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Jüdische Presse · 1933-05-12 · 19 (12.5.1933) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
19 (12.5.1933)
Date
1933-05-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
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/ Mp. 10 reicher habe« bereits in dieser Richtung die Vorarbeiten äufgenomöien. Die Verwirklichung dieser Institütion würde «1it einer bedeutenden Herabsetzung der Betriebskosten des Spitals verbunden sein. Das Jüdische Spital repräsentiert heute die modernste Anstalt in der Slowakei und verdient die weitestgehende Förderung aller Kreise. Die Zahl der Verpflegstage der unentgeltlich im Jüdischen ySpital behandelten Patienten hat in einem Jahre eine Höhe von 6800 erreicht, das Ambulatorium wurde von nahezu 4000 Kranken unentgeltlich in An•* Spruch genommen. ״Der Persönlichkeit unseres sehr geehrten Präses Herrn Heinrich St ah ler" — so führte der Redner aus — ״verdanken wir es, daß das Einvernehmen und die Zusammenarbeit zwischen Kuratorium und Aerzteschaft das allerbeste ist, und Wir können Herrn Heinrich Stahler für seine Tätigkeit vollstes Lob und Anerkennung zollen,“ Nach dem mit großem Beifall aufge* nommeneh Bericht des Herrn Präses Josef Bischer jun. nahm die Generalversammlung den Kassen- und Revisionsbericht einstimmig zur Kenntnis. Mit Akklamation erfolgte die Neuwahl der Vereinsleitung und eines 30gliedrigen Ausschusses. Zum Schluß ergriff Herr Börsenrat Max Reiß das Wort und begrüßte Herrn Präses Josef Fischer jun. als den Führer und Initiator der Spitalsbaubewegung. Er wies auf die ausdauernde und überwältigende Arbeit hin, welche bisher geleistet werden mußte, und sprach den Wunsch aus, daß die bewährte, und zielbewußte Arbeitskraft des Herrn Josef Fischer dem Jüdisehen Krankenhausverein und dem Jüdischen Spital noch lange erhalten bleibe. Uzhoroder Vorgänge. (Nach Briefen aus UZhorod.) Wir habeh über die Zustände in UZhorod seit Jahren regelmäßig berichtet. In dieser Gemeinde, die ehemals zu den angesehensten gezählt wurde und hervorragende rabbinische Autoritäten, leuchtende Gestalten des Judentums zu ihren geistigen Führern hatte, häufen sich schon lange die Anzeichen des religiösen Niederganges. Der Zionismus hat hier schon nach Kriegsende sein Zelt aufgeschlagen und ringt heute nicht ohne Erfolg mit den bisherigen assimilatorischen Formen des religiösen Abfalls um die Palme. Dazu kommt noch, daß auch die demoralisierte und innerlich verlogene ״Munkacser“ Richtung die Hand im Spiele hat, um den letzten Resten gediegener ׳und zielbewußter Orthodoxie auf ihre Weise den Garaus zu bereiten. An Männern aber, die mit entschlossenem Mut und starker Hand Hand ohne jede Nebenabsicht das Banner unbedingter und vorbehaltloser Thoratreue hochhalten könnten, wie dies anderwärts die Agudisten auf sich nahmen, fehlt es heute in UZhorod offenbar schon vollends. Unter solchen Umständen war es nur natürlich, daß die jüngste Gemeindewahl ein Resultat erbrachte, für das viele Orthodoxen außerhalb der Uzhoroder Gemeinde glücklicherweise. kein Verständnis mehr haben. Es gelang einer ganz sinnlosen und von keinerlei religiösen Grund- Sätzen geleiteten Wahlagitation, die unerfahrenen und unhelehrten orthodoxen Massen zu einer Wahl zu bewegen, aus der eine Koalition als Siegerin hervorging, in der zionistische und nichtzionistische Abfallstendenzen d 0־ rnlnieren. Erst jetzt, nach vollzogener Wahl, greifen sich eine Anzahl Jereim uschlemim in der Gemeinde tiefbeschämt an den Kopf mit der Frage: ״Wie. war das nur m ö glich gew.orden?