Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 39 (29.9.1933)
- Date
- 1933-09-29
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2629891-2630489-2630526--4557-2636591- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nf. 39 «ד■ mm *mm. VOS WOCllC ־h ׳ ״ ־*L , י•;._ ** v ־ ־ ־?- ־ * *. ד ”:י. ׳ י" zw Woclic " — Das P0ii2ei4tn:epekidrät vöii Brönä! (New V o r k). hatäuf Intervention der Mabbiner Meint(» mann und Fredman jene jüdischen Kaufleute, die ihm Geschäfte an Sdbbätiägen regelmäßig geschlossen hatten) i)0n der Minhattnng der Zwangssonntag8* ruhe befreit, ' •■■.w; ־׳ — Die Patüstlna»Regierung hat der dewish Agency weitere tausend Einwauderungszerii* fikate von der nächsten Dinwanderüngsqüote zu soförtiger Verteilung an Palästina-Einwanderer alter Länder nur Verfügung gestellt. , — Auf Grund der Pläne des Ingenieurs J. Levi Wird im Da if a»B a i» Ge bi et an'der Chaussee Haifa . Acco eine Gartenstadt mit (zunächst 60 Häusern errichtet., —^ In .Anwesenheit von über .100 Delegierten jüdi» scher und arabischer Dörfer Galiläas fand in Safed eine Beratung statt, die zur Bildung eines Verbandes der atabis.chen und jüdischen Landwirte Galt» läas führte. < > , < — In den Monaten April!Juli 19SS betrugen die Hinkünfte der Palästina - Regierung 1,165420 Pfund) _die Ausgaben 766.950 Pfund. Es wurde somit in diesen vier Monaten ein Ueberschuß von 898470 Pfund erzielt.; — Das 'Stadtratskollegium in Nür über g hat einstimmig den A U ss ch luß de r Jud en aus dem ätädti» sehen Leih am beschlossen, das heißt es dürfen den Juden Weder Darlehen gewährt werden, noch ist ihnen die Teilnahme an Versteigerungen; im Leihamt gestattet. « —i Trotzdes augenblicklich herrschenden ־Wasser» mangels wird in Je r us Ute m und seinen. Vor Städten die Bd utä tigkei t in großem Maßstab fortgesetzt f. ' ' v — Der Vorsitzende des American Jewish Committee und Rektor des Jüdisch-Theologischen Seminars, Doktor Cy'rus Adler, feierte dieser Tage seinen siebzig׳» sten Geburtstag. 7‘'׳'■' — Ein jugoslawischer Jude, ein hervor» ragender Fachmann auf dem Gebiet der F i s chzu c h t, hatte vor sechs Mdhaten bei. A k k o einige Teiche׳ für Fischzucht angelegt. Die Ergebnisse der Zucht nach der nunmehr abgelaufenen sechsmonatigen Brutzeit sind außerordentlich g ün stig. . — R uc hama, der bisher unbesiedelte < höchste' Punkt des jüdischen Landbesitzes ־ in Palästina, einige Meilen östlich von:■ Ghaza gelegen, wurde durch׳ die jü» dische Gruppe Gan Schlomo von der Anglo-Palestine Bank erworben, Das insgesamt 1900;׳Dunam umfassende Gebiet soll sofort kultiviert werden. . — Einige M i t g l i e d e r der S ch.o mre» ß c h a b b'os- 0־ r g a n i sa t i.o n in T e l-A w i w Wurden zu Geldstraf en verurteilt, weil sie an einem Sabbat den Warenverkehr in der AUenby-Street gewalt» sam zu verhindern versuchten. .'•■ —. Vor dem Hdifaer 1,Ges chwqrnen»• ger'i c ht-begannäer-Prozeß-gegen die Mör d e r. von fN a bald l, die am 22. Dezember v. J, eine Bombe in das Haus des jüdischen Kolonisten Ja c ob i warfen, welche den Tod des Kolonisten und seines neunjährigen Sohnes herbeiführte. :Weiße Zäh n ......... ne 1 ־"־ ״־ ־־ ־־ : Chlorodont: — In den Ö r ä ng e n g ä r t e n in C h e d r a' wiirden 86 junge Orangenbäume teils au s g erissen,teils ab g esäg t. Sieben Araber wurden unter dem Verdacht der Tat verhaftet. '— Von den Passagieren