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Jüdische Presse · 1933-06-09 · 23 (9.6.1933) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
23 (9.6.1933)
Date
1933-06-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
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"ss^s * * , tii. Wied&*Praue11 wähl recht in der Wiener ÄielM^yjptiliÜl tifihrb*£ün<Mäf Organ iti di s öjiMeg׳, erfährLmä^'wieder Manche pikäifö>i!iäZeiheifcefi :ätii^defc', ״Tätigki^P* 1äes WJa^i&itu*#^^ aucä?1&«älwtfedi,׳iH welch ״ft^rifid&haftiieiÄVMti lichem“ ZlöriistischCii Jföf«1iJ3eäiü0üjig19teti6äiäefi untereinander; Verkehren — ln derheütigen Zeifc!״D&vÄäfc unil&f^äeE Vertreter •der Radikalen, dHe^t>r*.1 *1׳ a s e hk e dhih^erst von .einer ^aläetmatj^ia^iMekgeke^t, derißräsidettleh der Kultusgehteihde, l1errh~br. Friedmann» wegen der Durchführung deä ai 1 ge meine.n und des Frauen wähl r j? 6 fc t 4.׳jf fttterpeÜiertV >Dofct6r Plaschkes ist außer sich, daß die von den!Zionisten beschlpssene .unreligiöse, Wahlrechtsreform noch nicht durchgeführt ist. ״Der. Präsident"—י Wir zitieren den ״Jüdischen Weg״' 'V־, »»entschuldigte die1 Tatsache, daß die StatutenkomtnisSion (für die׳ Wahlrechtsreform! Red.) bisher Überhaupt nicht einfeerüfeh;würde׳, mit Üeberlastung der» Mitglieden durch Sitzungen anderer Kommissionen und; versicherte, die Wählrcfdrrh־ w e r d e n i ch t z u r Ü c k- ./ '“[.'*'י ’ '[ r Wir Wollen niemandem nahetreten,’ aber Über diese eigenartlg^FridUrhng des Präsidenten rmächeh wir;uns doch unsere eigenen!Gedanken. Wir haben geglaubt, daß die zionistische Kültüsmehrheit ihre Wahlrechtspläne zurückgestellt hat, unter dem Druck der einmütigen Ablehnung durch die gesamte religiöse Jüdehheit Wieds und 1mter|^d^ EihÄuß des^Rabbinats,] das" — Wir ׳glätiben es zu msser^^' hieb1 ^tächiedSh g e g e ri das ׳׳FrauehWahli recht ausgesprochen, hat, das eine schwere Verletzung der Religionsgebote darstellt. S o 11 e n w i r u ri 3 g e t ä u seht ־ Üabeh? ’ י',,]'י י י" ’ . '■£r&e yWehh jai. dank?;gentige; es denivHerren, Zur‘Kenntnis, daß die Wiener Orthodoxie, solange , sie noch gezwungenermaßen der Kultusgemeinde’angehören, muß, mi t aljen ihr z ü Geb,9 t e st eh e n den ,M i 11 ein d ie E inf ührung d׳es ^‘rauu verhiridern trachten und wissen wird. Wir haben uns seinerzeit genügend ausführlich ־ mit dieser Frage beschäftigt, für heute mag dieser.,kurze Hinweis genügen. Orthodoxe ׳ Organisationen ■der. ״Reichsvertretüng“ beigetreten. Die:•; Deutsche Ländesorganisation'der.A g, ud-ä s J i s r o e 1, :•der H al b e r s t ä d t e.r G e m e i n d everban d'.״und dieF.reie Verein!gun g für die Interessen des> orthodoxen' Judentums in Frankfurt haben der Aufforderung; an• der RCichsvertretung der jüdischen Landesverbände teilzünehmen, Folge geleistet. Sie haben dabei erklärt, daß sie in dein gemeinschaftlichen Gremium eine aus 'den a'uüe r g e w öh n.1 i c he n Z e i t v e r hältni׳ss eil geborene und durch sie.