f e r e s Bachuri ■m" (Agudah- Jugendgruppe) statt. Herr L. Rosenberger erstattete den Tätigkeitsbericht über die abgelaufene Periode, aus dem zu entnehmen ist, daß die einzelnen Sektionen in letzter Zeit ihre Arbeit sehr intensiviert haben. Nachdem die Neuwahlen vorgenommen wurden, wurde einstimmig beschlossen, den Namen des Vereines auf ״Agudas- Jisroel-Orts- und Jugen.dgruppe" abzuändern, GESUNDHEITSPFLEGE Was Sie im Sommer unbedingt beachten müssen. Ein paar Ratschläge, von denen Gesundheit und Schönheit abhängen. Es gibt iin Sommer nichts Schöneres, als stundenlang nach Herzenslust in der Sonne 3u liegen, sich braun brennen zu lassen und alle Sorgen zu vergessen. Die Freude ־wäre vollkommen und ungetrübt, wenn sich nicht oft schon am nächsten Tage die schöne Bräunung in einen glühendroten Sonnenbrand verwandeln würde. Da gibt es jetzt ein Hautpflegemittel, das eine geradezu ideale Bonnencreme äarstellt. Man sollte es nicht für möglich halten, daß es der kosmetischen Wissenschaft gelingt,׳ immer noch neue, umwälzende Entdeckungen zu machen. So eine aufsehenerregende Neuerung stellt der neue Leokrem dar, der als einzige Hautcreme Sönnen-Vitamin-D enthält. Das bedeutet nichts Geringeres, als daß es zum ersten Male gelungen ist, die Lebensstrahlen der Sonne in einem Schönheitsmittel wirksam zu machen. Leokrem ist aber nicht nur der ideale Schutz- und Nährstoff für die Haut, sondern mit Leokrem wird auch eine schnellere, gleichmäßigere und tiefere Bräunung erreicht. Die Hautpflege wird im allgemeinen weniger stark vernachlässigt, als andere ־ Teile der, körperlichen Hygiene, weil sich eine Vernachlässigung sehr bald durch unangenehme Folgen, wie erschlaffte und־ grobe Poren,: Pickel, aufspringende Haut oder dergleichen bemerkbar macht. Ganz anders ist . leider noch heute die Einstellung eines großen Teiles des -Publikums gegenüber der Zahnpflege. Auch hier sind die Folgen einer Vernachlässigung unvermeidlich. Aber da sie sich erst viel später — dann allerdings um so deutlicher — zeigen, wird ihnen meist nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Wenn die Zähne zu wenig oder mit einem ungeeigneten Putzmittel gereinigt werden, bereiten sich langsam, aber sicher Zahnschäden vor, Der häßliche gelbe Belag, der die von Natur schönsten Zähne bald unansehnlich machen kann, ist noch die harmloseste, wenn auch für den Laien auffälligste Folge einer schlechten Zahnpflege• Weit gefährlicher ist eine Beschädigung des kostbaren.. empfindlichen Zahnschmelzes, der ׳den natürlichen Schützmabtel des Zahnmarkes gegen alle Art von Helmen und Krankheitserregern bildet,'Das seit mehr als 25 Jahren anerkannt beste und wegen seiner gleichbleibenden hohen Qualität berühmte Mittel zur Pflege der Zähne und des Mundes ist die erf rischende Für den kostbaren Schmelz Ihrer Zähne ist die ׳beste Zahnpaste gerade gut genug. Deshalb erhalten Siesich stets schöne und gesunde Zähne durch regelmäßigen Gebrauch von CHJ.ORODQNT. Am 18. Jufti fand die Generalversammlung des -*V1 ff ei ft es 2 um T10 ss t § Trau^rttde r״ statt»ן der in Wiener Neustadt seit Jahren seine segensreiche Tätigkeit entfaltet» Er vmrde hesehfös^n, eine Ahteilüfig für Bi kur ühöiim zu gründeft ^und die Arbeit auf dem Gebiete der Wohlfahrt, getreu dem Grundsätze ״Einer für alte .und alle für einen״ in verstärktem Maße fortzusetzen. Herr Öbmann Simön Jaul sowie die übrigen Herren des Vorstandes wurden einstimmig Wiedergewählt, - PersöflalttadbriehteD. Verlobungen. Vergangenen öonntag fand die Verlobung des Fräulein Anny Herzog, Tochter des Herrn Josef Herzog, mit Herrn Wilhelm Sußmann aus Budapest statt. — Vorige Woche fand in Antwerpen die Verlobung von Fräulein Rella Eckstein mit Herrn Isak Kornbium aus Wien statt. , ‘ KINDERWAGEN DIREKT VÖM ERZEUGER Besonders billig; schon von S 12.