des in Haifa eingetroffenen rumänis c hen Ddmp f ers ״Dacia<e wurden 27 Per» sohen, hauptsächlich junge Mädchen, die mit T ou» ris ten.visen gekommen waren, zur Landung uicht zu gelassen. Sie mußten nach Constanza zurückreisen. — In Zürich fanden am Sonntag Wahlen in das Stadtparlament statt, bei welchen die antisemitische j,N ationale Fr o nt(( 10 Mandate von insgesamt 12fy errang. Es sind dies die e rste n Mandate, die die ״Nationale Frontte in einem Schweizer Parlament über» haupt erhält. — Huligans s t ür mten am Erew»Rosch»Haschono die Mi kwoh in Bialy stock und gaben einige Schüsse ab. Vier Personen wurden teils schwer verletzt. — Die Uebertragung von Jagdrechten an Juden in DeutschläUd wurde v erbot en. — Nach einem Erlaß des. p r eüßi.schen :Kul» tusministers ist an den Äbschlußklassen sämtlicher Schulen ״Rassenkunde<( als obligater Unter» richts- und Pr üfu ngsgegen s tan d sofort ein» zuführen. - ... , — Der Präsident des t hü ringischen R asse» amt es erklärte, in Zukunft werde von jedem Volks» genossen eine A hnentaf el verlangt werden, die bis zur fr an z ö sis chen Revol ution zufückreichen müsse, — Der Regierungspräsident von ■Schleswig hat angeordnet, daß aus dem lehrplanmäßigen Religionsünter» rieht die Geschichte von Isaaks Opferung zu streichen ist, da sie ״unäeutecW (!) ist. *I, Grün, II״ Tatoorstraße 8Ab, Tel, JM3-3-66, Atelier lür feine Herrengarderobe. , E das beste pfenglanzmihtel flüssiger Meiallpufz y Am Söfifitä{?, defi if^Iäeptembef, tfätematii Eiä* ladung des Vofsitaeüdeü def ^lüdischen Geä16iflde Öerlifi die Mitglieder der Reicbsveftfetufig mit def, ,UopfvteM» gemeiäächaft def Öroßgemeindeü and dea Veftretferfi der großen jüdiseheä Orgäbisatiö^en ausäftunen, um die Auf* gaben der nächsten Monate fti beraten. El würde ein; Einvernehmen eraieit ünd in uefiereiüstifflfflüüg mit dem bisherigen Kiiehsvertfetung1|>rlsidiüm die Leitung übertragen Herrn Eabbinef Ör, B־aeck als Präsidenten und einem aus weiteren sieben Personen; bestehenden Ausächuß, öer ״Israelit*‘, das Organ der deutschen Orthodoxie, .bemerkt au dieser neugebildeten Reichsvertretung: ״Seit Wochen herrscht stärkste ,{!Ünaufriedenheit mit der ״Peichsvertretung** in ׳eUen ’Jüdischen ■ **reffien;•' ^Man^idef nach starken Pührerpersönlichkeiten und die liberalen Großgemeinden kämpften, mit den Zionisten um die Führung. Der jetat bekanntgegebene Beschluß bedeutet einen offensichtlichen Sieg der Zionisten Über die Berliner Jüdische Gemeinde, zugleich? aber auch eine starke BrÜskierUng der 0rthodoxie, die damit geawungen wird, ihre Interessen fortan selbständig und außerhalb der ״Reichsvertretüttg“ zu wahren. Wir erklären, daß d i e s e ״Reichsvertretung'* zur alleinigen Führung nicht berufen ist/' js Rabbinerwahlj' in Fiume. < Aus Fiume wird uns,geschrieben: Am 1. Tag Slichos fand in Fiume die Generalversammlung der ״Adas Jisroel“ statt/ In Anwesenheit des Präsidenten Herrn Ernesto Berger erstattete H§rr I. Einhorn das Referat Über die Wahl des Rabbiners.|Er führte aus: ״Wir haben; mit G. H. eine schöne Synagoge mit־ Mikwah und sonstigen Institutionen aus eigenen Mitteln errichtet, und wollen jetzt daran ' geben, uns einep/würdigen geistigen Führer zu erwerben. Nachdem die Frankfurter Jeschiwah wegverlegt werden soll, haben wir'das Glück, den viel jährigen. Leiter dieser berühmten Lehrstätte, Herrn R abbin er; Dr. Josef Breuer, den ^würdigen Sprossen -seines ^ולולבים מאר; c gamntiert vort jüdlscheft Pardeä ddft ־ so däß keiii 2m AtehL׳־'d1ß:es wifkliche :?