Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 40 (4.10.1933)
- Date
- 1933-10-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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- iif41^11!'liÄtf'■ ■ üAt^sPäteä;.'; ׳ Ättelfüätüfefi konäedueht äüfgebäute Agudas-Jisfoel-M ä d ch e nuöd Frauengruppen zu gründen.UnsereFrauen UndTÖchtef müssen endlich zu orthodox-jüdischer PrinZ^ientreüe und zu gesinhungsgehössiächer Zusammengehörigkeit e rzogen und gewöhnt Werden, ö h ft e diese organisatorische 2Üh sammenfassung der Agudistinnen können der Betsand, der Behüten und die Einhaltung ihrer geistigen Rtchtungsünie für die Bauer n i 0 h t g e 9 i c h e r t werden und alle mühevolle Beth-Jakob-Arbeit der strebsamen Lehrerinnen geht m die — Luft. Öle Redaktion I. L B.) Auch würden Propagändafragen und die Gründuäg neuer Schulen besprechen, inzwischen war auch Frau Scheelerer angelangt und von der Vorsitzenden des Bamenkomitees» Frau Simen Ehrlich, und den Lehrerinnen aufs herzlichste begrüßt Worden. Am Abend fand dann die große Versammlung in verbitdlicher ördnung statt. Ber Festsaai war entspre* chend mit Sinnsprüchen ausgestattet. An der Töte saßen das öhmenkomitee und der Koäicer Lehrkörper, dessen , Verdienstvoller Leiterin, Frl. Johanna R 6 0 s, die Initiative ZU dieser Konferenz ZU danken ist. Nach der groß* angelegten slowakischen Begrüßungsrede der Koäicer Lehrerin Frl. Mirjam Löwy wurde an Präsidenten Masaryk ein Huldigungstelegramm abgesendet. Sodann begrüßte Fräu Ehrlich namens des Komitees die Gäste und die Lehrerinnen, erzählte von den nunmehr tiberwundeneh Schwierigkeiten des Anfangs, dankte der Wiener Zentrale für die Vermittlung geeigneter Lehrkräfte und diesen für ihre grandiosen Leistungen und der Gemeinde-• leitung für die gewährte Subvention zur Erhaltung der Koäicer Schule, der ersten in der Tschechoslowakei. Fräulein Roos gab in ihrer warmen Begrüßungsansprache ihrer Befriedigung Uber das Zustandekommen dieser Konferenz und die Teilnahme Fräü Schenierers an ihr Ausdruck und legte die Gründe dar, die zur Einberufung der Tagung führten. Es folgten dann die mit größter Aufmerksamkeit angehörten und sehr beifällig auf genommenen Vorträge Und Referate der C h u s t e r Lehrerin Frl. Flora S i 1 b e rmann über ״Tschuwoh“, der UZhoroder Schülerin Frl. Zitta Grünwa'ld über das Thema ״Was hat uns Beth Jakob gegeben?‘, der Seyluä-Berehovoer Lehrerin Frl. Irene Rosner über ״Sozialgesetze im Judentum“, von Frl. Erna Frey aus Bratislava über ״Hislahawus“ und als Krönung des Ganzen ein programmatischer Vortrag von Frau Schenierer über ״Das Wesen und die Aufgaben der Beth-Jakob-Schulen“. An Hand ihrer vier Devisen: — ,עבדו את ד׳ בשמחה, — שויחי. ד׳ ינגדי תמיד, — למנוח ימינו כן הודע ראשית חכמה י דאת ד■ — legte sie in einer nahezu einstündigen Rede dar, daß die תו ה• ק keinesfalls wie ein Geschäftsunternehmen vor dem Bankrott stehe, daß man 80, 90 oder 'auch 99 Prozent biete. Die ,תוחיל brauche *תמימות•, d. s. 100 Prozent, und nur wenn man sie hundertprozentig hält, ist sie משיבת נפש Mit großem Verständnis zeigte Frau Schenierer die Mängel im Leben der jüdischen Frau der Gegenwart auf und gab die Mittel an, um diese Mängel zu beheben. Zum Schluß richtete sie einen warmen Appell an die Zuhörerinnen, die Aufgaben der Beth-Jakob- Schlden zu 100 Rrozent zu verwirklichen. Nicht endenwollender Beifall dankte der Rednerin für ihre herrlichen Worte. Zwischen ׳den Vorträgen wurden die eingelaufenen schriftlichen und telegraphischen