— aufw, KARL SULAN, WIEN, XII., GATTERKOLZGASSE 2׳ ל (fünf Gehminuten von der Stadtbahnstation Meidling Hauptstraße). Pidjon-haben. Vergangenen Sonntag fand der Pidjon des erstgeborenen Sohnes des Mitherausgebers der ״JÜdisehen Presse", Herrn Siegfried Spitzer und Frau, geb. Herzog, statt, aus welchem Anlaß sich eine Anzahl Freunde der Familie zu einer Sudas-schel-Mizwoh zusammenfanden. Se. ,Ehrwürden Herr Oberrabbiner Fürst sprach tiefsinnige-Diwre-Thora. Nachdem Herr Kantor Kunstadt die Anwensenden mit seinen besonders klangvollen Vorträgen erfreute, wurden noch mehrere geistreiche Reden gehalten. An die Jaden Oesterreichs! Gewisse Krelse bemühen slch, die Fremdeft und auch die einheimische Bevölkerung vom Besuch der Öster* reichlschen Kurorte und Sommerfrischen abzuhalteh. Wir betrachten es als unsere patriotische Pflicht, dafür zu wirken, daß die österreichische Volkswirtschaft durch die Bemühungen der angeführten Kreise nicht geschädigt werde. Die jüdische Kultusgefueinde in Wien und auch in anderen Städten wandte sich bereits an die Juden Oesterreichs und des Auslandes mit der Bitte» ihre Üriaubszelt ln Oesterreich zu verbringen. Nun rufen auch wir alle Juden Oesterreichs auf, ihren Sommerurlaub in österrelchischen Kurorten und Sommerfrischen zu .verbringen, wie auch ihre Verwandten, und Freunde im Auslande einzuladen, das gleiche zu tun. Von dem Bestreben geleitet, den Besuch der Weltbekannten österreichischen Kurorte Und Sommerfrischen zu fördern, ist eine Informationsstelle für das jüdische- Publikum eingerichtet worden,‘Wo alle Auskünfte mündlieh oder schriftlich unentgeltlich erteilt werden. Die. Unterzeichneten sind überzeugt, daß die jüdische Bevölkerung Oesterreichs von dieser Einrichtung Gebrauch machen und mit aller Kraft bei der Werbetätigkeit für die Hebung des. Fremdenverkehrs im Interesse der österreichischen Volkswirtschaft mitwirken wird. Jeder!erfülle seine Pflicht! Auskünfte .erteilt die Informationsstelle, Wien, H., AspernbrückengasSe 2, Tel. R-48-500, R-43-501. AgudaS Jisroel, Landesstelle für Oesterreich; Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs; Jüdische Volkspartei; Makkabi-Weitverband (Kreis Oesterreich); Union Österreichischer Juden; Zionistisches Landeskomitee. Tschech osl owakei i annnnannnnnnnnnnnnn ■a,1 a n a a a ■ a a a n a a n a ■ n a n a a a ■ a a n n a a a a a n n a n a a n n n n׳n a n a a a n. n a n a ■ a n m Furchtbare Katastrophe in Vylok. Das Städtchen Vylok (Tiszaujlak) war in der Nacht von Samstag, den 9. Juli, auf Sonntag der Schauplatz einer furchtbaren Katastrophe. Die Fluten der Theiß ergossen sich infolge des tagelangen Regens über ihre Dämme und vernichteten nicht nur die gesamte Ernte, sondern sie richteten in der ganzen Gegend den größten ״Schaden an. In Vylok besonders ist die Not unter den Juden sehr groß. Hilfe, rasche Hilfe, ist dringend geboten! Wir bringen hier den Bericht unseres Sevljuäer Korrespondenten zum Abdruck:. Ich stehe noch ganz unter dem erschütternden Eindruck, den ich heute gewonnen habe. Ich war in Vylok, wo die ganze Stadt unter Wasser steht. Die Einwohner wurden um 2 Uhr nachts von den Fluten der Theiß überrascht, so daß sie nichts retten konnten. Sie flüchteten in Nachthemden ins Freie, Das Wasser umringte sie derart, daß sie hur im großen Tempel auf der Frauengalerie Schutz suchen konnten vor den Wellen, die alles mit sich rissen. Auch im Tempel stand das Wasser etwa 2 Meter hoch. Zirka 400 Menschen waren im Frauentempel versammelt und man hörte nur weinen und jammern. Der .eine.schrie nach seinem.Kinds,*das er vermißte,, und der andere nach seiner Mutter, die] er nicht fand. Man sah ringsum die Nachbarhäuser Zusammenstürzen und das rief jedesmal neuen Schrecken und herzzerreißendes Wehklagen hervor. Es