“ Sie ..vergessen״ aber,״daß an dieser neuen Konstellation ausschließlich die Prinzipienlosigkeit und die Leichtfertigkeit die Schuld tragen, mit denen auch bisher schon — unsere Uzhoroder Berichte haben darauf öfters hingewiesen — die orthodoxen Interessen in der Gemeinde gehandhabt wurden. Gegenüber diesen Erscheinungen des Niederganges sind die Anrempelungen, die sich der neue Gemeindevorstand schon bei seinem ersten Debüt gegen den als גאון וצדיק bekannten Uzhoroder Oberrabbiner leisten zu dürfen glaubte, wahrlich von untergeordneter Bedeutung. Wir geben hier den wesentlichen Inhalt der 1ms von absolut verläßlicher Seite über diese Vorgänge zugegangenen Berichte nur deshalb wieder, weil sie auch denen als symptomatisch bedenklich erscheinen dürften, die für prinzipielle Erwägungen kein Verständnis haben und nur durch vollendete krasse Tatsachen einer Belehrung zugänglich sind: Nach seiner Wahl stattete, der aus den Herren Dr. Julius Läszlö, Schönberger und Rafael Kern zusammengesetzte . neue Gemeindevörstand m dem Oberrabbiner einen offiziellen Besuch ab und entwickelte vor ihm sein Programm. Herr Oberrabbiner Kohn erklärte dem Vorstand, daß er als orthodoxer Rabbiner keinerlei Förderung der zionistischen Bestrebungen durch die Gemeinde und aus Gemeindemitteln zulassen werde und auf Grund der von den religiösen Autoritäten des orthodoxen Judentums erst jüngst wieder erlassenen Warnungen auf der Wacht stehen müsse, um dies zu verhindern. Mit einer Unterstützung zionistischer Institutionen würde sich die Gemeinde außerhalb der Orthodoxie stellen. Darauf erschien im zionistischen Organ ״Zs. Neplap“ von einem der neuen Gemeinderepräsentanten ein Artikel, der von Beleidigungen gegen den Oberrabbiner strotzte. Ein Teil der Gemeindemitglieder forderte darauf vom Gemeinde- Vorstand volle Genugtuung für den Oberrabbiner. Eine solche wurde jedoch nicht gegeben. Dagegen veröffentlichte der neue Gemeindepräses, der die Gemüter auf eine etwas sonderliche Weise ״beruhigen“ wollte, im Namen des Oberrabbiners eine Art ״Abbitte“ des Oberrabbiners an die Zionisten in demselben zionistischen Blatte. Danach soll der Oberrabbiner den Gemeindepräses bevollmächtigt haben, vor der Oeffentliqhkeit zu erklären, er habe bei seiner entschiedenen Ablehnung des Zionismus keineswegs an die Uzhoroder Zionisten gedacht, die ihm alle als gute und rechte Juden bekannt seien. Eine solche Vollmacht hat indessen Herr Oberrabbiner Kohn niemandem erteilt. Die Aeußerung des Oberrabbiners, die er im Laufe der Auseinandersetzung dem Gemeindepräses gegenüber gemacht hat, daß nämlich ״Zionisten redliche Menschen und tadellose Charaktere sein können und daß es unter ihnen einzelne gebe, die, abgesehen vom Zionismus, auch religiös fühlen“, wurde tendenziös verdreht und aus dem Zusammenhang gerissen, um *daraus eine ״Abbitte“ zu konstruieren und den Oberrabbiner darob aufs neue dem Hohn der Massen preiszugeben. Das Bekanntwerden dieses Vorfalles hat den Gemeindemitgliedern vielleicht die Augen geöffnet. Das genügt aber heute nicht mehr. Jetzt müssen Taten an die Reihe kommen, wie sie die Stunde fordert. * Sammlungen für das Jüdische Spital in Bratislava. Vom Kuratorium des Jüdischen Spitals in Brati’ slava werden wir um Veröffentlichung folgenden Aufrufes gebeten: Im Zusammenhang mit einem vor mehreren 1 Seite & Monaten erschienenen Aufruf des Herrn