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Jüdische Presse · 1933-04-21 · 16 (21.4.1933) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
16 (21.4.1933)
Date
1933-04-21
Page
– (sequence 3)
Language
German
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fff. 16 JDDISCll& PRtSSSE Seite S Steuersadismus in der Schön anläßlich der Budgetdebatte erregten diö Ausführungen des Vertreten der ,,Union" über die Steuer•‘ PraktikenN der Wiener kuitusgenieinde unter dem neuen zionistischen Regime berechtigtes Aufsehen. Nunmehr häufen sich die Fälle, in denen Steuerträger in einer Weise behandelt werden, die geradezu absurd ist und es der Publizistik zur Pflicht macht, zu diesen Dingen Stellung zu nehmen. Der Durchschnitt der Wiener Gewerbetreibenden und Kaufleute im allgemeinen, der jüdischen im besonderen, der schabboshaltenden aber ganz besonders, lebt buchstäblich von der Rand in den Mund. Was wäre naheliegender, als daß die Kultusgemeinde sich in ihren budgetären Bedürfnissen auf diese Tatsachen einstellte? Was geschieht aber in Wirklichkeit? In diametralem Gegensatz dazu hat die neue Kultusgemeindeleitung, die, wie aus der Budgetberatung bekannt ist, die Kultusgemeinde aktiv Übernommen hat, gleich in den Flitter•‘ Wochen ihrer Herrschaft mitgeteilt, daß sie ihr Auslangen nieht mehr findet. Die Zumutung, in der heutigen Zeit die. Grunälagenbemessung von* ❖or zwei Jahren als gegeben zu betrachten und darüber hinaus noch eine Fr* höhung von 20 Prozent durchzuführen, ist; so ungeheuer* lieh, daß sie einen Sturm der Entrüstung aüsgelöst hat. Nunmehr sind Wir in der Läge, nachzuweisen, daß zu all diesen Ungeheuerlichkeiten noch Dinge hinzu* kommen, die" einfach nicht mehr stillschweigend Über* gangen werden können. Zu uns kommen Steuerträger, die uns zeigen,-daß ihneii für 1932 um 4 00 Prozent mehr Steuern einfach zudiktiert. wurden, als sie im vorher* vos Wot'lM• xn Woclic In der vergangenen Woche wurden die T eiep h o ü'V e .r bin dun ge n zwischen E rez -Jtis roel und A m e r ik a, England und Deutschland eröffnet. Küitttggemeitido, gegangenen Jahre nach langwierigen Verhandlungen unter NaCh#els ihres Einkommens gezahlt haben. Dabei soll es Auch. Vorkommen, daß einzelne Steuerträger ein erstes (erhöhtes!) Steuermandat gar nicht bekommen und daß der Rekurs, den diese Steuerträger nach Empfang der »,exekutiven Mahnung׳* eihbringen, wegen Nicht* einhaitung der Rekursfrist a b gewiesen wird. Das ist ein schreiendes ü n r e c h t. Ih solchen Fällen müssen die Rekurse Berücksichtigung Anden. Wir wollen die Vermiitung» daß diese unerhörte Art der Behandlung von Steuerträgern nur bei orthodoxen Juden vorkomme, nicht vorbehaltlos ausdrücken, trotzdem wir von absolut seriöser Seite die Mitteilung haben,. daß sogar auf den Steuerblättern der Kultusgemeinde der Vermerk ״ortho* dox“ vorkomme. Die Kultusgemeinde weiß nämlich, daß orthodoxe Juden wegen zu hoher Steuerbemessung nicht aus der Kultusgemeinde austreten Werden. (Vielleicht aber aus anderen Gründen? Wir meinen die Bildung selbständiger orthodoxer Gemeinden. Redaktion.) Sonst müßten wir ganz andere Konsequenzen ziehen. Die Herren glauben scheinbar, daß gerade die orthodoxen Juden, die ohnedies ,״ täglich die schwersten Opfer für ihr Judentum bringen, ein wehrloses Objekt für ihre Steuerpraktiken seien. Wir beschränken uns heute auf die gemachten Fest-, Stellungen und erwarten, daß die Mandatare der jüdischen Bevölkerung Wiens ihrer