׳?5"?•אתוייוגי( 81m, direkt voft tifel darüber be- ארץ 3ind, sü1d in prachtvoller AuäWä ffiessefien Preisen bei Rabbiiier Sal hi und zu angeoihon Friedmann erhältlich. ר/ שלסדן. Da dter Vorrat belchrähfet istr v drd.'׳üm'׳!׳f§.oh:t-':y;’ Zcl vlg vQ ־ Ht 1 U iv a U X g6D6t6I] lokal: II., Große Schi Motel Baron. u •V e r־K a u 1 s•4 ff gaiie I9v großen Vätern und Großvaters, als Rabbiner unsefer Gemeinde bestellen zu können. Wenn!Sie, meine Herren, diese Wahl vollziehen, so werden Sie für die Erstärkting des religiösen Sinnes und der Verbreitung des Thorawisäens in unserer Gemeinde und hoffentlich auch in ganz Italien gewaltig beitragen.'* Nach einer längeren ausführlichen Debatte wurde Herr Rabbiner Dr, Josef Breuer mit Begeisterung zum'Rabbiner.geWählt und.hat derselbe die Wahl bereits angenommen. Die Eröffnung der Jeschiwah wird schon im Monat Cheschwan stattfinden. Anmeldungen können schon jetzt an Herrn Gemeindepräses Erneäto Berger, Fiume, gerichtet werden. (Wir gratulieren der Fiumer Gemeinde zu dieser ausgezeichneten Akquisition. Die Redaktion.) Personalnachrichten. Geburt: Herrn Julius Steiner und Frau, geb. Fischer, wurde ein Sohn geboren. . ־־׳- ־־- . < v>*־ גמר חתימה טובה wünscht: ';* ' .; ,/י Familie Jakob Rabinowitsch, H., Hollandstraße 3. Familie Salomon Türkei, II., Hochedlinger-Gasse '9. TI c 11 e cit os 1 o wakei Die Trauer um den" ״Chöiez Chajim66 זצוה״ד in den Slowakei. Die Trauerkunde yom^ Hinscheiden des großen Führers rief in allen -Gemeinden der Slowakei, tiefste Bestürzung hervor.,; Die gesamte orthodoxe vJudenheit des Landes bis in ihre breitesten. .,Schichten hinein, 'steht seit Tagen unter dem beklemmenden, Eindrücke des unersetzliehen Verlustes, den der Heimgang, dieses überragenden Rabbi dem gesamten jüdischen Volke bedeutet. , Die meisten Rabbiner täten dieses Verlustes schon in ihren! דרשות ,am Roschhaschönoh -undשבת ■ שובה /..׳ Erwähnung und werden seiner — sofemi die Veranstaltimg eines separaten הספד während äer!!xh1<׳»V . nicht' durchführbar war — in den הרשות',zu;,gedenken, insbesondere ׳-wirkte'dieTNaehricht^4nr4en*^!Reihien־:!d.er-,A g-u.d asJT־is4 roel niederdrückend. ‘Aber.?-auch die Kreise, die der Aguda fernstehen, wissenitdie ׳,religiöse - und moralische Persönlichkeit des Führers lin&idie Bedeutung seiner טפרים zu würdigen und zbllen seinem. Andenken den Tribut ... ■■■..- ׳. ... .... ■ : TU;1:.■ •c . ׳ ״■ .■■■■־׳ ’.׳ . tiefster Verehrung. Die Nachfrage .nach den ספרים des verewigten Lehrers זצ״ל ist sehr groß, denn jeder תורה p fühlt jetzt das Bedürfnis, sich in sein heiliges geistiges Erbe zu versenken und sich an; ihnen zur Höhe der reinen jüdischen Gedankenwelt emporzuranken. Tätigkeitsbericht de$‘ Jüdischen Spitals in Bratislava. . . ־.V. . ■־ ■ . ■ ■ ■■■־■■■■■'. ■■ ־-•ur;U. ■־.