■y oriiber g,ehend ger e c h t f e r t i g t e I n s t i t u t i o n erblicken, und daß sie aus •diesem Grunde, die historisch begründeten •Hemmungen gegen ein ׳ Zusammenwirken mit• religiös andersgesinnten Organisationen zurückstellen. Es ist vereinbart r worden, daß die Freiheit de.r T.endenzen und Prinzi- . pden?;u;nb!Br.ührt bleibt und daß, •bei Wahrung der Forderungen' äer^- Loyalität, die S e l.b s täri d i g.k e i t, zumal in-. der Wahrnehmung der ׳ ׳religiösrkulturellen Belange, : f׳£'0׳tvh.e.s t.e.h e.n3 9,11.. v Jüdisches Kolonisationsprojekt in Frankreich. Zur Hilfeleistung für d eut s c h e "F l ü c h 11 i n ge hat sich in Straßburg, ein Komitee gegründet,«das eine1 großzügige Ansiedlung. von deutschen Jude,n i׳n Fran׳kreioh: anstrebt. Geplant ist •die Ansiedlung der Flüchtlinge im Inneren Frankreichs; An der Spitze dieses Komitees stehen bekannte agudistische Persönlichkeiten, das Sekretariat wird von; Rechtsanwalt Dr.' :Sch'nu rmann 1und, Frau Dr.< Judith Rögenba.um-Grünfeld geleitet.1! (Adresse:. ‘Straßbürg, 4; Rue dü Vieux Marchö aux Vins.) . ־.; Auch als Kun de :nicht erwünscht! Die Zigarren-, versandflrma Anton Herbstrith,.׳ Bruchsal-Fofst in Baden, versendet• an^^•ihre ׳ Kunden ein' Formular; in‘, dem es heißt : ,;Mem Betrieb hat•: n o c h »n i e in׳ arideren alb deutscharischen Händen gelegen, und auch in meiner K u n dschaft finden sich kein e Jude n״“. Herrn Herbstriths Pech ׳' Wollte es •י aber, ' daß '■ dieses 1 Formular einem alten j ü dtä'c h e n Kunden seiner» Firma ׳zugesandt wurde, der ihm die nötige Antwort nicht■ schuldig'blieb. ' •׳ ׳ ׳־! '; Großrazzia im Berliner Grenadierviertel. Die J. T. A. meldet :י i;,־Unter "i Leitung ' ׳ des״ Polizeipräsidenten ‘ von Leyetzow ׳ wurde 4׳b dem hauptsächlich von. < armer ostjüdischer Bevölkerung,hewphnten,Berlmer, G r׳ep a d!i e-ryi.e.pte 1; am ,ßO. /Mai, eipe h'a z z i a. ,׳ vorgenommen, die ,der! Fahndung, nach,jäehlernestem (!) steckbrieflich ge^ suchten - Personen und, unangemeldet , in -Berlin sioh aufhütenden* Ausländern, diepte. ,׳Verschlossene Wohnungen und andere Räume, wurden ׳von besonderen, mit allen er-, förderlichen,► Werkzeugen• ausgerüsteten> Kommandos gevrältsani,>geöffnet.׳{״,rr-;Eg. bedarf, keiner.,besonders lebhaften, Phantasie, •um, sich, ein ,Bild über die Unmenschlich■■ kei'ten piachen. zu :höpnen, die, bei dieser yqllkoinmen unbegründeten Razzia v ■auf,, wehrlose,• bemitleidenswerte Menseben begangen;wurden. ,’.^V.: ■c" SchildermalerCohen XX;־ Waltensteinstraße 64, Teil Ä-46-8-46;.