PfliCht rechtzeitig bewußt werden. Die Orthodoxie, die sich in der Zwangsjacke der Kultusgemeinde ja nie gut gefühlt hat, wird den Weg aus diesen Zwangsverhältnissen um so rascher finden, als die Herren vermeinen, mit dem schwer kämpfenden schabboshaltenden Mittelstand Wiens tun zu können, was ihnen beliebt. Wir werden den Bestrebungen gegen diese Art der .,,Geschäftsführung“ in der Wiener Kultusgemeinde *wie bisher auch in Zukunft unsere Unterstützung weitestgehend angedeihen lassen. Vorerst aber werden wir alles aufwenden, was in unserer Macht steht, damit den Steuerträgern, und ganz besonders den schwer kämpfenden schabboshaltenden Steuerträgern, der ihnen gebührende Schutz nicht versagt* werde. ־ Die Polizeibehörde hat das 7״s raelitis che Fa milienbla t t“ in -Ham b u r g auf , drei Monate ■v erb o t e n, hob dieses Verbot jedoch wieder a uf. In C hemnitz wurde der jüdische Anw alt Dr. Weiner ■von drei Männern in SA -Uniform (?! Red.) ent führt'und ermordet. Die Polizei behauptet, er sei .einem von Feinden der nationalen Revolution verübten Verbrechen zum Opfer gefallen. •Raubmord liegt nicht ■vor, da in den Taschen des Töten seinß Barschaft gefunden wurde. ...... * 123 jüdischen Tour.ist en, ■die am 9. April mit dem nimänischen Dampfer ״ArdealuVc in Haifa eintrafen, wurde die Landung s erlaub nis verweigert, mit der Begründung, daß sie verdächtig erscheinen, sich dauernd in Erez-Jisroel niederlassen zu wollen. Nachdem die Touristen in den Hungerstreik" träten und verschiedene Interventionen erfolgten, wurde denselben gegen eine Kaution' von 100 Pfund per Kopf ein -viertägiger Auf- •enthalt gestattet. * Die Palästina-Regierung hat der Jewish- ״Agency 1 0 0 0 E in w an de r;u n g szertifikate zur Verfügung gestellt, die an Juden aus D ent s chl and •ausgegeben werden sollen. < . ־!־ ■ ■ . . ■ . ' Bis zum 7. April sind 3 0 0 0 Juden aus Deutschland über Basel in der Schweiz ein g etro f f en. ü! In Belgien sind bis zu diesem Tage ebenfalls 3 0 0 0 deutsche Jude n •eingetroffen. Die Züge aus Deutschland bringen hoch weitere jüdische Einwanderer. ’S V•• In Holland sind bis 8. April 2 Q 0 0 J u den aus Deutschland eihgetYoffen. Es wurdenfür die Einwanderer ■Hilfskomitees gegründet. In P ei gch-Tikw a h und R is chö n-l e-Zi on sind politische und wirtschaftliche A rbeiterkonflikt e entstanden. Bei einem Zusammenstoß zwischen Arbeiterparteilern und Revisionisten in Petach-Tikwah wurden :9 Arbeiter verhaftet. * , l ״'' 77,- 7 ' ■י,’S.״. ' .; AÖhi: Araber, die .in den jüdischen Baum- Pflanzungen bei Nahglal ‘9000 , junge Bäume ausgerissen hatten, wurden zu je sechs Monaten Gefängnis ver-■ 11 rt eilt. ■ ' : ‘ .• ■ ... ״.,־* ז.,׳ 7 Die Antipe ss ach-Kampagne in Sowjetru ßland Wurde mit ganz besonderer Intensität durchgeführt. Tn ■ allen Fabriken haben antireligiöse Veränstaltungen stättgefunden. Auch der Rundfunk u/nd die Kinos wurden in den Dienst der antireligiösen Propaganda gestellt; .;יי-?'A.:,'AA‘ ■ Der Moskauer Sowjet hat einige Tage ־ vor Pessach eine M a z'zo sb äckerei nach langen Ver- Handlungen und Interventionen, e rla u bt. Es wurden sofort 30 Bäcker eingestellt, um in, der kiirzen Zeit noch: so viel Mazzos als möglich herzustellen. 