׳v־־'y'׳-׳r:; . ׳■ Zur rechten Zeit in den Tagen, da das jüdische Herz sich allem Guten und Edlen weit öffnet und die Gebefreudigkeit für jeden Zweck״■ der im Dienste wahrer Humanität steht, in allen jüdischen Volksschichten, eine Steigerung erfährt, legt' das! Kuratorium des Jüdischen Spitals in Bratislava seinen -ersten .Tätigkeitsbericht in einem schön ausgestalteten illustrierten Heft der Qeffentlichkeit vor. Der Bericht erstreckt sich auf die Zeit •vom 11׳. Ju}i 1931 bis 31. Dezember 1932, also auf die 1% Jahre des schweren Anfangs nach!1der Eröffnung des neuen Spitalgebäudes und der Tätigkeit auf der neuen organisatorischen Grundlage, die das Spital mit seinem Uebergang in die Verwaltung des Kuratoriums erhalten hat. Das Heft enthält außer A^rofen an die . Gönner. des Spitals in hebräischer, slowakischer imd deutscher Sprache interessante , Mitteilungen über Entstehungsgeschichte und Entwicklungsgang des Spitgls,. Aufschlüsse über seine Organisation' und Verwaltung,'; einige ׳ Daten1 und Zahlen über seine eigentliche Tätigkeit, eine Liste der Spender sowie zwei wissenschaftliche Abhandlungen. Diese. beiden Aufsätze verleihen der Publikation einen dauernden Wert; in der einen behandelt der Direktor des Spitals, Privatdozent Dr. Robert W e i ß, in ־*deutscher Sprache ״Z iele und Zweck des Krankenhaus.es", in. der anderen Primararzt Dr. Hugo Roth in slowakischer Sprache das ״K r e b s pro b 1 e m“. Der Grundton des Berichtes ist optimistisch gehalten, Wir ^erfahren aus ihm, daß nunmehr die Erhaltung des Spitals als gesichert betrachtet werden kann, wenn ihm die Spenden und Zuwendungen aus allen Teilen des Landes i'n:, dem bisherigen Maß® ZXL~ fließen‘ und die weitesten Kreise seiner gedeihlichen Ent- Wicklung auch in Zukunft ,warmes Interesse bewahren werden. Ein breiter Raum deg| Berichtes dst der Würdigung £er unvergänglichen Verdienste gewidmet, die sich der inzwischen heimgegangene־ Reorganisator des Spitals, Isidor Engel s, A״;um das Zustandekommen des Neubaus und um die Aufbringung dervbiezu erforderlichen Mittel erworben hat. Die Vprwaitung des Spitals liegt in den Händen eineg eigenen, aus 3ö Mitgliedern bestehenden Kuratoriums, das aus seiner Mitte ein elfgliedriges. Präsidium wählt. Das Spital ist zwar grundbuchmäßig Eigen- |^%4w׳?orJklu.~Cheivrft^Eaüi|^ä in Bratislava; die Verwiltimg leg^ aber Gi^cbt da|pf; aneh; shder^ jipisni^v Kreisen׳; einen ׳tEinWnß auf die/Spitalsfübrung fürewige Zeiten in den־Statuten zu sichern* Das Aufsichtsr e c h t üb§r die religionsgesetzlichen Erfordernisse und im beiandaron über das Kasehrus der Küche steht. dem Oberrabbiner der Bratislavaer orth,; Gemeinde zu, der zu, diesem Zwecke eine separate Kommission ernennen kann, Die ärztliche Leitung versehen üdr Direktor und dessen Vertreter, Im Spital wirken' ferner zwei. Primärürzte, ein Chirurg , und ein. Gynäkolog, und neun andere, namentlich angeführte Spezialärzte. Anderen Bratislavaer Aerzten ist statutengemäß nur in Ausnahmsfällen erlaubt, Patienten im Spital zu behandeln.. Der Krankendienst wird im Spital an zwei Gruppen von :Patienten geleistet, an solchen, die im Spital untergebracht,. behandelt und verpflegt werden ,und solchen, die nur zur ambulatorischen ärztlichen Behandlung die Ordination des Spitals aufsuch'en. Während aber, die ambulatorische Behandlung durchwegs unentgeltlich erfolgt und t nurvon ־־ unbemittelten Patienten in Anspruch genommen werden kann, setzt sich die erste Gruppe aus zahlenden' und Gratispätienten zusammen. Zu den zahlenden Patienten werden auch diejenigen gerechnet, ־ für -welche die Krankenkassen dem‘ Spital einen Teil der Eigenkosten erf setzen. Den ambu 1 atorischen Krankendienst haben in den 1% Jahren, die der Bericht umfaßt, •insgesamt 2290 Patienten mit schätzungsweise mindeste1is 9160 :Ordi- ~ hätionen in Ansjuaich genonimOmrJ* m/S p4rträ 1 /iwä-t. erg e b r a cht wären in dem gleichen Zeitraum insgesamt 1797 (912 männliche und 885 weibliche) Patienten ’ nüt 25.785 ׳ Verpflegstagen. Das ergibt einen durchsChhittlichen Spitalsaufenthält vph , l:4,34 1K alender t ägbu» Re r Patienten xund eine^Besetzung des. Spitals mit 47,65 Kranken per Kalendertäg. Davon waren täglich 3 0,6 3 zähl ende und 16,42 Gr ätis-;; patienten. 