-יי Jüdische Stadtgemeindeu׳ m; Griechenland? Aus Saloniki wird־ gemeldet: Auf, Grund,,eines neuen Gesetzes wurden soeben, die; Vorstädte ־ von Athen aus der Ver; wedtung . der, Stadt •.ausgeschieden und, ,mit eigenen.. Dejueinderäton und : ^ürgerxn,eis,tern. ansgestattet.. Di^, giernug,. .beabsichtigt,.; .eine,.,spiche ׳Abtreririüng der Vor- Städte auch ip. Salqhiki^durchznfUhren, ,'In diesem, Falle würden, ^wei reih! jüdische Stadtgemeinden bei Saloniki geschaffen werden. .',׳ ‘ י־";; t , ,י' setsung der Erzählung ״Hinter Mauern“ ausbleiben. E t ,k; ttI . _tteihaöiÄ||trijÄäüite| ׳#Ä. ״ efegääriÄÄ Vorjdlt Möht riur irif ״?ich rt^Äeter der StÄüheriffii-FlffäÄ käri:!:0^11:0,01I> bearbeite, sondern läiteh iri -mehrei^n |^anderen; wtisner Gemeindebezirkeri 5 däs Gerücht jiverbreitet/ daß ich ent- 1;lässeri^röfaen sei. ־ '■’v■-׳,׳!־׳־■׳ ..׳.? Ich erkläre hiemit, daß dieses Gerücht auch : heuer wieder vollkommen u ri W a h r ist» da /tvon der Firma Karl Schmoll n;1 e m and, also au oh ich niöht» entlassen Würde. Der Ürheber urid Verbreiter des Gerüchtes ist daher ein Lügner und Verleumder. v ־. . f ר . " Diese; Gehässigkeit gfegen meinen 'Ärbeitgebeiv' die Firma Karl Schmoll, Und mich ist um so bedauerlicher, da der von mir infolge schwerer־ Erkrankung meines Kindes erbetene vorzeitige UrlaUbsantritt sofort bewilligtv vidirde. Dieser unvorhereesehene, plötzliche Urlaubsantritt verhinderte. mien, meine geschätzten,^Kunden von ,meiner dreiwöchigen Abwesenheit im iMoriäte Mai' vorher noch .,in Kenntnis zu setzen. . , ״ . . , . , . Für zweckdienliche Mitteilungen zur Ermittlung des Urhebers, beziehungsweise Verbreiters, des. riÜ£inle. Existenz ‘bedrohtenden Ge^tiuchi; tes würde ich mich dankbar und erkenntlich 'zeigen.' ' ■.׳,,•■ rv•-"1י•-•--.-;-״.• •׳־"■ ׳״•-״׳• RtJÜÖLF LöWV, , Vertreter der Firma Karl [Schmoll ׳;'.׳<.. ־׳'[ VI.,;:Möbardgaise 70 f ' . Generalversammluiig der Agudas Jlsroel. , . Im großen Saale der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe fand am Sonntag, .den. S. Siwan d. J., unter Vorsitz des Vizepräsidenten, Herrn , Salomon Aschkenazy, die diesjährige Gene ral versamm 1 un g der Ortsgruppe Wiender Agudas Jisroe 1 statt. Nach der Begrüßung der erschienenen Gäste, unter ihnen als Vertreter der Kultusgemeinde; Herr Dr. Feldsberg, hielt der ' Vorsitzende einen Nachruf dem heimgegangenen Führer Rabbi Josef Baum garten s. Z. 1. und den im Laufe des Jahres verschiedenen Mitgliedern sowie, den Gedole-Hathora, die im. letzten Jahre eine unausfüllbare Lücke im Judentum binteflässen haben. , Herr :David Bon..dy,. der .später noch׳ ein; Erezr Jisroel-Referat hielt,, würdigte in tiefgefühlten Worten nochmals , den verblichenen Rabbi Josef B a u m g ärt,e n s. Z. 1., der als, seltene Führerpersönlichkeit auch in allen religions- und agudäpolitischen Fragen, die ihm von der Aguda vorgelegt wurden, eine seltene Klarheit; und Pririzipienfestigkeit! der Entscheidung;bewies. . , - Dem. Tätigkeits- und Rechenschaftsb e r i c ht, den ,;Herr Generalsekretär David T ü .r k l. erstattete, entnehmen Wir ■folgende •interessante Details: Trotz .der‘׳Schwere der Zeit konnten auch im Jahre 1932 die