1 ן ■י' ,־ ־ * In Belgrad fand ein Kongreß der jüdischen Gemeinden Jugoslawiens statt, zu■ welchem der König und die Regierung Vertreter entsandten. ■ * . ■ - Während der Pessach-Feiertage kam es in Tanger zu ernsten Unruhen Und Straßenkämpfenzwischen Arabern und Juden, in deren Verlauf mehrere Personen schwere Verletzungen erlitten. Mehrere Araber und Juden wurden verhaftet. Die Ursache des Konflikts konnte bis- ■ her nicht festgestellt werden. Die Synagoge zu Nikolsburg wurde von Einbrechern heimgesucht. Die Einbrecher erbeuteten zahlreiche wertvolle Silbergegenstände, , ■ '•;■ y- * -[ H. Grün, II-, Taborstraße 8 b, Tel. R-66״3־׳־43׳, Atelier für feine Hcrrengarderobe; F r; c. G ROS PERÜCKEN SCHE __UND FACH GE MÄS5 AUSGEFÜHRT BRENN Eggerhbgasse 9 Wien I.U JUJLIJ 1י Jl! f. UJ. Heranziehung desBundes jüdischer Front- Soldaten zur Hilfspolizei? Wie die ,,Korrespondenz Pappenheim“ erfährt, hat , die österreichische Bundesregierung an den Bund j ü d ischer Fr ontsoldaten, die Aufforderung ergehen, lassen, sich an der Formierung der in Aussicht genommenen Hilfspolizei zu beteiligen. Der Bund jüdischer Frontsoldaten soll zu dem Kontingent von . 5000 Mann drei Prozent aus den Reihen seiner Mitglieder beistellen. Dieser Prozentsatz würde ungefähr der Zahl der im gesamten Bundesgebiet wohnhaften Juden ent* sprechen. Hermann Kuhstadt ז״ל Am Schabbos Chol-Hamoed ist Hermann Kunstadt s. 1. im 89. Lebensjahre zu seinen Vätern hinübergeschlummert. Wer mit der »,Geschichte der Wiener ״Schiffschul“ nur einigermaßen ״vertraut -ist, wird nicht vergessen können, wie innig und untrennbar das Leben und Wirken des Verstorbenen mit der historischen Ent- Wicklung dieser heiligen Institution verknüpft war. Als Neffe und Schwiegersohn des Begründers der ״Schiff- -schul“,'• I. L. Freistadt, hat er von diesem 'eine grenzenlose Liebe und Hingabe für die ״Schiffschul“ als heiliges Vermächtnis übernommen. Ueber *fünf Jahrzehnte, fast zwei volle Menschenalter, war Hermann .Kunstadt leitender Beamter dieser ■ den• Pfeiler der Wiener Orthodoxie bildenden Gemeinde. Fünf Jahrzehnte hat er der ״Schiffschul“ gedient mit seltener Aufopferung und Pflichttreue, mit fast sprichwörtlich gewordener Pünktlichkeit, mit reinem Herzen und mit klarem Verstand. Ein halbes Jahrhundert ist er im Dienste der heiligen* Sache gestanden^ mit dem ganzen Feuereifer eines Mannes, dem sein Amt‘, nicht nur Beruf, sondern weit mehr —■ Berufung war. Weit über die Grenzen seines engeren Wirkungskreises, ja ‘ selbst seiner engeren Heimat, war es bekannt, in welch vorbildlicher, musterhafter Weise er seines ihm so lieb,- ,gewordenen. Amtes waltete. Diese Liebe zu seinem Berufe ward getragen und immer wieder aufs neue entfacht durch tiefe innere Religiosität. Doch er war nie bemüht, diese wahre, vom ,Herzen kommende Frömmigkeit stark nach außen zu betonen. Sein starker• fester Glaube hinderte ihn nicht, duldsam und tolerant gegen jene zu sein, deren Tschechoslowakei. Oberrabbioer Rabbi Juda Goldstein זצ״ל. Am 2. Pessachtäge erlitt die jüdisqhe Gemeinde ,Sabinow und mit. ihr das gesamte orthodoxe Judentum in der, Slowakei einen schweren Verlust. Herr Oberrabbiner Juda Gold st ein דל ih Sabinow wurde nach kurzem Leiden vor der Zeit hingerafft.. Sein Heimgang versetzte die Gemeinde, Sabinow, seine weitverzweigte am» ,gesehene Familie, einen großen Kreis von Freunden und *Verehrern und alle diejenigen, die seinen g-ttesfürchtigen Lebenswandel zu schätzen wußten, in tiefe Trauer. In schwerem Ringen an der Spitze einer religiös unausgeglichenen Gemeinde suchte er Jahre hindurch unter manchen Opfern den orthodoxen Bedürfnissen Geltung zu schaffen und mit friedlichen Mitteln dem Geiste die Wege