Ludwig Müller (Tovamoky) haften die Herren Vorsteher David Löwfeeer Und Dr. Max Adler in Topoleany eine Sammelaktion 2ugunsten des jetzt bald zwei Jahre bestehenden Jüdischen Spitals in Bratislava eingeleitet, die einen schönen finanziehen Erfolg ergab, indem in ganz kurzer Zeit der Betrag von 9tlo Tschechenkronett in Töpoiäany an freiwilligen Spenden aufgebracht und dem Jüdischen Spital über- Wiesen wurde. Diese edelherzige Tat verdient es, weitestgehend bekanntgegeben zu werden, als Beweis dafür, daß trotz Wirtschaftskrise sich stets gutherzige Menschen finden, Welche die Notwendigkeit der Erhaltung des von dem unvergeßlichen Isidor Engel s. A. geschaffenen Lebenswerkes als begründet anerkennen und auch bereit sind, hiefür materielle Opfer ZU bringen. Größte Anerkennung und Dank gebühren daher den Initiatoren der Aktion und allen, die sich spontan an dieser beteiligten. Sie möge aber auch allen anderen jüdischen Gemeinden als Beispiel dienen, die sicher nicht verfehlen werden, eine gleiche Aktion zugunsten des Jüdischen Spitals in Bratislava, weiche heute bereits von armen Glaubensgenossen sämtlicher Gemeinden der Slowakei auf gesucht Wird, einzuleiten. Dann ist zu hoffen,״ daß der Zweck dieses Krankenhauses, in erster Reihe mittellosen Kranken nach bester Möglichkeit zu helfen, stets gewährleistet ist, zum Wohle der armen Kranken unseres Landes und im Interesse einer segensreichen Fortentwicklung dieser wichtigen, heute bereits eine Lebensnotwendigkeit bildenden humanitären Institution, des Jüdischen Spitals in Bratislava. ״Im Namen der jüdischen Gesamtheit.“ Die Chewra Ksdischa der UZhoroder orthodoxen Gemeinde traf dieser Tage auf Veranlassung des Rabbinates die Anordnnng. daß Blumenschmuckauf denGräbern im Friedhof der orthodoxen jüdischen Gemeinde nicht zugelassen wird. Man sollte meinen, daß die Respektierung der religionsgesetzlichen Vorschriften, die jeden Blumenschmuck auf jüdischen Gräbern untersagen, in o r t h 0־ öoxen Gemeinden zumindest als selbstverständlich betrachtet wird und man wird sich höchstens darüber wundern, daß hiezu erst neuerliche rabbinische Anordnungen getroffen werden müssen. Zählt doch die Schlichtheit der jüdischen Leichenbestattung und die schmucklose Erhabenheit der jüdischen Gräberfelder seit jeher zu den wenigen unterscheidenden Merkmalen der jüdisch-religiösen Eigenart, von denen sich auch alle feinsinnigen Andersgläubigen in tiefster Ergriffenheit und Ehrfurcht verbeugen. Nicht so unsere UZhoroder ״Modernen"! Bei ihnen löst diese selbstverständliche Weisung des Rabbinats in der Samstagnummer des ״Uj Közlöny" einen geharnischten Protest aus i m Na men der jüdisch e n Gesamtheit (״az öszzsidösäg ,nev6ben“) gegen die ״finsteren, rückständigen Schädel“ und die ״bornierten Hirne“, in denen der Gedanke: dieser ״komischen An- Ordnung“ entstanden ist. Das alles ״natürlich im Namen der jüdischen Gesamtheit“. Billiger machen es die ״pietätvollen" Blumenfreunde des ״riesenhaft empörten fortschrittlichen Publikums“ der. Uzhoroder orthodoxen Gemeinde um keinen Preis! Die Herren wissen es nämlich ganz genau, die Augen der ״jüdischen Gesamtheit" sind unablässig ausgerechnet auf ihre ״fortschrittlichen", mächtig in jüdisch-n a t i o na 1 e m Fahrwasser segelnden Wegweiser in UZhorod gerichtet und wer sonst hätte das Recht, ״im Namen der, jüdischen Gesamtheit“ zu ^protestieren, wenn nicht sie? 