Gesamteirinkhmen •auf die Höhe von nahezu S 50.000 gebracht(^wkrden; Das Jahr .1932 war ein Jübiläumsjahr für die^^ Awdiks י Jist• oei, ■ das auch in Wien feierlich begangen wuräK'jtA.llkrdini's hatte es die Ortsgruppe :iriit’ Absicht ünterlasseri, große Propagandafeldzüge zu veranstalten, weiiffsie, a 1:1 e Kräfte und;a l l e: zur ADLE R, VII, APOLLOG.18 p»FÜR MÖBEL UND SITZMOBEL s B E S T E ARB El T Skizzen undKostenvoranschläge unverbindlich Verfügung ׳ stehenden; Mittel für.^ •p o a־i:t;1 y,e Arbeitsleistüngeri; verwenden' wpllte. Die ״ ׳Soziale Fürsorge“ konnte. auch •im־ Berichtsjahr eine ׳:ausgedehnte, segensreiche Hilfstätigkeit entfalten. Der •Keren Hathöra' hat "neben der ׳ ausgiebigen materiellen Förderung der österreichischen Talmud- Thöras und Jeschiwos• eini . C h׳i ri u c h - A m t errichtet, welches den' Leitungen :׳der\:Lehranstalten beratend zur Seite steht und durch seine pädagogische und organisatorische Tätigkeit, durch ‘die1 Veranstaltung von Vorträgen und Prüfungen sowie׳ durch eine allgemeine Propaganda für L'imud-Hathörk viel zum' Aufschwunjg; dieser Lehranstalten beigetrageri hat.1 Das Chinuch-Amt will jetzt eine große Propagandatätigkeit! auch für ׳ den Besuch änstaltet, hat, scheint sich erfolgversprechend zu gestalten. . ,! Einen großen Raum[ in depa Tätigkeitsbericht nahm die Erez-Jisroel-Fräge ,ein. ,f)er Referent[ setzte[ vorerst grundsätzlich, die Stellungnahme der Agudas Jisroel 'und der Orthodoxie überhaupt zu , Erez Jisroel auseinander und verwies auf die bisherigen Leistungen, der Agudas Jisroel in und für Erez Jisroel. Jetzt allerdings wird die Erez- Jisroel-Arbeit durch die Reorganisierimg. der Ere^-Jisroel־. Zentrale für' Öesterreich rioch vielfach iritensiviert. Es sind Vorkehrungen geschaffen• für, die ־Erteilung von A u s;k ü n.f te n au die. Erez;-Jisroel-interessenten, und die Vorbereitungen für die landwirtschaftliche und haridwerkliehe׳ Ausbildung;sirip,; ip . bestem Gange• Augen,־ blicklich bedeutet wohl die Zje.r t i.f i k a t e n f r a g e noch die größte Schwierigkeit für die Erez-Jisrocl-Arbeit der Aguda, doch darf gehofft werden, daß auch diese Frage in Bälde in günstigem Sinn erledigt sein wird. Das Wanderheiiri der * Agudas Jisroel,׳ das ■einzige jüdische Heim in Wien, hatte auch im Berichtsjahr einen starken'Belag und wird von .sämtlichen jüdischen Vereinen . ‘und׳ Institutionen, ebenso wie ■von der;. Kultusgemeinde, für ihre Schützlinge in Anspruch genommen. Durch die Bemühungen des Herrn Hersch F e u e r wurden zwei Neuerungen eingeführt, und zwar: ein täglich stattfindendes M inj an, an weichem sämtliche Insassen teilzunehmen haben, und die <׳ [Verabreichung ׳ eines kleinen Frühstücks an die Ingassen des Heims. Die reorganisierte .׳Leitung: beabsichtigt, ,das Wandgrhejpa,, das bisher den Insassen nur für die Nacht zugänglich war, in ein Ganz tage sh eim umzugestalten. י < Auch die Wiengr BethT^akob-Schule^ die. sicb.