zu ebnen, der die kommende Generation seiner Gemeinde tden wahren orthodoxen Prinzipien näherpringen sollte, In stiller, schlichter Frömmigkeit, geleitet von tief grün■; ’ digen Kenntnissen und. Erkenntnissen aus den Schätzen der וןווןיק und der 1יר*ו wirkte er sein Leben lang und gewann sich und dem orttiodoxen Judentum viele Syw päthien auch in solchen Kreisen, die sich dem זןו9 חורה וגיציוח nur Widerstrebend unterordnen. Wie allgemein dieses sein aufrichtiges streben gewürdigt wurde, bewies am besten, die allgemeine Trauer, die sein unerwarteter Heimgang bervorrief, Qberrabbiner. .Goldstern entstammt einer hervorragenden Räbbinerfamiiie, Sein‘ Großvater Rabbi Fsra Zoref Goldstein sm war Rpseh Hesdin der berllhm* ten D. Szerdähelyer Gemeinde.־ in ihrer. Blütezeit, Sein Vater Rabbi Jehoschua .Z0ref*G01dstein ל-;‘ war Schwiegersohn ’ des Szerdähelyer O.berrabbin’ers Rabbi־ Ahron WehHxImmertchrank Madell ״ enthalt Räum rar Kfetder, Wäsche, iiUMttfM; mit GiaeächiebeWfe«, Baf- Ififil schuftei eingehaute _ ... ___ schrank, fabelhafte fafbtge Innenbeleuehtcng, zeitgemäßer Preis üebemähtne kombiettefWohnuntfseirttichtangert, auch Eln^el8töcke, Tischteröi ItALLIPiaElti rar moderne Raumkanst, Wien III, Obere WeißgärberstraBe 11 (bet Urania) Stellung zu religiösen Fragen nicht der seinen, entsprach. Dabei versäumte er selbst bis in die letzten Wochen vor seinem Tode niemals einen Gottesdienst» einet Scbiur» kam allen Mizwos auf das gewissenhafteste nach, Übte, obwohl mit äußeren Glücksgütern selbst nicht allzu sehr gesegnet, Wohltätigkeit, Wo er es nur vermöchte, übte sie, seiner ganzen Wesensart entsprechend, im geheimen. Mit Hermann Kunstadt ist ein Mann ins Grab gesunken, der G-tt und die Menschen liebte, stets aufrecht und gerade durchs Leben ging, niemals auch nur in kleinsten Dingen wissentlich ein Unrecht tat. Sein Leben und Wirken hat für die ״Schiffschul“ unendlich viel bedeutet, darum wird sein Heimgang von allen, die ihn kannten, tief beklagt werden, wird sein Name in der Geschichte des Wiener glaubenstreuen Judentums für immer unvergessen bleiben. i Am־ letzten Chol-Hamöed-Täg fähd tuiter besonders großer Beteiligung _ die Lewajoh statt. Der Oron wurde in die Vorhalle der ״Schiffschul“ getragen. Herr Ober* rabbiner . Fürst sprach trotz des Chol Hamoed innige» schöne und warmgehaltene Worte Über die Verdienste des Dahingegangenen., Auf , dem, Bes, Hächajim sprach ein Enkel im Namen, der Familie Worte des Abschiedes. Alle Teilnehmer hatten das Gefühl, daß mit Hermann Kunstadt s. 1, 'ein großes Stück Geschichte der Juden Wiens, ein lebendiges Wahrzeichen der SchiffSchül;fiIr 'immer dahingegangen ist. 7 7 1; ■ ״ : הנצכ׳ה Personalnachrichten. / Verlobung. Vergangene Woche ■fand 'die';Verlobung, des Herrn Robert K oh n mit Fräulein Emmy T o c h Statt.' Todesfälle. In vorgerücktem Alter verstarb Herr Salomon Schabbes, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreute. — Durch eiiien Fall von unvergleichlicher Tragik wurde die orthodoxe Gemeinde in W*en am Pessach in Trauer; versetzt. Nach. monatelangen, heldenhaft er- ( tragenen Leiden, ' verstarb am Schewiischel-Pessach die! Gattin des allgemein geachteten Herrn Schrago G1 ü c k, Frau Rella Glück ,-!