Begrüßungen verlesen unA von den Schülerinnen in slowakischer und deutscher Sprache Gedichte und Lieder aus dem, religiösen Leben des Judentums vorgetragen. Begeisterten Beifall erntete Insbesondere ein melodramatisches Gedicht, das Herrn Hermann Löwy in Novä Zamky zum Verfasser hat. Die Versammelten folgten den Darbietungen trotz ihrer Reichhaltigkeit und Mannigfaltigkeit mit der größten Konzentration. Bei dem darauffolgenden intimen Bankett sprach Frau S cheni e r e r abermals mit gewohnter Herzlichkeit und hielten Frl. Mirjam Löwy aus Novä Zamky über ״׳Arewus“ und Frl. Margit Si 1 b ermann aus Preäov über ״Was heißt ein guter Jude sein“ beifällig aüfgenommene Vorträge. Montag vormittags nahm Frau Schenierer in der Koäicer Schule die Prüfung der Schülerinnen vor und. stellte mit Befriedigung fest, daß die Kinder in den zwei Jahren schön recht schöne Erfolge erzielt haben. Die Wirkung dieser denkwürdigen Veranstaltung zeigt sich bereits in verschiedenen Projekten zur Gründüng von neuen Schulen, die in kürzester Zeit durchgeführt werden dürfte! / Beth-Jakob-Versammlung in Presov. Im Anschluß an die Koäicer Konferenz der Beth- Jakob-Lehrerinnen folgten Frau Sehen! rer. (Krakau), Frl. Roos (Koäice), Frl. Mirjam Löwy (Koäice) und Frl. Flora Silbe r m a n n (Chust) dem allgemeinen Wunsch zu einem wohlgelungenen Vortragsabend nach Preäov, wo am 20. Elul improvisiert eine Damen versammlung veranstaltet wurde. Die Preäover Beth-Jakob- Lehrerin Frl. Margit Si 1 bermann begrüßte die Erschienenen. Darauf hielten die auswärtigen Damen glanzvolle Reden über die Notwendigkeit der religiösen Mädchenerziehung und brachten den versammelten Frauen und Mädchen die Ideenwelt näher, die im Erziehungsprogramm der Agudas-Jisroel-Frauen- und Mädchengruppen ihren Ausdruck gefunden hat. Frl. Johanna Roos dankte den Rednerinnen und legte den Versammelten ans Herz, die dort ins Leben gerufene Religionsschule auf dauernde Grundlagen zu stellen, — Hoffentlich nützen die Preäover Agudisten die begeisterte Stimmung aus und helfen ihren Frauen und Töchtern auch dort, eine Agudas-Jisroel- Frauen- und Mädchengruppe zu gründen, wie überall, wo orthodoxe Juden die organisatorischen Aufgaben der Gegenwart richtig erfaßt haben. . Frau Rabbiner Mindel Katz ע״ה♦ In der Nacht vom שבת שובה verschied im Bratislavaer Jüdischen Spital im Alter von 49 Jahren Frau Mindel Katz ע״ח die Gattin des Herrn Rabbiners Ansphöl Katz in D u n. S t r e d a. Die Verewigte war die würdige Tochter des Herrn Oberrabbiners E h r e n r e i c h in Szii&gysom 1 <5 und zeichnete sich durch wahre Frömmigkeit, aufrichtige Herzensgüte und alle edlen EigenschMtcn aus, die eine mustergültige" jüdische Frau zieren, Ihrem Gatten war sie eine verständnisvolle Lebens■• gefährtia und ihren Kindern eine liebende, aufopfernde Mutter• Nach schwerem Leiden verschied sie in den besten Jahren, ihr Heimgang rief allgemeinen Schmerz hervor, Ihre irdische Hülle wurde nach Bum Streda über* führt, wo sie Sonntag unter allgemeiner Teilnahme ehren' voll zu Grabe getragen wurde, Ihr Gatfe, zwei ihrer Söhne, und Herr Oberrabbiner Weinberger hielten er־• greifende^ Hespedim. . ־• Boruch (Robert) Grünwald זיל Am zweiten Rosch haschonoh-Tage bewegte sich eln hach Tausenden Zählender dichter Tfatüffüg dufch die ßEfäßen Bratislavas um Herrn Bornch (Robert) Örünwald דל die letzte Ehre zu erweisen,» Bef Heim* gegangene "war ein ausgezeichneter, redlicher, fleißiger, wahrhaft frommer Jehüdi, der stets auf seinem Bosten stand, wenn es