^inei. zusehends zunebmeriden Zuspruches erfröut, konnte irii |.ebeגוsverslcווerווn9»׳ י י' Gesellschaft 11 ,Versichgrungsbestnnd Ende;.: 1931. . ' י י. י י י י י י י י י »״, :-1Prämien-und Zinseneinnahmen im Jahre 1931 . י".י י י '.י י י י . י . י Garantiemittel Ende 1931 . , ... •י י. . י י י , . , י * :^Auszahlungen an Versicheftriam1 •;:v־ V יי;־*::'.•׳'?י׳ v'! י י .• י •Am Ende des Jahres 1931 waren bei der GeseUsphaft 836.064 Personen versichert, , _; Tätigkeitsgebiet! Gesterreieh, [Deutschland, Frankreich, Belgiern Jfoilarid, Spanien, _Italien, Tschecb0§k£ wakische Republik, Polen, Ungarn,-Rumänien, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Aegypten und •.׳- ׳.,:.׳.►.»׳ ׳■- .׳ - Kleinasienw ..... ....... .. Gegründet 1882 2775 MilllQnen Schilling, 182 Millionen Schilling 472 Millionen Schilling 43 . MüliQnen* Schilling # ZlmmermalerrKiinstler DiHrihtSjäftf schöne Erfolge erzielen.Die Zahl f. der Stflülertöhen. ist gestiegen,, die Lerinerfoige sinü änerkmint Wii^ezeieh0ete.:V. 'ל׳י::;:'|;י..׳ * : In deni Tätigkeitsbefieht dariitte der Referent auch den befreundeten Körperschaften, die, vom Geiste wahren Judentums geleitet, die gleichen Ziele verfolgen wie die Agudas Jisroel. Unter ihnen ist es besonders der ״Schomre-Sehabbo9־״Verband, der als eine nach jeder Richtung hin selbständige Und freie Wirtschaftskorpöration von -der Agudas Jisroel reaktiviert Würde. ' AuS der segensreichen Tätigkeit des ״Schötrire Schabbos“ fanden Erwähnung: Die große P r o p a g a n d ave r ä am m 1 u n g am 1. März 1932 mit Oberrabbiner Dr. Carlebkcti '(Öäden) als Hauptredner, als deren > Auswirkung 400 neue Mitglieder geworben, werden konnten, . ferner, ,die Rabattaktion ״Schomra", die bedeutsamen Vereinbarungen mit den.Krankenkassenf bezüglich d,er Umwandlung bevrilligter Heimaufenthalte in bare Zuschüsse Uzu freien Kuraufenthalten,. dank welcher schätzungsweise 5000. S an Krankenkassen-Erholungsbeiträgen für religiöse An■ gestellte erzielt werden. konnten, die Verhandlungen mit der Direktion der B u n,d e s b, a h n e n wegen Vorverlegung des Gültigkeitsbeginnes d4r - ermäßigten Weekendfahrkarten auf Freitag mittags sowie, die im Verein mit der Kultusgemeinde erfolgten Interventionen Wegen der Freigäbe der vor einen jüdischen Feiertag fallenden Sonntage für den Verschleiß von Kos.cherfleisch und so weiter. (Fortsetzung folgt.) v o s Wo cT» C as יו Woche Im Monat Anril 193 S haben sich insgesamt 2110 Personen nachr Palästi n <t begeben. Von diesen sind 7■2 8 1׳ Juden. 147 jüdische .Einwanderer gehören der Kapit alist enJclas s e an. ■ 1י י' ז *?