1141 Patienten wurden einer Ö‘pAbat'id'n unterzogen. ,.In der Röntgenabteilung wurden 1909 Untersuchungen und Therapien und' im L a b o r atorium 8977 Untersuchungen vorgenommen. V°n d®11 ׳' 25.785 Verpflegstagen <׳entfallen 16.802 (65,01 Prozent) 4 auf zahlende und 8983 (34,9 Prozent) auf Gratispätienten. Der Kostenaufwand für einen Gratispätienten betrug, laut dem Bericht tsch: K 58.62 per Verpflegstag. Der Ges amtauf w a n d für die Grätispatienten betrug demnach tsch. K 526.483.46. Dazu gingen an Spenden, Beiträgen und. Zuwendungen, wie im Berichte bloß summarisch angegeben wird, tsch. K 468.909.75 ein, so daß ein Ausfall von tsch. K 57.673.71 entstand. Außerdem hatte das Spital auch die Kostendifferenz fÜr die Patienten zu tragen, die zwar zu den .״zahlenden . Patienten“ gerechnet wurden, aber nicht den vollen Kostenaufwand bezahlen konnten und ebenso für diejenigen, die dem Spital gegen ein Entgelt von höchstens tsch. K 27 pro Tag von den Krankenkassen zugewiesen wurden. Die Anzahl dieser beiden Kategorien der, teilweise zahlenden Patienten ist .im Bericht nicht angegeben: Ebenso fehlen Daten über die Beträge, die von . den zahlenden Patienten überhaupt dem Spital ersetzt wurden. Aus den oben angeführten Daten bezüglich des Kostenaufwandes für die Gratispätienten läßt sich indessen errechnen, daß die Spitalsverwaltung in den ersten 1y3 Ja hr e n ihrer T äti g k eit ein e n Be trieb saufwänd an Sach- und Personälausgaben 4 von m i nde s t e n s t s c h. K 1,511,516170 aufzubfingen* hatte. Wenn ihr das in dieser schweren Zeit gelungen isti so verdient ihre Tätigkeit alle Anerkennung, und die tatkräftige Förderung eines jeden Juden, der ein Herz haf für leidep.de Menschen. . , ’ Bethauseinweihung in Bratislava. Herr Generaldirektor Albert Gestetner stiftete zum Andenken an seinen Vater, deh langjährigen Preßburger Gemeindeprä^es Lazpr Gestetner s,'A.,, in seinem Häuse, Jägerzeile 20, dem Verein ״Chawerim Mä,kschiwim" ein Bethaus und ließ es vornehm und geschmackvoll ausstatten/Das Eethäüs wird unter den^sählf reichen ‘Vereinsbethäusern Preßhurgs einen hervorragenden Platz einnehmen. Am >שיק ם׳'נצו: fand in Gegenwart Sr. Ehrw. des Herrn Qberrabbiners Schreiber, des Gemeindevorstandes und vieler Gäste, .׳die den geräumigen Betsaal bis auf den letzten Platz füllten, .die feierliche Einweihung, statt. Der Weiheakt begann mit dem üblichen ״Ma-tauwu‘*-Gebet, das Herr Kantor Arnstein mit Beeiner kurzen Ansprache das Bethels seiner heiligen Be- Stimmung. Namens des Bethausvefeips ״Chawerim, Maksphiwim*‘ dankte ihm Herr Dr. ßalomon R o tter für diese edle Stiftung; Darauf hielt Herr Vereinsrabhiner Siegmund yngär in vollendeter.Weise seine in.Inhalt und Form ausgezeichnete Weiherede,, die, auf 8U§ Zuhörer nachhaltigen Eindruck machte. In. einem »feierlichen, ־^uge wurden sodann die ,ם&וי תורד' aus der im selben Hause t\ ׳ ,.1. IJ י*־־י?׳ v ־־v• ■־׳• ־ ״־