'W Die Aguda in Slatina. Sonntag, den"237*■(^ M.,‘'4hielt"׳״ die Agudas-Jisroel-Jugendgrupp!fe'v in Slatina ihre Generalversammlung ab. Herr M. Tabak eröffnete die Ver- Sammlung und sprach über die religiöse Lebensführung, der jüdischen Jugend und über den Daf-Jomi. Herr A. J. Wieder behandelte das Thema ״Aktive Arbeit der Agudas Jisroel in Erez Jisroel“. In Anbetracht der verheerenden Agitation, die neuerlich wieder vom Misrachi zur Gewinnung der Jugend für den Zionismus entfaltet wird, erwies sich die Rede des'Herrn M. L. Kahan über das Thema ״Weswegen Agudas Jisroel und warum nicht Misrachi?“ als sehr wirksam und nachahmenswert. Zum Schluß richtete Herr S. Junger einen Appell an• die Mitglieder und die jüdische Jugend überhaupt zum Zusammenwirken in der Agudas Jisroel und zur praktischen religiösen Betätigung nach dem Aguda-Programm. Nach Wahl der Leitung wurde die erfolgreiche Versammlung unter den Klängen des ״Hikowzu“־Liedes von Herrn S. Farkas geschlossen. EetefRelief Empfang. Der von seiner Vermählung mit der Toehter des Herrn Rabbifief3 Markus Verband ift Nitra ift seifte Gemeinde Namestovo heimgekehf te Herr Oberrabbiner Reich wurde vor seinem Wohfthäuse von einer Deputation der Gemeinde aufs herzlichste begrüßt. Ebensö wurde seifte junge Gattin voö den Damen der Gemeinde und des Frauenvereins feierlich empfangen und mit freundlichsten Aufmerksamkeiten bedacht. Auf Grund ihrer bisherigen Leistungen in Ihrer Heimat* gemeinde wird an ihr Wirken die Höffnung auf Neubeiebung des orthodox-jüdischen Geistes bei den Frauen und Töchtern geknüpft. Gastvortrag in Bratislava. Vor kurzem hielt Herr S. U n g e r aus Chemnitz auf Einladung der Sratlsiavaer Agudas-Jisroei-Jugendgrüppe im Agudaheim einen gediegenen und auch rednerisch ausgezeichneten Vortrag über die Wege der agudistischen Jugenderziehung in Ost und West. Der Redner verstand es, seinem Thema neue Seiten abzugewinnen und bei dem Überaus zahlreich erschienenen Publikum, das den Saal und die Nebenräume füllte, dafür Interesse zu wecken. Wohlverdienter Beifall wurde ihm von allen Anwesenden gezollt. . Barmizwa-Feier in Trnava. Im Hause des Herrn Bela Fürst in Trnava wurde am ת*ומ >a ש.ק aas Barmizwahfest seines jüngsten Sohnes יצחק יד,שיע in Gegenwart aller Bne Thora ,und der Talmud Thora- Zöglinge in feierlicher Weise begangen. Der Barmizwa, sowie die Herren Rabbiner Fein und Trattner sagten vorzüglich דברי חורה ■ zu Ehren des Tages und der Familie und Herr Oberkantor Leimsieder erfreute die Anwesenden mit schönen Smiros im Chore mit den Schülern der Talmud Thora. Vermählungsfeier. Am 1. Roschchodeschtag wurde in Bratislava im Hause des Herrn Jos. B. Fischhof unter großer Beteiligung von Verwandten und Freunden die Vermählung seiner Tochter Rachel mit Herrn Samuel Z. Herrmann aus Bonyhäd gefeiert. Bei der Festmahlzeit hielten die Herren Oberrabbiner Schreiber, der Brautvater Jos. B. Fischhof, der Bräutigamvater Mos. Herrmann, Men. Herczl, J. J. Braun und Sal. Fischhof Reden mit schönen Diwre Thora. (Wir gratulieren! — Die Redaktion.) Frau Witwe S. L. Schwarz עיח Mittwoch, den 7. Ijar, verschied in Wien im Alter von 73 Jahren Frau\ S. L. Schwarz aus Trnava, acht Jahre nach dem Heimgang ihres Gatten. Die Heimgegangene war als wahrhafte Esches Chajil und Wohltäterin bekannt. Auch an, dem Zustandekommen der Jeschiwa-Mensa hatte sie, ihrem Gatten gleich, einen großen Anteil. Ihre irdische Hülle wurde nach] Trnava gebracht, wo sie in Gegenwart einer großen Trauerversammlung zu Grabe getragen wurde. Die Herren ' Oberrabbiner E c k s t e i n (Sered) und Müller (Nadas) hielten ergreifende Hespedim. Herr Ignaz Schwarz, Vizepräses der Trnavaer ortho-; doxen Gemeinde, und noch drei Söhne und eine Töchter betrauern in der Verewigten ihre musterhafte, hingebungsvolle Mutter. Möge ihnen השי*ת Trost verleihen! תנצב ה• RestaurateurNagel י ehern. Hotel New York jetzt s II, Praterstraße 33 BADE- UND KURORTE WBi BAD HALL I Oberösierreich Oberösierreich I Stärkstes lodbad Europas I örth. כשף Restaurant orih.