stand zu befürchten, daß auch der Tempel über die dort Versammelten Zusammenstürzen könnte. Erst am Morgen kam MUitär heran und,brachte Rettungsboote herbei. Die Obdachlosen wurden zum Teil in den Bahnhofmägazinen untergebracht und zum anderen Teil in die Nachbarorte Sevljuä und Berehovo geführt. Die meisten Obdachlosen konnten nur das nackte Leben retten und stehen ohne Kleider da. ״ Von den 550 Häusern des Ortes sind 300 eingestürzt und mehr als 12 0 jüdi sehe Familien wurden obdachlos und ihrer ganzen Habe verlustig. Eine Rettungsaktion der Nachbargemeinden hat sofort eingesetzt, um den Geschädigten die erste Hilfe zu bringen. Aus Sevljuä haben die Chewra Kadische und die Kultusgemeinde sofort 500 Kilogramm Brot nach Vylok gesandt und der dortigen Kultusgemeinde zunächst tsch.’K 5000 überwiesen. Aus‘ der! Sevljuäer Kultusgemeinde stehen an׳ der Spitze der Aktion die Herren: Max ,Josef, M. Eisenherg, Salomon Fischhof, S. Rosenthal, Z. Krausz, B. Schwarcz und' J. Klein. Die Hilfsaktion muß aber in allen jüdischen Gemeinden sofort beginnen, um die Hilfe für die Notleidenden schnellstens in die Wege zu leiten. S. F.; . Wir zweifeln nicht daran, daß jeder, der es nur irgendwie vermag, nicht säumen wird, den Notleidenden von Vylok Hilfe zu leisten. Die!Redaktion der ״Jüdischen Presse" ist bereit, Spenden für *diesen Zweck entgegenzu- ־ nehmen und sie auf kürzestem Wege ihrer Bestimmung zuzuführen. Sitzung der orthodoxen Verwaltungskommission. Mittwoch, den!11. Tamus, hielt die Verwaltungskömmission der slowakischen Orthodoxen Gemeindeorgani- ן sation in Bratislava unter Vorsitz des Herrn Präses Isidor Pappenheim eine gutbesuehte Sitzung ab. Auf der Tagesordnung standen laufende Angelegenheiten der Konfession. Gleichzeitig tagte das orthodoxe Rabbinerkomitee unter Vorsitz Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiners Schreiber. . i , Oberrrabbiner Duschinsky in Bratislava. Auf seiner Durchreise zum Kuraufenthalt in Karlsbad weilte Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner J. H, Duschinsky aus Chust vorige Woche einige Tage in Bratislava. Er war auch bei. dieser Gelegenheit Gegenstand allgemeiner Ehrung von, seiten der Bratislavaer Juden und der änderen Gemeinden der Westslowakei, die ihn. zahlreich , aufsuchten, um ihm vor seiner Uebersiedlung nach Jerusalem ihren Gruß zu entbieten. Herr Oberrabbiner Duschinsky tritt die־ Reise nach dem Heiligen Lande s. G, w. am Rosch-Chodesch Elul an, Er wird von einer größeren Reisegesellschaft begleitet werden, darunter huch die erste Staffel der Bächurim, die in seine Jeschiwa eihtreten. Rabbi Mosche Blau iii der Slowakei, Rabbi Mosche Blau, Leiter der Agudas Jisroel in Jerusalem, weilt derzeit in Bratislava, um mit den Führern der Orthodoxie und der Agudes Jisroel verschiedene Angelegenheien des orthodoxen Judentums in Erez Jisroel zu besprechen, Eff gedenkt die. Rückreise zusammen mit Sr. Ehrw. Herrn Qberrabbiner Duschinsky nnzutreten. ::: Eine jMStodsGbe Gedenkfeier in üb. Brod. Sonntag, den 32, Tamus!. (16, Juli), wird die alte und einst sehr ansehnliche jüdische Gemeinde U h.B r 0 d (Ungarisch-Brod) der Schauplatz einer bedeutsamen Ge-• denkfeier sein. Am 20. Tamus sind es 250 Jahre, daß die Judengemeinde Ungarisch-Brod durch die Kurutzen zer-; stört wurde. Bei diesem Massaker verloren zahlreiche Juden das Leben, unter ihnen auch der sowohl als גדול בחורה., wie als ב על קבלה hochangesehene R ab bi Noson Nota Hannover-Aschkenasy זייע aus Ostrowo, Verfasser des weitverbreiteten lind gerade in den drei Trauerwochen vielbenützten *ספר *שערי ציון• Die israelitische Kultusgemeinde und Chewra Kadischa in Uh. Brod benützen diese Gelegenheit zur würdigen Ehrung des Andenkens dieses Märtyrers ןי*ע und, der anderen קדושים ןי*ע» die auf dem berühmten alten