״ , 4 ׳ ' ־; J . , —^Der Senat der Universität J assy hat 2lf Studenten relegiert, weil sie in einem Memorandum den Numerus nullus gefordert und für den Fall der Nichterfüllung dieser Forderung ■inif dem S t r eik \ge~ droht haben. [. . — In D eut s chlan d. sind im vergangenen; Jahrzehnt , rund 200 ■ Personen, jährlich vorn Judentum zum C h r ist ent um über, g e, t r,e ten, während ■nur etwa. 50 Christen zum J u d en t u m über getreten sind. * ■.. — Jh' Pr eü ß.'e n wütden sämtliche Jugendpflege xind Leibesübungen treibenden j üdis chen VA rein e aus den O t tao'r gdn'iba 't-i ötoen aus ges:chtoss e n. Jegliche Unter s t ii t z u n’ g xdird ihnen zukünftig versagt. :׳ ׳.h ״.-t—,.Wfe diq, Jüdische Telegraphen-Agentur erfährt, häf die Palästina - Re gier ün g von den bei der Aufteilung der jüngst ausgegebenen Zertifikate als Reserve znrückbhhodiönew 850 Zertifikatew 200׳ Arpeitereinwandeiungszertifikate nach Deutschland gesandt. .—. Nach den jüngsten Erlässen dürfen in De ut sc hland Personen nichtarischer Abstammung weder als Sachverständig e noch als Dolmetscher zukünftig noch bestellt werden. Die bestehenden Bestellungen werden widerruf en. .׳׳_■■• '; ' * 1׳ ... Die, Sciiulabteilüng ,des .Oberpräsidiums der Provinz B rau d en bürg und der Stadt Berlin hat angeordnet, daß, in Zukunft bei Erkrankungen, Anträgen auf Erholungsurlaub, Ermäßigung der Pflichtstundensahl u. dgl, , nur noch Beschemigungeu von nicht;jiidis chen Aerzten der : Vorgesetzten Behörde einzureichen sind.. . . . , In verschiedenen überseeischen H ä f e n ist es letztens wiederholt, v°rgekommenf daß Schiffe deutscher Gesellschaften, die H ä k e n k r q u z f l a g g e gehißt, eingelaufen sind und sich die H afe n är beiter g ew,ei gert, h ab e n, .tiejSsQlchen ■ Schiffen Di ens t zu machen. . ׳..,■■ ׳., , ■Nach S,p e y e r1 soll jetzt tauch in Nur n b e r g und Tübingen j ,u de n dpr;Zutritt zu den städtischen Bädern verboten werden. . . , . ■■V ־■. . * ... •׳ . . An: Stelle des zuiiickgetretenpn . Dtr. Kleem a n n wurde Dir. Heinrich Stahl •zum Vorsitzenden der Berliner jüdischen Gemeinde gewählt. ... ■.;.־.׳־ . h* <י . ׳ , , ז _ Die Breslauer liberale Gern ei n d e erließ einen Aufruf, in dem es heißt: ,Jdit■ Rücksicht auf die unter unseren Gemeindemitgliedern herrschende Stimmung haben wir beschlossen, einen täglich (!! Red1) stattfindenden Abendg -ttesdienst in, unserer Synagoge zu *veranstalten. , — Die Regierung hat die gesonderte Jüdische Wahlkurie in S aloniki aufgehoben. Neuwählen, bei denen Juden und Nichtjuden ge me ins am abstimmen werden, wurden bereits ausgeschrieben. ׳• ■ - 1־,׳ .׳ ..•׳ ■ :■׳ , — Das Pariser H il f sko mite.e für ■■ jü,d%m sehe Auswanderer aus D eut s chlän d veröffentUähit ■% seihet erste ZBeiträgsliste^ Bisher :;ymtfle» 1,875.000 Francs gesammelt’,M? Brüder Rothschild tiäbeff Ifa^ >eifle» ha}b,e Million)•Früjifs beigesteuert.; v H. Grün, H., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe. ־ B EN G R 05 . E5PO.JIT PERÜCKENund SCHEITEL FACHGEMÄSS AUSGEFUHRT FRITZ BRE NN IG Wien, VI. Eggerfbaasse 9_

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