כשר I1 S. MAYERSOHN I Schöne einu. zweibeiiige Zimmer, herrlicher Garten I Wiener Tel. U-33-6-96 — Eröffnung 24. Mai | Gemeindewahl in Sevlus. Unter ungewöhnlichen Kämpfen spielten sich am 23. April die Wahlen in der Gemeinde Sevlus ah. Es galt auch hier, dem Eindrin־ gen des Zionismus und seiner Anschauungen in das orthodoxe Gemeindewesen einen Damm zu setzen. In der kritischen Zeit, die für alles, was jüdisch ist, herangebrochen ist, legte ein Großteil der Gemeindemitglieder von vorneherein Gewicht darauf, daß die Gemeindeleitung nur Leuten - anvertraut wird, deren Gesinnung Gewähr dafür bietet, daß sie auf eine Stärkung der Orthodoxie bedacht sein werden. Es standen sich auch demgemäß neben einigen kleineren Sondergruppen zwei Haupt- Parteien gegenüber, die eine die orthodoxe, die andere die zionistische und ihre Mitläufer. Aus der Wahl ging die orthodoxe Liste mit vollem Siege hervor. Es wurden folgende Herren gewählt: Max ' Jozsef (Präses), Martin Eisenberg (Vizepräses), M. Harpuder und S. Rosenthal (Tempelvorsteher), Salomon Fischhof (Schulvorsteher), Emanuel Neumann• (Kontrollor), Jak. Berkovits (Kassier) und 24 Repräsentanten. Gemeindewahl in Tornal'a. Bei der am zweiten Tag Cholhamoed vorgenommenen Wahl der jüdischen Gemeinde Tornal’a gingen folgende Herren als gewählt hervor: Mor Reinitz (Präses), Albert Buck (Vizepräses), Josef Rpsenberg (Vorsteher), Fabian Klein (Kassier), Franz Gansfel (Kontrollor, Mor Schwarcz, Sam. Friedmann, Mor Belechner, Dr, Adolf Fenyö, Sam, Singer, lg, Marmorstein, Samuel Krakovics, Jos. Hauer, Jos. Ungar, Nikot aus Reinitz, Leop, Kardos, Max Fischer, Wilh, Rosenberg, Is. Deutsch, Dr. Des. Fazekas und Des. Roth (Repräsentanten). ־ Vortrag in äurany. Ueber Ersuchen der Agudas- Jisroel-Jugendgruppe hielt der bei seinem Schwiegerväter Herrn Wilhelm Rosner in äur/any zu Gaste weilende Herr Eduard Deutsch aus Piestany am letzten Pessachtage einen mit großem Beifall aufgenömmenen, wohlgelungenen Maggidusvortrag. Die Ausführungen des Redners hinterließen bei allen Anwesenden einen tiefen Eindruck, Sijumfeier in Dun. Streda. In Dun. Streda wurde im Hause des Herrn M, Weiß in gehobener Stimmung das Sijumfeät auf מם* היצח. begangen,. Per Vortragende des Schiur, Herr Grünwald, Herr Mark Stern und mebrere . ändere TeUnshmer erfreuten die Anwesenden mit schönen Diwre Thsra au Ehren des freudigen Anlasses; ׳■■/■■־־•׳ CHWEIZ chuls-Tarasp, Hotel Victoria כשר Höhenluft, erstklassiges Familienhotel, großer Privatpark moderner Komfort bei mäßigen Preisen A. Kampier! Propr. VfllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilllllL Lomnica!HOHE TATRA! LomnitjE Einzige streng verläßlich orth. בשר Pension mit Ia Küche und Bedienung. Die volle Pension in der. Vor- und Nachsaison kostet Kö 55.—. Erwachsene Mädchen ohne Begleitung werden aufgenommen. Ganzes Jahr offen. In der Vor- und Nachsaison, werden Hochzeiten und Banketts angenommen. t •Mör Schreiber! Pension, Tatr. Lomnica, Villa Buasch. 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