ב י ח ה ח י י ם in Ungarisch-Brod bestattet sind. Zur, Feier werden auch zahlreiche auswärtige Gäste erwartet. Für die Feier ist ein einfaches Programm vorgesehen, das dem ernsten Anlaß ent-,. spricht, Nach der Begrüßung der Gäste um 3 Uhr hachmittags im Gebäude der ehemaligen jüdischen Schule und dem Minchagebet begibt.man sich zum Grabe des. Rabbi Noson Aschkenasy ןי*ע, wo Hespedim gehalten und Gebete aus dem שערי ציון verrichtet werden sollen. Interessant' ist, daß den Uh. Broder Juden der : gegenwärtigen Generation nicht mehr bekannt, war, daß־ ihr Gräberfeld einen solchen Schatz birgt. .Man wußte von, einem ״dreiköpfigen Rabbiner", der auf dem Friedhof bestattet ist, und man nannte ihn so, weil sein Grabstein.: anstatt der üblichen oben: runden Form in :drei Zacken ausläuft. Zwar hat bereits vor Jahrzehnten Prof. David Kaufmann in seiner (von Rabbiner Dr. M; Jung im Jahresberichte des Gymnasiums /veröffentlichten) Be-, Schreibung der Verheerung Brods durch die Kurutzen davon Erwähnung getan, aber das wurde nicht beachtet. Erst der Rabbinatsassessor und Schächter Herr Isak Gelb hat die Gemeinde darauf aufmerksam gemacht, daß Rabbi Noson Aschkenasy mit dem Verfasser des ״Schaare Zijon" : identisch ist und damit die Veranlassung zur pietätvollen ־ Gedenkfeier gegeben. Von Rabbi Noson Aschkenasy ־ זייעs sind übrigens außer den im •שערי ציון• veröffentlichten noch zahlreiche andere חפלוח, סליחות, קינוח ומזמורים bekannt, die . in den Gemeinden und bei privaten Anlässen, eingeschaltet werden. י . Näheres über sein Leben und überhaupt über die 1 Geschichte der Zerstörung Ungarisch-Brods wird in einem1 ' Werke von Leo Böck beschrieben sein, das zum Selbst- | kostenpreis billig abgegeben wird. Der eventuelle! Rein- ״ ן gewinn wird zur Renovierung der noch erhaltenen etwa/. 800. Grabsteine am alten Friedhof verwendet werden. Die Selichoth, respektive die «jamals angeordn^ten. Gebete sind in einem Werkchen abgedruckt und werden bei der Ge-׳ denkfeier erhältlich sein.; . ־ Oberrabbiner Duschinskys Jerusalemer Jeschiwa. , Es wird uns mitgeteilt: Für die zu eröffnende Jeschiwa Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiners J. H. D uschinsky in Jerusalem hat sich bisher schon eine überaus große Anzahl von Bächurim angemeldet. Nur einem geringen Teil von ihnen ist derzeit die Ein- , reiseerlaubnis gesichert worden. Es sind jedoch noch weitere Bewilligungen zu erwarten. Um unnötige Korre- spondenzen und Irrtümer zu vermeiden, wird gebeten, folgendes zur Kenntnis zu nefimen: -. , ד.־".־־•• Die Anmeldungen sind allesamt an Herrn Ephraim Kaiser, Bratislava, Ursulinengasse 16; zu ־ richten. Wer in die Jeschiwa aufgenommen werden will, muß einen ordentlichen Reisepaß, auch für Palästina : ausgestellt, besitzen. Er braucht die Reisekosten Bratislava—Jaffa und etwas Bargeld und außerdem tsqh., K 200 monatlich für die Verköstigung in der zu errichtenden Mensa, Die. Reisespesen Bratislava—Jaffa' be- ’> tragen tseb. K 700 in der 4. Klasse. Ferner ist eine Bescheinigung desjenigen Rabbinats mitelnzusenden, dessen Jeschiwa der Betreffende zuletzt besucht hat, .An1neide־v, bogen sind an obiger Adresse gegen Einsendung des , Rückportos erhältlich, ‘ Dis ,geplante Schülerzusä.m1ne)n־kunfit ׳ mußte aus verschiedenen Gründen unterbleiben.s^s, 'wird jedoch zu der am 19 ש'קפ׳ ראה* August in Chust statt- \ findenden Abscbiedsfeier eine׳ GesellSQbaftsisiSjg unter? ־ nommen. Bei der Staatsbahn wurden Schrifte eingcleitet, um eine hedeufende Ermäßigung m erhalten. Bei dieser .״ Gelegenheit wird her Ausbau ösp Sehülerorganisation ־he-; sprechen und;י festgelegt. Teilnehmer an: dieser Geseli- /" schaftsreise wollen sich ehestens, an die oben angeführte v’ Adresse melden. . ״׳ r ’.

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