galt, für das orthodoxe Judentum unter Opfern einzutreten, Er genoß f die Achtung der 'gangen Gemeinde und wurde inmitten rüstigen Schaffens im Alter von bloß Bö Jahren seiner Familie und dem ganzen Judentum entrissen. Auf dem קית החיים widmete ihm Herr Rabbiner Saiomon Ü h 8 d o r f e r namens der Chewra Kadischa, dessen Ausschuß er angehörte, warme Warte der Würdigung. Möge die hinterbliebene Familie in dem gesegneten Andenken, das ihm zahlreiche Freunde bewahren, Trost finden. KLEINE ANZEIGEN Allgi Verkehr Petroleumkocher kaufen Sie auf Teilzahlung zum Kassapreis. IX., Alserplatz 3 (Phönixhaus). Gasgeräte-Rcparaturen. Gasherde, Kocher, Bratröhre« werden wie neu ■repariert beim Fachmann Bnab, Wien, VII., Bernardgasse 18, Tel. A-39-6-68. Auto* Fahrschulen ״Fahrschule ״Praterstern“, fl., Praterstraße. 66, Tel. R-48-3-16, Autofahrkurs S 65.— auf Teilzahlung. Fahrschule ״Wik“ tCtirse S 65.—, Teilzahlungen. Wien, VII., Lindengasse 49, Zugang Neubaugasse 16, Telephon B-31-706. ׳ Bauu. Galanterieer Leo Fenlg, Wien,- n., Gr. Sperlg. 41. Tel. Ar49-4-19 Schomer Schabbos Beleuchtung Luster kaufen Sie billig beim Erzeuger; auch Umarbeitungen. XV., Rosinag. ־׳ Tel, . R-30-6-36.,1 5. Bücher m L. D. 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Ihr Fäll mit dem ״frommen" Neolögett beweist eben nur, daß es auch heute noch intolerante Neologen gibt, die nichts lernen und nichts vergessen wollen. ehern. Hotel New York jetzt: II. Praterstraße 33 Eigene geräumige סוכה im Hausei steht meinen Gästen und Bekannten zur ־Verfügung, Rasiere dich ohne Messer mit dem glich. Rasierpulver Langerin Es ist ärztlich begutachtet und unschädlich. 1 Paket, zirka ein halbes Kilogramm, S 1.40. — Zu haben bei Philipp Langer, Friseur, II, Franz-Hochedlinger-Gasse 25 Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren, insfilHMlrHtfII besondere כלי קודש, Sederschüssel, Menoras,110&11« «/11&111111^ Leuchter und Bestecke in großer Auswahl, auch Gelegenheitskäufe, stets vorrätig II! TabOfStraße 14 Zimmermaler Kohn emofiehlt sich zur Ausführung von Malerarbeiten jeder Art. II. Rote Kreuzgasse 3 Telephon A-45-5-37 Moderne Kudien» Vorzimmer* Wohnzimmer* MÖBEL 22 f. 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Montag 19 9 עה הוה*מ מכות ׳ Dienstag 20 10 ש Mittwoch 2L 11 עז הו׳ י * עירוב חיבשילין Donnerstag 22 12 עח שמיני עצרת Freitag 23 13 עט שמחת חורה Samstag 24 14 פ ם׳ בראשית•• מבובין החודש Sonntag 20 15 פא Montag 26!6 סב Dienstag 27 17 פג Mittwoch 28 18 פד Donnerstag 29 19 פה .. י- ■ Freitag 30 20 . פו . א׳ דראש חדש Samstag 1 21 פו ב׳ דראש חדש חחלח זמן הנחת תפילין (nur dringendenfalls) Nur 5 to f ü r $ סוף זמן קריאת שמע Wien 15 Adas Isroel (Schiffschul). Gebetstunden in der Zeit vom ■14. bis 30. Tischri 5694: Mittwoch Minchah 5.20 Uhr. Donnerstag א' סכוח Morgengebet 6,30 und 9.30 Uhr, Minchah 4 Uhr, 6.05 ליל ב׳ סעויב Uhr. Freitag 5׳ סמת Morgengebet 6.30 und 9,30 XJhr, Minchah 540 UhA ך!הימ ססח /■' Morgengebet 6.30 und 9.30 Uhr, Minchah 4 Uhr, 6 מוצש״ק Uhrחוה״ס ס3וח ׳ Morgengebet 6 Uhr, Minchah 5,30 Uhr. Mittwoch 5:4 הש03ח הוש״ר^ Uhr, Minchah 540 Uhr. Donnerstag שסיגי עצרת Morgengehet 6.30 und 930־ Uhr. Minchah 4 |Jhr, v 35.55 סעףי Uhr. Freitag ש״ת Morgengebet 6.30 Uhr, Minchah 5 Uhr. ש״ק ס׳ כראשית Morgengebet 6.30 und 9,30 Uhr, Minchah 3.30 Uhr, 5.50 Uhr. — An Wochentagen Mörgengcl)et;Ü':UhL'־Mihchah' 545 Uhr. AihßitigliiißittScbaftl» Wien, H», Maizgasse 48a, י־־יי YefantwQrtlicher Redakteur; jRarlJUchtfL Wie»! U.» ■andlg.Steinmann,Wien,!!..Umver&itätßßtr, b-8-