•ע, in ganz jugendlichen Jahren. Die so früh Hingeschiedene war die Tochter des allgemein geschätzten. Rosch-hakohol der Sarvarer orthodoxen Gemeinde Reb Awrohom Schwarz. Ein tückisches Leiden, das sich im vergangenen Herbst einstellte, nagte an ihrem• Lebensnerv, bis sie demselben erlag.. Ein junges unschuldiges Kind wird das Andenken an die allzu früh Heimgegangene' im Leben erhalten. Möge die schwer, geprüfte Familie Kraft finden, den erschütternden Schlag zu.überwinden. .׳ ■;■;׳.׳ •. ׳ ׳ Vereinsnachrichten. . •.. .Ist... Frauenverein, . Wien,. XVIIL, Schopenhauer- Straße 39. Für eine junge jüdische Frau, die infolge einer1 Entbindung an beiden Füßen gelähmt. ist, wird dringend ein Rollstuhl benötigt. Edle Spender,^^ die über^^ eirien’ solchen Rollstuhl verfügen, werden gebeten, sich mit־ äeni' Frauenverein oder mit der Redaktion ,dieses Blattes in Verbindung zu setzen. '; ־.י .7־'•:* Der ״Verein zur Förderung ritueller. Speisehäuser“ in Hamburg (Hamburger Verein) hat soeben die‘ '193. Ausgabe seines Verzeichnisses der rituellen Speisehäuser heraüsgegeben.' Das. Verzeichnis ist für ,jeden jüdichen Reisenden ein unentbehrlicher Behelf für.'! jäie. ,richtige Auswahl der aufzusuchenden Restaurants, Pensionen etc. Der Verein selbst verdient gewiß die Aner־>, kennüng und die Unterstützung aller orthodox-jüdischen Kreise. ... . ■*- 7■•■;■ ׳ ״Toldos Horabonim“. Der Verlag Rabin S. S c h ap ira, Lwow (Lemberg),* Zolkiewska 25, bereitet die Herausgabe s eines Sammelwerkes. ״Toldos Horabonim“ vor. und werdet sich an sämtliche Rabbiner mit deni Ersuchen, ihm ihren Namen und ihre Abstammung, ihren ’ Bildungsgang und bisherigen Betätigungsgebiete bekanntzügeben, .; ־ Schmuei Ossad דל , Sohnes des Gaon Rabbi Jüda Ossad דל Eh* selbst wurde in den heiligen Traditionen seiner •Vorfahren erzogen und vervollkommnete sich durch reiche Begabung und eigenen Fleiß auf allen Wissensgebieten der תודדק• Als Schwiegersohp des Rabbi Mosche Sofer ,?ןצי, Öberrabbiners zu Tiszafüred, gewann er neue Gelegenheit, in die Tiefen der חוד,*ק einzudringen. Im Jahre. 5672 wurde er zum Oberrabbiner in Sabinow gewählt, wo .er seine Gemeinde bis zu seinem letzten Atemzuge treu geleitet hat, In Würdigung seijner Verdienste wurde sein ältester Sohn noch vor der הלויי , die am ersten Cholhamoedtage stattfand, zu seinem Nachfolger bestimmt. Im ביהכ*נ hielt zunächst dieser einen erschütternden',חספד, Im Tempelhofe sprachen sodann die Herren Oberrabbiner Spitzer-Sp. Podhradie, . Oberrabbiner Esra Gold- 's t e i n-Balatonfüred (Bruder des Verschiedenen), .Oberrabbiner Braun-Lipjany, Oberrabbiner Fe 1 dbrq,ndtäebeä,.Oberrabbiner Friedmann-Lublö, Rabbiriqr Ch, Jungreip. ini Namen der PreSover und L. Wiesenberg im Namen der Koäicer. Gemeinde. Bei: fler דלף׳ waren alle lokalen und staatlichen Behörden vertreten. •;; ■•■■:’■■. -Ya'צ ג! ה ‘ .׳J;'h7.;-7V;,Y'■■ Y:7 7,7׳ Vor Stands wähl mUzhoracI, Was Kenner der Verhältnisse 5 längst bafüröhte^^; a^ mußten, ist eingetroffen. Während öle ortliodpxehJMRT; glieder . der Uähoroder orthodoxen Gemeinde in zwei Gruppen gefeilt miteinander im Kampfe lagen, ging aus. fler am Ohölhamped vorgenommenen Wahl des engeren Gemeindevprstänües als tertius gaudans in der Person des Herrn?Dr; Läszlö ein Präses als gewählt hervor; der, bei manchen persönlichen anerkepnenswerten Vorzügen, zur Repräsentation einer jüdischen religiösen• dazu noch e,iner orthodoxen Gemeinschaft paeh.Uhereinstimmiger Ansicht beidier,Gruppen weflei* in meinen ,GMhnuhf npoh ih seiner praktischen religionswidrigeh? Lebensführung auch nur <Ue geringste Qualifikation mit# bringt. •■ ״׳ ■ ״־׳-׳׳׳׳ ־ ן... is

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